Grüne SL · Wahlprogramm zur Landtagswahl Saarland 2017
Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Saarland 2017 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 62 von 799 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 62Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 70Seiten im Original
- 2017Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 62
Der Alterung und dem Bevölkerungsrückgang sollen neue Konzepte zu Familienfreundlichkeit und Lebensqualität entgegengesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Gesellschaft wird immer älter, während gleichzeitig unsere Bevölkerungszahl kontinuierlich sinkt. Dem wollen wir neue Konzepte und attraktive Ideen zu Familienfreundlichkeit und mehr Lebensqualität entgegensetzen. Link zum Original
Gleichberechtigung, gesellschaftliche Vielfalt, Minderheitenschutz und größtmögliche Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Prozessen werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir Grüne stehen für Gleichberechtigung, für gesellschaftliche Vielfalt, für Minderheitenschutz und für die größtmögliche Teilhabe von Menschen an gesellschaftlichen und politischen Prozessen und Entwicklungen. Link zum Original
Das Familienbild geht über tradierte Vorstellungen hinaus.
Wortlaut im Programm
Unser Familienbild geht über tradierte Vorstellungen und Konzeptionen hinaus. Link zum Original
Das Schüren von Ängsten zur politischen Instrumentalisierung der Flüchtlingskrise wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Denjenigen, die versuchen Ängste und Verunsicherungen zu schüren, um politisches Kapital aus dieser humanitären Katastrophe zu schlagen, erteilen wir eine klare Absage. Link zum Original
Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft und Weltoffenheit als Teil der saarländischen Identität sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft, Weltoffenheit und die Werte auf denen diese beruhen, gehören mit zur saarländischen Identität. Die wollen wir stärken, gerade in Zeiten des Wandels und der Veränderung. Link zum Original
Die demokratische Mitte, die für Gerechtigkeit, Menschenwürde und Gewaltfreiheit eintritt, soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Es gilt, die breite demokratische Mitte zu stärken und zu fördern, die für Gerechtigkeit, Menschenwürde und Gewaltfreiheit eintritt. Link zum Original
Das Ausspielen gesellschaftlicher Gruppen gegeneinander wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir werden nicht hinnehmen, dass gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Link zum Original
Abstiegsängsten soll mit einer Politik des Zusammenhalts begegnet werden.
Wortlaut im Programm
Begründeten oder gefühlten Abstiegsängsten in Zeiten globaler Unsicherheit müssen wir mit einer Politik des Zusammenhalts begegnen. Link zum Original
Das Land soll allen eine faire Chance geben und alle unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Orientierung respektieren.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Land, das allen eine faire Chance gibt und das alle unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Orientierung respektiert. Link zum Original
Hass, Verrohung, Stimmungsmache und eine Erosion der politischen Kultur werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir sagen nein zu Hass, Verrohung, Stimmungsmache und einer Erosion der politischen Kultur in unserem Land. Link zum Original
Alle Menschen einschließlich Menschen mit Behinderung sollen umfassend am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben umfassend und uneingeschränkt teilnehmen können. Von diesem Anspruch sind selbstverständlich Menschen mit Behinderung eingeschlossen. Link zum Original
Alle Rechtsregelungen werden daraufhin überprüft und überarbeitet, dass sie der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen und in einem Aktionsplan umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir alle Rechtsregelungen dahingehend überprüfen und überarbeiten, dass sie nicht nur dem Geist der UN Behindertenrechtskonvention entsprechen, sondern auch in der Praxis im Rahmen eines Aktionsplanes umgesetzt werden können. Link zum Original
Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention werden regelmäßig evaluiert und mit Behindertenverbänden weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Alle Maßnahmen sind regelmäßig zu evaluieren und gemeinsam mit Behindertenverbänden und Interessengruppen weiterzuentwickeln. Link zum Original
Barrierefreiheit wird universell definiert und als Gestaltungsmaxime für das gesamte öffentliche Leben beachtet.
Wortlaut im Programm
Barrierefreiheit muss universell definiert und als Gestaltungsmaxime für das gesamte öffentliche Leben beachtet werden. Link zum Original
Der Anspruch auf umfassende Inklusion nach der UN-Behindertenrechtskonvention wird zeitnah umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Der Anspruch auf umfassende Inklusion entsprechend der UN -Behindertenrechtskonvention muss zeitnah umgesetzt werden. Link zum Original
Das Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung wird im Sinne gleichberechtigter und selbstbestimmter Teilhabe fortentwickelt.
