Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2005 · beschlossen 27.11.2004 · Original
Das Programm enthält 48 von 599 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 48Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 45Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 48
Angestrebt wird eine offene Gesellschaft, in der Konflikte fair ausgetragen werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für eine offene Gesellschaft, die von produktivem Streit lebt. Wir wollen Konflikte nicht leugnen, sondern fair austragen. Link zum Original
Ehrenamtliches Engagement gilt als tragende Säule des Sozialsystems.
Wortlaut im Programm
Eine tragende Säule im Sozialsystem ist das ehrenamtliche Engagement - als freiwillige Solidarität der Menschen jenseits des vielfach anonym und kalt gewordenen Sozialstaates. Ohne ehrenamtliche Hilfe durch Verwandte, Nachbarn, Freunde in Vereinen, Parteien, Organisationen und Verbänden oder Selbsthilfegruppen kann ein Sozialsystem nicht funktionieren. Link zum Original
Familienpolitik soll junge Menschen ermutigen, sich für Kinder zu entscheiden.
Wortlaut im Programm
Liberale Familienpolitik will jungen Menschen Mut machen, sich für Kinder zu entscheiden. Link zum Original
Eltern werden bei der Erziehung stärker durch Beratungsangebote und Kurse unterstützt.
Wortlaut im Programm
¾ Eltern bei der Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrages stärker als bisher durch Beratungsangebote und Kurse unterstützen. Link zum Original
Ehe-, Lebens- und Familienberatungsstellen sowie Familienbildungsstätten werden eng mit anderen Institutionen vernetzt.
Wortlaut im Programm
Die Ehe-, Lebens- und Familienberatungsstellen sowie die Familienbildungsstätten sind dafür eng mit anderen Institutionen zu vernetzen. Link zum Original
Die Beratungsinfrastruktur für Familien wird ohne kostenträchtige Doppelangebote gestaltet.
Wortlaut im Programm
¾ eine effektive Beratungsinfrastruktur für Familien ohne kostenträchtige Doppelangebote, in der auch die Drogenprävention sowie die gezielte sexuelle und gesundheitliche Aufklärung bei Jugendlichen unterstützt werden. Link zum Original
Die Familienberatung unterstützt Drogenprävention sowie sexuelle und gesundheitliche Aufklärung Jugendlicher.
Wortlaut im Programm
¾ eine effektive Beratungsinfrastruktur für Familien ohne kostenträchtige Doppelangebote, in der auch die Drogenprävention sowie die gezielte sexuelle und gesundheitliche Aufklärung bei Jugendlichen unterstützt werden. Link zum Original
Für Kinder mit besonderen erzieherischen Beeinträchtigungen werden Beratung, Familienhilfe und Tagesförderung entwickelt, um Heimunterbringung zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
¾ ein Angebot von Beratungsstellen, sozialpädagogischer Familienhilfe und Tagesförderungen für Kinder und Jugendliche mit besonderen erzieherischen Beeinträchtigungen entwickeln, um die Fremdunterbringung in Heimeinrichtungen zu vermeiden. Link zum Original
Der Vorrang der Unterbringung in Pflegefamilien statt in Heimen richtet sich strikt am Kindeswohl aus.
Wortlaut im Programm
¾ den Vorrang der Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien statt in Heimen strikt am Kindeswohl orientieren. Link zum Original
Es wird eine familien- und jugendgerechte Sportpolitik als soziale und präventive Komponente angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die FDP setzt sich für eine familien- und jugendgerechte Sportpolitik als soziale und präventive Komponente für eine aktive Bürgergesellschaft ein. Link zum Original
Die Förderung durch den Landesjugendplan soll verlässlicher werden.
Wortlaut im Programm
Um ihnen eine stabile Grundlage zu geben, ist in der Förderung durch den Landesjugendplan des Landes eine neue Verlässlichkeit erforderlich. Link zum Original
Förderschwerpunkte und Verwaltungsrichtlinien des Landesjugendplans werden im Dialog mit Verbänden, Trägern und Experten weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
¾ die Förderschwerpunkte und Verwaltungsrichtlinien des Landesjugendplans – dem zentralen Förderinstrument des Landes auf der Basis des neuen Jugendförder ungsgesetzes – im Dialog mit Verbänden, Trägern und Experten weiterentwickeln. Link zum Original
Die offene Jugendarbeit in Jugendhäusern und -zentren wird weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
¾ im Gegensatz zur rot-grünen Landesregierung dabei die offene Jugendarbeit in Jugendhäusern, -zentren und anderen Einrichtungen, die dem Lebensstil und Freizeitverhalten der Jugendlichen Rechnung tragen, weiter fördern. Link zum Original
Die Jugendhilfe bleibt als eigenständiges Sozialisationsfeld neben der Schule erhalten.
