Grüne · Wenn du was ändern willst.
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Sachsen 2009 · beschlossen 31.01.2009 · Original
Das Programm enthält 47 von 1.368 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 47Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 178Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 47
Für Ältere und ihre Angehörigen gibt es Beratungs- und Informationsangebote wie Pflegestützpunkte.
Wortlaut im Programm
geeignete Beratungs- und Informationsmöglichkeiten, z. B. in Form der Pflegestützpunkte, um Älteren und ihren Angehörigen Orientierungshilfe in den vielfältigen Angeboten zu geben; Link zum Original
Das Prinzip „ambulant vor stationär“ wird in der Pflege tatsächlich umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass das Prinzip „ambulant vor stationär“ in der Pflege tatsächlich umgesetzt wird. Link zum Original
Ambulante Pflege, Krankenhäuser und Kommunen richten sich stärker darauf aus, Heimbedürftigkeit älterer Menschen zu vermeiden oder zu verzögern.
Wortlaut im Programm
Sowohl die ambulante Pflege, die Krankenhäuser und als auch die Kommunen müssen sich noch viel stärker als bisher die Frage stellen, wie eine Heimbetreuungsbedürftigkeit eines älteren Menschen vermieden oder verzögert werden kann. Link zum Original
Es werden wohnortnahe öffentliche Pflege- oder Quartierstützpunkte geschaffen, die Beratungsangebote bündeln.
Wortlaut im Programm
Wir schlagen vor, dass in Zukunft wohnortnahe öffentliche Pflege- oder Quartierstützpunkte geschaffen werden, die vorhandene Beratungsangebote bündeln. Link zum Original
In der Altenhilfe wird ein Paradigmenwechsel angestrebt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für einen Paradigmenwechsel in der Altenhilfe. Link zum Original
In der Altenhilfe stehen die sozialen und kulturellen Bedürfnisse sowie die Würde des Menschen im Mittelpunkt.
Wortlaut im Programm
Der Mensch muss mit all seinen sozialen und kulturellen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen und als Individuum behandelt werden, das einen Anspruch auf Lebensqualität und Würde hat und trotz Hilfebedarf mehr will, als „satt und sauber“ zu sein. Link zum Original
Pflegebedürftige, die nicht mehr im eigenen Umfeld leben können, werden wohnort- und familiennah gepflegt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass pflegebedürftige Menschen, die nicht mehr in ihrem eigenen Umfeld leben können, in wohnort- und familiennahen Formen gepflegt werden. Link zum Original
Die Interessen und Rechte von Menschen, die dauerhaft außerhalb der Familie leben, werden besonders geschützt.
Wortlaut im Programm
Menschen, die auf Dauer außerhalb der Familie leben, müssen mit ihren Interessen und Rechten besonders geschützt werden. Link zum Original
Ein modernes Heim- und Altenpflegerecht legt Mindeststandards für alle Einrichtungen fest, in denen Erwachsene dauerhaft leben.
Wortlaut im Programm
ein modernes Heim- und Altenpflegerecht, das mit konkreten und differenzierten Regeln Mindeststandards für alle Einrichtungen definiert, in denen Erwachsene dauerhaft außerhalb ihrer Familie leben; Link zum Original
Die Heimaufsicht wird besser ausgestattet und dient als Ansprechpartnerin für Beschwerden und Betroffene.
Wortlaut im Programm
eine besser ausgestattete Heimaufsicht, die aber bei den Landesdirektionen angesiedelt bleiben muss und als Ansprechpartnerin für Beschwerden und für Betroffene fungiert; Link zum Original
Die Heimaufsicht bleibt bei den Landesdirektionen angesiedelt.
Wortlaut im Programm
eine besser ausgestattete Heimaufsicht, die aber bei den Landesdirektionen angesiedelt bleiben muss und als Ansprechpartnerin für Beschwerden und für Betroffene fungiert; Link zum Original
Regionale Pflegekonferenzen sichern eine öffentliche Planung von Pflegeangeboten nach landesweit einheitlichen Standards.
Wortlaut im Programm
die Einrichtung von transparenten und fachkundigen Pflegekonferenzen auf regionaler Ebene, um eine öffentliche Planung von Pflegeeinrichtungen und -diensten nach einheitlichen landesweiten Standards zu sichern. Link zum Original
Palliativversorgung und Hospizarbeit werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, dass die Palliativversorgung und Hospizarbeit generell gestärkt und besser im Bereich der stationären Pflege verankert werden. Link zum Original
Palliativversorgung und Hospizarbeit werden besser in der stationären Pflege verankert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dafür ein, dass die Palliativversorgung und Hospizarbeit generell gestärkt und besser im Bereich der stationären Pflege verankert werden. Link zum Original
Die Gründung weiterer ambulanter Hospizdienste wird gefördert.