Wortlaut im Programm
Das Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung wollen wir so fortentwickeln, dass es den Anforderungen an echte gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe Rechnung trägt. Link zum Original
Gebärdensprache und Kommunikationshilfen wie barrierefreie Internetseiten werden weiter gefördert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Verwendung der Gebärdensprache und anderer Kommunikationshilfen wie barrierefreie Internetseiten oder ausreichende Medienangebote sind selbstverständliche Voraussetzung für Teilhabe und müssen deshalb weiter gefördert und ausgebaut werden. Link zum Original
Alle Hilfen für Menschen mit Behinderung werden am individuellen Bedarf ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Alle Hilfen für Menschen mit Behinderung wollen wir am individuellen Bedarf ausrichten. Link zum Original
Menschen mit Behinderung sollen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.
Wortlaut im Programm
Alle Hilfen für Menschen mit Behinderung wollen wir am individuellen Bedarf ausrichten. Sie sollen so lange wie möglich in ihren gewohnten Umgebungen bleiben können. Link zum Original
Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt auch für Menschen mit hohem Hilfebedarf und älter werdende Menschen mit Behinderung.
Wortlaut im Programm
Für uns gilt die Zielvorgabe „ambulant vor stationär“ auch für Menschen mit hohem Hilfebedarf oder für älter werdende Menschen mit Behinderung. Link zum Original
Die Angebote der Frühförderung werden ausgeweitet und verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Angebote der Frühförderung werden wir ausweiten und verbessern. Link zum Original
Durch Abbau räumlicher und kommunikativer Barrieren sowie Seh- und Hörhilfen wird die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am kulturellen Leben gesteigert.
Wortlaut im Programm
Durch die Beseitigung von räumlichen und kommunikativen Barrieren sowie die Bereitstellung von Seh- und Hörhilfen und ggf. weiterer Assistenz wollen wir die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auch am kulturellen Leben deutlich steigern. Link zum Original
Der Aktionsplan von 2012 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Saarland wird kritisch überarbeitet und aktualisiert.
Wortlaut im Programm
Wie dies in der Praxis gelingen kann, ist im Rahmen des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Saarland fortzuschreiben. Den vorliegende Plan von 2012 wollen wir kritisch überarbeiten und aktualisieren. Link zum Original
Die Maßnahmen des Aktionsplans werden fachlich evaluiert und mit konkreteren Ziel- und Zeitvorgaben versehen.
Wortlaut im Programm
Die vorhandenen und zu ergänzenden Maßnahmen dieses Planes sind im Sinne der behinderten Menschen fachlich zu evaluieren und mit konkreteren Ziel - und Zeitvorgaben zu versehen. Link zum Original
Angebote für Kinder und Jugendliche werden auf kommunaler Ebene, im Landkreis, in Schulen und Vereinen besser vernetzt.
Wortlaut im Programm
Um dauerhaft bedarfsgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche sicherzustellen, ist ein besserer Austausch der Angebote und eine gute Vernetzung der Akteure auf kommunaler Ebene, im Landkreis, den Schulen und den Sport- und Kulturvereinen herzustellen. Link zum Original
Sportstätten sollen barrierefrei sein.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen Sportsstätten barrierefrei sein. Link zum Original
Sportpolitik soll selbstorganisierten wie vereinsgebundenen Sport gleichermaßen berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Für uns GRÜNE ist jede Art der sportlichen Betätigung wichtig, ob selbstorganisiert oder im Verein. Eine moderne Sportpolitik muss dieser Vielfalt gerecht werden. Link zum Original
Sportvereine und -verbände werden bei ihren sozialen Aufgaben unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Sportvereine und -verbände bei ihren sozialen Aufgaben unterstützen und setzen uns für jedwede Verbesserung in der ehrenamtlichen Arbeit ein. Link zum Original
Die Bedingungen ehrenamtlicher Arbeit im Sport sollen verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Sportvereine und -verbände bei ihren sozialen Aufgaben unterstützen und setzen uns für jedwede Verbesserung in der ehrenamtlichen Arbeit ein. Link zum Original
Dem nichtorganisierten Sport sollen mehr Entfaltungsmöglichkeiten gegeben werden.
