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FDP · Goldrichtig.

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Niedersachsen 1998 · Original

Das Programm enthält 28 von 810 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 28
  1. Das Fördergefälle zwischen Ost- und Westdeutschland im ehemaligen Zonenrandgebiet, insbesondere bei der Gemeinschaftsaufgabe Regionale Wirtschaftsstruktur, wird erheblich reduziert.

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    Wortlaut im Programm
    daß das Fördergefälle zwischen Ost- und Westdeutschland im ehemaligen Zonenrandgebiet, insbesondere bei der ” Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GA), erheblich reduziert wird. Link zum Original
  2. Die Konzentration der Verkehrsinvestitionen auf den Großraum Hannover wird nach 2000 durch besondere Berücksichtigung der übrigen Landesteile ausgeglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die derzeit dafür erforderliche Konzentration der Investitionsmittel auf den Großraum Hannover muß nach dem Jahr 2000 durch eine besondere Berücksichtigung der übrigen Landesteile ausgeglichen werden. Link zum Original
  3. Den Kommunen wird eine angemessene Finanzausstattung gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    die den Kommunen als wichtigem Träger von Bauinvestitionen in diesem Land eine angemessene Finanzausstattung gewährleistet. Link zum Original
  4. Entscheidungs- und Aufgabenverantwortung sowie Kostenverursachung und Kostenlast liegen in einer Hand, sodass keine staatliche Ebene Kosten auf eine andere abwälzt.

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    Wortlaut im Programm
    bei der Entscheidungs- und Aufgabenverantwortung sowie Kostenursache und Kostenlast in einer Hand liegen, damit nicht die eine staatliche Ebene Dinge beschließt, die eine andere Ebene zu verwirklichen und damit zu bezahlen hat. Link zum Original
  5. Die 1996 eingeführten Kürzungen im kommunalen Finanzausgleich werden schrittweise zurückgenommen.

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    Wortlaut im Programm
    Unerläßlich ist auch eine Gesundung der Kommunalfinanzen. Daher sollten die im Jahr 1996 eingeführten und zur Zeit zum größten Teil noch bestehenden Kürzungen im kommunalen Finanzausgleich und bei den Zweckbindungen für investive Maßnahmen schrittweise zurückgeführt werden. Link zum Original
  6. Die Kürzungen bei den Zweckbindungen für kommunale Investitionen werden schrittweise zurückgenommen.

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    Wortlaut im Programm
    Unerläßlich ist auch eine Gesundung der Kommunalfinanzen. Daher sollten die im Jahr 1996 eingeführten und zur Zeit zum größten Teil noch bestehenden Kürzungen im kommunalen Finanzausgleich und bei den Zweckbindungen für investive Maßnahmen schrittweise zurückgeführt werden. Link zum Original
  7. Aufgaben der Landesämter werden soweit möglich auf Städte, Gemeinden und Landkreise übertragen.

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    Wortlaut im Programm
    Aufgaben der Landesämter sind soweit als möglich den Städten, Gemeinden und Landkreisen zu übertragen. Das Land ist verpflichtet, die hierfür entstehenden Kosten zu erstatten. Link zum Original
  8. Das Land erstattet den Kommunen die Kosten übertragener Aufgaben der Landesämter.

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    Wortlaut im Programm
    Aufgaben der Landesämter sind soweit als möglich den Städten, Gemeinden und Landkreisen zu übertragen. Das Land ist verpflichtet, die hierfür entstehenden Kosten zu erstatten. Link zum Original
  9. Alle vom Land den Gemeinden vorgegebenen Standards werden auf ihre Kostenwirksamkeit überprüft.

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    Wortlaut im Programm
    Alle vom Land den Gemeinden vorgegebenen Standards sind auf ihre Kostenwirksamkeit zu überprüfen und soweit als möglich auszusetzen. Link zum Original
  10. Landesstandards für die Gemeinden werden soweit möglich ausgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Alle vom Land den Gemeinden vorgegebenen Standards sind auf ihre Kostenwirksamkeit zu überprüfen und soweit als möglich auszusetzen. Link zum Original
  11. Die kommunale Selbstverwaltung wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale wollen die kommunale Selbstverwaltung stärken und den Einfluß übergeordneter staatlicher Ebenen einschränken. Link zum Original
  12. Der Einfluss übergeordneter staatlicher Ebenen auf die Kommunen wird eingeschränkt.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale wollen die kommunale Selbstverwaltung stärken und den Einfluß übergeordneter staatlicher Ebenen einschränken. Link zum Original
  13. Das Land stellt den Gemeinden durch einen gerechteren Finanzausgleich die erforderlichen Mittel für ihre Selbstverwaltungsaufgaben bereit.

