Grüne · Wahlprogramm zur Landtagswahl Saarland 2017
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Saarland 2017 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 22 von 799 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 22Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 22
Neue Wohnformen wie Senioren- und Pflegewohngemeinschaften, Hausgemeinschaften und Mehrgenerationenwohnen werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen neue Wohnformen, wie Senioren - und Pflegewohngemeinschaften, Hausgemeinschaften oder Mehrgenerationenwohnen stärker fördern. Link zum Original
Auf Landesebene wird ein qualifiziertes Beratungsangebot zu technischen und finanziellen Fördermöglichkeiten für barrierefreie Umbauten eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Zudem setzen wir uns dafür ein, dass auch auf Landesebene ein qualifiziertes Beratungsangebot zu technischen und finanziellen Fördermöglichkeiten für barrierefreie Umbaumaßnahmen angeboten wird. Link zum Original
Die Ortskerne werden gestärkt, Innenentwicklung hat Vorrang vor Außenentwicklung.
Wortlaut im Programm
Einer solchen Entwicklung wollen wir aktiv entgegenwirken, indem wir den Wildwuchs von neuen Einkaufszentren auf der „Grünen Wiese“ landesplanerisch eindämmen und gleichzeitig die Ortskerne wieder zu stärken: Innenentwicklung muss wieder vor Außenentwicklung gehen. Link zum Original
Innerörtliche Leerstände werden gezielt durch finanzielle Förderung bekämpft.
Wortlaut im Programm
Kommunenübergreifende Einzelhandelskonzepte und eine gezielte Bekämpfung innerörtlicher Leerstände durch finanzielle Förderung sollen dazu beitragen, attraktive ländliche Räume zu erhalten. Link zum Original
Bau- und Umbaumaßnahmen mit Blick auf Barrierefreiheit und Energieeinsparung werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Bau - und Umbaumaßnahmen unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Energieeinsparung gezielt fördern. Link zum Original
Körperlich beeinträchtigte und sozial benachteiligte Menschen sollen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es auch, dass körperlich beeinträchtigte und/oder sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger möglichst lang in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Link zum Original
Niedrigschwellige Beratungsangebote zu Fördermitteln für altersgerechten Umbau und energetische Sanierung werden ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir niedrigschwellige Beratungsangebote für Fördermittel, z.B. der KFW („Altersgerecht umbauen“) sowie für energetischen Sanierungsmaßnahmen ausweiten und in Gemeindeerneuerungsprogramme integrieren. Link zum Original
Die Beratung zu Fördermitteln für Umbau und Sanierung wird in Gemeindeerneuerungsprogramme integriert.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir niedrigschwellige Beratungsangebote für Fördermittel, z.B. der KFW („Altersgerecht umbauen“) sowie für energetischen Sanierungsmaßnahmen ausweiten und in Gemeindeerneuerungsprogramme integrieren. Link zum Original
Für jede Kommune wird ein Leerstands- und Baulückenkataster erstellt.
Wortlaut im Programm
Um den Flächenverbrauch zu reduzieren, wollen wir ein Leerstands - und Baulückenkataster für jede Kommune erstellen. Link zum Original
Für brachliegende Grundstücke werden Nutzungskonzepte im Rahmen der Dorf- und Stadtentwicklung angestoßen.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir Nutzungskonzepte für brachliegende Grundstücke im Rahmen der Dorf- und Stadtentwicklung initiieren und die Bauleitplanung auf eine Umnutzung und Sanierung von leerstehenden Gebäuden ausrichten. Link zum Original
Die Bauleitplanung wird auf Umnutzung und Sanierung leerstehender Gebäude ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Außerdem wollen wir Nutzungskonzepte für brachliegende Grundstücke im Rahmen der Dorf- und Stadtentwicklung initiieren und die Bauleitplanung auf eine Umnutzung und Sanierung von leerstehenden Gebäuden ausrichten. Link zum Original
Wohnraum bleibt bezahlbar, sodass Wohnen in den Kommunen nicht vom Geldbeutel abhängt.
