Linke · Soziale Gerechtigkeit – für die Menschen in Niedersachsen!
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Niedersachsen 2003 · Original
Das Programm enthält 37 von 524 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 37Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 37
Lohndumping und der Einsatz gering Qualifizierter in der Altenpflege werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Angemessene Altenpflege lässt sich nicht über Lohndumping und den Einsatz gering Qualifizierter erreichen. Link zum Original
Eine solidarische, bedarfsorientierte Gesundheitsversorgung mit dem medizinisch Notwendigen für alle wird verteidigt.
Wortlaut im Programm
Die PDS verteidigt das sozialstaatliche Prinzip des Gesundheitswesens, eine solidarische bedarfsorientierte Gesundheitssicherung mit dem medizinisch Notwendigen für alle. Link zum Original
Die gesetzliche Krankenversicherung soll eine vollwertige Versicherung gegen das Krankheitsrisiko bleiben.
Wortlaut im Programm
Die gesetzliche Krankenversicherung muss eine vollwertige Versicherung gegen das Krankheitsrisiko bleiben. Link zum Original
Eine Gesundheitsreform soll effiziente, gute Versorgung für alle sichern und sozial Schwache, Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranke nicht benachteiligen.
Wortlaut im Programm
Ziel einer Gesundheitsreform muss es sein, Effizienz und gute Qualität der medizinischen Versorgung für alle Menschen zu garantieren und keine Benachteiligungen von sozial schwachen Menschen, von Menschen mit Behinderungen oder von chronisch Kranken zuzulassen. Link zum Original
Die paritätische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung soll beibehalten werden.
Wortlaut im Programm
Die paritätische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherungen muss beibehalten werden Link zum Original
Am Solidarprinzip im Gesundheitswesen wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Am Grundsatz des gesellschaftlichen Solidarprinzips halten wir fest, gerade weil wir um die wachsende gesellschaftliche Bedeutung der Gesundheit wissen. Link zum Original
Leistungskürzungen und höhere Eigenbeteiligungen in der Krankenversicherung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Leistungskürzungen, mehr Eigenbeteiligung und Zwei-Klassen-Medizin oder mehr Wettbewerb der Kassen um die gesündesten Mitglieder und niedrigsten Beitragssätze lehnen wir ab. Link zum Original
Eine Zwei-Klassen-Medizin wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Leistungskürzungen, mehr Eigenbeteiligung und Zwei-Klassen-Medizin oder mehr Wettbewerb der Kassen um die gesündesten Mitglieder und niedrigsten Beitragssätze lehnen wir ab. Link zum Original
Mehr Wettbewerb der Krankenkassen um die gesündesten Mitglieder und niedrigsten Beitragssätze wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Leistungskürzungen, mehr Eigenbeteiligung und Zwei-Klassen-Medizin oder mehr Wettbewerb der Kassen um die gesündesten Mitglieder und niedrigsten Beitragssätze lehnen wir ab. Link zum Original
Die Beitragsbemessungsgrundlagen der Krankenversicherung sollen reformiert und der Arbeitgeberanteil nach der Bruttowertschöpfung berechnet werden.
Wortlaut im Programm
Mit unseren Vorschlägen zur Reform der Beitragsbemessungsgrundlagen und der Berechnung des Arbeitgeberanteils anhand der Bruttowertschöpfung des Unternehmens lassen sich die Hauptursachen der Finanzierungsprobleme der Krankenversicherungen beseitigen. Link zum Original
Die Verschiebung öffentlicher Finanzierungspflichten auf die Krankenkassen soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Die PDS will zudem die Verschiebung öffentlicher Finanzierungspflichten zu den Krankenkassen stoppen. Link zum Original
Mutterschaftsgeld und Mittel für die Betreuung kranker Kinder sollen aus Bundesmitteln finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Leistungen wie das Mutterschaftsgeld und Mittel für die Betreuung kranker Kinder sollen durch Bundesmittel gesichert werden. Link zum Original
Die starre Trennung zwischen ambulanter Versorgung, Krankenhäusern und Rehabilitation soll durch Kooperation und Integration überwunden werden.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist vor allem die Überwindung der starren Trennung zwischen ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen durch bessere Kooperation und Integration. Link zum Original
Moderne Versorgungsformen wie Ärztenetze, Gesundheitszentren und Polikliniken sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für moderne Versorgungsformen wie Ärztenetze, Gesundheitszentren und Polikliniken ein. Link zum Original
Die hausärztliche Tätigkeit soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus setzen wir uns für die Stärkung der hausärztlichen Tätigkeit ein. Link zum Original
Ärztliche Vergütungsformen sollen mehr Zuwendung ermöglichen und keine Anreize für medizinisch unbegründete Leistungen setzen.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind sinnvollere Vergütungsformen, die mehr Zuwendung ermöglichen und nicht zu medizinisch unbegründeten Leistungen anreizen. Link zum Original
Der Wettbewerb um medizinische Qualität soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Wettbewerb um medizinische Qualität fördern. Link zum Original
Leistungs- und Produktanbieter im Gesundheitswesen sollen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer Angebote nachweisen müssen.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist dabei, dass die Leistungs- und Produktanbieter die Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit ihrer Angebote nachweisen müssen. Link zum Original
Die medizinische Versorgung soll transparenter werden.
Wortlaut im Programm
Und es geht um mehr Transparenz bei der medizinischen Versorgung und die Stärkung der Rechte von Patientinnen und Patienten. Link zum Original
Die Rechte von Patientinnen und Patienten sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Und es geht um mehr Transparenz bei der medizinischen Versorgung und die Stärkung der Rechte von Patientinnen und Patienten. Link zum Original
Krankenhäuser sollen bürgernahe Versorgung, angemessene Arbeits- und Tarifbedingungen sowie Aus- und Weiterbildung gewährleisten können.
