SPD · Anpacken. Besser machen.
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Niedersachsen 2013 · beschlossen 10.11.2012 · Original
Das Programm enthält 49 von 780 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 49Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2013Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 49
Hochwertige Gesundheitsversorgung, bessere Lebensqualität und gute Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen sollen in Einklang gebracht werden.
Wortlaut im Programm
Doch über qualitatives Wachstum hinaus müssen hochwertige Gesundheitsversorgung, bessere Lebensqualität und gute Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen künftig im Einklang stehen. Link zum Original
Suchtprävention und Suchtbekämpfung bei Kindern und Jugendlichen werden ausgebaut und berücksichtigen auch Verhaltenssüchte wie Essstörungen oder Onlinesucht.
Wortlaut im Programm
die Suchtprävention und Suchtbekämpfung bei Kindern und Jugendlichen ausbauen. Dabei sind über Alkohol- und Drogenmissbrauch hinaus auch sogenannte Verhaltenssüchte wie Ernährungsstörungen oder Onlinesucht zu beachten. Link zum Original
Die Entwicklung hin zu Billigpflege soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Der Marsch in die Billigpflege muss gestoppt werden. Link zum Original
Qualität ist oberstes Gebot in der Pflege.
Wortlaut im Programm
Qualität muss oberstes Gebot in der Pflege sein. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Pflege-Bürgerversicherung zur gesicherten Finanzierung des Pflegesystems angestrebt.
Wortlaut im Programm
Auf der Bundesebene tritt sie für eine gesicherte Finanzierung des Pflegesystems durch eine Pflege-Bürgerversicherung ein. Link zum Original
Die Altenpflegeausbildung wird durch eine Umlage zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen mitfinanziert.
Wortlaut im Programm
Die Altenpflegeausbildung wird durch Umlagen zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen mitfinanziert. Die Grundausbildung in der Alten-, Kranken- und Gesundheitspflege wird zusammengeführt, die Schulgeldfreiheit für die Schüler der Altenpflege wird gesetzlich abgesichert. Link zum Original
Die Grundausbildung in Alten-, Kranken- und Gesundheitspflege wird zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Die Altenpflegeausbildung wird durch Umlagen zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen mitfinanziert. Die Grundausbildung in der Alten-, Kranken- und Gesundheitspflege wird zusammengeführt, die Schulgeldfreiheit für die Schüler der Altenpflege wird gesetzlich abgesichert. Link zum Original
Die Schulgeldfreiheit für Altenpflegeschüler wird gesetzlich abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die Altenpflegeausbildung wird durch Umlagen zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen mitfinanziert. Die Grundausbildung in der Alten-, Kranken- und Gesundheitspflege wird zusammengeführt, die Schulgeldfreiheit für die Schüler der Altenpflege wird gesetzlich abgesichert. Link zum Original
Dumpinglöhne in der Pflege werden durch tarifliche Entlohnung beendet.
Wortlaut im Programm
Die Dumpinglohnspirale in der Pflegebranche muss durch eine tarifliche Entlohnung beendet werden: Link zum Original
Die Pflegesätze werden mindestens auf den Durchschnitt der westdeutschen Länder angehoben.
Wortlaut im Programm
Die Pflegesätze müssen auf mindestens den durchschnittlichen Pflegesatz der westdeutschen Bundesländer angehoben werden. Link zum Original
Kürzungen bei der Kurzzeit- und Verhinderungspflege werden zur Entlastung pflegender Familien zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Zur Entlastung der Pflege in der Familie werden die Kürzungen in der Kurzzeit- und Verhinderungspflege korrigiert. Link zum Original
Die kommunale Mitverantwortung für die Pflegeinfrastruktur und die Pflicht zu kommunalen Pflegebedarfsplänen werden gesetzlich verankert.
Wortlaut im Programm
Die kommunale Mitverantwortung für eine leistungsfähige Pflegeinfrastruktur und die Pflicht zur Vorlage kommunaler Pflegebedarfspläne werden gesetzlich verankert. Die kommunalen Kosten dafür werden im Rahmen der Konnexität vom Land finanziert. Link zum Original
Die Palliativ- und Hospizversorgung wird im Dialog mit Hospizbewegung und Palliativmedizin flächendeckend ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Palliativ- und Hospizversorgung wird im Dialog mit der Hospizbewegung und der Palliativmedizin flächendeckend ausgebaut. Link zum Original
Das Gesundheitsrisiko wird nicht privatisiert.
Wortlaut im Programm
Das Gesundheitsrisiko darf nicht privatisiert werden. Link zum Original
Eine Zwei-Klassen-Medizin wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Jede Form der Zwei-Klassen-Medizin nach schwarz-gelbem Muster ist unsozial. Link zum Original
Maßstab für Gesundheitsleistungen sind medizinische Qualität und Patientenbedürfnisse, nicht Lobbyinteressen.
