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Linke TH · Wann, wenn nicht jetzt. Thüringen sozial regieren!

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Thüringen 2014 · beschlossen 22.03.2014 · Original

Das Programm enthält 27 von 812 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 27
  1. Kooperationen zwischen Landwirtschaftsbetrieben, Kindertagesstätten und Schulküchen sollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.

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    Wortlaut im Programm
    Durch Kooperationen zwischen Landwirtschaftsbetrieben, Kindertagesstätten und Schulküchen werden zugleich regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt. Link zum Original
  2. Großprivatwald ab 100 Hektar wird kostendeckend beförstert, um die Bevorteilung von Großgrundbesitzern einzuschränken.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Bevorteilung der Großgrundbesitzer einschränken. Das soll durch eine kostendeckende Beförsterung des Großprivatwaldes ab 100 Hektar (ohne Waldgenossenschaften/Forstbetriebsgemeinschaften) erreicht werden. Link zum Original
  3. Mit Waldbesitzern werden Lösungen zur Wiederherstellung der Bewirtschaftbarkeit extrem zersplitterten Waldeigentums gesucht.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Thüringen wird in Zusammenarbeit mit betroffenen Waldbesitzern Lösungen suchen zur Wiederherstellung der Bewirtschaftbarkeit von extrem zersplittertem Waldeigentum. Link zum Original
  4. Die Landwirtschaft ist umweltverträglich und trägt zur regionalen Lebensmittel- und Rohstoffproduktion sowie zur Erhaltung der Kulturlandschaft bei.

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    Wortlaut im Programm
    DIE LINKE. Thüringen will eine Landwirtschaft, die umweltverträglich ist, einen Beitrag zur regionalen Lebensmittel- und Rohstoffproduktion und zur Erhaltung der Kulturlandschaft leistet. Link zum Original
  5. Eine flächendeckende nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Fischerei mit regionalen Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stehen ein für eine flächendeckende nachhaltige Land- und Forstbewirtschaftung sowie Gartenbau und Fischereiwirtschaft mit regionalen Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen. Link zum Original
  6. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe werden in die Lage versetzt, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen sowie Anforderungen des Verbraucher-, Natur- und Tierschutzes gerecht zu werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die hier tätigen Betriebe sollen in die Lage versetzet werden, den wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen sowie den Anforderungen des Verbraucher-, Natur- und Tierschutzes gerecht zu werden. Link zum Original
  7. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten die Möglichkeit einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage gegen Naturkatastrophen.

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    Wortlaut im Programm
    Aufgrund ihrer besonderen Situation setzten wir uns für die Möglichkeit einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage gegen Naturkatastrophen ein. Link zum Original
  8. Das bäuerliche Eigentum wird geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen das bäuerliche Eigentum schützen und die überbetriebliche Zusammenarbeit fördern. Link zum Original
  9. Die überbetriebliche Zusammenarbeit in der Landwirtschaft wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen das bäuerliche Eigentum schützen und die überbetriebliche Zusammenarbeit fördern. Link zum Original
  10. Agrargenossenschaften gelten als positive Beispiele demokratisch verfasster, gemeinschaftsorientierter Unternehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Agrargenossenschaften sind für uns positive Beispiele für demokratisch verfasste, gemeinschaftsorientierte Unternehmen. Link zum Original
  11. Landwirtschaftlicher Boden darf kein Spekulationsobjekt sein und soll möglichst denen gehören, die ihn bewirtschaften.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vielfalt der Eigentumsformen erkennen wir unter den Prämissen an, dass landwirtschaftlicher Boden kein Spekulationsobjekt sein darf und der Boden möglichst denen gehören soll, die ihn bewirtschaften. Link zum Original
  12. Nutztiere werden artgerecht gehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass die Landwirtschaft insgesamt umweltverträglicher wird, Nutztiere artgerecht gehalten werden und auch arbeitplatzintensive Wirtschaftsbereiche, z. B. Milchvieh-, Schweine- und Schafhaltung, in Thüringen ihren Platz behalten und ausgeweitet werden. Link zum Original
  13. Arbeitsplatzintensive Bereiche wie Milchvieh-, Schweine- und Schafhaltung bleiben in Thüringen erhalten und werden ausgeweitet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass die Landwirtschaft insgesamt umweltverträglicher wird, Nutztiere artgerecht gehalten werden und auch arbeitplatzintensive Wirtschaftsbereiche, z. B. Milchvieh-, Schweine- und Schafhaltung, in Thüringen ihren Platz behalten und ausgeweitet werden. Link zum Original
  14. Der ökologische Landbau wird ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Auch der ökologische Landbau soll ausgebaut werden. Link zum Original
  15. Öffentliche Mittel von EU, Bund und Land werden in der Landwirtschaft zielgerichtet für Umwelt- und Sozialleistungen vergeben.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu wollen wir die öffentlichen Mittel der EU und des Bundes und die Landesmittel zielgerichtet für Umwelt- und Sozialleistungen vergeben. Link zum Original
  16. Klimatisch und topografisch benachteiligte Gebiete wie Bergregionen werden über Ausgleichszulagen und die Förderung der Grünlandnutzung durch Weidetiere besonders gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Das bedeutet u. a., klimatisch und topografisch benachteiligte Gebiete, etwa unsere Bergregionen, besonders zu fördern – z. B. über Ausgleichszulagen und die Förderung der Grünlandnutzung in diesen Regionen durch Weidetiere. Link zum Original
  17. Landwirtschaftliche Produkte werden so veredelt und weiterverarbeitet, dass sie hohen Sicherheitsstandards genügen.