Wortlaut im Programm
die weitere Gründung von ambulanten Hospizdiensten zu fördern; Link zum Original
Ambulante Hospizdienste werden mit Altenpflegeheimen vernetzt.
Wortlaut im Programm
ambulante Hospizdienste mit Altenpflegeheimen zu vernetzen; Link zum Original
Ergänzend zu ambulanten Hospizdiensten werden stationäre Hospize für vorübergehende Betreuung in Krisen geschaffen.
Wortlaut im Programm
ambulanten Hospizdiensten stationäre Hospize an die Seite zu stellen, damit im Fall von Krisen im Sterbeprozess eine vorübergehende stationäre Betreuung möglich wird. Link zum Original
Das Gesundheitssystem stellt allen Menschen unabhängig von Einkommen und Herkunft die medizinisch notwendige Versorgung bereit.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen ein leistungsfähiges Gesundheitssystem, in dem für alle Menschen, unabhängig von Einkommen und Herkunft, die medizinisch notwendige Versorgung bereitgestellt wird. Link zum Original
Ärzte, Pflegedienste und andere Gesundheitsberufe arbeiten in Gesundheitszentren und Versorgungsnetzen eng zusammen.
Wortlaut im Programm
die enge Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten, Pflegediensten und anderen Gesundheitsberufen in Gesundheitszentren und Versorgungsnetzen; Link zum Original
Die Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur wird am regionalen Bedarf ausgerichtet und unter Einbeziehung von Versorgungsnetzen und Kommunen geplant.
Wortlaut im Programm
eine Planung der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur, die auf die Bedarfslagen der in der Region lebenden Bevölkerung ausgerichtet ist und andere Akteure aus den Gesundheitszentren bzw. Versorgungsnetzen aber auch die Kommunen einbezieht; Link zum Original
Land und Kommunen entwickeln barrierefreie regionale Versorgungsstrukturen weiter.
Wortlaut im Programm
dass das Land gemeinsam mit den Kommunen für ein innovationsfreundliches Klima sorgt und sich um die Weiterentwicklung regionaler Versorgungsstrukturen kümmert, die die Kriterien der Barrierefreiheit umsetzen; Link zum Original
Die Aufgabenverteilung zwischen Ärzten und Pflegekräften wird zugunsten erweiterter Aufgaben der Pflege neu austariert.
Wortlaut im Programm
die Aufgabenverteilung zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften neu auszubalancieren, da Pflegekräfte aufgrund ihrer umfassenden und zunehmend wissenschaftlich fundierten Ausbildung mehr Aufgaben übernehmen können, wie das z. B. im angelsächsischen Raum der Fall ist; Link zum Original
Die Pflegeinfrastruktur wird zu integrierten und wohnortnahen Versorgungskonzepten weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
dass die Pflegeinfrastruktur in Richtung integrierte und wohnortnahe Versorgungskonzepte weiterentwickelt wird, weil sich das als Familienergänzung konzipierte Pflegesystem für die oft allein zurückgebliebenen alten Menschen als schwierig erweist. Link zum Original
Weitere Krankenhausprivatisierungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Vor diesem Hintergrund lehnen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN weitere Krankenhausprivatisierungen ab. Link zum Original
Ambulante und stationäre Versorgung werden für eine ganzheitliche Betreuung besser verbunden.
Wortlaut im Programm
ambulante und stationäre medizinische Versorgung für eine ganzheitliche Betreuung der Patientinnen und Patienten besser verbunden wird; Link zum Original
Krankenhäuser profilieren sich als regionale oder fachliche Gesundheitszentren.
Wortlaut im Programm
sich die Krankenhäuser als regionale bzw. fachliche Gesundheitszentren profilieren; Link zum Original
Krankenhäuser werden stabil finanziert, besonders bei Investitionen.
