Grüne · Wenn du was ändern willst.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Sachsen 2009 · beschlossen 31.01.2009 · Original
Das Programm enthält 38 von 1.368 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 38Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 178Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 38
Die Biomassenutzung in der Landwirtschaft darf nicht zum Einsatz gentechnisch veränderter Organismen führen.
Wortlaut im Programm
Die Biomassenutzung in der Landwirtschaft darf aber nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung und einer nachhaltigen und umweltgerechten Bodennutzung stehen. Sie darf auch nicht zur Anwendung gentechnisch veränderter Organismen führen. Link zum Original
Der Anbau von Raps-Monokulturen für Biodiesel wird nicht gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Anbau von Raps-Monokulturen zur Herstellung von Biodiesel darf nicht gefördert werden. Link zum Original
Flächenstilllegungen sollen vorzugsweise in Überschwemmungsgebieten und Grenzertragslagen der Mittelgebirge erfolgen.
Wortlaut im Programm
Flächenstilllegungen sollen vorzugsweise in Überschwemmungsgebieten und den Grenzertragslagen der Mittelgebirge erfolgen. Link zum Original
Der Aufbau eines regionalen, effizienten Holzvertriebs soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Damit naturnahe Waldbewirtschaftung zusätzliche Arbeitsplätze schafft, wollen wir den Aufbau eines regionalen effizienten Vertriebes und die Verwendung von Schwachholz zur Energieerzeugung fördern. Link zum Original
Tiere sollen als fühlende Wesen vor Ausbeutung, Leid und Misshandlung geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Tiere sind fühlende Wesen und benötigen Schutz vor Ausbeutung, Leid und Misshandlung. Link zum Original
Für Zucht, Haltung und Schlachtung von Tieren sollen strengere gesetzliche Regelungen gelten.
Wortlaut im Programm
Um die Tiere davor zu schützen, wollen wir strengere gesetzliche Regelungen in der Zucht, Haltung und Schlachtung. Link zum Original
Die massenhafte Tötung männlicher Küken nach dem Schlüpfen soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Noch immer werden jährlich 50 Millionen männlicher Küken direkt nach ihrer Geburt getötet, da sie nicht zur Eierproduktion bzw. Mast geeignet sind. Wir fordern ein Ende dieser Massentötungen. Link zum Original
Die betäubungslose Kastration männlicher Ferkel soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Trotz offensichtlicher Verletzung des Tierschutzes sind die betäubungslose Kastration männlicher Ferkel und die ebenfalls betäubungslose Schwanzamputation bei Ferkeln und Lämmern immer noch gängige Praxis; beides muss verboten werden. Link zum Original
Die betäubungslose Schwanzamputation bei Ferkeln und Lämmern soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Trotz offensichtlicher Verletzung des Tierschutzes sind die betäubungslose Kastration männlicher Ferkel und die ebenfalls betäubungslose Schwanzamputation bei Ferkeln und Lämmern immer noch gängige Praxis; beides muss verboten werden. Link zum Original
Für Nutztierarten wie Mastkaninchen und Masthühner sollen verbindliche gesetzliche Haltungsvorschriften eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Für einige Nutztierarten wie Mastkaninchen oder Masthühner gibt es immer noch keine gesetzliche Haltungsvorschrift. Diese ist aber notwendig, um ein Mindestmaß an Schutz für diese Tiere zu gewährleisten. Wir setzten uns daher für die Einführung verbindlicher Haltungsvorschriften für diese Tierarten ein. Link zum Original
Die bestehenden Haltungsvorschriften etwa für Rinder, Schweine und Legehennen sollen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Die bereits bestehenden Haltungsvorschriften z. B. für Rinder, Schweine und Legehennen sind in vielen Bereichen unzureichend und müssen den Bedürfnissen der Tiere gemäß dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden. Link zum Original
Haltung und Zucht von Tieren zur Pelzgewinnung sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
Die Haltung und Zucht von Tieren zum Zweck der Pelzgewinnung sowie die Einführung von Pelzen muss verboten werden. Link zum Original
Die Einfuhr von Pelzen soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Die Haltung und Zucht von Tieren zum Zweck der Pelzgewinnung sowie die Einführung von Pelzen muss verboten werden. Link zum Original
Eine europaweite Regelung soll unzureichend kontrollierte und tierschädliche Tiertransporte verhindern.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte finden europaweit immer noch ohne ausreichende Rücksichtnahme auf die Gesundheit der Tiere statt und werden nur unzureichend kontrolliert. Wir streben eine europaweite Regelung an, die diese Missstände behebt. Link zum Original
Tiertransporte sollen auf höchstens vier Stunden begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
So muss beispielsweise die maximale Dauer von Tiertransporten auf vier Stunden begrenzt und die Tierbesatzdichte gesenkt werden. Link zum Original
Die Besatzdichte bei Tiertransporten soll gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
So muss beispielsweise die maximale Dauer von Tiertransporten auf vier Stunden begrenzt und die Tierbesatzdichte gesenkt werden. Link zum Original
Die Betäubung von Schlachttieren bis zum Tod soll strenger überwacht werden.
Wortlaut im Programm
Auch im Schlachtrecht gibt es große Mängel, die dazu führen, dass viele Tiere vor ihrem Tod unnötig leiden müssen. Notwendig ist hier vor allem eine strengere Überwachung der Betäubung bis zum Tod des Tieres. Link zum Original
Nicht ausreichend betäubte Schlachttiere sollen zwingend nachbetäubt werden.
