Grüne HH · Unser Stadtplan für Hamburg! Hamburg kann’s besser.
Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Bürgerschaftswahl Hamburg 2004 · beschlossen 10.01.2004 · Original
Das Programm enthält 39 von 424 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 39Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 36Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 39
Die Stadt setzt auf Toleranz, Talente und Teilhabe, um sich als nordeuropäische Metropole zu behaupten.
Wortlaut im Programm
Die Stadt muss setzen auf den Dreiklang von Toleranz, Talenten und Teilhabe, um sich als nordeuropäische Metropole zu behaupten. Link zum Original
Die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Dazu sollen auch die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen ausgebaut werden. Link zum Original
Frauen können an Hochschulen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden, bis sie in ihrer Berufsgruppe gleichberechtigt vertreten sind.
Wortlaut im Programm
Ebenso setzen wir uns dafür ein, dass Frauen in Einstellungsverfahren bei gleicher Qualifikation so lange bevorzugt eingestellt werden können, bis sie in ihrer Berufsgruppe gleichberechtigt vertreten sind. Link zum Original
Für einen Wandel am Arbeitsmarkt braucht es eine gerechtere Aufteilung der Familienarbeit zwischen Männern und Frauen.
Wortlaut im Programm
Doch Instrumente der Arbeitsmarktpolitik werden allein keinen durchgreifenden Wandel am Arbeitsmarkt schaffen. Dazu brauchen wir einen konjunkturellen Aufschwung, mehr Investitionen in sozial und ökologisch sinnvolles Wachstum, vielfältige Formen der Arbeitszeitverkürzung und – nicht zuletzt – Lohngerechtigkeit, gleiche Karrierechancen und eine gerechtere Aufteilung der Familienarbeit zwischen Männern und Frauen. Link zum Original
Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen jeden Alters werden geschaffen und gepflegt.
Wortlaut im Programm
Grüne Sportpolitik in der Großstadt heißt, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen jeden Alters zu schaffen und zu pflegen und den Sportstättenausbau auch nach ökologischen Kriterien zu planen. Link zum Original
Der Sportstättenausbau wird auch nach ökologischen Kriterien geplant.
Wortlaut im Programm
Grüne Sportpolitik in der Großstadt heißt, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen jeden Alters zu schaffen und zu pflegen und den Sportstättenausbau auch nach ökologischen Kriterien zu planen. Link zum Original
Die Bewegungs- und Spielangebote in den Quartieren werden verbessert.
Wortlaut im Programm
In den Quartieren müssen deshalb die Bewegungs- und Spielangebote verbessert werden. Sie müssen für alle Kinder leicht erreichbar sein. Link zum Original
Bewegungs- und Spielangebote sind für alle Kinder leicht erreichbar.
Wortlaut im Programm
In den Quartieren müssen deshalb die Bewegungs- und Spielangebote verbessert werden. Sie müssen für alle Kinder leicht erreichbar sein. Link zum Original
Schulhöfe und Schulsportanlagen können außerhalb der Schulzeit wieder genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung von Schulhöfen und Schulsportanlagen außerhalb der Schulzeit soll wieder ermöglicht werden. Link zum Original
Auf der Elb-Halbinsel Kaltehofe wird ein Skating-Rundkurs gebaut.
Wortlaut im Programm
Als ein Angebot für den Breitensport wollen wir in unmittelbarer Nähe der City einen Skating-Rundkurs auf der Elb-Halbinsel Kaltehofe bauen. Link zum Original
Der Olympiastützpunkt Hamburg wird gesichert und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Der Standort Hamburgs als Olympiastützpunkt soll gesichert und ausgebaut, für neue Sportarten erschlossen und die Zusammenarbeit mit den anliegenden Schulen intensiviert werden. Link zum Original
Der Olympiastützpunkt wird für neue Sportarten erschlossen.
Wortlaut im Programm
Der Standort Hamburgs als Olympiastützpunkt soll gesichert und ausgebaut, für neue Sportarten erschlossen und die Zusammenarbeit mit den anliegenden Schulen intensiviert werden. Link zum Original
Die Zusammenarbeit des Olympiastützpunkts mit den anliegenden Schulen wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Der Standort Hamburgs als Olympiastützpunkt soll gesichert und ausgebaut, für neue Sportarten erschlossen und die Zusammenarbeit mit den anliegenden Schulen intensiviert werden. Link zum Original
Der Umbau des Universitätssportparks am Rothenbaum zu einem multifunktionalen Hockeystadion wird geprüft.
