SPD · Die Zeit ist reif für eine neue Politik in Hessen
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Hessen 2008 · beschlossen 29.09.2007 · Original
Das Programm enthält 22 von 1.128 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 22Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 142Seiten im Original
- 2008Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 22
Angestrebt werden eine kulturell vielfältige Gesellschaft und die Integration zugewanderter Menschen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine kulturell vielfältige Gesellschaft und die Integration der zu uns kommenden Menschen anderer nationaler Herkunft. Link zum Original
Für das Recht von Migrantinnen auf dieselben Menschenrechte, auch gegen überkommene Traditionen der Herkunftskultur, wird in Hessen aktiv geworben.
Wortlaut im Programm
Das heißt aber auch, Migrantinnen haben das Anrecht auf dieselben individuellen Menschenrechte, wie sie das Grundgesetz allen zusichert. Dies gilt ebenfalls dort, wo diese individuellen Menschenrechte mit überkommenen Traditionen fremder Herkunftskultur kollidieren. Dafür wollen wir in Hessen aktiv werben. Link zum Original
Der besonderen Situation jugendlicher Migrantinnen in Schule und Freizeitangeboten wird Rechnung getragen.
Wortlaut im Programm
Der besonderen Situation jugendlicher Migrantinnen in Schule und bei Freizeitangeboten muss Rechnung getragen werden. Link zum Original
Unveräußerliche Menschenrechte zugewanderter Mädchen und Frauen wie die sexuelle Selbstbestimmung sind nicht verhandelbar.
Wortlaut im Programm
Namentlich für die zugewanderten Mädchen und Frauen gilt, dass unveräußerliche Menschenrechte, wie z. B. die sexuelle Selbstbestimmung, der interkulturellen Aushandlung nicht zugänglich sind. Link zum Original
Hessen wird als Einwanderungsland betrachtet.
Wortlaut im Programm
Wie Deutschland als Ganzes, so ist Hessen in der Mitte Europas seit jeher ein Einwanderungsland. Link zum Original
Gelungene Integration bedeutet, dass Menschen kultureller Minderheiten sich nicht ausgegrenzt fühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Wortlaut im Programm
Eine gelungene Integration zeichnet sich dabei besonders dadurch aus, dass die in der kulturellen Minderheit lebenden Menschen sich nicht ausgegrenzt fühlen und aktiv am sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben teilnehmen können. Link zum Original
Integration bedeutet keine vollständige Assimilation an eine Leitkultur, sondern einen ständigen Verständigungsprozess über gemeinsame Regeln des Zusammenlebens.
Wortlaut im Programm
Integration heißt dabei nicht vollständige Assimilation, also totale Anpassung an eine sogenannte Leitkultur, sondern es ist ein ständiger Prozess der Verständigung über die gemeinsamen Grundlagen und Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Link zum Original
Die Ausbildungsbeteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund wird erhöht und Zugangshürden werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Ausbildungsbeteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund erhöhen, Zugangshürden abbauen und dazu regionale Netzwerke unter Einbeziehung von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sowie der Migrantenorganisationen aufbauen. Die stärkere Nutzung ausbildungsbegleitender Hilfen, die Qualifizierung des innerbetrieblichen Ausbildungspersonals sowie enge Kooperation zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen sind dazu nötig. Link zum Original
Regionale Netzwerke aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Migrantenorganisationen zur Ausbildungsförderung werden aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Ausbildungsbeteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund erhöhen, Zugangshürden abbauen und dazu regionale Netzwerke unter Einbeziehung von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sowie der Migrantenorganisationen aufbauen. Die stärkere Nutzung ausbildungsbegleitender Hilfen, die Qualifizierung des innerbetrieblichen Ausbildungspersonals sowie enge Kooperation zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen sind dazu nötig. Link zum Original
Interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Öffnung werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mehr interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Öffnung als unabdingbare Voraussetzung für ein Gelingen von Integration. Link zum Original
Interkulturelle Öffnung betrifft kommunale Verwaltung, soziale Institutionen und Dienste sowie Migrantenorganisationen.
