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AfD · Aufbruch für Thüringen

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Thüringen 2014 · Original

Das Programm enthält 25 von 360 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 25
  1. Der ländliche Raum soll im Einklang von wettbewerbsfähiger Landwirtschaft und Naturschutz gestaltet und seine Bevölkerung regional gebunden werden.

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    Wortlaut im Programm
    Im Sinne dieser Einheit von konstruktiver und wettbewerbsfähiger Landwirtschaft sowie Natur- und Umweltschutz will die Alternative für Deutschland die Zukunft im ländlichen Raum gestalten, dabei auch die Bevölkerungsstrukturen positiv entwickeln und regional binden. Link zum Original
  2. Für Mensch und Umwelt sinnvolle neue Zukunftstechnologien in der Landwirtschaft werden nicht abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Für Mensch und Umwelt sinnvollen neuen Zukunftstechnologien steht die Alternative für Deutschland nicht ablehnend gegenüber. Link zum Original
  3. Traditionelle und regionale Sorten mit langjährig bewiesener Verträglichkeit sollen von Zulassungspflichten befreit bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Traditionelle und regionale Sorten müssen von Zulassungspflichten befreit bleiben, wenn sie durch jahrzehntelange praktische Anwendung ihre Verträglichkeit bewiesen haben. Link zum Original
  4. Über Chancen und Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft soll sachlich aufgeklärt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD setzt sich daher einerseits für eine sachliche Aufklärung über die Chancen und Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft und andererseits für eine strenge Kontrolle bei der Zulassung entsprechender Technologien ein. Link zum Original
  5. Die Zulassung gentechnischer Verfahren soll streng kontrolliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD setzt sich daher einerseits für eine sachliche Aufklärung über die Chancen und Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft und andererseits für eine strenge Kontrolle bei der Zulassung entsprechender Technologien ein. Link zum Original
  6. Für alle Neuzüchtungen soll unabhängig von der Entstehungsmethode die Zulassungspflicht erhalten bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden uns dafür stark machen, daß für sämtliche Neuzüchtungen, unabhängig von ihrer Entstehungsmethode, die Zulassungspflicht erhalten bleibt. Link zum Original
  7. Vorhandene oder natürliche Genstrukturen dürfen nicht patentiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Vorhandene oder natürliche Genstrukturen dürfen nicht patentrechtlich verwertet werden. Link zum Original
  8. Aufwendig entwickelte neue Pflanzensorten sollen Patentschutz erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Mit hohem Aufwand entwickelte neue Sorten müssen dagegen Patentschutz haben, da sonst keine Pflanzenzüchtung mehr möglich ist und der wissenschaftliche Fortschritt, also die wichtigste Ressource unseres Landes, auf diesem Gebiet zum Stillstand käme. Link zum Original
  9. Gentechnische Züchtungsmethoden, die nur der Gewinnmaximierung dienen, werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Gentechnische Züchtungsmethoden werden von uns abgelehnt, sofern sie nur der Gewinnmaximierung dienen. Link zum Original
  10. Gentechnik wird akzeptiert, wenn sie nachweislich Umwelt- und Gesundheitsbelastungen wie den Pestizideinsatz verringert.

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    Wortlaut im Programm
    Einer Anwendung der Gentechnik verweigern wir uns aber dann nicht, wenn sie nachweislich zum Verzicht oder Einsparen von Umwelt- und Gesundheitsbelastungen, z. B. dem Wegfall von tausenden Tonnen Pestiziden in die Umwelt oder der Schonung der natürlichen Insektenfauna führt. Link zum Original
  11. Ob Gentechnik Umwelt- und Gesundheitsbelastungen verringert, soll in einem streng wissenschaftlichen, politisch unabhängigen Zulassungsverfahren geprüft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Einer Anwendung der Gentechnik verweigern wir uns aber dann nicht, wenn sie nachweislich zum Verzicht oder Einsparen von Umwelt- und Gesundheitsbelastungen, z. B. dem Wegfall von tausenden Tonnen Pestiziden in die Umwelt oder der Schonung der natürlichen Insektenfauna führt. Daß diese Voraussetzungen erfüllt werden, muß in einem streng wissenschaftlich organisierten, politischer Einflussnahme nicht zugänglichen Zulassungsverfahren geprüft werden. Link zum Original
  12. Resistenzzüchtung in Kombination mit Herbizideinsatz wird derzeit kritisch gesehen.

