Linke RP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2011
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2011 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 42 von 435 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 10 %des Programms
- 42Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 42
Ganze Regionen dürfen in der Gesundheitsversorgung nicht abgehängt werden.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE kritisiert, dass auch im Gesundheitssystem ganze Regionen abgehängt werden. Link zum Original
Privatisierungen und Teilprivatisierungen von Krankenhäusern, etwa der Mainzer Universitätskliniken, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE lehnt daher Privatisierungen und Teilprivatisierungen, wie z.B. an den Mainzer Universitätskliniken kategorisch ab! Link zum Original
Die Finanzierung des Gesundheitssystems wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Für DIE LINKE ist es deshalb unerlässlich, eine grundlegende Reform der Finanzierung des Gesundheitssystems anzustreben. Link zum Original
Eine solidarische Bürgerversicherung ohne Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenze finanziert Gesundheit und Pflege.
Wortlaut im Programm
Nur mit einer solidarischen Bürgerversicherung – ohne Versicherungspflichtgrenze und Beitragsbemessungsgrenze –, in die alle in gleicher Weise einzahlen, ist eine gerechte Finanzierung von Gesundheit und Pflege möglich. Link zum Original
In der Pflege werden mehr Stellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr Stellen in der Pflege und eine spürbare Aufwertung des Berufsbildes. Link zum Original
Das Berufsbild der Pflege wird spürbar aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr Stellen in der Pflege und eine spürbare Aufwertung des Berufsbildes. Link zum Original
Pflegekräfte erhalten mehr Anerkennung und höhere Löhne.
Wortlaut im Programm
Der Beruf der Pflegerin, des Pflegers muss mehr Anerkennung erhalten und höhere Löhne für die Beschäftigten bedeuten. Link zum Original
Die Einführung einer Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die LINKE spricht sich gegen die Einführung der Kapitaldeckung in der Pflege ein. Link zum Original
Beiträge von Versicherten dürfen nicht in kapitalgedeckten Versicherungen auf den Finanzmärkten riskiert werden.
Wortlaut im Programm
Es ist ebenfalls nicht zu akzeptieren, dass die Beiträge der Versicherten in der kapitalgedeckten Versicherung auf den internationalen Finanzmärkten riskiert werden. Link zum Original
Zur Bemessung des Pflegepersonals werden analytische Personalbemessungsinstrumente eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Der Bedarf an Pflegekräften wird in den nächsten Jahren stark ansteigen. Die vorhandenen Bemessungsinstrumente reichen nicht aus. DIE LINKE RLP fordert daher den Einsatz analytischer Personalbemessungsinstrumente um diesem Mangel entgegenzuwirken. Link zum Original
Die Pflegeabsicherung wird reformiert und ein neuer Pflegebegriff eingeführt.
Wortlaut im Programm
Außerdem setzen wir uns für eine Reform der Pflegeabsicherung ein. Dafür brauchen wir einen neuen Pflegebegriff. Link zum Original
Die Pflegeversicherung wird über eine Teilkaskoversicherung hinaus ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- Wir wollen die Pflegeversicherung ausbauen. Sie muss mehr sein als eine „Teilkasko“. Ihre Leistungen müssen angehoben werden. Link zum Original
Die Leistungen der Pflegeversicherung werden angehoben.
Wortlaut im Programm
- Wir wollen die Pflegeversicherung ausbauen. Sie muss mehr sein als eine „Teilkasko“. Ihre Leistungen müssen angehoben werden. Link zum Original
Menschen mit demenziellen Erkrankungen erhalten mehr Hilfe.
Wortlaut im Programm
- Menschen mit demenziellen Erkrankungen muss endlich geholfen werden. Link zum Original
Pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helfer werden stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Angehörige und ehrenamtliche Helfer müssen stärker unterstützt werden. Link zum Original
Wer Angehörige plötzlich selbst pflegen muss, kann sich auf Wunsch sechs Wochen von der Arbeit freistellen lassen.
Wortlaut im Programm
- Menschen, deren Angehörige plötzlich pflegebedürftig werden und die selbst pflegen (müssen) sind häufig zunächst überfordert. Wir dürfen sie nicht allein lassen, sie bedürfen gesellschaftlicher Unterstützung. Sie sollen 6 Wochen von der Arbeit freigestellt werden, wenn sie es wünschen. Während dieser Zeit müssen sie Lohnersatzleistung erhalten können. Link zum Original
Während der sechswöchigen Pflegefreistellung gibt es eine Lohnersatzleistung.
Wortlaut im Programm
- Menschen, deren Angehörige plötzlich pflegebedürftig werden und die selbst pflegen (müssen) sind häufig zunächst überfordert. Wir dürfen sie nicht allein lassen, sie bedürfen gesellschaftlicher Unterstützung. Sie sollen 6 Wochen von der Arbeit freigestellt werden, wenn sie es wünschen. Während dieser Zeit müssen sie Lohnersatzleistung erhalten können. Link zum Original
Die Pflege wird aufgewertet und Pflegekräfte werden gut bezahlt.
Wortlaut im Programm
- Die Pflege muss aufgewertet werden. Für die vielen Beschäftigten muss gelten: Gutes Geld für gute Arbeit! Link zum Original
Für Gesundheit und Pflege wird eine solidarische Bürgerversicherung eingeführt.
