Grüne SN · Programm zur Landtagswahl Sachsen 1999
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Sachsen 1999 · Original
Das Programm enthält 40 von 861 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 48Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 40
Die Stadt- und Siedlungsentwicklung soll zur Verkehrsvermeidung beitragen.
Wortlaut im Programm
Durch neue Weichenstellungen in der Stadt- und Siedlungsentwicklung wollen wir zur Verkehrsvermeidung beitragen. Link zum Original
Die Siedlungsentwicklung soll flächen- und verkehrssparend sein und unzerschnittene, ökologisch wertvolle Freiflächen erhalten.
Wortlaut im Programm
Eine flächen- und verkehrssparende Siedlungsentwicklung sowie der Erhalt und die Entwicklung unzerschnittener ökologisch wertvoller Freiflächen sind wichtige Weichenstellungen für eine zukunftsfähige Entwicklung in Sachsen. Link zum Original
Landratsämter und Regierungspräsidien sollen der Zersiedlung durch eine kritische Genehmigungspraxis entgegenwirken.
Wortlaut im Programm
Der Zersiedlung ist durch kritische Genehmigungspraxis der Landratsämter und Re-640 gierungspräsidien sowie eine Reform der sächsischen Bauordnung entgegenzuwirken. Link zum Original
Die sächsische Bauordnung soll reformiert werden, um der Zersiedlung entgegenzuwirken.
Wortlaut im Programm
Der Zersiedlung ist durch kritische Genehmigungspraxis der Landratsämter und Re-640 gierungspräsidien sowie eine Reform der sächsischen Bauordnung entgegenzuwirken. Link zum Original
Die sächsischen Innenstädte sollen wieder Zentren für Handel, Wohnen, Arbeit und Kultur sein.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, daß die sächsischen Innenstädte wieder besser ihre eigentlichen Funktionen erfüllen können: Zentren für Handel, Wohnen, Arbeit und Kultur zu sein. Link zum Original
Sanierung, Flächenrecycling und Lückenschließung sollen Vorrang vor der Neuerschließung von Bauland erhalten.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, daß die sächsischen Innenstädte wieder besser ihre eigentlichen Funktionen erfüllen können: Zentren für Handel, Wohnen, Arbeit und Kultur zu sein. Dies wird nur gelingen, wenn Sanierung, Flächenrecycling und Lückenschließung künftig Vorrang vor der Neuerschließung von Bauland erhalten. Link zum Original
Der Erwerb von Eigentumswohnungen in Baulücken und städtischen Verdichtungsräumen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Erwerb von Eigentumswohnungen sowie den Bau von Doppel- und Reihenhäusern 655 in Baulücken und städtischen Verdichtungsräumen fördern. Link zum Original
Der Bau von Doppel- und Reihenhäusern in Baulücken und städtischen Verdichtungsräumen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir den Erwerb von Eigentumswohnungen sowie den Bau von Doppel- und Reihenhäusern 655 in Baulücken und städtischen Verdichtungsräumen fördern. Link zum Original
Sächsische Städte sollen kurze Wege und durchmischte Viertel bieten und den Bedürfnissen von Kindern, Familien und alten Menschen besser entsprechen.
Wortlaut im Programm
Sächsische Städte sollen Städte mit kurzen Wegen und durchmischten Vierteln sein, die besser als bisher den Bedürfnissen von Kindern, Familien und alten Menschen entsprechen. Link zum Original
In den Städten soll es mehr Möglichkeiten zum Spielen und zur Erholung geben.
Wortlaut im Programm
Nur wenn es wieder mehr Möglichkeiten zum Spielen und zur Erholung in der Stadt gibt, wird das Häuschen im Grünen nicht mehr erstrebenswertes Ziel vieler Familien sein. Link zum Original
Die sächsische Bauordnung soll zur Energieeinsparung im Baubereich reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir die sächsische Bauordnung reformieren und einen Energiepaß für Gewerbe- und Wohngebäude einführen. Link zum Original
Das Recht auf angemessenen Wohnraum wird als Grundrecht in der Landesverfassung verankert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen treten dafür ein, daß das 1995 Recht auf angemessenen Wohnraum als Grundrecht in der Verfassung festgeschrieben wird. Link zum Original
Bezahlbarer Wohnraum wird für alle gesichert, die am Wohnungsmarkt keine Chance haben.