Wortlaut im Programm
Krankenhäuser stabil finanziert werden, besonders im investiven Bereich. Link zum Original
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Genuss- und Rauschmitteln wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen verantwortungsvollen Umgang mit Genuss und Rauschmitteln und einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Drogen aller Art. Link zum Original
Kinder und Jugendliche werden wirksam vor Drogen aller Art geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen verantwortungsvollen Umgang mit Genuss und Rauschmitteln und einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Drogen aller Art. Link zum Original
Für alle legalen Drogen wie Alkohol und Tabak gilt ein konsequentes Werbeverbot.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir ein konsequentes Werbeverbot für alle legalen Drogen wie Alkohol und Tabak, konsequenten Nichtraucherschutz und die Durchsetzung der bestehenden Verkaufsverbote an Kinder und Jugendliche. Link zum Original
Der Nichtraucherschutz wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir ein konsequentes Werbeverbot für alle legalen Drogen wie Alkohol und Tabak, konsequenten Nichtraucherschutz und die Durchsetzung der bestehenden Verkaufsverbote an Kinder und Jugendliche. Link zum Original
Die bestehenden Verkaufsverbote von Drogen an Kinder und Jugendliche werden durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir ein konsequentes Werbeverbot für alle legalen Drogen wie Alkohol und Tabak, konsequenten Nichtraucherschutz und die Durchsetzung der bestehenden Verkaufsverbote an Kinder und Jugendliche. Link zum Original
Über Gefahren und verantwortungsvollen Umgang mit Genuss- und Rauschmitteln wird aufgeklärt.
Wortlaut im Programm
Daneben muss die Aufklärung über die Gefahren und über einen verantwortungsvollen Umgang mit Genuss- und Rauschmitteln, wie Alkohol, Nikotin und anderen Drogen, wie Haschisch und Marihuana, stehen. Link zum Original
Öffentliche Beratungs- und Hilfeeinrichtungen befassen sich stärker mit Drogen-, Medien- und Spielsucht.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass sich die öffentlich zugänglichen Beratungs- und Hilfeeinrichtungen auch stärker als bisher mit den Problemen der zunehmenden Drogensucht sowie mit Medien- und Spielsucht befassen. Link zum Original
Suchtprävention beginnt in der Kita und wird in der Schule fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Für alle Arten der Sucht gilt: Prävention muss bereits in der Kita anfangen und in der Schule fortgeführt werden. Link zum Original
Programme zur Stärkung junger Menschen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen Programme, die junge Menschen stärken. Link zum Original
Eine Suchtpolitik, die nur aus Repression und Null-Toleranz besteht, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Politik, die nur aus Repression und Null-Toleranz besteht, lehnen wir ab. Link zum Original
Die Suchtpolitik verbindet Prävention, wohnortnahe Beratung und Behandlung sowie Überlebenshilfen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Suchtpolitik, bei der umfassende Prävention, vernetzte und wohnortnahe Beratung und Behandlung sowie ausreichende Überlebenshilfen ineinander greifen. Link zum Original
Die AIDS-Prävention wird in die allgemeine Sexualpädagogik integriert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die AIDS-Prävention in die allgemeine Sexualpädagogik integrieren. Link zum Original
Beratungsangebote zum Infektionsschutz werden ausgebaut und stetig finanziert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb den Ausbau und die stetige Finanzierung von Beratungsangeboten. Link zum Original
HIV-Zwangstests werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
HIV-Zwangstests lehnen wir hingegen ab, da sie zu Angst und zur Stigmatisierung von Betroffenen führen, die unbedingt vermieden werden muss. Link zum Original
Die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Prävention im Grenzraum wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die länderübergreifende Zusammenarbeit ausbauen und grenzüberschreitende Streetworkerprojekte fortführen. Link zum Original
Grenzüberschreitende Streetworkerprojekte werden fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die länderübergreifende Zusammenarbeit ausbauen und grenzüberschreitende Streetworkerprojekte fortführen. Link zum Original
Die Landesförderung für das Projekt KARO in Plauen wird wieder aufgenommen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern deshalb die Wiederaufnahme der Landesförderung für das Projekt KARO in Plauen. Link zum Original
Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sollen Schwangere und Angehörige bei der kritischen Auseinandersetzung mit Vorsorgeuntersuchungen und Pränataldiagnostik unterstützen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN halten es daher für entscheidend, dass Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen Schwangere und ihre Angehörigen dabei unterstützen, sich mit den Untersuchungen kritisch auseinanderzusetzen. Link zum Original
Für Schwangere soll es eine differenzierte und verlässlich finanzierte Beratungslandschaft geben.
Wortlaut im Programm
Um dies zu gewährleisten, setzen wir uns für eine differenzierte und verlässlich finanzierte Beratungslandschaft ein. Link zum Original
Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung der Gesundheitskarte lehnen wir daher ebenso ab wie die Befugnisse von Sozialbehörden, mit anderen Behörden und öffentlichen Stellen ohne Zustimmung der Berechtigten Daten auszutauschen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.