Wortlaut im Programm
Der Umbau des Universitätssportparks am Rothenbaum zu einem multifunktionalen Hockeystadion soll geprüft werden. Link zum Original
Uni-Breitensport und Fachbereich Sportwissenschaft werden durch einen Umbau nicht beeinträchtigt.
Wortlaut im Programm
Uni- Breitensport und Fachbereich Sportwissenschaft sollen nicht beeinträchtigt werden. Link zum Original
Die Olympiabewerbung Leipzigs für 2012 wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Nach dem Scheitern der Hamburger Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012 im vergangenen Jahr unterstützen wir die Bewerbung der Stadt Leipzig. Link zum Original
Hamburg bereitet sich darauf vor, mit einem anspruchsvollen Konzept am Wettbewerb um die Olympischen Spiele 2016 teilzunehmen.
Wortlaut im Programm
Hamburg soll sich deshalb darauf vorbereiten, mit einem sportlich anspruchsvollen und für die Stadtentwicklung zukunftsweisenden Konzept am Wettbewerb um die Olympischen Spiele 2016 teilzunehmen. Link zum Original
Nachbarschaftliche Netzwerke für ältere Menschen werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Für uns es wichtig, die Selbstbestimmung der Lebens- und Wohnformen und die gesellschaftliche Teilhabe durch ein differenziertes Betreuungs- und Wohnungsangebot, aber auch durch Förderung nachbarschaftlicher Netzwerke, generationsübergreifender Wohnprojekte und durch Angebote zur Qualifizierung und Entlastung pflegender Angehöriger zu gewährleisten. Link zum Original
Menschen mit Behinderung werden in allen Lebensbereichen, insbesondere in Kindergärten, Schulen und im Beruf, besser integriert.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Behinderung sollen in allen Lebensbereichen, insbesondere in Kindergärten, Schulen und im Beruf besser integriert werden. Link zum Original
Ein Behindertengleichstellungsgesetz sorgt für die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums.
Wortlaut im Programm
Ein Behindertengleichstellungsgesetz soll für die barrierefreie Ausgestaltung des öffentlichen Raums und für eine effektive Interessenvertretung durch einen Landesbehindertenbeirat sorgen. Link zum Original
Ein Landesbehindertenbeirat wird zur Interessenvertretung eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Ein Behindertengleichstellungsgesetz soll für die barrierefreie Ausgestaltung des öffentlichen Raums und für eine effektive Interessenvertretung durch einen Landesbehindertenbeirat sorgen. Link zum Original
Geschlechtergerechtigkeit bedeutet die Hälfte der Macht für Frauen und die Hälfte der Verantwortung für Männer.
Wortlaut im Programm
G rüne Politik will Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern schaffen. Für uns heißt das: die Hälfte der Macht für Frauen und die Hälfte der Verantwortung für Männer. Link zum Original
Erwerbsarbeit und Kindererziehung werden zwischen Frauen und Männern aufgeteilt.
Wortlaut im Programm
Arbeit und Kindererziehung sollen zwischen Frauen und Männer aufgeteilt werden. Link zum Original
In allen politischen Handlungsfeldern werden die Folgen von Maßnahmen für Frauen und Männer beachtet (Gender Mainstreaming).
Wortlaut im Programm
Zum einen soll in allen politischen Handlungsfeldern regelmäßig beachtet werden, was eine Maßnahme für Frauen bzw. für Männer an Folgen nach sich zieht (Gender Mainstreaming). Link zum Original
Frauen und Mädchen werden gezielt zum Ausgleich bestehender Nachteile gefördert.
Wortlaut im Programm
Zugleich soll die gezielte Förderung von Frauen und Mädchen zum Ausgleich immer noch bestehender Nachteile führen. Dafür soll eine Senatorin für Frauen und Mädchen zuständig sein. Link zum Original
Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Mädchen wird zentrales Anliegen der Hamburger Politik.
Wortlaut im Programm
Dennoch werden Wirtschafts- und Arbeitswelt, Politik und Gesellschaft auf den leitenden Ebenen nach wie vor von Männern dominiert. Damit sich das ändert, fordern wir, dass die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Mädchen zentrales Anliegen der Hamburger Politik wird. Link zum Original
Gremien werden geschlechtergerecht besetzt.