Wortlaut im Programm
- Wir wollen die solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung in Gesundheit und Pflege. Mit ihr lassen sich alle erforderlichen Leistungen solide und gerecht finanzieren. Link zum Original
Pflegestützpunkte werden von Kommunen oder Landkreisen betrieben, gegebenenfalls mit Selbsthilfeeinrichtungen.
Wortlaut im Programm
- die Pflegestützpunkte müssen von den Kommunen bzw. den Landkreisen betrieben werden, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit Selbsthilfeeinrichtungen. Link zum Original
Krankenkassen und Anbieter von Pflegeleistungen werden an der Pflegeberatung nicht beteiligt.
Wortlaut im Programm
An der Beratung sind weder die Kassen noch Anbieter von Pflegeleistungen zu beteiligen. Link zum Original
Die Rechte von Heimbeiräten, Seniorenvertretungen und Behindertenbeiräten werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
- die Rechte der Heimbeiräte der SeniorInnenvertretungen und der Behindertenbeiräte zu stärken. Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten müssen präziser definiert werden. Link zum Original
Die Mitwirkungsmöglichkeiten dieser Beiräte werden präziser definiert.
Wortlaut im Programm
- die Rechte der Heimbeiräte der SeniorInnenvertretungen und der Behindertenbeiräte zu stärken. Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten müssen präziser definiert werden. Link zum Original
Eine wohnortnahe geriatrische Rehabilitation wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
- die wohnortnahe geriatrischen Rehabilitation sicherzustellen Link zum Original
Rationalisierung und Kommerzialisierung im Gesundheitssystem werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bestrebungen zur Rationalisierung und Kommerzialisierung im Gesundheitssystem erteilen wir eine klare Absage. Link zum Original
Der solidarische Charakter der gesetzlichen Krankenversicherung wird erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den solidarischen Charakter der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten und ausbauen. Link zum Original
Die Zwei-Klassen-Medizin wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die in Deutschland herrschende Zwei-Klassen-Medizin kritisieren wir auf das Schärfste. Link zum Original
Die Krankenkasse bezahlt allen Versicherten alle medizinisch notwendigen Leistungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass jeder alle medizinisch notwendigen Leistungen von der Krankenkasse bezahlt bekommt. Link zum Original
Jeder Mensch hat das Recht auf medizinische und pflegerische Betreuung in seiner Region.
Wortlaut im Programm
Jeder Mensch hat das Recht, in seiner Region medizinische und pflegerische Betreuung zu erhalten; die Unterversorgung der ländlichen Gebiete werden wir bekämpfen. Link zum Original
Die medizinische Unterversorgung ländlicher Gebiete wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
Jeder Mensch hat das Recht, in seiner Region medizinische und pflegerische Betreuung zu erhalten; die Unterversorgung der ländlichen Gebiete werden wir bekämpfen. Link zum Original
Das Gesundheitssystem ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und wird nicht dem Profitprinzip unterworfen.
Wortlaut im Programm
Das ganze Gesundheitssystem darf nicht dem Diktat des Profits unterworfen werden, es ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Link zum Original
Das Gesundheitssystem wird solidarisch im Umlageverfahren finanziert.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung muss solidarisch und nach dem Umlageprinzip erfolgen. Link zum Original
Arzneimittelpreise orientieren sich nicht am maximalen Profit.
Wortlaut im Programm
Die Preise für Arzneimittel dürfen sich nicht am maximalen Profit orientieren. Link zum Original
Die medizinische Forschung ist unabhängig, bedarfsorientiert und transparent.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine unabhängige, bedarfsorientierte und transparente Forschung. Link zum Original
Alle Studienergebnisse werden veröffentlicht.
Wortlaut im Programm
Alle Studienergebnisse müssen öffentlich gemacht werden. Link zum Original
Praxisgebühr und Zuzahlungen werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Praxisgebühr und Zuzahlungen wollen wir als Instrumente einer Zweiklassen-Medizin wieder abschaffen. Link zum Original
Medizinische Versorgungszentren sollen keine Profitcenter von Unternehmen und Freiberuflern sein.
Wortlaut im Programm
Medizinische Versorgungszentren sind keine Profitcenter von Unternehmen und Freiberuflern. Link zum Original
Eine flächendeckende, in angemessener Zeit erreichbare Versorgung mit Arztpraxen und Krankenhäusern wird gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Eine flächendeckende, in angemessener Zeit erreichbare Versorgung mit Arztpraxen und Krankenhäusern ist zu gewährleisten. Link zum Original
Die integrierte Versorgung nach dem Vorbild der Polikliniken wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Integrierte Versorgung nach dem Vorbild der Polikliniken muss weiter entwickelt, kommunale Gesundheitsdienste müssen ausgebaut werden. Link zum Original
Die kommunalen Gesundheitsdienste werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Integrierte Versorgung nach dem Vorbild der Polikliniken muss weiter entwickelt, kommunale Gesundheitsdienste müssen ausgebaut werden. Link zum Original
Das Land baut seine Krankenhausfinanzierung aus.
Wortlaut im Programm
Die Krankenhausfinanzierung seitens des Landes ist auszubauen. Link zum Original
Privatisierungen und Teilprivatisierungen im Gesundheitswesen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Privatisierungen und Teilprivatisierungen lehnen wir ab! Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.