Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Landtagswahl Niedersachsen 2003 · Original
Das Programm enthält 35 von 792 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 35
Im Herkunftsland erworbene Bildungsabschlüsse ausländischer Erzieherinnen und Erzieher werden in Deutschland anerkannt.
Wortlaut im Programm
Vermehrt sollen auch ausländische Erzieher/innen in den Kitas beschäftigt werden. Zu diesem Zweck sind die Bildungsabschlüsse, die diese Frauen (und leider nur im Einzelfall: auch Männer) in ihren Herkunftsländern erworben haben, in Deutschland anzuerkennen. Link zum Original
Förderung von Kindern setzt dort an, wo sie leben.
Wortlaut im Programm
Mit der Förderung muss dort angesetzt werden, wo die Kinder leben – nicht anders kann eine erfolgreiche Integrationspolitik aussehen. Link zum Original
Zugewanderte werden am politischen und gesellschaftlichen Leben beteiligt.
Wortlaut im Programm
BürgerInnen und Bürger, die aus anderen Herkunftsländern gekommen sind und in Niedersachsen eine neue Heimat gefunden haben, wollen wir am politischen und gesellschaftlichen Leben beteiligen. Link zum Original
Menschen nichtdeutscher Herkunft erhalten eigene, direkt gewählte Vertretungsorgane.
Wortlaut im Programm
Die Minderheit nichtdeutscher Herkunft braucht eigene Vertretungsorgane, die durch Direktwahl bestimmt sind. Link zum Original
Alle Einwohner sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen und politischen Leben der Gemeinde teilhaben.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel bleibt die gleichberechtigte Teilhabe aller EinwohnerInnen am gesellschaftlichen und politischen Leben der Gemeinde. Link zum Original
Die Ausländerkommission des Landtags wird zu einem Migrations- und Integrationsausschuss ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Ausländerkommission des Landtages wollen wir deshalb zu einem Migrations- und Integrationsausschuss ausbauen. Link zum Original
Nicht-EU-Bürger erhalten ein umfassendes kommunales Wahlrecht.
Wortlaut im Programm
Schließlich wollen wir ein umfassendes kommunales Wahlrecht auch für Nicht-EU-BürgerInnen durchsetzen. Link zum Original
Das Zuwanderungsgesetz wird im Land umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Am 1. Januar 2003 tritt das Zuwanderungsgesetz in Kraft - wir wollen es umsetzen. Link zum Original
Migrations-, Integrations- und Flüchtlingsaufgaben werden in der Landesverwaltung gebündelt.
Wortlaut im Programm
Die "Ausländerbeauftragte" ist ein Auslaufmodell. Wir wollen die Aufgaben der Migrations- und Integrationspolitik sowie des Flüchtlingsschutzes innerhalb der Landesverwaltung bündeln. Link zum Original
Jugendliche nichtdeutscher Herkunft werden gezielt für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst geworben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen gezielt Jugendliche nichtdeutscher Herkunft ansprechen und für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst gewinnen. Link zum Original
Die Sprachförderangebote für Zugewanderte werden ausgebaut und vernetzt.
Wortlaut im Programm
Die vorhandenen Sprachförderangebote wollen wir ausbauen und vernetzen. Link zum Original
Ein mit Migrations- und Flüchtlingsorganisationen entwickeltes Integrationskonzept wird schrittweise umgesetzt.
Wortlaut im Programm
In enger Zusammenarbeit mit Migrations- und Flüchtlingsorganisationen haben wir ein Integrationskonzept für Niedersachsen entwickelt, welches wir schrittweise umsetzen wollen. Link zum Original
Die Integration langjährig hier lebender Eingewanderter hat Vorrang.
Wortlaut im Programm
Dabei hat die Integration bereits langjährig hier lebender EinwandererInnen für uns Vorrang. Link zum Original
Die Einbürgerung der ersten Generation von Arbeitsmigranten wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Gerade für diese erste Generation der ArbeitsmigrantInnen wollen wir die Einbürgerung weiter erleichtern, auch setzen wir uns weiterhin für die Möglichkeit doppelter Staatsbürgerschaften ein. Link zum Original
Die doppelte Staatsbürgerschaft wird ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Gerade für diese erste Generation der ArbeitsmigrantInnen wollen wir die Einbürgerung weiter erleichtern, auch setzen wir uns weiterhin für die Möglichkeit doppelter Staatsbürgerschaften ein. Link zum Original
Für die Aufnahme von Flüchtlingen gelten soziale Mindestnormen nach EU- und Völkerrecht.
