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Grüne · Unser Stadtplan für Hamburg! Hamburg kann’s besser.

Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit

Bürgerschaftswahl Hamburg 2004 · beschlossen 10.01.2004 · Original

Das Programm enthält 29 von 424 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.

Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 29
  1. Integration gelingt nur, wenn alle Deutsch als Verkehrssprache beherrschen.

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    Wortlaut im Programm
    Integration und Teilhabe kann nur gelingen, wenn Deutsch als landesübliche Verkehrssprache von allen beherrscht wird. Link zum Original
  2. Es werden ausreichende Sprachkurse für Zugewanderte, vor allem für Kinder, angeboten.

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    Wortlaut im Programm
    Deswegen sind ausreichende Sprachkurse – vor allem für Kinder – allererstes Erfordernis, um aus der Zuwanderung einen Vorteil für alle zu machen. Link zum Original
  3. Alle Kinder lernen Deutsch.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Kinder müssen Deutsch lernen und alle Erwachsenen, insbesondere auch die Mütter, müssen das Angebot bekommen, es zu lernen. Link zum Original
  4. Alle zugewanderten Erwachsenen, insbesondere Mütter, erhalten ein Angebot zum Deutschlernen.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Kinder müssen Deutsch lernen und alle Erwachsenen, insbesondere auch die Mütter, müssen das Angebot bekommen, es zu lernen. Link zum Original
  5. Die Mehrsprachigkeit der Bevölkerung wird als Reichtum der Stadt geschätzt und genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Den Reichtum einer mehrsprachigen Bevölkerung wird gerade eine Stadt wie Hamburg mit ihren vielfältigen internationalen Verbindungen zu schätzen und zu nutzen wissen. Link zum Original
  6. Das Arbeitsverbot für Zugewanderte wird abgelehnt, weil es die Integration erschwert.

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    Wortlaut im Programm
    Dieses Arbeitsverbot ist unvernünftig. Es erschwert die Integration in die Gesellschaft, denn ohne Arbeit bleiben die Zugewanderten oft unter sich. Link zum Original
  7. Der Senat nutzt die Ermessensspielräume auf Landesebene, um das Arbeitsverbot für Zuwanderer zu lockern.

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    Wortlaut im Programm
    Für viele Zuwanderer kann die Stadt Hamburg das Arbeitsverbot nicht aufheben. Das meiste ist in Bundesgesetzen geregelt. Darum muss der Senat einerseits die Ermessensspielräume auf der Landesebene nutzen und andererseits auf Bundesebene tätig werden, um den bestehenden Zustand zu ändern. Link zum Original
  8. Der Senat setzt sich auf Bundesebene für eine Änderung des Arbeitsverbots für Zuwanderer ein.

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    Wortlaut im Programm
    Für viele Zuwanderer kann die Stadt Hamburg das Arbeitsverbot nicht aufheben. Das meiste ist in Bundesgesetzen geregelt. Darum muss der Senat einerseits die Ermessensspielräume auf der Landesebene nutzen und andererseits auf Bundesebene tätig werden, um den bestehenden Zustand zu ändern. Link zum Original
  9. Hamburg gibt seine Blockade gegen das vom Bundestag beschlossene Zuwanderungsgesetz auf.

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    Wortlaut im Programm
    Hamburg muss endlich seine Blockade gegen das Zuwanderungsgesetz aufgeben, das der Bundestag beschlossen hat und das Kirchen, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften befürworten. Link zum Original
  10. Hamburg ist als Metropole auf Zuwanderung angewiesen.

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    Wortlaut im Programm
    N icht nur demographische Gründe sprechen dafür, dass Hamburg als Metropole in Zukunft – wie in der Vergangenheit – auf Zuwanderung angewiesen ist. Link zum Original
  11. Die aus dem Ausland nach Hamburg gekommenen Menschen werden integriert.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb ist es erforderlich, die aus dem Ausland nach Hamburg gekommenen Menschen in unsere Stadt zu integrieren. Link zum Original
  12. Die Sprachförderung für Zugewanderte wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Um die gesellschaftliche Integration und Partizipation von Zugewanderten voranzubringen, wollen wir die Sprachförderung stärken. Link zum Original
  13. Deutschkurse für Erwachsene werden mit beruflichen Anpassungsqualifikationen verbunden.

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    Wortlaut im Programm
    Deutschkurse für Erwachsene müssen auch mit beruflichen Anpassungsqualifikationen verbunden werden. Link zum Original
  14. Ein staatliches Verbot religiöser Symbole in der Schule wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir sind dagegen, dass der Staat das Tragen religiöser Symbole in der Schule verbietet. Link zum Original
  15. Öffentliche Unterkünfte werden nicht auf wenige Stadtteile konzentriert.

