Zum Inhalt

Grüne · Wenn du was ändern willst.

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Sachsen 2009 · beschlossen 31.01.2009 · Original

Das Programm enthält 38 von 1.368 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 38
  1. Die Biomassenutzung in der Landwirtschaft darf nicht zum Einsatz gentechnisch veränderter Organismen führen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 19 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Biomassenutzung in der Landwirtschaft darf aber nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung und einer nachhaltigen und umweltgerechten Bodennutzung stehen. Sie darf auch nicht zur Anwendung gentechnisch veränderter Organismen führen. Link zum Original
  2. Der Anbau von Raps-Monokulturen für Biodiesel wird nicht gefördert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 19 ·

    Wortlaut im Programm
    Der Anbau von Raps-Monokulturen zur Herstellung von Biodiesel darf nicht gefördert werden. Link zum Original
  3. Flächenstilllegungen sollen vorzugsweise in Überschwemmungsgebieten und Grenzertragslagen der Mittelgebirge erfolgen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 27 ·

    Wortlaut im Programm
    Flächenstilllegungen sollen vorzugsweise in Überschwemmungsgebieten und den Grenzertragslagen der Mittelgebirge erfolgen. Link zum Original
  4. Der Aufbau eines regionalen, effizienten Holzvertriebs soll gefördert werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 27 ·