Wortlaut im Programm
¾ die Jugendhilfe als eigenständiges Sozialisationsfeld neben der Schule erhalten, aber Kooperationen auf gleicher Augenhöhe forcieren. Link zum Original
Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Schule auf Augenhöhe werden forciert.
Wortlaut im Programm
¾ die Jugendhilfe als eigenständiges Sozialisationsfeld neben der Schule erhalten, aber Kooperationen auf gleicher Augenhöhe forcieren. Link zum Original
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungen wird vor allem in kleineren Gemeinden gefördert.
Wortlaut im Programm
¾ die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungsprozessen gerade in kleineren und mittelgroßen Gemeinden fördern, indem Räte und Verwaltungen informiert und eine durch eine landesweite „Leitstelle Partizipation“ nach rheinland-pfälzischem Vorbild unterstützt werden. Link zum Original
Eine landesweite Leitstelle Partizipation nach rheinland-pfälzischem Vorbild wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
¾ die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungsprozessen gerade in kleineren und mittelgroßen Gemeinden fördern, indem Räte und Verwaltungen informiert und eine durch eine landesweite „Leitstelle Partizipation“ nach rheinland-pfälzischem Vorbild unterstützt werden. Link zum Original
Die Generationen sollen miteinander statt gegeneinander leben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Miteinander, kein Gegeneinander der Generationen. Link zum Original
Der Dialog zwischen den Generationen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Dialog zwischen den Generationen soll gefördert werden, damit Erfahrungen weitergegeben und Vorurteile abgebaut werden. Link zum Original
Ältere Menschen erhalten keine Sonderrechte, sondern Anerkennung ihrer Lebensleistung.
Wortlaut im Programm
Ältere Menschen wollen und brauchen keine Sonderrechte, sondern Akzeptanz ihrer Lebensleistung. Link zum Original
Ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben können.
Wortlaut im Programm
Sie sollten ihr Leben so lange wie möglich selbst in der eigenen Wohnung gestalten können. Link zum Original
Die Leistung älterer Menschen wird anerkannt.
Wortlaut im Programm
¾ Anerkennung der Leistung älterer Menschen Link zum Original
Die Lasten werden fair zwischen den Generationen verteilt.
Wortlaut im Programm
¾ eine faire Lastenverteilung zwischen den Generationen Link zum Original
Ältere Menschen wirken verstärkt an seniorenrelevanten Entscheidungen mit.
Wortlaut im Programm
¾ verstärkte Mitwirkung bei seniorenrelevanten Entscheidungen Link zum Original
Altersbedingte Diskriminierungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
¾ keine altersbedingten Diskriminierungen Link zum Original
Eigeninitiativen älterer Menschen in Sport, Handwerk, Kultur und Kunst werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
¾ die Unterstützung von Eigeninitiativen im sportlichen, handwerklichen, kulturellen und künstlerischen Bereich. Link zum Original
Alle Formen des Zusammenlebens einschließlich gleichgeschlechtlicher werden vorurteilsfrei anerkannt.
Wortlaut im Programm
Liberale Politik erkennt die zahlreichen möglichen Formen menschlichen Zusammenlebens vorurteils- und wertfrei an. Gleichgeschlechtliche Lebensformen gehören dazu. Link zum Original
Diskriminierung jeglicher Art wird entschieden bekämpft.
Wortlaut im Programm
Diskriminierung jeglicher Art tritt die FDP-NRW deshalb entschieden entgegen. Link zum Original
Ein Ergänzungsgesetz zur Lebenspartnerschaft auf Bundesebene soll das Missverhältnis von Rechten und Pflichten korrigieren.
Wortlaut im Programm
Für Lebenspartner besteht ein Missverhältnis von Rechten und Pflichten, das durch die Verabschiedung eines Ergänzungsgesetzes auf Bundesebene korrigiert werden muss. Link zum Original
Das Lebenspartnerschaftsgesetz wird auf Landesebene schnell und konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
¾ eine schnelle und konsequente Umsetzung des Lebenspartnerschaftsgesetzes auf Landesebene. Link zum Original
Die Landesförderung schwul-lesbischer Projekte wird schrittweise auf eine Stiftung übertragen.
Wortlaut im Programm
¾ die Förderung von schwul-lesbischen Projekten durch das Land schrittweise auf eine Stiftung übertragen. Link zum Original
Nachgewiesene Diskriminierung wird konsequent geahndet.