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    Wortlaut im Programm
    Auch die öffentlichen Unterkünfte dürfen nicht auf wenige Stadtteile konzentriert sein. Link zum Original
  16. Bei Abschiebungen werden Einzelfälle stärker betrachtet und gesetzliche Ermessensspielräume genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den Blick auf die Einzelfälle lenken und die Ermessensspielräume, die das Gesetz vorsieht, berücksichtigen. Link zum Original
  17. Hamburg richtet eine unabhängige Härtefallkommission ein, an die sich Betroffene wenden können.

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    Wortlaut im Programm
    Hamburg braucht eine unabhängige Härtefallkommission an die sich Betroffene wenden können. Link zum Original
  18. Die besonders erschwerte Situation geflüchteter und zugewanderter Frauen wird stärker berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Auch die oft besonders erschwerte Situation von Frauen auf der Flucht oder als Zuwanderin soll bessere Berücksichtigung finden. Link zum Original
  19. Eine bundesweite Legalisierung von Menschen im illegalen Aufenthalt wird vorangebracht.

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    Wortlaut im Programm
    Für Menschen im illegalen Aufenthalt wollen wir eine bundesweite Legalisierung voranbringen. Link zum Original
  20. Eine Bleiberechtsregelung nach bundesweitem Modell wird unterstützt, mit Bleiberecht für allein stehende Flüchtlinge nach fünf, für Familien nach drei und für Minderjährige nach zwei Jahren.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns daher für eine Bleiberechtsregelung nach einem bundesweit angestrebten Modell ein. Dieses beschreibt unter anderem ein Bleiberecht für allein stehende Flüchtlinge nach 5 Jahren Aufenthalt, für Familien nach 3 Jahren und für minderjährige Flüchtlinge nach 2 Jahren. Link zum Original
  21. Soziale Betreuung und Unterbringung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge werden durch eine Clearingstelle gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    Für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge soll die soziale Betreuung und Unterbringung durch eine Clearingstelle gewährleistet werden. Link zum Original
  22. Flüchtlinge werden vorrangig in normalen Wohnungen statt in Sammelunterkünften untergebracht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Unterbringung von Flüchtlingen soll primär in normalen Wohnungen stattfinden. Link zum Original
  23. Der Aufenthalt in der zentralen Erstaufnahmestelle wird auf die gesetzliche Mindestdauer begrenzt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Aufenthalt in der zentralen Erstaufnahmestelle soll auf die gesetzliche Mindestdauer begrenzt werden. Dort soll eine unabhängige Verfahrensberatung angeboten werden. Link zum Original
  24. In der zentralen Erstaufnahmestelle wird eine unabhängige Verfahrensberatung angeboten.

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    Wortlaut im Programm
    Der Aufenthalt in der zentralen Erstaufnahmestelle soll auf die gesetzliche Mindestdauer begrenzt werden. Dort soll eine unabhängige Verfahrensberatung angeboten werden. Link zum Original
  25. Die Zuständigkeit für die Unterbringung von Flüchtlingen geht wieder an die Sozialbehörde über.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zuständigkeit für die Unterbringung soll wieder von der Sozialbehörde übernommen werden. Link zum Original
  26. Bei der Senatskanzlei wird eine Leitstelle für Integration und Antidiskriminierung eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Es soll eine Leitstelle für Integration und Antidiskriminierung bei der Senatskanzlei eingerichtet werden. Dort soll ein Leitbild zur Integration in Hamburg entwikkelt und dessen Umsetzung gesteuert werden. Sie soll auch Beratungsdienste anbieten und behördliches Handeln kontrollieren. Link zum Original
  27. Die Leitstelle für Integration entwickelt ein Leitbild zur Integration in Hamburg und steuert dessen Umsetzung.

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    Wortlaut im Programm
    Es soll eine Leitstelle für Integration und Antidiskriminierung bei der Senatskanzlei eingerichtet werden. Dort soll ein Leitbild zur Integration in Hamburg entwikkelt und dessen Umsetzung gesteuert werden. Sie soll auch Beratungsdienste anbieten und behördliches Handeln kontrollieren. Link zum Original
  28. Die Leitstelle für Integration und Antidiskriminierung bietet Beratungsdienste an und kontrolliert behördliches Handeln.

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    Wortlaut im Programm
    Es soll eine Leitstelle für Integration und Antidiskriminierung bei der Senatskanzlei eingerichtet werden. Dort soll ein Leitbild zur Integration in Hamburg entwikkelt und dessen Umsetzung gesteuert werden. Sie soll auch Beratungsdienste anbieten und behördliches Handeln kontrollieren. Link zum Original
  29. In der Bürgerschaft wird ein Zuwanderungsausschuss gebildet.

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    Wortlaut im Programm
    Auf der Ebene der Bürgerschaft soll ein Zuwanderungsausschuss gebildet werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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