Wortlaut im Programm
Die Krankenhäuser müssen bürgernahe Versorgung und angemessene Arbeits- und Tarifbedingungen sowie erforderliche Aus- und Weiterbildung gewährleisten können. Link zum Original
Die Ausbeutung junger Ärztinnen und Ärzte sowie von Pflegekräften soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Die skandalöse Ausbeutung vor allem der jungen Ärztinnen und Ärzte, aber auch von Pflegekräften muss beendet werden. Link zum Original
Die Schließung und Privatisierung kleiner kommunaler und Kreiskrankenhäuser wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Schließung und Privatisierung kleiner kommunaler und Kreiskrankenhäuser ist der falsche Weg. Link zum Original
Präventions- und Versorgungsangebote für Kinder, Frauen, chronisch Kranke, Ältere und sozial Benachteiligte sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere für Kinder, für Frauen, für chronisch Kranke, für Seniorinnen und Senioren sowie für sozial benachteiligte Menschen wollen wir Präventions- und Versorgungsangebote ausbauen. Link zum Original
Menschenwürdige Pflege und assistierende Begleitung im Alter und in hilfebedürftigen Lebenslagen sollen gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Eine menschenwürdige Pflege und assistierende Begleitung im Alter und in hilfebedürftigen Lebenssituationen sind erklärtes Ziel der Politik der PDS in Gegenwart und Zukunft. Link zum Original
Alte, pflege- und hilfsbedürftige Menschen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde ohne Angst und Gewalt.
Wortlaut im Programm
Alte, pflege- und hilfsbedürftige Menschen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Würde und mit menschlicher Wärme sowie mit persönlicher Zuwendung ohne Angst und Gewalt. Link zum Original
Das Solidarprinzip im Gesundheitswesen soll erhalten und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
l dass das Solidarprinzip erhalten und ausgebaut wird. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative soll eine Reform der Beitragsbemessungsgrundlagen der Krankenversicherung eingebracht werden.
Wortlaut im Programm
l dass zur Sanierung der Finanzierungsprobleme der Krankenversicherungen Vorschläge der ehemaligen PDS-Bundestagsfraktion zur Reform der Beitragsbemessungsgrundlagen und der Berechnung des Arbeitgeberanteils anhand der Bruttowertschöpfung des Unternehmens als Bundesratsinitiativen eingebracht werden. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative soll der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung nach der Bruttowertschöpfung des Unternehmens berechnet werden.
Wortlaut im Programm
l dass zur Sanierung der Finanzierungsprobleme der Krankenversicherungen Vorschläge der ehemaligen PDS-Bundestagsfraktion zur Reform der Beitragsbemessungsgrundlagen und der Berechnung des Arbeitgeberanteils anhand der Bruttowertschöpfung des Unternehmens als Bundesratsinitiativen eingebracht werden. Link zum Original
Die Privatisierung kommunaler und landeseigener Gesundheitseinrichtungen soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
l dass die Privatisierung kommunaler und landeseigener Gesundheitseinrichtungen zu stoppen ist. Link zum Original
Niedersachsen soll ein zeitgemäßes Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst erhalten, das Präventions- und Versorgungsangebote regelt.
Wortlaut im Programm
l dass für Niedersachsen ein Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst erlassen wird, das den heutigen Anforderungen entspricht und Präventions- und Versorgungsangebote regelt. Link zum Original
Das Land fördert landesweit Fixerstuben und ähnliche Projekte akzeptierender Drogenarbeit.
Wortlaut im Programm
Eine sinnvolle Präventionsmaßnahme im Bereich der sogenannten „harten Drogen“ (auch hinsichtlich der Beschaffungskriminalität) wäre die landesweite Förderung von „Fixerstuben“ und ähnlichen Projekten der akzeptierenden Arbeit mit Drogenkonsumenten. Link zum Original
Das Land fördert Wohnungen und Heime für Demenzkranke sowie die Beratung von Angehörigen stärker.
Wortlaut im Programm
l dass die vorhandenen unterschiedlichen Angebote für ältere Menschen dem wachsenden Bedarf angepasst werden. Wohnungen und Heime für Demenzkranke, sowie Beratung der Angehörigen bedürfen einer stärkeren Förderung durch das Land, da freie Träger und Kommunen dem steigenden Bedarf schon lange nicht mehr gewachsen sind. Link zum Original
In Alten- und Pflegeheimen wird die Mitbestimmung der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet.
Wortlaut im Programm
l dass in Alten- und Pflegeheimen eine Mitbestimmung der BewohnerInnen und eine Kontrolle privat betriebener Wohn- und Pflegeheime gewährleistet wird. Link zum Original
Privat betriebene Wohn- und Pflegeheime werden kontrolliert.
Wortlaut im Programm
l dass in Alten- und Pflegeheimen eine Mitbestimmung der BewohnerInnen und eine Kontrolle privat betriebener Wohn- und Pflegeheime gewährleistet wird. Link zum Original
Ambulante soziale Dienste in kommunaler Trägerschaft werden gefördert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
l dass ambulante soziale Dienste in kommunaler Trägerschaft gefördert und ausgebaut werden und genügend stationäre Plätze und Personal für pflegebedürftige Mitbürger bereitgehalten werden. Link zum Original
Für pflegebedürftige Menschen werden genügend stationäre Plätze und Personal bereitgehalten.
Wortlaut im Programm
l dass ambulante soziale Dienste in kommunaler Trägerschaft gefördert und ausgebaut werden und genügend stationäre Plätze und Personal für pflegebedürftige Mitbürger bereitgehalten werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.