    Wortlaut im Programm
    Damit naturnahe Waldbewirtschaftung zusätzliche Arbeitsplätze schafft, wollen wir den Aufbau eines regionalen effizienten Vertriebes und die Verwendung von Schwachholz zur Energieerzeugung fördern. Link zum Original
  5. Tiere sollen als fühlende Wesen vor Ausbeutung, Leid und Misshandlung geschützt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Tiere sind fühlende Wesen und benötigen Schutz vor Ausbeutung, Leid und Misshandlung. Link zum Original
  6. Für Zucht, Haltung und Schlachtung von Tieren sollen strengere gesetzliche Regelungen gelten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Um die Tiere davor zu schützen, wollen wir strengere gesetzliche Regelungen in der Zucht, Haltung und Schlachtung. Link zum Original
  7. Die massenhafte Tötung männlicher Küken nach dem Schlüpfen soll beendet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Noch immer werden jährlich 50 Millionen männlicher Küken direkt nach ihrer Geburt getötet, da sie nicht zur Eierproduktion bzw. Mast geeignet sind. Wir fordern ein Ende dieser Massentötungen. Link zum Original
  8. Die betäubungslose Kastration männlicher Ferkel soll verboten werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Trotz offensichtlicher Verletzung des Tierschutzes sind die betäubungslose Kastration männlicher Ferkel und die ebenfalls betäubungslose Schwanzamputation bei Ferkeln und Lämmern immer noch gängige Praxis; beides muss verboten werden. Link zum Original
  9. Die betäubungslose Schwanzamputation bei Ferkeln und Lämmern soll verboten werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Trotz offensichtlicher Verletzung des Tierschutzes sind die betäubungslose Kastration männlicher Ferkel und die ebenfalls betäubungslose Schwanzamputation bei Ferkeln und Lämmern immer noch gängige Praxis; beides muss verboten werden. Link zum Original
  10. Für Nutztierarten wie Mastkaninchen und Masthühner sollen verbindliche gesetzliche Haltungsvorschriften eingeführt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Für einige Nutztierarten wie Mastkaninchen oder Masthühner gibt es immer noch keine gesetzliche Haltungsvorschrift. Diese ist aber notwendig, um ein Mindestmaß an Schutz für diese Tiere zu gewährleisten. Wir setzten uns daher für die Einführung verbindlicher Haltungsvorschriften für diese Tierarten ein. Link zum Original
  11. Die bestehenden Haltungsvorschriften etwa für Rinder, Schweine und Legehennen sollen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Die bereits bestehenden Haltungsvorschriften z. B. für Rinder, Schweine und Legehennen sind in vielen Bereichen unzureichend und müssen den Bedürfnissen der Tiere gemäß dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden. Link zum Original
  12. Haltung und Zucht von Tieren zur Pelzgewinnung sollen verboten werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Haltung und Zucht von Tieren zum Zweck der Pelzgewinnung sowie die Einführung von Pelzen muss verboten werden. Link zum Original
  13. Die Einfuhr von Pelzen soll verboten werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 30 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Haltung und Zucht von Tieren zum Zweck der Pelzgewinnung sowie die Einführung von Pelzen muss verboten werden. Link zum Original
  14. Eine europaweite Regelung soll unzureichend kontrollierte und tierschädliche Tiertransporte verhindern.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Tiertransporte finden europaweit immer noch ohne ausreichende Rücksichtnahme auf die Gesundheit der Tiere statt und werden nur unzureichend kontrolliert. Wir streben eine europaweite Regelung an, die diese Missstände behebt. Link zum Original
  15. Tiertransporte sollen auf höchstens vier Stunden begrenzt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    So muss beispielsweise die maximale Dauer von Tiertransporten auf vier Stunden begrenzt und die Tierbesatzdichte gesenkt werden. Link zum Original
  16. Die Besatzdichte bei Tiertransporten soll gesenkt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    So muss beispielsweise die maximale Dauer von Tiertransporten auf vier Stunden begrenzt und die Tierbesatzdichte gesenkt werden. Link zum Original
  17. Die Betäubung von Schlachttieren bis zum Tod soll strenger überwacht werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch im Schlachtrecht gibt es große Mängel, die dazu führen, dass viele Tiere vor ihrem Tod unnötig leiden müssen. Notwendig ist hier vor allem eine strengere Überwachung der Betäubung bis zum Tod des Tieres. Link zum Original
  18. Nicht ausreichend betäubte Schlachttiere sollen zwingend nachbetäubt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Eine Nachbetäubung nicht ausreichend betäubter Tiere muss zwingend erfolgen. Link zum Original
  19. Das betäubungslose Schächten soll vollständig verboten werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Das betäubungslose Schächten muss ganz verboten werden. Link zum Original
  20. Das Tierschutzgesetz soll strenger umgesetzt werden mit dem Ziel eines Verbots der Qualzucht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine strengere Umsetzung des Tierschutzgesetzes mit dem Ziel eines Verbots der Qualzucht. Link zum Original
  21. Für Hundehalter soll ein Kenntnisnachweis eingeführt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Für die Haltung von Hunden fordern wir die Einführung eines Kenntnisnachweises der Hundehalter. Link zum Original
  22. Artgerechte Haltung von Haustieren soll durch Haltungsvorschriften, etwa Mindestgrößen von Käfigen, gewährleistet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch Haustiere haben Anspruch auf artgerechte Haltung. Dieser muss durch Haltungsvorschriften z. B. über die Regelung der Mindestgröße von Käfigen gewährleistet werden. Link zum Original
  23. Tierversuchsfreie Methoden in Industrie, Forschung und Lehre sollen stärker gefördert werden, um Tierversuche deutlich zu reduzieren.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wollen tierversuchsfreie Methoden in Industrie, Forschung und Lehre stärker fördern, um damit den Einsatz von Versuchstieren deutlich zu reduzieren. Link zum Original
  24. Tiere im Zirkus sollen artgerecht gehalten werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch im Zirkus müssen Tiere artgerecht gehalten werden. Link zum Original
  25. Wildtiere im Zirkus sollen verboten werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen ein Verbot von Wildtieren im Zirkus und fordern die kompromisslose Durchsetzung des Tierschutzgesetzes bei allen Formen der Zurschaustellung von Tieren. Link zum Original
  26. Das Tierschutzgesetz soll bei allen Formen der Zurschaustellung von Tieren kompromisslos durchgesetzt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen ein Verbot von Wildtieren im Zirkus und fordern die kompromisslose Durchsetzung des Tierschutzgesetzes bei allen Formen der Zurschaustellung von Tieren. Link zum Original
  27. Anerkannte Tierschutzverbände sollen ein Klagerecht erhalten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 31 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch weiterhin ist es das erklärte Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ein Klagerecht für anerkannte Tierschutzverbände zu erreichen. Link zum Original
  28. Die Rechte der Tiere sollen einklagbar werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 32 ·