Wortlaut im Programm
¾ Nachgewiesene Diskriminierung konsequent ahnden, aber die Beweislast nicht umkehren. Link zum Original
Eine Beweislastumkehr bei Diskriminierung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
¾ Nachgewiesene Diskriminierung konsequent ahnden, aber die Beweislast nicht umkehren. Link zum Original
Frauenpolitik bleibt neben Gender Mainstreaming notwendig.
Wortlaut im Programm
Insgesamt kann aber Frauenpolitik nicht vollständig ersetzt werden. Link zum Original
Ein effektives und dauerhaftes Hilfsangebot für Gewaltopfer wird gesichert.
Wortlaut im Programm
¾ ein effektives und dauerhaftes Hilfsangebot für Gewaltopfer sichern. Link zum Original
Frauenhäuser und Beratungsstellen werden angemessen finanziert, auch für Täter-Opfer-Arbeit.
Wortlaut im Programm
Ineinander greifende Hilfsangebote, vor allem Frauenhäuser und Beratungsstellen für Männer, Frauen und Familien, müssen mit angemessenen Finanzmitteln ausgestattet werden, um neben den akuten Hilfen auch eine effektive Täter-Opfer-Arbeit leisten zu können. Link zum Original
Die Instrumente reiner Frauenförderung werden abgeschafft.
Wortlaut im Programm
¾ die Instrumente der reinen Frauenförderung abschaffen. Vielmehr ist die Gleichstellung von Mann und Frau, erweitert um den Aspekt der Generationengerechtigkeit, als Querschnittsaufgabe bei allen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Link zum Original
Gleichstellung von Mann und Frau und Generationengerechtigkeit werden als Querschnittsaufgabe bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
¾ die Instrumente der reinen Frauenförderung abschaffen. Vielmehr ist die Gleichstellung von Mann und Frau, erweitert um den Aspekt der Generationengerechtigkeit, als Querschnittsaufgabe bei allen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen. Link zum Original
Doppelstrukturen in der Frauenpolitik werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
¾ Doppelstrukturen abbauen. So sind die Regionalstellen „Frau und Beruf“ nicht mehr landesseitig zu fördern, da ihre Arbeit in den Zuständigkeitsbereich der Jobcenter fällt. Link zum Original
Die Regionalstellen „Frau und Beruf“ werden nicht mehr vom Land gefördert.
Wortlaut im Programm
¾ Doppelstrukturen abbauen. So sind die Regionalstellen „Frau und Beruf“ nicht mehr landesseitig zu fördern, da ihre Arbeit in den Zuständigkeitsbereich der Jobcenter fällt. Link zum Original
Menschen mit Behinderung sollen ein möglichst uneingeschränkt selbstbestimmtes Leben führen können.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Behinderung sollen ein selbstbestimmtes Leben so uneingeschränkt wie möglich führen können. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen sollen gleiche Chancen auf Entfaltung und gleichberechtigte Teilhabe haben.
Wortlaut im Programm
Menschen mit Behinderungen müssen gleiche Chancen haben, ihre Talente frei zu entfalten und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Link zum Original
Ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
¾ ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Link zum Original
Öffentliche Gebäude und Einrichtungen werden barrierefrei zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
¾ die Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen im Sinne von barrierefreien Städten und Gemeinden sowie die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Straßenraumes und der Verkehrsmittel. Link zum Original
Es wird ein flächendeckendes Netz von Beratungs- und Früherkennungsstellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
¾ ein flächendeckendes Netz von Beratungs- und Früher kennungsstellen sowie den raschen Ausbau weiterer Frühförderungseinrichtungen für Kinder und Eltern. Link zum Original
Frühförderungseinrichtungen für Kinder und Eltern werden rasch ausgebaut.
Wortlaut im Programm
¾ ein flächendeckendes Netz von Beratungs- und Früher kennungsstellen sowie den raschen Ausbau weiterer Frühförderungseinrichtungen für Kinder und Eltern. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen erhalten größere individuelle Entscheidungsspielräume.
Wortlaut im Programm
¾ Menschen mit Behinderungen sollen größere individuelle Entscheidungsspielräume erhalten. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen erhalten statt zugeteilter Sachleistungen ein persönliches Budget.
Wortlaut im Programm
In Anlehnung an das niederländische "Kundenmodell" sollen ihnen künftig nicht mehr bestimmte Sachleistungen 'zugeteilt' werden; vielmehr erhalten sie ein persönliches Budget, mit dem sie solche Dienstleistungen, die sie individuell benötigen, auswählen und finanzieren können. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.