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    Wortlaut im Programm
    Prinzipiell müssen landwirtschaftliche Produkte so veredelt und weiterverarbeitet werden, dass sie hohen Sicherheitsstandards genügen. Link zum Original
  18. Die Selbstorganisation der Regionen und Erzeuger wird durch Bündelung der europäischen Fonds und Weiterentwicklung der LEADER-Programme unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Selbstverwaltung und -organisation der Regionen, der Erzeugerinnen und Erzeuger sowie aller Aktiven vor Ort wollen wir durch Bündelung der europäischen Fonds und Weiterentwicklung der LEADER-Prinzipien und -Programme unterstützen. Link zum Original
  19. Die Einrichtungen der anwendungsorientierten Agrar- und Gartenbauforschung und -beratung werden erhalten und gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Thüringen braucht eine leistungsfähige, anwendungsorientierte Agrar- und Gartenbauforschung und Beratung. Daher wollen wir die dazu notwendigen Einrichtungen erhalten und stärken. Link zum Original
  20. Für den Überschwemmungsfall gibt es klare Entschädigungsregelungen für die Landwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Für den Überschwemmungsfall sehen wir klare Entschädigungsregelungen für die Landwirtschaft vor. Link zum Original
  21. Lebensmittel müssen höchsten Qualitätsanforderungen genügen.

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    Wortlaut im Programm
    Lebensmittel müssen höchsten Qualitätsanforderungen genügen, die Verbraucher sollen über die tatsächliche Qualität informiert werden. Link zum Original
  22. Verbraucher werden über die tatsächliche Qualität von Lebensmitteln informiert.

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    Wortlaut im Programm
    Lebensmittel müssen höchsten Qualitätsanforderungen genügen, die Verbraucher sollen über die tatsächliche Qualität informiert werden. Link zum Original
  23. Die Lebensmittelkontrolle wird bundesweit durch einheitliche Standards sichergestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass die Lebensmittelkontrolle bundesweit durch einheitliche Standards sichergestellt wird. Link zum Original
  24. Das auf Risikoabschätzung gestützte Kontrollsystem wird wieder zu einem umfassenden Kontrollsystem ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Das bedeutet, dass wir das gegenwärtig praktizierte Kontrollsystem, das sich allein auf Risikoabschätzung stützt, wieder zu einem umfassenden Kontrollsystem ausbauen. Link zum Original
  25. Die Kennzeichnung von Nahrungsmitteln wird so gestaltet, dass auch sehgeschädigte, ältere Menschen und Menschen mit Lernschwächen sie lesen und verstehen können.

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    Wortlaut im Programm
    Kennzeichnung von Nahrungsmitteln muss so gestaltet werden, dass auch sehgeschädigte oder ältere Menschen sowie Menschen mit Lernschwächen diese lesen und verstehen können. Link zum Original
  26. Die zuständigen Ämter und Kontrollbehörden werden personell ausreichend ausgestattet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die zuständigen Ämter und Kontrollbehörden ausreichend personell ausstatten. Link zum Original
  27. Für den ländlichen Raum werden operationelle Programme angestrebt, die die einzelnen EU-Fonds vernetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir machen uns hinsichtlich der Entwicklung des ländlichen Raumes für solche operationellen Programme stark, die eine Vernetzung der einzelnen Fonds ermöglichen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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