Grüne · Neue Energie für das Saarland.
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Saarland 2004 · Original
Das Programm enthält 48 von 754 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 48Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 48
Soziale, ökonomische und ökologische Ziele sollen im Konzept der nachhaltigen Entwicklung verknüpft und als gesamtvolkswirtschaftliche Strategie gemeinsam verfolgt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns konsequent für das Konzept der nachhaltigen Entwicklung ein, in dem soziale, ökonomische und ökologische Ziele miteinander verknüpft und als gesamtvolkswirtschaftliche Strategie gemeinsam verfolgt werden. Link zum Original
Die notwendigen Reformen sollen vor Ort mit der ökologischen Erneuerung verknüpft und regional und lokal umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die notwendigen Reformen müssen auch vor Ort mit den Erfordernissen der ökologischen Erneuerung verknüpft werden und in regionale und lokale Umsetzungen münden. Link zum Original
Die Bevölkerung des Saarlandes soll nicht zu Versuchskaninchen der Mobilfunkindustrie werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden es nicht zulassen, dass die Saarländerinnen und Saarländer zu Versuchskaninchen der Mobilfunkindustrie werden. Link zum Original
Die Biosphärenregion mit UNESCO-Anerkennung wird als Modellprojekt für die zukunftsfähige Entwicklung der Kulturlandschaft vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Umsetzung der Biosphärenregion mit UNESCO-Anerkennung als das saarländische Modellprojekt für eine zukunftsfähige Entwicklung einer einzigartigen Kulturlandschaft vorantreiben. Link zum Original
Die Jagd soll den Zielsetzungen des Tierschutzgesetzes unterworfen werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, dass auch die Jagd den Zielsetzungen des Tierschutzgesetzes unterworfen wird. Link zum Original
Bei der Novelle des Saarländischen Jagdgesetzes haben Waldeigentum, Tier- und Artenschutz sowie die Landschaft als Natur-, Kultur- und Erholungsraum Vorrang vor Jagdinteressen.
Wortlaut im Programm
Wir werden bei der anstehenden Novelle des Saarländischen Jagdgesetzes Waldeigentum, Tier- und Artenschutz und die Bedeutung unserer Landschaft als Natur-, Kultur- und Erholungsraum über Jagd-Leidenschaften stellen. Link zum Original
Die Jagd soll auf nutzbare und nicht im Bestand gefährdete Arten beschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Jagd ausschließlich auf nutzbare und nicht im Bestand gefährdete Arten beschränken. Link zum Original
Für alle übrigen Arten sollen großzügige Schonzeiten und kurze Jagdzeiten gelten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern großzügige Schonzeiten für alle anderen Arten, das heißt kurze Jagdzeiten. Link zum Original
Neue Jagdmethoden mit kurzen Störungen und langen Ruhephasen sollen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für neue Jagdmethoden (kurze Störungen, lange Ruhephasen) und das Verbot der Jagd in allen Naturschutzgebieten ein. Link zum Original
Die Jagd soll in allen Naturschutzgebieten verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für neue Jagdmethoden (kurze Störungen, lange Ruhephasen) und das Verbot der Jagd in allen Naturschutzgebieten ein. Link zum Original
Die jagdliche Infrastruktur soll aus Gründen des Artenschutzes und des Landschaftsbildes eingeschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Einschränkung der jagdlichen Infrastruktur aus Gründen des Artenschutzes (Waldrand) und des Schutzes des Landschaftsbildes. Link zum Original
Abschusspläne nach Güteklassen sollen abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem fordern wir die Abschaffung der Abschusspläne nach „Güteklassen“ und wollen stattdessen Mindestzahlen hergeleitet durch Vegetationsgutachten. Link zum Original
Statt Abschussplänen nach Güteklassen sollen Mindestabschusszahlen aus Vegetationsgutachten hergeleitet werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem fordern wir die Abschaffung der Abschusspläne nach „Güteklassen“ und wollen stattdessen Mindestzahlen hergeleitet durch Vegetationsgutachten. Link zum Original
Der Begriff der „Notzeit“ soll aus dem Jagdgesetz gestrichen werden.