Wortlaut im Programm
Maßstab für Gesundheitsleistungen sind medizinische Qualität und die Bedürfnisse von Patienten, nicht Lobbyinteressen. Link zum Original
Die Krankenversicherung bleibt paritätisch finanziert mit einheitlichem Leistungskatalog und stabilen Beiträgen.
Wortlaut im Programm
Grundlage dafür bleibt die paritätisch finanzierte Krankenversicherung mit einem einheitlichen Leistungskatalog und stabilen Beiträgen. Link zum Original
In allen Landesteilen werden zukunftsfähige und bedarfsgerechte Strukturen der medizinischen Versorgung geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es müssen zukunftsfähige und bedarfsgerechte Strukturen zur medizinischen Versorgung in allen Landesteilen geschaffen werden. Link zum Original
Die Trennung von ambulanter, stationärer und pflegerischer Versorgung soll überwunden werden.
Wortlaut im Programm
Die künstliche Trennung zwischen medizinisch ambulanter, stationärer und pflegerischer Versorgung hat sich überlebt. Link zum Original
Besonders in ländlichen Gebieten wird eine regional abgestimmte medizinische Versorgung aus einer Hand entwickelt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere in den ländlichen Gebieten muss eine regional abgestimmte medizinische Versorgung aus einer Hand entwickelt werden. Link zum Original
Für eine gute hausärztliche Versorgung wird auf bessere Aus- und Weiterbildung in der Allgemeinmedizin statt auf höhere Ärztehonorare gesetzt.
Wortlaut im Programm
Entscheidender Ansatzpunkt für eine gute, insbesondere hausärztliche Versorgung ist nicht ein höheres Ärztehonorar, sondern bessere Aus- und Weiterbildung in der Allgemeinmedizin. Link zum Original
Die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung in der Gesundheitsversorgung wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
die Einführung der solidarischen Bürgerversicherung zur Gesundheitsversorgung vorantreiben, Link zum Original
Weiterbildung und Umschulung zu Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern werden gefördert.
Wortlaut im Programm
die Studienbedingungen an den Lehrstühlen für Allgemeinmedizin reformieren, die Weiterbildung von sowie die Umschulung zu Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern fördern, Link zum Original
Landesförderprogramme für Ärzte, die sich auf dem Land niederlassen wollen, werden geprüft und angepasst.
Wortlaut im Programm
Landesförderprogramme für Mediziner prüfen und anpassen, die sich auf dem Lande niederlassen wollen, Link zum Original
Mobilitätskonzepte sollen Menschen in unterversorgten Regionen den Hausarztbesuch ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Mobilitätskonzepte entwickeln, die Menschen in unterversorgten Regionen den hausärztlichen Besuch ermöglichen sollen, Link zum Original
Die Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Formen der Kooperation zwischen den niedergelassenen Ärzten (ambulant) und Krankenhäusern (stationär) fördern, um Effizienz und Qualität der Versorgung zu verbessern, Link zum Original
Der öffentliche Gesundheitsdienst wird gestärkt und weiterentwickelt, vor allem bei der Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche.
Wortlaut im Programm
die Rolle des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) stärken und weiterentwickeln. Das gilt vor allem für Gesundheitsvorsorge bei Kindern und Jugendlichen, Link zum Original
Ein Landesprogramm für geschlechtersensible Gesundheitsversorgung und Prävention wird gestartet.
Wortlaut im Programm
ein Landesprogramm für geschlechtersensible Gesundheitsversorgung und Prävention starten, das auch dem besonderen Zugang von Männern zu diesen Leistungen gerecht werden soll, Link zum Original
Die HIV-Prävention wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
die Prävention von HIV-Infektionen unterstützen, um ehrenamtliches und privates Engagement gegen diese tödliche Krankheit zu ergänzen, Link zum Original
Ein Psychiatriekonzept soll Versorgungslücken, besonders in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, beseitigen.
