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Grüne SN · Programm zur Landtagswahl Sachsen 1999

Forderungen zu Energie

Landtagswahl Sachsen 1999 · Original

Das Programm enthält 34 von 861 Forderungen zu „Energie“.

Energie 34
  1. Sachsen soll regenerative Energien fördern.

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    Wortlaut im Programm
    Sachsen muß sich ankoppeln: An das Bündnis für Arbeit, an die Verbesserung der Ausbildungschancen junger Leute, die Stärkung innovativer Existenzgründungen, die Förderung regenerativer Energien und an ein zeitgemäßes Staatsbürgerschaftsrecht. Link zum Original
  2. Sachsen soll ein Land der regenerativen Energien werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mit unseren Ideen und Konzepten eine innovative Wirtschaft fördern und Arbeit gerecht verteilen, Bus und Bahn voranbringen und Sachsen zu einem Land der regenerativen Energien machen, für Schulen und Hochschu-115 len Freiräume schaffen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Link zum Original
  3. Öffentliche Gebäude werden auf energiesparende Technologien umgerüstet.

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    Wortlaut im Programm
    Ein durchdachtes öffentliches Beschaffungswesen: Landesregierung und -behörden haben als Kunden ein großes Gewicht. Hier sind entsprechende Richtlinien und Maßnahmepakete notwendig, wie z. B. die Umrüstung öffentlicher Gebäude auf energiesparende Technologien und die Umstellung des Einkaufs in Richtung ökologischer Produktlinien. Link zum Original
  4. Die sächsische Energiepolitik soll auf moderne, dezentrale Strukturen umgestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist höchste Zeit, die Fehlentwicklungen in der sächsischen Energiepolitik zu stoppen und zu modernen, dezentralen Strukturen zu kommen. Link zum Original
  5. Die gesetzliche Bevorzugung von Braunkohlestrom bei der Netzdurchleitung wird gestrichen.

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    Wortlaut im Programm
    Notwendig ist dazu, die Bevorzugung des Braunkohlestroms bei der Netzdurchleitung aus dem Gesetz zu streichen, die direkten und verdeckten Subventi-330 onen an die Stromkonzerne zu beenden und kleine und mittelständische Erzeuger, wie z. B. die Stadtwerke, nicht weiter zu behindern. Link zum Original
  6. Direkte und verdeckte Subventionen an Stromkonzerne werden beendet.

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    Wortlaut im Programm
    Notwendig ist dazu, die Bevorzugung des Braunkohlestroms bei der Netzdurchleitung aus dem Gesetz zu streichen, die direkten und verdeckten Subventi-330 onen an die Stromkonzerne zu beenden und kleine und mittelständische Erzeuger, wie z. B. die Stadtwerke, nicht weiter zu behindern. Link zum Original
  7. Kleine und mittlere Stromerzeuger wie Stadtwerke werden nicht weiter behindert.

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    Wortlaut im Programm
    Notwendig ist dazu, die Bevorzugung des Braunkohlestroms bei der Netzdurchleitung aus dem Gesetz zu streichen, die direkten und verdeckten Subventi-330 onen an die Stromkonzerne zu beenden und kleine und mittelständische Erzeuger, wie z. B. die Stadtwerke, nicht weiter zu behindern. Link zum Original
  8. Das Potential der Kraft-Wärme-Kopplung soll statt Kondensationskraftwerken genutzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Statt zwei Drittel des benötigten Stroms in Kondensationskraftwerken zu erzeugen, sollten wir das Potential für die Kopplung von Wärme- und Stromerzeugung nutzen. Link zum Original
  9. Ein Großteil des Strombedarfs soll in dezentralen Blockheizkraftwerken erzeugt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Großteil des Bedarfs kann in Sachsen in dezentralen Blockheizkraftwerken bereitgestellt werden. Link zum Original
  10. Der Freistaat treibt Entwicklung und Anwendung regenerativer Energien und Energiespartechniken voran.

