Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2005 · beschlossen 27.11.2004 · Original
Das Programm enthält 34 von 599 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 45Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 34
Die Überregulierung des Gesundheitssystems wird beendet.
Wortlaut im Programm
¾ Die Überregulierung des Gesundheitssystems beenden Link zum Original
Die Krankenversicherungsbeiträge werden vom Einkommen entkoppelt.
Wortlaut im Programm
Dafür ist entscheidend, dass die Lohnnebenkosten, beispielsweise durch Entkoppelung der Krankenversicherungsbeiträge vom Einkommen, gesenkt werden. Link zum Original
Markt und Wettbewerb sollen Leitlinien der Gesundheitspolitik sein.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet aber, dass Markt und Wettbewerb zu Leitlinien einer zukunftsfähigen Gesundheitspolitik werden. Link zum Original
Freiheit und Eigenverantwortung im Gesundheitswesen werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Freiheit und Eigenverantwortung in der Gesundheit stärken. Link zum Original
Es wird eine private Krankenversicherung für alle mit sozialem Ausgleich angestrebt.
Wortlaut im Programm
Unser Konzept einer privaten Krankenversicherung für alle mit sozialem Ausgleich hält den demographischen Herausforderungen stand und erweist sich mit dem Umstieg der Umlagefinanzierung auf Kapitaldeckung als zukunftsfest. Link zum Original
Die Krankenversicherung wird von Umlagefinanzierung auf Kapitaldeckung umgestellt.
Wortlaut im Programm
Unser Konzept einer privaten Krankenversicherung für alle mit sozialem Ausgleich hält den demographischen Herausforderungen stand und erweist sich mit dem Umstieg der Umlagefinanzierung auf Kapitaldeckung als zukunftsfest. Link zum Original
Im Gesundheitswesen, besonders in Krankenhäusern, sollen moderne Managementkonzepte und Qualitätssicherung die Versorgung verbessern und Kosten senken.
Wortlaut im Programm
In allen Sparten des Gesundheitswesens - insbesondere in den Krankenhäusern - soll künftig mit modernen Managementkonzepten und Qualitätssicherung die Patientenversorgung verbessert und kostengünstiger gearbeitet werden. Link zum Original
Die Versorgung Schwerkranker wird durch ambulante Hospiz- und Palliativdienste sowie Palliativstationen verbessert.
Wortlaut im Programm
Um der absehbaren demographischen, finanziellen und medizinischen Entwicklung Rechnung zu tragen, ist eine Verbesserung der Organisationsstruktur für die Versorgung Schwerkranker unumgänglich – insbesondere durch ambulante Hospiz- und Palliativdienste sowie Palliativstationen. Link zum Original
Es wird eine landesweit flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung angestrebt.
Wortlaut im Programm
¾ eine landesweite, flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung. Link zum Original
Unter den Anbietern sozialer Betreuung und im Gesundheitswesen soll fairer Wettbewerb herrschen.
Wortlaut im Programm
¾ einen fairen Wettbewerb unter den verschiedenen Anbietern im Bereich der sozialen Betreuung und des Gesundheitswesens. Die erhöhten Wahlmöglichkeiten derjenigen, die Hilfe brauchen, tragen damit zur Verbesserung der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und der Betreuungsqualität bei. Link zum Original
Kinder erhalten von Geburt an die beste Gesundheitsversorgung, einschließlich U-Untersuchungen und notwendiger Impfungen.
Wortlaut im Programm
¾ die beste Gesundheitsversorgung für unsere Kinder von Geburt an. Dazu gehören die U- Vorsorgeuntersuchungen im Vorschulalter, alle notwendigen Impfungen, eine intensive Schuleingangsuntersuchung und eine schulärztliche Begleitung. Link zum Original
Es gibt eine intensive Schuleingangsuntersuchung und eine schulärztliche Begleitung.
Wortlaut im Programm
¾ die beste Gesundheitsversorgung für unsere Kinder von Geburt an. Dazu gehören die U- Vorsorgeuntersuchungen im Vorschulalter, alle notwendigen Impfungen, eine intensive Schuleingangsuntersuchung und eine schulärztliche Begleitung. Link zum Original
Klinische Versorgungsabteilungen für Kinder und Jugendliche werden von den Fallpauschalen ausgenommen.
Wortlaut im Programm
Spezielle klinischen Versorgungsabteilungen für Kinder und Jugendliche müssen von den radikalen und undifferenzierten Abrechnungsbedingungen der Fallpauschalen ausgenommen werden. Link zum Original
Hospiz- und Palliativeinrichtungen werden flächendeckend etabliert, unter Berücksichtigung betroffener Kinder und Jugendlicher.
Wortlaut im Programm
¾ die flächendeckende Etablierung von Einrichtungen der Hospizbewegung und Palliativersorgung, wobei auch die besonderen Belange von betroffenen Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden müssen. Link zum Original
Private Anbieter von Betreuungsangeboten werden kommunalen und freigemeinnützigen Trägern gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
¾ Vielfalt der Betreuungsangebote und Gleichberechtigung privater Anbieter gegenüber kommunalen und freigemeinnützigen Trägern. Link zum Original
Die Aufklärungs- und Präventionsarbeit der Aidshilfe wird weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
¾ die wichtige Aufklärungs- und Präventionsarbeit der Aidshilfe in NRW weiter fördern. Link zum Original
Ambulante Pflege wird vorrangig vor stationärer Pflege stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Die ambulante Pflege ist vor der stationären Pflege verstärkt zu fördern. Link zum Original
Gesundheitsversorgung sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse von Migrantinnen und Migranten.