Wortlaut im Programm
ein Psychiatriekonzept vorlegen, um die negativen Folgen der schwarz-gelben Privatisierung von Landeskrankenhäusern und besonders die Versorgungslücken in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu beseitigen. Link zum Original
Die Bundesregierung wird aufgefordert, gleichberechtigte Rahmenbedingungen in der Krankenhausfinanzierung zu gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Die Bundesregierung ist aufzufordern, gleichberechtigte Rahmenbedingungen in der Krankenhausfinanzierung zu gewährleisten. Link zum Original
Ambulante Versorgungsnetze und integrierte Versorgung werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind auch bessere ambulante Versorgungsnetze und integrierte Versorgung, Notfall- oder Portalkliniken mit moderner Diagnosefähigkeit, erhöhte Transportkapazitäten und neue Techniken wie die Telemedizin. Link zum Original
Notfall- oder Portalkliniken mit moderner Diagnosefähigkeit werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind auch bessere ambulante Versorgungsnetze und integrierte Versorgung, Notfall- oder Portalkliniken mit moderner Diagnosefähigkeit, erhöhte Transportkapazitäten und neue Techniken wie die Telemedizin. Link zum Original
Transportkapazitäten im Gesundheitswesen werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind auch bessere ambulante Versorgungsnetze und integrierte Versorgung, Notfall- oder Portalkliniken mit moderner Diagnosefähigkeit, erhöhte Transportkapazitäten und neue Techniken wie die Telemedizin. Link zum Original
Neue Techniken wie die Telemedizin werden eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind auch bessere ambulante Versorgungsnetze und integrierte Versorgung, Notfall- oder Portalkliniken mit moderner Diagnosefähigkeit, erhöhte Transportkapazitäten und neue Techniken wie die Telemedizin. Link zum Original
Die Krankenhausförderung wird an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-Landesregierung wird die Krankenhausförderung wieder an den Bedürfnissen der Patienten orientieren. Link zum Original
Landesinvestitionen in Krankenhäuser richten sich nach Bedarfsgerechtigkeit, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Wortlaut im Programm
Landesinvestitionen orientieren sich an Bedarfsgerechtigkeit, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Link zum Original
Kooperationen, Fusionen und Schwerpunktbildungen von Krankenhäusern werden vorrangig gefördert, vor allem bei unterversorgten Indikationen wie Geriatrie, Palliativmedizin und Demenz.
Wortlaut im Programm
Kooperationen, Fusionen und Schwerpunktbildungen von Krankenhäusern müssen vorrangig gefördert werden. Dies gilt vor allem auch für unterversorgte Indikationen wie z.B. Geriatrie, Palliativmedizin oder Demenzerkrankungen. Link zum Original
Ambulante, stationäre und pflegerische Versorgung werden sektorenübergreifend verzahnt.
Wortlaut im Programm
Konsequent und sektorenübergreifend müssen ambulante- und stationäre, pflegerische Versorgung verzahnt werden. Gesundheitsregionen sollen in diesem Sinne eingerichtet und weiterentwickelt werden. Link zum Original
Gesundheitsregionen werden eingerichtet und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Konsequent und sektorenübergreifend müssen ambulante- und stationäre, pflegerische Versorgung verzahnt werden. Gesundheitsregionen sollen in diesem Sinne eingerichtet und weiterentwickelt werden. Link zum Original
Krankenhaushygiene erhält höchste Priorität.
Wortlaut im Programm
Krankenhaushygiene erhält höchste Priorität. Link zum Original
Jede Klinik erhält Patientenfürsprecher.
Wortlaut im Programm
In jeder Klinik soll es Patientenfürsprecher geben. Link zum Original
Die Organspende wird befürwortet und die Bevölkerung ermutigt, ihre Bereitschaft mit einem Organspendeausweis zu dokumentieren.
Wortlaut im Programm
Die SPD befürwortet die Organspende und ermutigt die Bevölkerung, mit einem Organspende-Ausweis nach dem Tod ihre Bereitschaft zu Organ- und Gewebeentnahme zu dokumentieren. Link zum Original
Für die Organtransplantation werden transparente und eindeutige Regelungen gegen Geschäftemacherei und Bevorzugung von Patienten verlangt.
Wortlaut im Programm
Allerdings erfordern ärztliche Geschäftemacherei und kriminelle Bevorzugung von Patientinnen und Patienten transparente und eindeutige Regelungen in diesem sensiblen Medizinbereich. Link zum Original
Die neuen bundesweiten Regelungen zur Organtransplantation werden umgehend in Landesrecht umgesetzt.
Wortlaut im Programm
dass die neuen bundesweiten Regelungen zur Organtransplantation umgehend in Landesrecht umgesetzt werden, um möglichst bald Rechtssicherheit zu gewinnen, Link zum Original
In allen Krankenhäusern mit Intensivbetten werden Transplantationsbeauftragte bestellt.
Wortlaut im Programm
dass in allen Krankenhäusern mit Intensivbetten Transplantationsbeauftragte bestellt werden. Link zum Original
Kultursensible Pflege wird in die Aus- und Weiterbildung der Pflege- und Gesundheitsberufe aufgenommen.
Wortlaut im Programm
• bei Aus- und Weiterbildung in den Pflege- und Gesundheitsberufen kultursensible Pflege einführen. Link zum Original
Alle Menschen erhalten unabhängig vom Aufenthaltstitel Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung.
Wortlaut im Programm
• allen Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltstitel den Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung ermöglichen, Link zum Original
Leistungen der Rettungsdienste sollen nicht dem wettbewerbsrechtlichen Ausschreibungsregime unterliegen.
Wortlaut im Programm
Eine SPD-geführte Landesregierung wird sich auf allen politischen Ebenen, insbesondere auch über den Bundesrat, dafür einsetzen, dass Leistungen im Bereich der Rettungsdienste nicht dem wettbewerbsrechtlichen Ausschreibungsregime unterworfen werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.