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SPD · Die Zeit ist reif für eine neue Politik in Hessen

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Hessen 2008 · beschlossen 29.09.2007 · Original

Das Programm enthält 31 von 1.128 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 31
  1. Der Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von Pflanzen, die mit wenig Wasser und Dünger auskommen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir konzentrieren uns auf die Nutzung von Pflanzen, die mit wenig Wasser und Dünger auskommen und deshalb boden- und grundwasserschonend sind. Link zum Original
  2. Als Grundstock für die energetische und stoffliche Biomassenutzung wird eine öffentliche Saatgutbank gegründet.

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    Wortlaut im Programm
    Als wissenschaftlich-technischen Grundstock für die wachsende Bedeutung energetischer und stofflicher Biomassenutzung gründen wir eine öffentliche Saatgutbank. Link zum Original
  3. Die ländlichen Räume in Hessen erhalten neue Impulse zur strukturellen und eigenständigen Weiterentwicklung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Fortschritt und Wohlstand auch für den ländlichen Raum. Um dies zu erreichen, werden wir die Veränderungen durch Wirtschaftsentwicklung und demografischen Wandel aufnehmen und neue Impulse zur strukturellen und eigenständigen Weiterentwicklung der ländlichen Räume in Hessen geben. Link zum Original
  4. Die Politik unterstützt eine nachhaltige ländliche Entwicklung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stehen für eine Politik, die eine nachhaltige ländliche Entwicklung unterstützt. Link zum Original
  5. Auch abseits der Ballungsräume werden eine bedarfsgerechte Infrastrukturversorgung und eine zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden dafür Sorge tragen, dass auch abseits der Ballungsräume eine bedarfsgerechte infrastrukturelle Versorgung und eine zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur existieren. Link zum Original
  6. Für die Entwicklung des ländlichen Raums wird eine integrierte Konzeption geschaffen, in der alle relevanten Programme zusammengefasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Uns geht es deshalb um eine integrierte Konzeption für eine zukunftsfähige Entwicklung des ländlichen Raums, in der alle relevanten Programme wieder zusammengefasst werden. Link zum Original
  7. Die Infrastruktur im ländlichen Raum wird gesichert und ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    die Infrastruktur im ländlichen Raum zu sichern und auszubauen; Link zum Original
  8. Eine angemessene Grundversorgung der Dörfer wird erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    eine angemessene Grundversorgung unserer Dörfer zu erhalten; Link zum Original
  9. Die hessischen Dörfer werden weiterentwickelt und ihre wirtschaftliche Grundlage und Lebensqualität gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Die hessischen Dörfer weisen in ihrer Struktur und in ihren Lebensformen eine große Vielfalt auf. Sie weiterzuentwickeln und ihre wirtschaftliche Grundlage und hohe Lebensqualität zu sichern, ist auch in Zukunft Ziel unserer Politik für die Dörfer. Link zum Original
  10. Das Dorferneuerungsprogramm bleibt zentrales Instrument und soll als wirtschaftlicher Stabilisierungsfaktor Investitionen im ländlichen Raum auslösen.

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    Wortlaut im Programm
    Unser zentrales Handlungselement bleibt das Dorferneuerungsprogramm. Wir wollen es als wirtschaftspolitischen Stabilisationsfaktor im ländlichen Raum nutzen und damit erneut Investitionen in erheblichem Umfang auslösen, die sich in Handwerk, Handel und Gewerbe arbeitsplatzfördernd und -sichernd auswirken. Link zum Original
  11. Die Wohn- und Arbeitsverhältnisse in den Dörfern werden verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wohn- und Arbeitsverhältnisse sollen verbessert, die regionaltypische Bausubstanz soll erhalten werden. Link zum Original
  12. Die Grundversorgung der Dörfer mit öffentlichen und privaten Dienstleistungen wird verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Es geht um die Verbesserung der Grundversorgung mit Dienstleistungen im öffentlichen und privaten Bereich sowie den verbesserten Zugang zu neuen Medien in unseren Dörfern. Link zum Original
  13. In den Dörfern werden Impulse für wirtschaftliche und kulturelle Eigeninitiativen ausgelöst.

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    Wortlaut im Programm
    Es sollen Impulse für wirtschaftliche und kulturelle Eigeninitiativen ausgelöst werden. Link zum Original
  14. Die soziale, kulturelle, Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur im ländlichen Raum wird hergestellt und weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen dafür sorgen, dass die Infrastruktur sowohl im sozialen und kulturellen Bereich als auch im Verkehrs- und Versorgungsbereich hergestellt und weiterentwickelt wird. Dazu gehört auch die Versorgung mit ausreichend schnellen Internetanschlüssen. Link zum Original
  15. Eine ortsnahe Einzelhandelsversorgung in kleinen Ortsteilen mit integrierten Post- und Bankdienstleistungen wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Angesichts der Angebotsreduzierung gerade in sehr kleinen Ortsteilen wird die Förderung einer ortsnahen Ein - zelhandelsversorgung immer wichtiger, bei denen Post- und Bankdienstleistungen integriert werden können. Link zum Original
  16. Die ökologische und ökonomische Leistungsfähigkeit des Waldes wird durch ordnungsgemäße Forstwirtschaft gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die ökologische und ökonomische Leistungsfähigkeit des Waldes durch eine ordnungsgemäße Forstwirtschaft sichern. Link zum Original
  17. Die Waldwirtschaft des Landes wird nach FSC-Normen zertifiziert.

