Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Niedersachsen 2003 · Original
Das Programm enthält 32 von 792 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 32Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 32
Die Agrarwende wird in Niedersachsen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dafür sorgen, dass Energie- und Agrarwende endlich auch in Niedersachsen umgesetzt werden. Link zum Original
In der Agrarpolitik stehen Qualität und regionale Marken statt niedrigster Herstellungskosten im Vordergrund.
Wortlaut im Programm
Speziell in der Landwirtschaftspolitik kann der Wettbewerb nicht länger über die niedrigsten Herstellungskosten geführt werden, vielmehr sind Qualität und regionale Marken in der Vordergrund zu rücken. Link zum Original
Mittel aus der EU-Agrarförderung werden für den Vertragsnaturschutz umgeschichtet.
Wortlaut im Programm
Durch finanziellen Ausgleich für entgangenen Gewinn wollen wir sie und ihn dafür gewinnen, sich etwa an der Pflege von FFH- und Vogelschutzgebieten zu beteiligen. Dafür sind deutlich höhere Beträge einzuplanen als die SPD-Landesregierung in der Vergangenheit bereitgestellt hat. In Übereinstimmung mit den Zielen der EU werden wir uns dafür einsetzen, Mittel aus der EU- Agrarförderung hierfür umzuschichten. Link zum Original
Tiertransporte werden auf das erforderliche Mindestmaß reduziert, für Schlachttiere auf höchstens vier Stunden.
Wortlaut im Programm
Als Konsequenz wollen wir Tiertransporte auf das erforderliche Mindestmaß reduzieren, vier Stunden sind für Schlachttiere mehr als genug. Link zum Original
Schlachthöfe, Tiertransporte, Tierhaltungen und tierische Erzeugnisse werden verschärft kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Um entsprechenden Vorgaben Nachdruck zu verleihen, wollen wir verschärfte Kontrollen von Schlachthöfen und Tiertransporten, aber auch von Tierhaltungen und tierischen Erzeugnissen. Link zum Original
Qualzuchten werden definiert und unterbunden.
Wortlaut im Programm
Qualzuchten müssen als solche definiert und endlich unterbunden werden, genau so wie die in Massentierhaltung übliche Verstümmelung von Tieren. Link zum Original
Die in der Massentierhaltung übliche Verstümmelung von Tieren wird unterbunden.
Wortlaut im Programm
Qualzuchten müssen als solche definiert und endlich unterbunden werden, genau so wie die in Massentierhaltung übliche Verstümmelung von Tieren. Link zum Original
Die Unterstützung naturverträglich arbeitender Landwirte nach dem ProLand-Programm wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Hierzu sind der Natura 2000-Prozess voranzutreiben und die Unterstützung für naturverträglich arbeitende Landwirte nach dem ProLand-Programm auszuweiten. Link zum Original
Eventuelle Einbußen von Landwirtinnen und Landwirten durch die Meldung von Schutzgebieten werden fair ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Gerade in dieser Region hat die SPD-Landesregierung EU-Vorgaben missachtet und die Meldung von Schutzgebieten versäumt, um landwirtschaftliche Nutzungsinteressen zu schützen. Wir wollen dies nachholen und eventuelle Einbußen von LandwirtInnen in fairer Weise ausgleichen. Link zum Original
Zahlungen für eine umweltverträgliche Bewirtschaftung von Ackerflächen werden aus diesen Einnahmen verstetigt.
Wortlaut im Programm
Angesichts der rückläufigen Landes-Einnahmen aus dem Wasserentnahmeentgelt, möchten wir mit Hilfe der ” Offshore-Euros” auch die Ausgaben für Maßnahmen der Trinkwasserschutz verstetigen. Hierzu gehören Zahlungen für eine umweltverträgliche Bewirtschaftung von Ackerflächen, aber auch der Umbau von reinen Nadelholzbeständen zu Laubmischwäldern. Link zum Original
Regionale Wirtschaftskreisläufe in der Lebensmittelherstellung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Als Grüne kämpfen wir deshalb für regionale Wirtschaftskreisläufe in der Lebensmittelherstellung. Link zum Original
Für die Lebensmittelherstellung wird ein strenges und glaubwürdiges Kontrollsystem im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher gefordert.
Wortlaut im Programm
Da sich dies nicht flächendeckend realisieren lassen wird, bedarf eines strengen und glaubwürdigen Kontrollregimes im Sinne der VerbraucherInnen. Link zum Original
Lebensmittelkontrollen finden künftig unabhängig von der Beratung statt.
Wortlaut im Programm
Die Kontrollen müssen in Zukunft unabhängig von der Beratung stattfinden. Link zum Original
Der Bau neuer Mastställe soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es deshalb, den Wildwuchs neuer Mastställe zu stoppen und die Tierzahlen zu reduzieren. Link zum Original
Die Tierzahlen in der Massentierhaltung sollen reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es deshalb, den Wildwuchs neuer Mastställe zu stoppen und die Tierzahlen zu reduzieren. Link zum Original
Der Bio-Landbau gilt als ökologischste Form der Bewirtschaftung.
Wortlaut im Programm
Die ökologischste Form der Bewirtschaftung ist der Bio-Landbau. Link zum Original
Traditionelle Bewirtschaftungsformen des Grünlands wie Weidehaltung werden honoriert.