    Wortlaut im Programm
    Bisher sind trotz der Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel ins Grundgesetz die Rechte der Tiere nicht einklagbar, das wollen wir ändern. Link zum Original
  29. Tierschutzverbände sollen an allen tierschutzrelevanten Genehmigungsverfahren beteiligt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 32 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir schätzen die Arbeit der Tierschutzverbände und wollen auch in allen tierschutzrelevanten Genehmigungsverfahren nicht länger auf ihren Sachverstand verzichten. Link zum Original
  30. Tierschutzvereine sollen bei kommunalen Aufgaben wie dem Betrieb von Tierheimen stärker unterstützt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 32 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass die Tierschutzvereine in Sachsen bei der Erfüllung kommunaler Aufgaben (Betreibung von Tierheimen oder Auffangstationen) stärker unterstützt werden. Link zum Original
  31. Nachhaltigkeit, Landschaftspflege und Umweltschutz in der Landwirtschaft sollen als langfristige Investitionen gelten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 44 ·

    Wortlaut im Programm
    Nachhaltigkeit, Landschaftspflege und Umweltschutz dürfen aber keine kurzfristigen Kostenfaktoren sein, sondern müssen als langfristige Investitionen in den Erhalt der Wirtschaftsgrundlage verstanden werden. Link zum Original
  32. Die Weiterverarbeitung ökologisch erzeugter Produkte in Sachsen soll ausgebaut werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 44 ·

    Wortlaut im Programm
    Auch im Bereich der weiterverarbeitenden Industrie müssen wir aufholen, denn 80 Prozent der in Sachsen ökologisch erzeugten Produkte verlassen den Freistaat unverarbeitet. Link zum Original
  33. Der ökologische Landbau soll gefördert werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 45 ·

    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen machen sich für die Förderung des Ökolandbaus stark, denn die Zukunft der sächsischen Landwirtschaft liegt in der Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Link zum Original
  34. In Sachsen soll ein Kompetenzzentrum „Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ für Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung und Umstellungsberatung eingerichtet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 45 ·

    Wortlaut im Programm
    Neben den Umstellungsbeihilfen fordern wir für Sachsen die Einrichtung eines Kompetenzzentrums „Ökologische Lebensmittelwirtschaft“, in dem die Aktivitäten hinsichtlich Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer Lebens- und Futtermittel gebündelt und Beratungsangebote für umstellungswillige Landwirte bereitgestellt werden. Link zum Original
  35. Agro-Gentechnik wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 45 ·

    Wortlaut im Programm
    Ein klares Nein zur Agro-Gentechnik ist gleichzeitig ein zentraler Punkt grüner Verbraucherpolitik. Link zum Original
  36. Die Land- und Lebensmittelwirtschaft in Sachsen soll gentechnikfrei sein.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 45 ·

    Wortlaut im Programm
    Unser Ziel ist eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft in Sachsen. Link zum Original
  37. Überall in Sachsen sollen gentechnikfreie Zonen geschaffen werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 45 ·

    Wortlaut im Programm
    Auf diesem Weg setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Schaffung von gentechnikfreien Zonen überall in Sachsen ein und unterstützen Initiativgruppen, die gentechnikfreie Regionen und Kommunen initiieren und organisieren. Link zum Original
  38. Initiativgruppen für gentechnikfreie Regionen und Kommunen werden unterstützt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 45 ·

    Wortlaut im Programm
    Auf diesem Weg setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Schaffung von gentechnikfreien Zonen überall in Sachsen ein und unterstützen Initiativgruppen, die gentechnikfreie Regionen und Kommunen initiieren und organisieren. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

Seite teilen

www.wasstehtdrin.de