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    Wortlaut im Programm
    In diesem Zusammenhang sehen wir die Resistenzzüchtung bzw. Gentechnik im Kombinationsverfahren mit Herbizideinsatz zur Zeit kritisch, da der einseitige Einsatz eines Wirkstoffes (z.B. Glyphosat) auch ein Weg zur Etablierung resistenter Unkräuter sein kann, die vorher keine Rolle spielten. Link zum Original
  13. Eine Verteufelung der Gentechnik durch technikfeindliche Gruppen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Verteufelung der Gentechnik durch technikfeindliche gesellschaftliche Gruppierungen lehnen wir jedoch strikt ab. Link zum Original
  14. Die Mittel für Agrarforschung sollen erhöht werden, etwa durch den Wegfall falscher Subventionen für Bioenergie.

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    Wortlaut im Programm
    Mittel für Forschung und Entwicklung im Agrarhaushalt, z.B. durch Wegfall falscher Subventionen für Bioenergie, sollten erhöht werden. Link zum Original
  15. Zum Bodenschutz sollen begrenzte, wissenschaftlich begründete Fruchtfolgevorgaben wie Maximalanbauzyklen für Monokulturen gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD plädiert darum auch für begrenzte Fruchtfolgevorgaben, z.B. Maximalanbauzyklen für bestimmte Monokulturen, die nur nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gesetzt werden sollen. Link zum Original
  16. Maßgeblich für die Tierhaltung sind artgerechte und gesundheitliche Bedingungen je Tier, nicht die Tierzahl.

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    Wortlaut im Programm
    Entscheidend ist nicht die Anzahl Tiere, sondern wichtig sind die artgerechten und gesundheitlichen Bedingungen des einzelnen Standplatzes pro Tier. Link zum Original
  17. Massentierhaltung soll so tiergerecht gestaltet werden, dass kein vorbeugender Antibiotikaeinsatz nötig ist.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD sieht Humanmedikamente in der Tierproduktion als Problem und will z. B. Massentierhaltung so tiergerecht gestalten, daß kein vorbeugender Einsatz von Antibiotika notwendig ist, da die Folgen für Resistenzbildung und Humanmedizin nicht sicher einschätzbar sind. Link zum Original
  18. Das Schächten als Schlachtmethode wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Alternative für Deutschland stellt sich klar gegen das Schächten als Schlachtmethode, weil es die grausamsten und langwierigsten Todesqualen verursacht, die man einem Lebewesen bei vollem Bewußtsein zufügen kann. Link zum Original
  19. Der Ökolandbau kann die konventionelle Landwirtschaft nicht ersetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ökolandbau kann die konventionelle Landwirtschaft nicht ersetzen, weil er nicht die Kontinuität und Stabilität der Qualität und Erträge gewährleisten kann, die die Lebensmittelindustrie zwingend benötigt. Link zum Original
  20. Die Thüringer Landwirtschaft soll nicht durch überflüssige Restriktionen belastet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die im Vergleich mit anderen Bundesländern besser funktionierende Thüringer Landwirtschaft soll nicht durch überflüssige Restriktionen zurückgeworfen werden. Link zum Original
  21. Der ökologische Landbau soll nicht benachteiligt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ökologischer Landbau soll nicht benachteiligt werden, muß seine Kundschaft mit Ökoprodukten bedienen können, soll aber auch nicht künstlich mit falschen Subventionen über die Maßen aufgeblasen werden. Link zum Original
  22. Der ökologische Landbau soll nicht künstlich durch falsche Subventionen übermäßig gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ökologischer Landbau soll nicht benachteiligt werden, muß seine Kundschaft mit Ökoprodukten bedienen können, soll aber auch nicht künstlich mit falschen Subventionen über die Maßen aufgeblasen werden. Link zum Original
  23. Geprüfte Bioware und konventionelle Lebensmittel sollen im Verhältnis zum Bedarf angeboten werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir brauchen kein subventioniertes Bioobst für den Ramschtisch, sondern geprüfte Bioware und konventionelle Lebensmittel im Verhältnis zum Bedarf. Link zum Original
  24. Als Gewerbegebiet ausgewiesene Flächen sollen bei dauerhaft absehbarer Nichtnutzung wieder landwirtschaftlich genutzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bei dauerhaft absehbarer Nichtnutzung sind als Gewerbegebiet ausgewiesene Flächen wieder der landwirtschaftlichen Nutzung zuzuführen. Link zum Original
  25. Die Ausweitung des Energiepflanzenanbaus zulasten der Nahrungsmittelproduktion soll gestoppt und auf ein verträgliches Maß zurückgeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ausweitung des Energiepflanzenanbaus zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion muß nach Ansicht der AfD wegen der damit verbundenen Umweltschäden gestoppt und auf ein verträgliches Maß zurückgeführt werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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