Wortlaut im Programm
¾ die künftige Gesundheitsversorgung sowie die Pflege - und Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung auch den speziellen Bedürfnisse von Migarntinnen gerecht wird. Link zum Original
Ein privates System ambulanter und mobiler Hilfen für Ältere wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
¾ Rahmenbedingungen für ein eigenständiges und würdevolles Leben in jedem Lebensalter insbesondere durch die Förderung altengerechten Wohnens und den Ausbau eines privaten Systems ambulanter und mobiler Hilfen. Link zum Original
Eine ausreichende Zahl und Qualität von Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
¾ Die Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl und Qualität der Pflegeeinrichtungen in der Altenpflege Link zum Original
In Rehabilitationseinrichtungen wird die Verknüpfung mit der Pflege verbessert.
Wortlaut im Programm
¾ in Einrichtungen mit rehabilitierenden Maßnahmen die Verknüpfung mit Pflege und insgesamt die die Weiterentwicklung der häuslichen und aktivierenden Pflege Link zum Original
Die häusliche und aktivierende Pflege wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
¾ in Einrichtungen mit rehabilitierenden Maßnahmen die Verknüpfung mit Pflege und insgesamt die die Weiterentwicklung der häuslichen und aktivierenden Pflege Link zum Original
Fachqualifizierte geriatrische und gerontopsychiatrische Angebote werden ausgebaut und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
¾ den Ausbau und die Weiterentwicklung fachqualifizierter geriatrischer und gerontopsychiatrischer Angebote Link zum Original
Sucht wird als ernstzunehmende Krankheit verstanden.
Wortlaut im Programm
Suchtpolitik fußt auf dem Verständnis von Sucht als er nstzunehmender Krankheit. Link zum Original
Jungen Menschen wird geholfen, Lebenskompetenz für ein drogenfreies Leben zu entwickeln.
Wortlaut im Programm
Besonders jungen Menschen muss bei der Entwicklung von Lebenskompetenz für ein drogenfreies Leben geholfen werden. Link zum Original
Für Suchtkranke gibt es ein umfangreiches Hilfsangebot.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist aber ebenso ein umfangreiches Hilfsangebot für Suchtkranke. Link zum Original
Suchtkranke werden nicht als Kriminelle behandelt.
Wortlaut im Programm
Dies bedeutet auch: Suchtkranke dürfen nicht als Kriminelle diskriminiert werden, denn Kriminalisierung verstärkt den Kreislauf von Sucht und sozialer Ausgrenzung. Link zum Original
In der Drogenpolitik werden neue Wege eingeschlagen.
Wortlaut im Programm
Analog zu einem wirklichen, das heißt wirklichkeitsnahen, Verständnis der Ursachen müssen neue Wege in der Drogenpolitik eingeschlagen werden. Link zum Original
In Kinder- und Jugendarbeit und Schule gibt es wirksame Aufklärung und Suchtprävention.
Wortlaut im Programm
¾ eine wirksame Aufklärung und Suchtprävention in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Schule. Verbote allein bewirken nichts. Link zum Original
Ausreichende Betreuungs- und Behandlungsangebote vor, während und nach der Therapie werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
¾ Schaffung und Sicherstellung ausreichender Betreuungs- und Behandlungsangebote vor, während und nach der Therapie. Link zum Original
Drogenkonsumräume werden eingerichtet.
Wortlaut im Programm
¾ neue Wege in der Drogenpolitik, die Suchtkranken helfen, aus dem Teufelskreis der Beschaffungskriminalität auszusteigen, statt sie zu kriminalisieren - wie die Einrichtung von Drogenkonsumräumen und die Weiterentwicklung von Substitutionsprogrammen. Link zum Original
Substitutionsprogramme werden weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
¾ neue Wege in der Drogenpolitik, die Suchtkranken helfen, aus dem Teufelskreis der Beschaffungskriminalität auszusteigen, statt sie zu kriminalisieren - wie die Einrichtung von Drogenkonsumräumen und die Weiterentwicklung von Substitutionsprogrammen. Link zum Original
Das Betäubungsmittelgesetz wird geändert, um Drogenkonsumräume rechtlich abzusichern.
Wortlaut im Programm
¾ eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes mit dem Ziel, die Nutzung und den Betrieb der "Fixerstuben" gesetzlich abzusichern und sowohl für die Suchtkranken als auch für die Betreiber der Räume und die Polizei Rechtssicherheit zu schaffen. Link zum Original
Das bundesweite Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung wird bis zum Vorliegen der Ergebnisse fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
¾ zum Wohle der Betroffenen die Fortsetzung des bundesweiten „Modellprojekts zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger“, bis die Ergebnisse der Gesamtstudie vorliegen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.