Wortlaut im Programm
Wohnraum muss aber auch unter sozialen Gesichtspunkten bezahlbar bleiben. Die Frage, ob man etwa in den Kommunen des Landes zu akzeptablen Bedingungen wohnen kann oder nicht, soll nicht vom Geldbeutel abhängen, sondern von den persönlichen Bedürfnissen. Link zum Original
Wohnungsbau und Quartiersentwicklung berücksichtigen neben Innenstadtlagen auch die Entwicklungspotenziale der Peripherie.
Wortlaut im Programm
Wohnungsbau und die Weiterentwicklung der Wohnviertel darf sich nicht nur auf die begehrten Innenstadtlagen fokussieren, sondern muss auch die Entwicklungspotenziale der Peripherie im Blick haben. Link zum Original
Das Land gibt die Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau von jährlich über 6 Millionen Euro an die Kommunen für den Bau von Wohnraum mit Sozialbindung weiter.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss das Land seiner Verantwortung gerecht werden und die Bundesmittel zum sozialen Wohnungsbau von über 6 Millionen Euro jährlich an die Kommunen zum Bau neuen Wohnraums mit Sozialbindung weitergeben. Link zum Original
Neue Wohnformen wie generationenübergreifende Baugemeinschaften werden stärker durch Beratung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir neue Wohnformen, wie generationenübergreifende Baugemeinschaften stärker mit Beratungsangeboten unterstützen. Link zum Original
Eine Beratungsstelle für neue Wohnformen im Alter wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
So fordern wir die Einrichtung einer Beratungsstelle für neue Wohnformen im Alter. Link zum Original
Das Land betreibt aktive Flächenpolitik und stellt eigene Flächen für soziale Wohnungsbauinitiativen für Familien, Ältere und Menschen mit Behinderung bereit.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zudem, dass das Land künftig aktiv Flächenpolitik betreibt und eigene Flächen für soziale Wohnungsbauinitiativen für Familien mit Kindern, für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung zur Verfügung stellt. Link zum Original
Die Landeszuwendungen für den sozialen Wohnungsbau werden deutlich erhöht.
Wortlaut im Programm
Aus diesen Gründen müssen wir zum einen die Landeszuwendungen für den Bereich des sozialen Wohnungsbaus deutlich erhöhen. Link zum Original
Ein effektives Fördersystem schafft Anreize für Unternehmen, in Sanierung und Neubau von Wohnungen mit Sozialbindung zu investieren.
Wortlaut im Programm
Zum anderen brauchen wir ein effektives Fördersystem, um Anreize für Unternehmen zu schaffen, nachhaltig in die Sanierung von Bestandswohnungen mit Sozialbindung und in den Neubau solcher Wohnungen zu investieren. Link zum Original
Die Wohnraumförderung wird von zinsverbilligten Darlehen auf Zuschüsse an Investoren für Sanierung und Neubau von Sozialwohnungen umgestellt.
Wortlaut im Programm
Die Vergabe zinsverbilligter Darlehen, wie sie im Saarland praktiziert wird, hat sich als untaugliches Fördersystem erwiesen. Wir sprechen uns dafür aus, dieses System grundlegend umzustellen, und Investoren Zuschüsse für die Sanierung beziehungsweise den Neubau von Sozialwohnungen zu gewähren. Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Rückkehr zur Wohnungsgemeinnützigkeit angestrebt.
Wortlaut im Programm
Flankierend dazu wollen wir uns mit Initiativen auf Bundesebene für eine Rückkehr zur Wohnungsgemeinnützigkeit einsetzen, um ein bundesweit funktionierendes Marktanreizsystem zu schaffen. Im Rahmen eines solchen Systems sollen Wohnungsgesellschaften, Unternehmen und Privatanbietern eine steuerliche Förderung erhalten, sofern sie Wohnungen gemeinnützig zur Verfügung stellen. Link zum Original
Wohnungsgesellschaften, Unternehmen und Privatanbieter erhalten eine steuerliche Förderung, wenn sie Wohnungen gemeinnützig bereitstellen.
Wortlaut im Programm
Flankierend dazu wollen wir uns mit Initiativen auf Bundesebene für eine Rückkehr zur Wohnungsgemeinnützigkeit einsetzen, um ein bundesweit funktionierendes Marktanreizsystem zu schaffen. Im Rahmen eines solchen Systems sollen Wohnungsgesellschaften, Unternehmen und Privatanbietern eine steuerliche Förderung erhalten, sofern sie Wohnungen gemeinnützig zur Verfügung stellen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.