Wortlaut im Programm
Der Begriff der „Notzeit“ muss aus dem Jagdgesetz gestrichen und die Ausbringung jeglicher Futtermittel verboten werden. Link zum Original
Das Ausbringen jeglicher Futtermittel bei der Jagd soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Der Begriff der „Notzeit“ muss aus dem Jagdgesetz gestrichen und die Ausbringung jeglicher Futtermittel verboten werden. Link zum Original
Die Fallenjagd soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Fallenjagd und die Hundeausbildung an lebenden Tieren verbieten. Link zum Original
Die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren soll verboten werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Fallenjagd und die Hundeausbildung an lebenden Tieren verbieten. Link zum Original
Für geschädigte Waldbesitzer sollen wie in der Landwirtschaft klare und einfache Entschädigungsregeln eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Für geschädigte WaldbesitzerInnen sind ähnlich wie in der Landwirtschaft klare und einfache Entschädigungsregeln einzuführen. Link zum Original
Verstöße gegen Jagd-, Tier- und Naturschutzgesetz sollen konsequent geahndet werden.
Wortlaut im Programm
Verstöße gegen die einschlägigen Bestimmungen des Jagd-, Tier- und Naturschutzgesetzes müssen konsequent geahndet werden. Link zum Original
Ein Berufsjägersystem soll eingerichtet werden, sodass Ziele der Landeskultur wie die Vermeidung von Schäden und Tierseuchen öffentliche Aufgabe werden.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtung eines Berufsjägersystems, d.h. die Ziele der Landeskultur (Vermeidung von Schäden, Tierseuchen etc.) müssen öffentliche Aufgabe werden. Link zum Original
Jagdpolitische Ziele werden, ohne auf die Rahmengesetzgebung des Bundes zu warten, im Rahmen eigener Landeszuständigkeiten wie der Landesjagdzeitverordnung umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden zur Umsetzung einiger Ziele nicht auf die Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes warten, sondern im Rahmen eigener Zuständigkeiten (u.a. Landesjagdzeitverordnung) bereits heute das Notwendige für morgen tun. Link zum Original
Die Entsorgungspolitik im Saarland soll grundlegend neu ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Entsorgungspolitik im Saarland braucht eine grundlegende Neuausrichtung. Link zum Original
Der Anschluss- und Benutzungszwang in der Abwasserbehandlung wird in ländlichen Gebieten als kontraproduktiv abgelehnt, weil er kleine dezentrale Lösungen verhindert.
Wortlaut im Programm
Der so genannte Anschluss- und Benutzungszwang ist gerade in ländlich geprägten Gebieten, die heute noch Lücken in der Abwasserbehandlung aufweisen, meist kontraproduktiv, da kleine dezentrale Lösungen auf diese Art rechtlich ausgehebelt werden. Link zum Original
Moderne Abwasserbehandlung soll auf kleine Systeme setzen, die Belastungen ohne aufwendige Leitungsnetze nahe am Entstehungsort abbauen.