Wortlaut im Programm
Für die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden wollen wir in Niedersachsen soziale Mindestnormen durchsetzen, die sich am EU- und Völkerrecht orientieren. Link zum Original
Das Land kehrt zu einer humanitären Flüchtlingspolitik zurück.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zurückkehren zu einer humanitären Flüchtlingspolitik. Link zum Original
Flüchtlinge werden so schnell wie möglich dezentral in Wohnungen untergebracht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Flüchtlinge so schnell wie möglich dezentral in Wohnungen unterbringen, den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern und ihnen einen dem vollen Sozialhilfesatz entsprechenden Betrag bar auszahlen. Link zum Original
Flüchtlingen wird der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Flüchtlinge so schnell wie möglich dezentral in Wohnungen unterbringen, den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern und ihnen einen dem vollen Sozialhilfesatz entsprechenden Betrag bar auszahlen. Link zum Original
Flüchtlinge erhalten Leistungen in Höhe des vollen Sozialhilfesatzes als Geldleistung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Flüchtlinge so schnell wie möglich dezentral in Wohnungen unterbringen, den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern und ihnen einen dem vollen Sozialhilfesatz entsprechenden Betrag bar auszahlen. Link zum Original
Flüchtlingskinder erhalten ungehinderten Zugang zu Bildung und Ausbildung.
Wortlaut im Programm
Flüchtlingskindern wollen wir den ungehinderten Zugang zu Bildung und Ausbildung gewähren. Link zum Original
Flüchtlingssozialarbeit und Flüchtlingsrat werden langfristig finanziell und personell gesichert.
Wortlaut im Programm
Die dezentrale Flüchtlingssozialarbeit des Landes Niedersachsen und die Arbeit des niedersächsischen Flüchtlingsrates wollen wir durch ein langfristiges Konzept finanziell und personell sichern. Link zum Original
Eine Härtefallkommission für humanitäre Bleiberechtsentscheidungen wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in Niedersachsen unverzüglich eine Härtefallkommission einrichten, die in Einzelfällen über ein Bleiberecht aus humanitären Gründen entscheidet. Link zum Original
Abschiebezentren werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Abschiebezentren abschaffen; Abschiebehaft wollen wir so weit wie möglich vermeiden. Link zum Original
Abschiebehaft wird so weit wie möglich vermieden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Abschiebezentren abschaffen; Abschiebehaft wollen wir so weit wie möglich vermeiden. Link zum Original
Der Aufenthalt langjährig in Deutschland lebender Zuwanderer ohne Aufenthaltsstatus wird legalisiert.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den Vorschlag aus der katholischen Kirche, den Aufenthalt langjährig in Deutschland lebender ZuwandererInnen ohne Aufenthaltsstatus wie in den west- und südeuropäischen Ländern zu legalisieren. Link zum Original
Das Verfolgungsschicksal deutscher Minderheiten in den GUS-Staaten wird anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir erkennen das Verfolgungsschicksal dieser deutschen Minderheiten an und sprechen uns weiterhin für ein geregeltes Rückkehrrecht aus. Link zum Original
Für Angehörige deutscher Minderheiten gilt ein geregeltes Rückkehrrecht.
Wortlaut im Programm
Wir erkennen das Verfolgungsschicksal dieser deutschen Minderheiten an und sprechen uns weiterhin für ein geregeltes Rückkehrrecht aus. Link zum Original
Zugewanderte Minderheiten werden nicht gegeneinander ausgespielt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen keine Ausgrenzungsdebatte, wir wollen nicht eine zugewanderte Minderheit gegen die andere ausspielen. Link zum Original
Aussiedler erhalten Hilfe bei der Integration.
Wortlaut im Programm
Auch für die Aussiedler gilt, sie brauchen bei der Integration unsere Hilfe. Link zum Original
Der Bund finanziert die Sprachförderung für Aussiedler in den Herkunftsländern wieder stärker.
Wortlaut im Programm
Die Bundesregierung muss die Sprachförderung in den Herkunftsländer wieder stärker finanzieren. Link zum Original
Mitgebrachte Schul- und Bildungsabschlüsse von Aussiedlern werden an Fach- und Hochschulen anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die AussiedlerInnen kommen nicht ohne Qualifikation nach Deutschland. Deshalb müssen die mitgebrachten Schul- und Bildungsabschlüsse an den Fach- und Hochschulen anerkannt werden. Link zum Original
Qualifizierungskurse bauen auf mitgebrachten Schul- und Bildungsabschlüssen auf.
Wortlaut im Programm
Die hier angebotenen Qualifizierungskurse müssen auf die mitgebrachten Schul- und Bildungsabschlüsse aufbauen. Link zum Original
Jugendliche Aussiedler erhalten Eingliederungshilfen, die auf ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Wortlaut im Programm
Gerade für die Jugendlichen ist es wichtig, Eingliederungshilfen zu erhalten, die nicht an ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen vorbeigehen. Link zum Original
Für ausländische Kriminalitätsopfer wird in jedem Einzelfall ein Bleiberecht geprüft.
Wortlaut im Programm
Ganz gleich, ob es sich um Opfer rassistischer Angriffe, von Menschenhandel, erzwungener Prostitution oder andere Kriminalitätsopfer handelt - sie dürfen nicht durch eine Abschiebung daran gehindert werden, ihre Rechte wahrzunehmen. In jedem Einzelfall muss ein Bleiberecht geprüft werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.