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    Wortlaut im Programm
    Parallel sollte der Freistaat die Entwicklung und Anwendung von regenerativen Energien und Energiespartechniken vorantreiben. Link zum Original
  11. Es gibt eine mittelfristig planbare Markteinführungsförderung für regenerative Energien.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei setzen wir auf einen Mix aus einer mittelfristig planbaren Markteinführungsförderung und einer erhöhten Einspeisevergütung. Link zum Original
  12. Die Einspeisevergütung für regenerative Energien wird erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei setzen wir auf einen Mix aus einer mittelfristig planbaren Markteinführungsförderung und einer erhöhten Einspeisevergütung. Link zum Original
  13. Energieeinsparung durch bauliche Maßnahmen, Beratung und Contracting wird ausgeschöpft.

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    Wortlaut im Programm
    Möglichkeiten der Energieeinsparung durch bauliche Maßnahmen, durch Beratung und Contracting gilt es auszuschöpfen. Link zum Original
  14. Eine sächsische Energieagentur wird gegründet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für die Gründung einer sächsischen Energieagentur ein. Link zum Original
  15. Das sächsische Energieprogramm wird überarbeitet.

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    Wortlaut im Programm
    Um auf die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen angemessen reagieren zu können, ist eine Ü-berarbeitung des sächsischen Energieprogrammes dringend notwendig. Bei der Erarbeitung sind Öffentlichkeit und Fachverbände zu beteiligen. Link zum Original
  16. Öffentlichkeit und Fachverbände werden an der Überarbeitung des Energieprogramms beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Um auf die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen angemessen reagieren zu können, ist eine Ü-berarbeitung des sächsischen Energieprogrammes dringend notwendig. Bei der Erarbeitung sind Öffentlichkeit und Fachverbände zu beteiligen. Link zum Original
  17. Leipzig soll Standort einer ostdeutschen Energiebörse werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen setzen sich dafür ein, daß Leipzig zum Standort einer ostdeutschen Energiebörse wird. Link zum Original
  18. Die Ortschaft Heuersdorf wird erhalten und nicht für den Braunkohletagebau Vereinigtes Schleenhain abgebaggert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern den Erhalt der Ortschaft Heuersdorf. Die Opferung für den Braunkohletagebau „Vereinigtes Schleenhain“ südlich von Leipzig ist energiepolitisch unnötig und rechtlich fragwürdig. Link zum Original
  19. Der Energieverbrauch soll gesenkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die ersten Schritte sind bekannt: Weniger Energie verbrauchen, auf 515 langlebige umweltfreundliche Produkte setzen und schonend mit unseren Böden, mit Wasser und Landschaft umgehen. Link zum Original
  20. Für Gewerbe- und Wohngebäude soll ein Energiepass eingeführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb werden wir die sächsische Bauordnung reformieren und einen Energiepaß für Gewerbe- und Wohngebäude einführen. Link zum Original
  21. Das Programm „Schulen sparen Energie“ soll fortgeführt und ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Programm 745 „Schulen sparen Energie" wollen wir weiterführen und ausbauen. Link zum Original
  22. Landesgebäude sollen Vorbilder für Energieeinsparung, effiziente und regenerative Energienutzung werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gebäude und Einrichtungen des Freistaates sind zu Vorbildern in Sachen Energieeinsparung, effiziente Energienutzung und regenerative Energienutzung zu machen. Link zum Original
  23. Ein Energiespar- und Strukturgesetz soll verabschiedet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Durch die Verabschiedung eines Energiespar- und Strukturgesetzes und die Novellierung des sächsischen Energieprogrammes müssen in Sachsen endlich die Weichen in Richtung Ener-750 gieeinsparung gestellt werden. Link zum Original
  24. Das sächsische Energieprogramm soll in Richtung Energieeinsparung novelliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Durch die Verabschiedung eines Energiespar- und Strukturgesetzes und die Novellierung des sächsischen Energieprogrammes müssen in Sachsen endlich die Weichen in Richtung Ener-750 gieeinsparung gestellt werden. Link zum Original
  25. Die sächsische Gemeindeordnung soll geändert werden, um die Benachteiligung kommunaler Energieunternehmen zu beseitigen und dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung zu stärken.