Wortlaut im Programm
Hauptziel unserer Wohnungspolitik ist die Sicherung bezahlbaren Wohnraumes für alle, die am Wohnungsmarkt keine Chance haben. Link zum Original
Die Innenstädte werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der Innenstädte und die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Großsiedlungen werden wir in den nächsten Jahren in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen. 2000 Link zum Original
Die Lebensbedingungen in den Großsiedlungen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung der Innenstädte und die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Großsiedlungen werden wir in den nächsten Jahren in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen. 2000 Link zum Original
Innenstädte sollen wieder lebenswerte Orte für Wohnen, Handel und Gewerbe werden.
Wortlaut im Programm
Die Innenstädte müssen wieder zu lebenswerten Orten für Wohnen, Handel und Gewerbe werden. Link zum Original
Der Wegzug von Familien aus den Innenstädten soll aufgehalten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Wegzug von Familien aufhalten und den innerstädtischen Einzelhandel und das kleine und mittlere Gewerbe unterstützen. Link zum Original
Wettbewerbsvorteile des Handels auf der grünen Wiese werden durch geeignete Instrumente ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Dazu sind auch Instrumente einzusetzen, die Wettbewerbsvorteile des Handels auf der „grünen Wiese“ ausgleichen – gehen diese doch auf Kosten der Umwelt 2005 und der Allgemeinheit. Link zum Original
Die Wohnungsbauförderung des Landes wird auf Erhalt und Erneuerung des Bestandes konzentriert.
Wortlaut im Programm
Die Wohnungsbauförderung des Landes muß auf die Erhaltung und Erneuerung des Bestandes konzentriert werden. Sie ist an langfristige Belegungs- und Mietpreisbindungen sowie ökologische Kriterien zu knüpfen. Link zum Original
Die Wohnungsbauförderung wird an langfristige Belegungs- und Mietpreisbindungen geknüpft.
Wortlaut im Programm
Die Wohnungsbauförderung des Landes muß auf die Erhaltung und Erneuerung des Bestandes konzentriert werden. Sie ist an langfristige Belegungs- und Mietpreisbindungen sowie ökologische Kriterien zu knüpfen. Link zum Original
Die Wohnungsbauförderung wird an ökologische Kriterien geknüpft.
Wortlaut im Programm
Die Wohnungsbauförderung des Landes muß auf die Erhaltung und Erneuerung des Bestandes konzentriert werden. Sie ist an langfristige Belegungs- und Mietpreisbindungen sowie ökologische Kriterien zu knüpfen. Link zum Original
Genossenschaftsgründungen in Innenstadtquartieren werden besonders unterstützt.
Wortlaut im Programm
Genossenschaftsgründungen in Innenstadtquartieren gilt unsere besondere Unterstützung. Link zum Original
Verkehrsberuhigung und mehr Grün sollen das Wohnen familienfreundlicher machen.
Wortlaut im Programm
Verkehrsberuhigung und Grün werden das Wohnen familienfreundlicher machen. Link zum Original
Auf Bundesebene wird die Aufhebung der Privatisierungspflicht nach dem Altschuldenhilfegesetz angestrebt, um Wohnungsbaugesellschaften zu entlasten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bundespolitisch eine Aufhebung der Privatisierungspflicht nach dem Altschuldenhilfegesetz erreichen, um die Wohnungsbaugesellschaften zu entlasten. Link zum Original
Das Bundesprogramm Soziale Stadt soll aus Landesmitteln unterstützt und verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Das Bundesprogramm Soziale Stadt, das Bauförderung, Jugendhilfe und Arbeitsbeschaffung verbindet, wollen wir aus Landesmitteln unter-2015 stützen und verstärken. Link zum Original
Kindertagesstätten, Jugendclubs, Schulen und Freizeiteinrichtungen in Großsiedlungen sollen erhalten und erneuert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß Kindertagesstätten, Jugendclubs, Schulen und Freizeiteinrichtungen in den Großsiedlungen erhalten und erneuert werden. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine gesamtdeutsche Wohngeldreform angestrebt, damit Wohnen bezahlbar bleibt.