Wortlaut im Programm
Um Grünlandbewirtschaftung wieder einer angemessenen Bewertung zuzuführen, müssen die traditionellen Bewirtschaftungsformen wie etwa Weidehaltung honoriert werden. Link zum Original
Öffentliche Mittel werden nicht eingesetzt, um Großmästern in Südoldenburg eine Reduzierung ihrer Tierdichte abzukaufen.
Wortlaut im Programm
Keinesfalls sind wir bereit, öffentliche Mittel einzusetzen, um Südoldenburger HühnerbaronInnen und SchweinemästerInnen eine Reduzierung ihrer Tierdichte abzukaufen. Link zum Original
Die Verwendung von PRO-LAND-Mitteln für den landwirtschaftlichen Wegebau wird unterbunden.
Wortlaut im Programm
Auch ist der Missbrauch der PRO LAND-Mittel als ein Programm für den landwirtschaftlichen Wegebau zu unterbinden. Link zum Original
Die Verarbeitung von Biomilch soll in Niedersachsen über einzelne Hofmolkereien hinaus möglich werden.
Wortlaut im Programm
Es ist deshalb ein unhaltbarer Zustand, dass hier – mit Ausnahme einzelner Hofmolkereien – keine Verarbeitung von Biomilch möglich ist. Wir wollen erreichen, dass sich dieses ändert und eine regionale Biomilch-Marke in den Handel kommt. Link zum Original
Eine regionale Biomilch-Marke soll in den Handel kommen.
Wortlaut im Programm
Es ist deshalb ein unhaltbarer Zustand, dass hier – mit Ausnahme einzelner Hofmolkereien – keine Verarbeitung von Biomilch möglich ist. Wir wollen erreichen, dass sich dieses ändert und eine regionale Biomilch-Marke in den Handel kommt. Link zum Original
Eine gentechnikfreie Landwirtschaft soll möglich bleiben und nicht durch Auskreuzung oder Saatgutvermischung beeinträchtigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen erreichen, dass eine gentechnikfreie Landwirtschaft möglich bleibt und nicht durch Auskreuzung oder Vermischung von Saatgut beeinträchtigt wird. Link zum Original
Die geltende Novel-Food-Verordnung zur Kennzeichnung gentechnischer Lebensmittel wird als völlig unzureichend angesehen.
Wortlaut im Programm
Auch halten wir die gültige ”Novel-Food-Verordnung”, nach der auch GenTec-Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen, für völlig unzureichend. Link zum Original
Lebensmittel sollen generell gentechnikfrei bleiben oder wieder werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, dass Lebensmittel generell gentechnikfrei bleiben oder wieder werden. Link zum Original
Die Zucht und Erhaltung robuster, für artgerechte Haltung geeigneter Tierrassen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Fördern wollen wir deshalb die Zucht und Erhaltung von Tierarten, die robust und widerstandsfähig eine artgerechte Haltung unterstützen, sowie von alten Pflanzensorten. Link zum Original
Die Erhaltung alter Pflanzensorten wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Fördern wollen wir deshalb die Zucht und Erhaltung von Tierarten, die robust und widerstandsfähig eine artgerechte Haltung unterstützen, sowie von alten Pflanzensorten. Link zum Original
Landwirtschaftliche Direktsubventionen werden stärker an Umwelt- und Sozialleistungen gekoppelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen landwirtschaftliche Direktsubventionen zukünftig stärker an Umwelt- und Sozialleistungen koppeln: Besondere gesellschaftliche Leistungen der Landwirtschaft sind besonders zu honorieren. Link zum Original
Vermarktungshilfen für Produkte des Ökolandbaus und andere garantierte Qualitätsprodukte sollen die landwirtschaftliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum sichern.
Wortlaut im Programm
Mit Vermarktungshilfen für Produkte des Ökolandbaus sowie andere garantierte Qualitätsprodukte wollen wir die landwirtschaftliche Wertschöpfung in Niedersachsen verbessern und damit Einkommen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum absichern. Link zum Original
Öffentliche Großküchen sollen ihren Bedarf bei regionalen Biobauern decken.
Wortlaut im Programm
Insbesondere wollen wir die öffentlichen Großküchen nutzen und andere Großküchen unterstützen, den Bedarf bei BiobauerInnen aus der Region zu decken, um den damit verbundenen Nachfrageschub für die Ausweitung des ökologischen Anbaus zu nutzen. Link zum Original
Andere Großküchen werden dabei unterstützt, ihren Bedarf bei regionalen Biobauern zu decken.
Wortlaut im Programm
Insbesondere wollen wir die öffentlichen Großküchen nutzen und andere Großküchen unterstützen, den Bedarf bei BiobauerInnen aus der Region zu decken, um den damit verbundenen Nachfrageschub für die Ausweitung des ökologischen Anbaus zu nutzen. Link zum Original
Finanzielle Einbußen von Landwirtinnen und Landwirten durch die Ausweisung von Schutzgebieten werden ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Soweit die Ausweisung von Schutzgebieten finanzielle Einbußen für die LandwirtInnen mit sich bringt, werden wir diese ausgleichen (vgl. Abschnitt Naturschutz). Link zum Original
Der ökologische Landbau soll stärker von ländlichen Tourismusangeboten profitieren.
Wortlaut im Programm
Schließlich möchten wir erreichen, dass insbesondere der Ökologische Landbau stärker von ländlichen Tourismusangeboten profitiert. Zu diesem Zweck soll die TourismusMarketing Niedersachen eine entsprechende Werbelinie entwickeln. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.