Wortlaut im Programm
Eine Nachbetäubung nicht ausreichend betäubter Tiere muss zwingend erfolgen. Link zum Original
Das betäubungslose Schächten soll vollständig verboten werden.
Wortlaut im Programm
Das betäubungslose Schächten muss ganz verboten werden. Link zum Original
Das Tierschutzgesetz soll strenger umgesetzt werden mit dem Ziel eines Verbots der Qualzucht.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine strengere Umsetzung des Tierschutzgesetzes mit dem Ziel eines Verbots der Qualzucht. Link zum Original
Für Hundehalter soll ein Kenntnisnachweis eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Für die Haltung von Hunden fordern wir die Einführung eines Kenntnisnachweises der Hundehalter. Link zum Original
Artgerechte Haltung von Haustieren soll durch Haltungsvorschriften, etwa Mindestgrößen von Käfigen, gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Auch Haustiere haben Anspruch auf artgerechte Haltung. Dieser muss durch Haltungsvorschriften z. B. über die Regelung der Mindestgröße von Käfigen gewährleistet werden. Link zum Original
Tierversuchsfreie Methoden in Industrie, Forschung und Lehre sollen stärker gefördert werden, um Tierversuche deutlich zu reduzieren.
Wortlaut im Programm
Wir wollen tierversuchsfreie Methoden in Industrie, Forschung und Lehre stärker fördern, um damit den Einsatz von Versuchstieren deutlich zu reduzieren. Link zum Original
Tiere im Zirkus sollen artgerecht gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Auch im Zirkus müssen Tiere artgerecht gehalten werden. Link zum Original
Wildtiere im Zirkus sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen ein Verbot von Wildtieren im Zirkus und fordern die kompromisslose Durchsetzung des Tierschutzgesetzes bei allen Formen der Zurschaustellung von Tieren. Link zum Original
Das Tierschutzgesetz soll bei allen Formen der Zurschaustellung von Tieren kompromisslos durchgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen ein Verbot von Wildtieren im Zirkus und fordern die kompromisslose Durchsetzung des Tierschutzgesetzes bei allen Formen der Zurschaustellung von Tieren. Link zum Original
Anerkannte Tierschutzverbände sollen ein Klagerecht erhalten.
Wortlaut im Programm
Auch weiterhin ist es das erklärte Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ein Klagerecht für anerkannte Tierschutzverbände zu erreichen. Link zum Original
Die Rechte der Tiere sollen einklagbar werden.
Wortlaut im Programm
Bisher sind trotz der Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel ins Grundgesetz die Rechte der Tiere nicht einklagbar, das wollen wir ändern. Link zum Original
Tierschutzverbände sollen an allen tierschutzrelevanten Genehmigungsverfahren beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Wir schätzen die Arbeit der Tierschutzverbände und wollen auch in allen tierschutzrelevanten Genehmigungsverfahren nicht länger auf ihren Sachverstand verzichten. Link zum Original
Tierschutzvereine sollen bei kommunalen Aufgaben wie dem Betrieb von Tierheimen stärker unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Tierschutzvereine in Sachsen bei der Erfüllung kommunaler Aufgaben (Betreibung von Tierheimen oder Auffangstationen) stärker unterstützt werden. Link zum Original
Nachhaltigkeit, Landschaftspflege und Umweltschutz in der Landwirtschaft sollen als langfristige Investitionen gelten.
Wortlaut im Programm
Nachhaltigkeit, Landschaftspflege und Umweltschutz dürfen aber keine kurzfristigen Kostenfaktoren sein, sondern müssen als langfristige Investitionen in den Erhalt der Wirtschaftsgrundlage verstanden werden. Link zum Original
Die Weiterverarbeitung ökologisch erzeugter Produkte in Sachsen soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Auch im Bereich der weiterverarbeitenden Industrie müssen wir aufholen, denn 80 Prozent der in Sachsen ökologisch erzeugten Produkte verlassen den Freistaat unverarbeitet. Link zum Original
Der ökologische Landbau soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen machen sich für die Förderung des Ökolandbaus stark, denn die Zukunft der sächsischen Landwirtschaft liegt in der Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Link zum Original
In Sachsen soll ein Kompetenzzentrum „Ökologische Lebensmittelwirtschaft“ für Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung und Umstellungsberatung eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Neben den Umstellungsbeihilfen fordern wir für Sachsen die Einrichtung eines Kompetenzzentrums „Ökologische Lebensmittelwirtschaft“, in dem die Aktivitäten hinsichtlich Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer Lebens- und Futtermittel gebündelt und Beratungsangebote für umstellungswillige Landwirte bereitgestellt werden. Link zum Original
Agro-Gentechnik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein klares Nein zur Agro-Gentechnik ist gleichzeitig ein zentraler Punkt grüner Verbraucherpolitik. Link zum Original
Die Land- und Lebensmittelwirtschaft in Sachsen soll gentechnikfrei sein.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft in Sachsen. Link zum Original
Überall in Sachsen sollen gentechnikfreie Zonen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Auf diesem Weg setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Schaffung von gentechnikfreien Zonen überall in Sachsen ein und unterstützen Initiativgruppen, die gentechnikfreie Regionen und Kommunen initiieren und organisieren. Link zum Original
Initiativgruppen für gentechnikfreie Regionen und Kommunen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auf diesem Weg setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Schaffung von gentechnikfreien Zonen überall in Sachsen ein und unterstützen Initiativgruppen, die gentechnikfreie Regionen und Kommunen initiieren und organisieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.