Wortlaut im Programm
Wohnen muß bezahlbar bleiben. Wir wollen deshalb in der Bundespolitik eine gesamtdeutsche Wohngeldreform und ein neues Mietrecht durchsetzen, das die Mietsteigerung und die Steigerung der Nebenkosten dämpft. Link zum Original
Auf Bundesebene wird ein neues Mietrecht angestrebt, das Miet- und Nebenkostensteigerungen dämpft.
Wortlaut im Programm
Wohnen muß bezahlbar bleiben. Wir wollen deshalb in der Bundespolitik eine gesamtdeutsche Wohngeldreform und ein neues Mietrecht durchsetzen, das die Mietsteigerung und die Steigerung der Nebenkosten dämpft. Link zum Original
Für Mieter und Vermieter sollen Anreize für sparsames Wirtschaften geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Für Mieter und Vermieter müssen Anreize für sparsames Wirtschaften geschaffen werden. Link zum Original
Runde Tische von Eigentümern, Mietern und Kommunen sollen Wege zur Senkung kommunaler Gebühren entwickeln.
Wortlaut im Programm
Runde Tische zwischen Eigentümern, Mietern und Kommunen sollen Wege zur Senkung der Belastung durch kommunale Gebühren entwickeln. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Kappungsgrenze bei Modernisierungsumlagen gefordert, um die Verdrängung von Mietern zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Angesichts der zunehmenden Ver-2025 drängung von Mieterinnen und Mietern durch Modernisierung treten wir bundespolitisch für eine Kappungsgrenze bei Modernisierungsumlagen ein. Link zum Original
Investitionen von Mietern in ihren Wohnraum sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Investitionen der Mieter in ihren Wohnraum wollen wir unterstützen. Link zum Original
Die Lebensqualität in Wohnungen und Wohngebieten soll entsprechend den Bedürfnissen aller Altersgruppen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die Lebensqualtität in den Wohnungen und Wohngebieten soll entsprechend der Bedürfnisse aller 2030 Altersgruppen verbessert werden. Link zum Original
Kinderfreundliche Außengestaltung soll Voraussetzung für Wohnungsbauförderung werden.
Wortlaut im Programm
Kinderfreundliche Außengestaltung muß zur Fördervoraussetzung werden. Link zum Original
Modellprojekte für autofreies Wohnen sollen besonders unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Modellprojekte für autofreies Wohnen werden wir besonders unterstützen. Link zum Original
Die Bundes- und Landesförderung für den Städtebau soll verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für eine Verstärkung der Bundes- und Landesförderung für Städtebau und Denk-2035 malschutz einsetzen. Link zum Original
Mittel von Bund, Land und EU für Bau-, Arbeits- und Wirtschaftsförderung sowie Armutsbekämpfung sollen besser miteinander verknüpft werden.
Wortlaut im Programm
Mittel des Bundes, des Landes und der EU für Bau-, Arbeits- und Wirtschaftsförderung und für Armutsbekämpfung müssen besser miteinander verknüpft werden. Sie sind verstärkt in innerstädtischen Bereichen und in Großsiedlungen einzusetzen. Link zum Original
Diese Fördermittel sollen verstärkt in innerstädtischen Bereichen und Großsiedlungen eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Mittel des Bundes, des Landes und der EU für Bau-, Arbeits- und Wirtschaftsförderung und für Armutsbekämpfung müssen besser miteinander verknüpft werden. Sie sind verstärkt in innerstädtischen Bereichen und in Großsiedlungen einzusetzen. Link zum Original
Bei der Bundesregierung wird eine Verlängerung des Investitionsvorrang-Gesetzes gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb bei der Bundesregierung für eine Verlängerung des Investitionsvorrang-Gesetzes und der Investitionszulage für Altbausanierung eintreten. Link zum Original
Bei der Bundesregierung wird eine Verlängerung der Investitionszulage für Altbausanierung gefordert.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb bei der Bundesregierung für eine Verlängerung des Investitionsvorrang-Gesetzes und der Investitionszulage für Altbausanierung eintreten. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.