Wortlaut im Programm
Wir möchten dem nichtorganisierten Sport mehr Möglichkeiten zur Entfaltung geben. Daher sollen bei der Planung und Erneuerung öffentlicher Anlagen und Plätze die Interessen von Sportler*innen eine wichtige Rolle spielen und gehört werden. Link zum Original
Bei Planung und Erneuerung öffentlicher Anlagen und Plätze sollen die Interessen von Sportlerinnen und Sportlern berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir möchten dem nichtorganisierten Sport mehr Möglichkeiten zur Entfaltung geben. Daher sollen bei der Planung und Erneuerung öffentlicher Anlagen und Plätze die Interessen von Sportler*innen eine wichtige Rolle spielen und gehört werden. Link zum Original
Es soll mehr Rad- und Wanderwege sowie Fitnessparcours für Menschen jeden Alters geben.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für mehr Rad - und Wanderwege sowie Fitnessparcours für Menschen jeden Alters ein. Link zum Original
Der Spitzensport wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch den Spitzensport möchten wir fördern. Er kann eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft einnehmen. Sportliche Großveranstaltungen in diesem Segment sind für das Saarland wünschenswert – sie fördern die Attraktivität und Standortqualität der Region. Link zum Original
Sportliche Großveranstaltungen im Spitzensport gelten für das Saarland als wünschenswert.
Wortlaut im Programm
Auch den Spitzensport möchten wir fördern. Er kann eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft einnehmen. Sportliche Großveranstaltungen in diesem Segment sind für das Saarland wünschenswert – sie fördern die Attraktivität und Standortqualität der Region. Link zum Original
Der Spaß am Sport soll bereits in Kindergärten und Kitas vermittelt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass der Spaß am Sport bereits in den Kindergärten und Kitas vermittelt wird. Link zum Original
Altersgerechte Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote an Kitas, Schulen und im außerschulischen Bereich werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Ausbau von altersgerechten Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten an Kitas, Schulen, aber auch im außerschulischen Bereich vorantreiben. Link zum Original
Ein Bäderkonzept soll flächendeckend einfache Schwimmmöglichkeiten für Jung und Alt gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Wir machen uns für ein Bäderkonzept stark, das flächendeckendeinfache Schwimmmöglichkeiten für Jung und Alt gewährleistet. Link zum Original
Es soll mehr Lehrschwimmbecken geben.
Wortlaut im Programm
Besonders einsetzen werden wir uns für mehr Lehrschwimmbecken. Link zum Original
Sportstätten sollen wohnortnah oder gut erreichbar sein.
Wortlaut im Programm
Sportstätten sollen wohnortnah oder gut erreichbar sein, damit sie ohne größeren Aufwand in Anspruch genommen werden können. Link zum Original
Die Gemeinwesenarbeit in Gemeinden und Stadtbezirken wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Zum anderen werden wir die Gemeinwesenarbeit in den einzelnen Gemeinden des Landes und in einzelnen Stadtbezirken unterstützen. Link zum Original
Die rechtliche Stellung nichtehelicher Lebensgemeinschaften soll verbessert werden, sodass Rechte und Pflichten nicht in einem Missverhältnis stehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die rechtliche Stellung nichtehelicher Lebensgemeinschaften verbessern und dafür sorgen, dass Rechte und Pflichten nicht länger in einem krassen Missverhältnis stehen. Link zum Original
Schwule und Lesben sollen in allen Bereichen voll gleichgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Das Lebenspartnerschaftsgesetz war dabei ein Meilenstein, um Schwule und Lesben als selbstverständliche Teile unserer Gesellschaft anzuerkennen. Wir wollen nun jedoch die volle Gleichstellung in allen Bereichen. Link zum Original
Die Ehe für alle wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns daher klar zur Ehe für alle und zum vollen Adoptionsrecht. Link zum Original
Gleichgeschlechtliche Paare sollen das volle Adoptionsrecht erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns daher klar zur Ehe für alle und zum vollen Adoptionsrecht. Link zum Original
Das Verbot der künstlichen Befruchtung für lesbische Frauen soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört auch die Abschaffung des Blutspendeverbots für Männer, die Sex mit Männer haben ebenso wie die Abschaffung des Verbots der künstlichen Befruchtung für Lesben. Link zum Original
Das Saarland soll die Öffnung der Ehe im Bundesrat unterstützen.
Wortlaut im Programm
Das Saarland darf sich bei der Öffnung der Ehe nicht weiter zurückhalten, wie es die Große Koalition im Bundesrat tut. Link zum Original
Das Grundgesetz soll ein Diskriminierungsverbot wegen der sexuellen Orientierung erhalten.