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    Wortlaut im Programm
    Durch einen gerechteren übergemeindlichen Finanzausgleich muß das Land Niedersachsen den Gemeinden die erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung stellen, um Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft in eigener Verantwortung zu tragen. Link zum Original
  14. Eingriffe des Landes in die Kassen der Kommunen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. lehnt den Griff in die Kassen der Kommunen durch das Land Niedersachsen ab. Link zum Original
  15. Für Landesgesetze wird eine Kommunalverträglichkeitsprüfung eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert eine Kommunalverträglichkeitsprüfung für Landesgesetze. Link zum Original
  16. Zusätzliche staatliche Aufgaben werden den Kommunen nur mit zusätzlichen Finanzmitteln übertragen.

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    Wortlaut im Programm
    Zusätzliche staatliche Aufgaben sollen nur mit zusätzlichen Finanzmitteln an die Kommunen übertragen werden. Link zum Original
  17. Bei Kommunalwahlen wird die Listenwahl abgeschafft, sodass nur personenbezogene Stimmen über die Zusammensetzung von Räten und Kreistagen entscheiden.

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    Wortlaut im Programm
    Nur personenbezogene Wählerstimmen sollen für die Zusammensetzung der Räte und Kreistage ausschlaggebend sein. Bei Kommunalwahlen wird die Listenwahl wieder abgeschafft. Link zum Original
  18. Das Auszählverfahren nach Hare-Niemeyer wird wieder eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Das gerechtere Auszählverfahren der Wählerstimmen nach Hare-Niemeyer ist wieder einzuführen. Link zum Original
  19. Die Amtszeit direkt gewählter Bürgermeister und Landräte wird von der Kommunalwahlperiode entkoppelt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Amtsdauer der direkt gewählten Bürgermeister und Landräte soll von der Kommunalwahlperiode entkoppelt werden. Link zum Original
  20. Über die Einstellung von Frauenbeauftragten in der Verwaltung entscheiden die Räte selbst.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einstellung von Frauenbeauftragten in der Verwaltung soll durch die Räte selbst entschieden werden. Link zum Original
  21. Die Kommunalverwaltung wird in die Lage versetzt, moderne Unternehmensführungskonzepte zu übernehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kommunalverwaltung muß in die Lage versetzt werden, moderne Unternehmensführungskonzepte zu übernehmen. Link zum Original
  22. Kommunale Aufgaben werden nur öffentlich wahrgenommen, wenn private Firmen sie nicht in gleicher Qualität erbringen können.

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    Wortlaut im Programm
    Aufgaben sollen öffentlich nur wahrgenommen werden, wenn dieselbe Aufgabe in derselben Qualität nicht durch private Firmen wahrgenommen werden kann. Link zum Original
  23. In den Kommunen werden neue Formen sparsamer Wirtschaftsführung eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Neue Formen der sparsamen Wirtschaftsführung sollen eingeführt werden, Kosten - und Leistungsrechnungen, interkommunale Leistungsvergleiche und das Instrument der Budgetierung verstärkt genutzt werden. Link zum Original
  24. Kosten- und Leistungsrechnung, interkommunale Leistungsvergleiche und Budgetierung werden verstärkt genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Neue Formen der sparsamen Wirtschaftsführung sollen eingeführt werden, Kosten - und Leistungsrechnungen, interkommunale Leistungsvergleiche und das Instrument der Budgetierung verstärkt genutzt werden. Link zum Original
  25. Verwaltung von Aufgaben und Funktionen wird zur Stärkung ländlicher Räume dezentralisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Politik für den ländlichen Raum hat zum Ziel, seine Funktionsfähigkeit zu sichern und für die dort lebenden Menschen angemessene Lebensverhältnisse zu schaffen. Hierzu ist eine stärkere Dezentralisierung bei der Verwaltung von Aufgaben und Funktionen notwendig, die auf eine sinnvolle punktuelle Stärkung von ländlichen Räumen ausgerichtet ist. Link zum Original
  26. Verwaltungs-, Planungs- und Haushaltsrecht werden überprüft, um den Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten bei Bauleitplanung, Baulanderschließung und Wohnungsbau zu geben.

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    Wortlaut im Programm
    Das Verwaltungs-, Planungs- und Haushaltsrecht sind zu überprüfen, um die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen hinreichend auszuweiten, damit sie die ihnen zuwachsenden zusätzlichen Aufgaben im Bereich von Bauleitplanung, Baulanderschließung und Wohnungsbau erfüllen können. Link zum Original
  27. Das MONI soll die Sozialhaushalte der kreisfreien Städte und Landkreise erheblich entlasten.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel des MONI ist es, die Arbeitslosigkeit für den Personenkreis der Sozialhilfeempfänger zu verringern, ihnen eine selbständige Lebensführung und Lebensgestaltung zu ermöglichen und die Sozialhaushalte der kreisfreien Städte und Landkreise erheblich zu entlasten. Link zum Original
  28. Die Zuständigkeit für alle Hilfen für behinderte Kinder und Jugendliche geht auf die Kommunen über, verbunden mit einem finanziellen Ausgleich.

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    Wortlaut im Programm
    - die sachliche Zuständigkeit für alle Bereiche der Hilfe für behinderte Kinder und Jugendliche muß in die Zuständigkeit der Kommunen übergehen, ein finanzieller Ausgleich ist zu schaffen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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