Wortlaut im Programm
Die Forderung nach interkultureller Öffnung betrifft die kommunale Verwaltung, die sozialen Institutionen und Dienste sowie die Migrantenorganisationen gleichermaßen. Link zum Original
Kommunale Verwaltungen und Dienste sollen einen angemessenen Beitrag zu den regionalen Integrationsnetzwerken leisten.
Wortlaut im Programm
Ohne einen angemessenen Beitrag durch die kommunalen Verwaltungen sowie kommunale Dienste können die regionalen „Integrationsnetzwerke“ nicht zum Erfolg führen. Link zum Original
Familienzentren werden zu Integrationszentren in den Stadtteilen mit Sprachförderung, Elternberatung und Familienbildung weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Familienzentren sollen sich zu Integrationszentren in den Stadtteilen weiterentwickeln, in denen Kinder insbesondere beim vorschulischen Erlernen der deutschen Sprache gefördert, Eltern niederschwellig beraten und durch Familienbildung begleitet werden. Link zum Original
Die Migrationsfachdienste werden gemeinsam mit Kirchen und Wohlfahrtsverbänden zu Integrationszentren umgewandelt.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den Kirchen und Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege werden wir die vorhandenen Migrationsfachdienste zu Integrationszentren umwandeln. Die klassische Beratung soll in Zukunft flexibler werden und verstärkt dezentral arbeiten, mit aufsuchender Beratung und Hilfe. Link zum Original
Die Migrationsberatung wird flexibler, dezentraler und aufsuchend gestaltet.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit den Kirchen und Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege werden wir die vorhandenen Migrationsfachdienste zu Integrationszentren umwandeln. Die klassische Beratung soll in Zukunft flexibler werden und verstärkt dezentral arbeiten, mit aufsuchender Beratung und Hilfe. Link zum Original
Die Härtefallkommission wird ausgewogener besetzt.
Wortlaut im Programm
Die Härtefallkommission in Hessen muss ausgewogener besetzt werden. Wir werden Vertreter der Kirchen, Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, AGAH und kommunale Spitzenverbände in die Härtefallkommission berufen. Link zum Original
Vertreter von Kirchen, Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, AGAH und kommunalen Spitzenverbänden werden in die Härtefallkommission berufen.
Wortlaut im Programm
Die Härtefallkommission in Hessen muss ausgewogener besetzt werden. Wir werden Vertreter der Kirchen, Flüchtlingsorganisationen, Wohlfahrtsverbände, AGAH und kommunale Spitzenverbände in die Härtefallkommission berufen. Link zum Original
Die Rechte der Ausländerbeiräte werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Rechte der Ausländerbeiräte erneut stärken und das kommunale Wahlrecht für alle länger in Hessen lebenden Ausländer einführen. Link zum Original
Für alle länger in Hessen lebenden Ausländer wird das kommunale Wahlrecht eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Rechte der Ausländerbeiräte erneut stärken und das kommunale Wahlrecht für alle länger in Hessen lebenden Ausländer einführen. Link zum Original
Die Vielfalt der Kulturen wird als gegenseitige Bereicherung befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf die Vielfalt der Kulturen, die voneinander lernen, sich gegenseitig bereichern und mit Respekt begegnen. Link zum Original
Integrative Kulturprojekte an sozialen Brennpunkten sollen die Arbeit mit jungen Aussiedlern und Ausländern stärken.
Wortlaut im Programm
Gerade an sozialen Brennpunkten können vor Ort integrative Kulturprojekte der Arbeit mit jungen Aussiedlern und Ausländern neue Impulse verleihen. Link zum Original
Menschen aus anderen Ländern werden in Hessen integriert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Menschen aus anderen Ländern bei uns integrieren und die Verbindungen mit unseren europäischen Nachbarn stärken. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.