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    Wortlaut im Programm
    Die hohe ökologische und soziale Qualität unserer Waldwirtschaft werden wir durch eine internationale Zertifizierung nach den Normen des Waldbewirtschaftungsrates FSC bestätigen lassen. Link zum Original
  18. Forstwirtschaft und Forstpolitik gelten als Element der Entwicklung ländlicher Räume.

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    Wortlaut im Programm
    Forstwirtschaft und Forstpolitik sind für uns ein Element der Entwicklung ländlicher Räume. Sie sichern regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Link zum Original
  19. Durch bessere Verknüpfung soll ein höherer Anteil der Wertschöpfung aus Forstwirtschaft in den Regionen verbleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass durch bessere Verknüpfung der einzelnen Elemente höhere Anteile der Wertschöpfung in den Regionen verbleiben. Link zum Original
  20. Für die hessischen Wälder wird eine ausreichende Zahl von Förstern und Waldarbeitern bereitgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen für Hessens Wälder eine ausreichende Anzahl von Förstern und Waldarbeitern. Link zum Original
  21. Das Einheitsforstamt als Fachverwaltung wird beibehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Das Einheitsforstamt als Fachverwaltung hat sich bewährt; die Präsenz der Forstverwaltung darf nicht weiter reduziert werden. Link zum Original
  22. Die Präsenz der Forstverwaltung wird nicht weiter reduziert.

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    Wortlaut im Programm
    Das Einheitsforstamt als Fachverwaltung hat sich bewährt; die Präsenz der Forstverwaltung darf nicht weiter reduziert werden. Link zum Original
  23. Landwirte werden dabei unterstützt, gesunde Nahrungsproduktion und Ressourcenschonung mit ökonomischen Zwängen in Einklang zu bringen.

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    Wortlaut im Programm
    Die meisten Landwirte in Hessen stellen sich der schwierigen Aufgabe, die Produktion gesunder Nahrung unter Schonung natürlicher Ressourcen in Einklang zu bringen mit den ökonomischen Zwängen, denen sie ausgesetzt sind. Dabei wollen wir sie unterstützen. Link zum Original
  24. Der Anteil des ökologischen Landbaus in Hessen wird deutlich erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    Im Interesse der Umwelt und der Verbraucher gleichermaßen ist es unser Ziel, in weiteren Schritten den Anteil des ökologischen Landbaus in Hessen deutlich zu erhöhen. Link zum Original
  25. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen lehnen wir ab. Link zum Original
  26. Der ökologische Landbau wird in Forschung, Lehre, Beratung, Versuchswesen, Betriebs- und Vermarktungsstrukturen sowie im Marketing besonders gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen deshalb den ökologischen Landbau in Hessen auch in Zukunft in Forschung, in Lehre, Beratung und Versuchswesen, im Aufbau effizienter Betriebs- und Vermarktungsstrukturen sowie im Marketing besonders fördern. Link zum Original
  27. Regionale Wertschöpfungsketten sollen Arbeit und Einkommen in der Region sichern.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei sollen regionale Wertschöpfungsketten Arbeit und Einkommen in der jeweiligen Region sichern. Link zum Original
  28. Landwirte werden unterstützt, neue Einkommen durch nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien zu erschließen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Landwirte dabei unterstützen, sich neue Einkommensmöglichkeiten durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe und durch erneuerbare Energiequellen zu erschließen. Link zum Original
  29. Projekte zur artgerechten landwirtschaftlichen Tierhaltung werden weitergeführt und ausgeweitet.

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    Wortlaut im Programm
    In der landwirtschaftlichen Tierhaltung setzen wir uns ein für die Weiterführung und Verbreiterung der Projekte zur artgerechten Tierhaltung. Link zum Original
  30. Kleine Schlachthöfe werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Mit der Unterstützung kleiner Schlachthöfe und einer tierschutzgerechten Schlachtung unterstützen wir engagierte Erzeuger, regionale Versorgungswege und artgerechte wie konsumentenfreundliche Haltungssysteme. Link zum Original
  31. Eine tierschutzgerechte Schlachtung wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Mit der Unterstützung kleiner Schlachthöfe und einer tierschutzgerechten Schlachtung unterstützen wir engagierte Erzeuger, regionale Versorgungswege und artgerechte wie konsumentenfreundliche Haltungssysteme. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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