Wortlaut im Programm
Die Lösung einer modernen Abwasserbehandlung liegt in immer kleineren Systemen, die es erlauben, ohne aufwendige Leitungsnetze bei unverminderter Reinigungsleistung die Belastung möglichst nahe am Entstehungsort abzubauen. Link zum Original
Bei der dezentralen Abwasserbehandlung werden kleine Einheiten, insbesondere Pflanzenkläranlagen, bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Wir favorisieren kleine dezentrale Einheiten, insbesondere Pflanzenkläranlagen und lehnen in diesem Fall die konventionellen Systeme auch aus ökonomischen Gründen ab. Link zum Original
Konventionelle Systeme werden bei der dezentralen Abwasserbehandlung auch aus ökonomischen Gründen abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir favorisieren kleine dezentrale Einheiten, insbesondere Pflanzenkläranlagen und lehnen in diesem Fall die konventionellen Systeme auch aus ökonomischen Gründen ab. Link zum Original
Organisch belastete Klärschlämme sollen nicht mehr auf landwirtschaftlichen Flächen entsorgt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die insbesondere organisch belasteten Klärschlämme nicht mehr auf landwirtschaftlichen Flächen gewinnbringend entsorgt werden, sondern einer energetischen Verwertung zugeführt werden. Link zum Original
Klärschlämme sollen energetisch verwertet werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die insbesondere organisch belasteten Klärschlämme nicht mehr auf landwirtschaftlichen Flächen gewinnbringend entsorgt werden, sondern einer energetischen Verwertung zugeführt werden. Link zum Original
Das Saarland soll nicht zum Müllimportland werden, um überdimensionierte Verbrennungsanlagen auszulasten.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns gegen die Absicht der CDU-Landesregierung, das Saarland zum Müllimportland zu machen um die überdimensionierten Brennöfen auszulasten. Link zum Original
Die Müllverbrennungskapazitäten sollen an das saarländische Müllaufkommen angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass die vorhandenen Verbrennungskapazitäten dem saarländischen Müllaufkommen angepasst werden. Link zum Original
Umweltverbände erhalten ein entscheidendes Mitspracherecht bei allen Entscheidungen, die ihre Zuständigkeiten betreffen.
Wortlaut im Programm
Den Umweltverbänden werden wir ein entscheidendes Mitspracherecht bei allen Entscheidungen, die deren Zuständigkeiten betreffen, einräumen. Link zum Original
Die Vielfalt von Beiräten, Naturschutzbeauftragten, Bachpaten und Umweltverbänden wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu der Vielfalt der Beiräte, der Naturschutzbeauftragten, der Bachpaten und Umweltverbände. Link zum Original
Das Verbandsklagerecht anerkannter saarländischer Umwelt- und Tierschutzverbände soll ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für die Ausdehnung des Verbandsklagerechtes anerkannter saarländischer Umwelt- und Tierschutzverbände einsetzen. Link zum Original
Der öffentliche Wald soll mit besonders verantwortungsbewusstem Umgang eine Vorbildfunktion erfüllen.
Wortlaut im Programm
Der öffentliche Wald hat mit über 70.000 Hektar Waldfläche (von insgesamt 95.000 Hektar) eine Vorbildfunktion, d.h. die Messlatte an einen besonders verantwortungsbewussten Umgang mit dem Wald ist dort sehr hoch anzulegen. Link zum Original
Private Waldbesitzer, die für ihre Wälder dieselben Standards anlegen, sollen im Vertragsnaturschutz angemessen entschädigt werden.
Wortlaut im Programm
Private Waldbesitzer die für ihre Wälder die gleichen Standards anlegen wollen, sind für diese Leistung die von besonderem öffentlichem Interesse ist, angemessen zu entschädigen (Vertragsnaturschutz). Link zum Original
10 Prozent der öffentlichen Waldfläche sollen aus der Bewirtschaftung genommen und der natürlichen Entwicklung überlassen werden.
Wortlaut im Programm
Im Bereich des öffentlichen Walds werden wir darauf hinwirken, dass 10 % der saarländischen Waldfläche (öffentlicher Wald) aus der Bewirtschaftung genommen werden, um somit einen kleinen Teil der Waldfläche der natürlichen Entwicklung zu überlassen. Link zum Original
Ein zweites Waldschutzgebiet von etwa 1.000 Hektar soll im Nordsaarland eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Nach der Ausweisung des ersten Waldschutzgebietes bei Saarbrücken mit einer Größe von ca. 1.000 Hektar, soll ein zweites Schutzgebiet in gleicher Größe im Nordsaarland eingerichtet werden, und als Potenzial für den Naturpark Saar-Hunsrück der gezielten Entwicklung eines naturgebundenen Tourismus zugeführt werden. Link zum Original
Rund 3.000 Hektar Staatswald sollen für Waldarrondierungen verkauft werden, um strukturellen Nachteilen des Kleinprivatwaldbesitzes zu begegnen.