Wortlaut im Programm
Die geschlechtergerechte Gremienbesetzung, wie von der Hamburgischen Verfassung gefordert, muss Selbstverständlichkeit werden. Link zum Original
Eine bedarfsgerechte Beratungs- und Unterstützungsinfrastruktur für Frauen wird erhalten oder geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass in Hamburg eine bedarfsgerechte Beratungs- und Unterstützungs-Infrastruktur für Frauen erhalten bleibt bzw. geschaffen wird. Link zum Original
Gewalt gegen Frauen wird geächtet und als Verbrechen behandelt.
Wortlaut im Programm
Gewalt gegen Frauen muss geächtet werden. Sie ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen. Link zum Original
Hilfe für Opfer von Gewalt gegen Frauen wird selbstverständlich.
Wortlaut im Programm
Hilfe statt Häme für die Opfer solcher Gewalt muss selbstverständlich werden. Link zum Original
In der Schwulen- und Lesbenpolitik werden Gleichberechtigung und Integration verfolgt.
Wortlaut im Programm
I n der Schwulen- und Lesbenpolitik verfolgen wir die Ziele von Gleichberechtigung und Integration. Link zum Original
Lebenspartner erhalten im Bundes- und Landesrecht die gleichen Rechte und Pflichten wie Ehepartner.
Wortlaut im Programm
Im Bundes- und im Landesrecht wollen wir dafür sorgen, dass Lebenspartner die gleichen Rechte und Pflichten erhalten wie Ehepartner. Link zum Original
Die Flaggenordnung wird so geändert, dass zum Christopher-Street-Day die Regenbogenfahne auf dem Rathaus gehisst wird.
Wortlaut im Programm
Um die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Schwulen und Lesben in der Stadt zu verbessern, soll die Flaggenordnung so geändert werden, dass jährlich zum Christopher-Street-Day die Regenbogenfahne auf dem Rathaus gehisst wird. Link zum Original
Ein schwul-lesbisches Jugendzentrum wird als Ort der Begegnung mit Betreuung, schulischer Intervention und AIDS-Prävention geschaffen.
Wortlaut im Programm
Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, soll mit einem schwul-lesbischen Jugendzentrum ein Ort der Begegnung geschaffen werden, in dem Betreuung, schulische Intervention und AIDS-Prävention stattfinden. Link zum Original
Besonders schwierige Jugendliche erhalten eine intensive Rund-um-die-Uhr-Betreuung und werden verbindlich in bestehenden Einrichtungen untergebracht.
Wortlaut im Programm
Effektiver wäre eine intensive »Rund-um-die-Uhr-Betreuung« von besonders schwierigen Jugendlichen und deren verbindliche Unterbringung in bestehenden Einrichtungen. Link zum Original
Gegen Vernachlässigung von Jugendlichen werden Verantwortung gestärkt sowie Kontinuität und Bindungen durch bessere Betreuung in Wohngruppen und Jugendwohnungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Vernachlässigung ist eine der Hauptursachen für den Beginn krimineller Karieren von Jugendlichen. Grüne Politik zielt deshalb auf Stärkung der Verantwortung und – wo dies nicht hilft – auf das Schaffen von Kontinuität und Bindungen durch verbesserte Betreuungsangebote in Wohngruppen und Jugendwohnungen. Link zum Original
In den sechs Hamburger Frauenhäusern bleiben Vertrauensschutz und Sicherheit für alle Hilfesuchenden Frauen, auch geduldete, gewährleistet.
Wortlaut im Programm
In Hamburg setzen wir uns dafür ein, dass Vertrauensschutz und Sicherheit für alle Hilfe suchenden Frauen, auch geduldete, in den sechs Frauenhäusern gewährleistet bleibt. Link zum Original
Ein Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen wird erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus soll ein Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen erarbeitet werden. Link zum Original
Jede neue Rechtssetzung wird auf ihre Auswirkungen für die Gleichstellung von Frauen und Männern geprüft.
Wortlaut im Programm
Jede neue Rechtssetzung soll auf ihre Auswirkungen für die Gleichstellung von Frauen und Männern untersucht werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.