Linke NI · Soziale Gerechtigkeit – für die Menschen in Niedersachsen!
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Niedersachsen 2003 · Original
Das Programm enthält 9 von 524 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 9Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 9
Das Deutschlandtreffen der Schlesier soll auch künftig nicht in Niedersachsen stattfinden.
Wortlaut im Programm
Wir vertreten die Auffassung, dass das seit 1990 nicht mehr finanziell durch Niedersachsen unterstützte Deutschlandtreffen der Schlesier auch weiterhin nicht in Niedersachsen stattfinden sollte und werden jeden möglichen Widerstand und Protest dagegen organisieren. Link zum Original
Das Land stellt jede finanzielle und ideelle Unterstützung des Bundes der Vertriebenen und seiner Landsmannschaften ein.
Wortlaut im Programm
Insbesondere ist jegliche finanzielle und ideelle Unterstützung des Landes Niedersachsen an den Bund der Vertriebenen und deren untergliederte Landsmannschaften einzustellen. Link zum Original
Die Patenschaft des Landes für die Landsmannschaft Schlesien wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die Patenschaft des Landes Niedersachsen zur Landsmannschaft Schlesien ist zu beenden. Link zum Original
Versuche, die NS-Vergangenheit zu verharmlosen, werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS Niedersachsen wendet sich gegen alle Versuche, die NS-Vergangenheit zu verharmlosen und nur noch von Tätern und Opfern von Gewaltherrschaft zu sprechen. Link zum Original
Lern- und Gedenkorte zur Erinnerung an Leiden und Widerstand unter dem NS-Regime werden gepflegt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Vielmehr halten wir die Pflege und den Ausbau von Lern- und Gedenkorten für erforderlich, die an das Leiden unter und an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnern. Link zum Original
Ein Denkmalssturm wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die PDS Niedersachsen will keinen Denkmalssturm. Link zum Original
Nach Weltkriegsgenerälen oder Kolonialisten benannte Gebäude, Kasernen, Straßen und Schulen werden umbenannt.
Wortlaut im Programm
Doch halten wir Plätze des „Heldengedenkens“ oder nach Weltkriegsgenerälen bzw. führenden deutschen Kolonialisten benannte Gebäude, Kasernen, Straßen und Schulen für inakzeptabel und gefährlich. Entsprechende Einrichtungen sind umzubenennen und derartige Denkmäler mit Hinweisen auf die Opfer von Kolonialismus, Faschismus und Krieg zu ergänzen. Link zum Original
Kriegerdenkmäler werden um Hinweise auf die Opfer von Kolonialismus, Faschismus und Krieg ergänzt.
Wortlaut im Programm
Doch halten wir Plätze des „Heldengedenkens“ oder nach Weltkriegsgenerälen bzw. führenden deutschen Kolonialisten benannte Gebäude, Kasernen, Straßen und Schulen für inakzeptabel und gefährlich. Entsprechende Einrichtungen sind umzubenennen und derartige Denkmäler mit Hinweisen auf die Opfer von Kolonialismus, Faschismus und Krieg zu ergänzen. Link zum Original
Orte militaristischer und faschistischer Verbrechen werden gemeinsam mit lokalen Geschichtsinitiativen wieder erkennbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Viele Orte militaristischer und faschistischer Verbrechen sind überhaupt nicht mehr zu erkennen. Gemeinsam mit lokalen Geschichtsinitiativen sollten sie wieder deutlich erkennbar gemacht werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.