Wortlaut im Programm
Analog zur Verfassung des Saarlandes muss auch das Grundgesetz im Hinblick darauf geändert werden, dass niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf. Link zum Original
Die Arbeit des Lesben- und Schwulenverbandes soll besser unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig ist die wichtige gesellschaftliche Arbeit des Lesben - und Schwulenverbandes (LSVD) besser zu unterstützen. Link zum Original
Die Gesellschaft soll geschlechtergerecht gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE setzen uns wie keine andere Partei für eine geschlechtergerechte Gestaltung unserer Gesellschaft ein. Link zum Original
Geschlechtergerechtigkeit wird als Querschnittsaufgabe aller Politikbereiche verstanden.
Wortlaut im Programm
Für uns ist Geschlechtergerechtigkeit deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Politikbereiche. Link zum Original
Niemand darf aufgrund des Geschlechts benachteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Eine moderne demokratische Gesellschaft darf keinen einzigen Menschen aufgrund seines Geschlechts benachteiligen. Link zum Original
Frauen sollen die Hälfte der Macht und Verantwortung erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Hälfte der Macht und der Verantwortung den Frauen – das ist unser Ziel. Link zum Original
Die Frauenquote gilt als Schlüssel für eine gerechte Repräsentation von Frauen in Entscheidungsgremien von Politik und Wirtschaft.
Wortlaut im Programm
Die Frauenquote ist der Schlüssel für eine gerechte Repräsentation von Frauen in den Entscheidungsgremien von Politik und Wirtschaft. Link zum Original
Die vom Bundestag beschlossene Frauenquote von 30 Prozent gilt als nicht ausreichend.
Wortlaut im Programm
Auch wenn die Frauenquote von 30 Prozent, die der Bundestag beschlossen hat, ein Anfang ist, reicht uns das keinesfalls aus. Link zum Original
Durch gezielte Frauenförderung soll das Saarland bei Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft, Verwaltung und Justiz vorangehen.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir uns durch eine gezielte Frauenförderung dafür stark machen, dass das Saarland vorbildlich vorangeht, was Frauen in Führungspositionen anbetrifft, sei es in der Wirtschaft, in der öffentlichen Verwaltung oder in der Justiz. Link zum Original
Im Landesgleichstellungsgesetz soll eine Quotenregelung für Führungspositionen festgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Das Landesgleichstellungsgesetz ist ein wichtiges Instrument, um die Gleichstellung von Frauen und Männern durchzusetzen. Wir wollen darin eine entsprechende Quotenregelung festlegen. Link zum Original
Ein fester Prozentsatz der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfördermittel soll für Frauenprojekte reserviert werden.
Wortlaut im Programm
Wir machen uns außerdem dafür stark, dass ein fester Prozentsatz der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfördermittel für Frauenprojekte reserviert wird. Link zum Original
Informationskampagnen sollen mehr Frauen für bisher männlich dominierte Ausbildungsberufe und Studiengänge gewinnen.
Wortlaut im Programm
Mit Informationskampagnen wollen wir mehr Frauen für Ausbildungsberufe und Studiengänge begeistern, die bislang eher als Männerdomäne gelten. Link zum Original
Gender Mainstreaming soll in allen Politikbereichen der Landespolitik tatsächlich umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE begreifen Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsaufgabe für alle Politikbereiche, daher beziehen wir in alle Entscheidungen und Beschlüsse die Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis mit ein (Gender Mainstreaming). Dieses Prinzip ist bereits seit 2004 in der saarländischen Landespolitik verankert, fand aber außer bei einzelnen Pilotprojekten bislang kaum Anwendung. Wir kämpfen für eine echte Umsetzung dieses Ansatzes in allen Politikbereichen. Link zum Original
Gewalt gegen Frauen und Kinder soll verhindert und den Opfern rechtsverbindlicher Schutz und Hilfe bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir GRÜNE sehen es als staatliche und gesellschaftliche Pflichtaufgabe, Gewalt gegen Frauen und Kinder zu verhindern sowie den Opfern rechtsverbindlichen Schutz und Hilfen bereitzustellen. Link zum Original
Informationen über Frauenhäuser, Zufluchtswohnungen, Notrufe und Beratungsstellen sollen an geeigneten Orten und in verschiedenen Sprachen zugänglich gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Informationen über das Unterstützungssystem aus Frauenhäusern, Zufluchtswohnungen, Notrufen, Frauenberatungsstellen und Interventionsstellen an geeigneten Orten und in verschiedenen Sprachen für alle zugänglich gemacht werden. Link zum Original
Präventionsprojekte zu gewaltfreier Konfliktlösung für Kinder und Jugendliche sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Präventionsprojekte müssen ausgebaut werden, damit bereits Kinder und Jugendliche gewaltfreie Konfliktlösungen erlernen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.