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    Wortlaut im Programm
    Dezentrale Energieerzeugung auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung stärken: Um die gegenwärtig bestehende Benachteiligung der kommunalen Energieunternehmen am Energiemarkt zu beseitigen, werden wir uns für die Änderung der sächsischen Gemeindeordnung einsetzen. Link zum Original
  26. Die Nutzung von Sonnenenergie und Biomasse soll durch gezielte Förderung in Forschung und Markteinführung unterstützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Auch bei der Nutzung der Energie aus Sonne und Biomasse gibt es noch viele ungenutzte Potentiale. Deren Erschließung werden wir durch eine gezielte Förderung in der Forschung und bei der Markteinführung unterstützen. Link zum Original
  27. Die Förderung von Fotovoltaikanlagen in Sachsen soll aufholen.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere bei der Förderung von Fotovoltaikanlagen gibt es in Sachsen be-760 trächtlichen Nachholebedarf. Link zum Original
  28. Bei der Nutzung von Wind- und Wasserkraft sollen Umwelt- und Naturschutzbelange abgewogen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Nutzung der Wind- und Wasserkraft sind die Belange von Umwelt- und Naturschutz abzuwägen. Link zum Original
  29. Der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen die Bemühungen der Bundesregierung, die den Ausstieg Deutschlands aus 765 der Nutzung der Atomenergie zu einem der wichtigsten Ziele ihrer Regierungspolitik erklärt hat. Link zum Original
  30. Der Freistaat soll für einen sicheren Umgang mit den radioaktiven Materialien am Standort Rossendorf sorgen.

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    Wortlaut im Programm
    Als Rechtsnachfolger des Zentralinstituts für Kernforschung Rossendorf (ZfK) muß sich der Freistaat Sachsen zu seiner Verantwortung für den Standort Rossendorf bekennen; das gilt insbesondere für den sicheren Umgang mit den vorhandenen radioaktiven Materialien, für 770 die Fortsetzung der Stillegung der Atomanlagen und für die konsequente Umprofilierung des Standortes Rossendorf vom Kernforschungszentrum zum Forschungsstandort für Zukunftstechnologien. Link zum Original
  31. Die Stilllegung der Atomanlagen in Rossendorf soll fortgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Als Rechtsnachfolger des Zentralinstituts für Kernforschung Rossendorf (ZfK) muß sich der Freistaat Sachsen zu seiner Verantwortung für den Standort Rossendorf bekennen; das gilt insbesondere für den sicheren Umgang mit den vorhandenen radioaktiven Materialien, für 770 die Fortsetzung der Stillegung der Atomanlagen und für die konsequente Umprofilierung des Standortes Rossendorf vom Kernforschungszentrum zum Forschungsstandort für Zukunftstechnologien. Link zum Original
  32. Rossendorf soll vom Kernforschungszentrum zu einem Forschungsstandort für Zukunftstechnologien umprofiliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Als Rechtsnachfolger des Zentralinstituts für Kernforschung Rossendorf (ZfK) muß sich der Freistaat Sachsen zu seiner Verantwortung für den Standort Rossendorf bekennen; das gilt insbesondere für den sicheren Umgang mit den vorhandenen radioaktiven Materialien, für 770 die Fortsetzung der Stillegung der Atomanlagen und für die konsequente Umprofilierung des Standortes Rossendorf vom Kernforschungszentrum zum Forschungsstandort für Zukunftstechnologien. Link zum Original
  33. Ein Abtransport radioaktiver Stoffe in externe Zwischenlager oder unsichere Endlager wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Abtransport von radioaktiven Stoffen in externe Zwischenlager oder unsichere Endlager lehnen wir ab, da damit keine Erhöhung der Sicherheit in der Lagerung erreicht wird. Link zum Original
  34. Die abgebrannten Brennstäbe des Forschungsreaktors sollen bis zur Verfügbarkeit eines Bundesendlagers sicher in Rossendorf gelagert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die 775 abgebrannten Kernbrennstäbe des Forschungsreaktors müssen in Rossendorf verbleiben und hier sicher gelagert werden bis ein Bundesendlager zur Verfügung steht. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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