Wortlaut im Programm
Wir werden darauf hinwirken, dass ca. 3.000 Hektar Staatswald für sinnvolle Waldarrondierungen veräußert werden, insbesondere um den strukturellen Nachteilen des Kleinprivatwaldbesitzes im Realteilungsgebiet des Saarlandes zu begegnen. Link zum Original
Der Verkaufserlös von rund 30 Millionen Euro soll eine Stiftung „Saarländisches Naturerbe“ zum Schutz der Buchenwälder finanzieren.
Wortlaut im Programm
Den Verkaufserlös von ca. 30 Millionen Euro wollen wir zur finanziellen Ausgestaltung einer Stiftung „Saarländisches Naturerbe“ mit dem Stiftungsziel „Schutz der Buchenwälder“ einsetzen. Link zum Original
Haushaltsmittel aus dem Naturschutz werden zweckgebunden in den Waldnaturschutz umgeschichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Umschichtungen von Haushaltsmitteln aus dem Bereich Naturschutz und Zweckbindung für den Bereich Waldnaturschutz vollziehen. Link zum Original
Im Saarland wird ein Beschluss zur Umsetzung der Agenda 21 mit verbindlichen Normen erlassen.
Wortlaut im Programm
Wir werden darauf hinwirken, dass im Saarland ein Agenda-Umsetzungs-Beschluss mit verbindlichen Normen erlassen wird. Link zum Original
Ein Umweltindikatorensystem prüft umweltrelevante Maßnahmen vorab auf ihre langfristigen Auswirkungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Umweltindikatorensystem einführen, um alle beabsichtigten Maßnahmen, die sich mittelbar und unmittelbar auf unsere Umwelt auswirken, vorher auf ihre langfristigen Auswirkungen zu überprüfen. Link zum Original
Ein politisch unabhängiger Nachhaltigkeitsbeirat wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir streben die Einrichtung eines politisch unabhängigen Nachhaltigkeitsbeirates an. Link zum Original
Landesweit werden Lärmminderungspläne erstellt und umgesetzt, um den Verkehrslärm zu senken.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Erstellung und Umsetzung von Lärmminderungsplänen im gesamten Land ein mit dem Ziel, den Verkehrslärm, unter dem zahlreiche Menschen leiden, zu reduzieren. Link zum Original
Ein Masterplan für ein ökologisches Flächenkonzept schützt ökologisch wertvolle Flächen vor planloser Zersiedlung.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN fordern einen Master-Plan für ein ökologisches Gesamtkonzept. Ziel dieses Konzeptes ist es, ökologisch wertvolle Flächen vor planloser Zersiedlung zu schützen. Link zum Original
Bei großflächigen Sport- und Freizeiteinrichtungen werden raum- und umweltschonende Erwägungen beachtet.
Wortlaut im Programm
Bei der Entscheidung für großflächige Sport- und Freizeiteinrichtungen müssen daher raum- und umweltschonende Erwägungen beachtet werden. Link zum Original
Umwelt- und Sportorganisationen entwerfen partnerschaftlich Steuerungsmodelle.
Wortlaut im Programm
Es müssen Steuerungsmodelle in Partnerschaft der Umwelt- und Sportorganisationen entworfen werden. Link zum Original
Die Zerschlagung des ehrenamtlichen Beiratswesens im Umwelt- und Tierschutz wird rückgängig gemacht.
Wortlaut im Programm
Die von der CDU-Landesregierung betriebene Zerschlagung des ehrenamtlichen Beiratswesens im Umwelt- und Tierschutz muss revidiert werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.