Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Niedersachsen 1998 · Original
Das Programm enthält 40 von 810 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 40Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 62Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 40
Ausgleichszahlungen gibt es nur für extensive, bodenschonende Bewirtschaftung sowie für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Schutzgebieten und Biotopen.
Wortlaut im Programm
Ausgleichszahlungen werden nur für extensive und besonders bodenschonende Bodenbewirtschaftung sowie für Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in Schutzgebieten und Biotopen gewährt. Link zum Original
Der umweltverträgliche Anbau nachwachsender Rohstoffe wird stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Der umweltverträgliche Anbau nachwachsender Rohstoffe ist stärker zu fördern. Link zum Original
Tiere in Landwirtschaft, Sport, Hobby und Forschung werden artgerecht gehalten.
Wortlaut im Programm
In der Landwirtschaft, im Sport- und Hobbybereich und in der Forschung ist eine artgerechte Haltung von Tieren unerläßlich. Link zum Original
Die Funktionsfähigkeit des ländlichen Raums wird gesichert und angemessene Lebensverhältnisse werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Eine Politik für den ländlichen Raum hat zum Ziel, seine Funktionsfähigkeit zu sichern und für die dort lebenden Menschen angemessene Lebensverhältnisse zu schaffen. Hierzu ist eine stärkere Dezentralisierung bei der Verwaltung von Aufgaben und Funktionen notwendig, die auf eine sinnvolle punktuelle Stärkung von ländlichen Räumen ausgerichtet ist. Link zum Original
Die Agrarpolitik schafft Rahmenbedingungen, damit Beschäftigte in der Landwirtschaft ein der übrigen Wirtschaft angemessenes Einkommen erzielen können.
Wortlaut im Programm
Voraussetzung für die Wahrnehmung der genannten Funktionen ist es, dass die in der Landwirtschaft beschäftigten Menschen ein der übrigen Wirtschaft angemessenes Einkommen erwirtschaften können. Die Agrarpolitik muß hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Link zum Original
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft wird sozial abgefedert.
Wortlaut im Programm
Der weitere fortschreitende Strukturwandel muß sozial abgefedert werden. Link zum Original
Die Agrarpolitik fördert vorrangig unternehmerische, marktorientierte und wettbewerbsfähige Landwirte.
Wortlaut im Programm
Schwerpunkt einer zukunftsweisenden Agrarpolitik muß es sein, unternehmerische, am Markt orientierte Landwirte zu fördern, die im Wettbewerb bestehen können. Link zum Original
Umweltleistungen der Landwirtschaft sollen den Betrieben neue Einkommensquellen eröffnen.
Wortlaut im Programm
Die zunehmenden ökologischen Ansprüche an eine moderne Landwirtschaft stellen Umweltleistungen für die Allgemeinheit dar, die den Betrieben neue Einkommensquellen eröffnen können. Link zum Original
In der EG-Agrarpolitik erhalten die Marktkräfte wieder mehr Einfluss.
Wortlaut im Programm
In der EG-Agrarpolitik ist den Kräften des Marktes wieder verstärkt Einfluß zu geben. Link zum Original
Die europäische Milchmarktordnung wird ab 2000 so gestaltet, dass die Position der wirtschaftenden Betriebe gestärkt wird.
Wortlaut im Programm
Die europäische Milchmarktordnung sollte ab dem Jahr 2000 so gestaltet werden, daß die Position der wirtschaftenden Betriebe eindeutig gestärkt wird. Link zum Original
Ein Milchlieferrecht entsprechend der Quote in den alten Ländern wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Es soll ein Lieferrecht eingeführt werden, welches der Quote in den alten Ländern entspricht. Link zum Original
Milchlieferrechte werden an melkende Betriebe statt an Flächen gebunden.
Wortlaut im Programm
Lieferrechte sind an melkende Betriebe und nicht an eine Fläche zu binden. Link zum Original
Milchlieferrechte sind frei handelbar.
Wortlaut im Programm
Lieferrechte sollen frei handelbar sein, können aber nicht verpachtet werden. Link zum Original
Milchlieferrechte können nicht verpachtet werden.
Wortlaut im Programm
Lieferrechte sollen frei handelbar sein, können aber nicht verpachtet werden. Link zum Original
Direkte Einkommenszahlungen an landwirtschaftliche Betriebe bleiben erhalten, bis diese ihr Einkommen wieder am Markt sichern können.
Wortlaut im Programm
Die mit den Preissenkungen einhergehenden direkten Einkommenszahlungen müssen solange erhalten bleiben, bis die Betriebe auf den Märkten wieder durch eigene Leistungen ihr Einkommen sichern können. Link zum Original
Die Ausgleichszahlungen für Ackerbaubetriebe werden degressiv gestaffelt.
Wortlaut im Programm
Die niedersächsische F.D.P. spricht sich für eine degressive Staffelung der Ausgleichszahlungen für Ackerbaubetriebe aus. Die "Kappungsgrenze" sollte bei 300 ha liegen, weil ab dieser Größenordnung aufgrund betriebswirtschaftlicher Untersuchungen Kostendegression festzustellen ist. Link zum Original
Die Kappungsgrenze für Ausgleichszahlungen an Ackerbaubetriebe liegt bei 300 Hektar.
Wortlaut im Programm
Die niedersächsische F.D.P. spricht sich für eine degressive Staffelung der Ausgleichszahlungen für Ackerbaubetriebe aus. Die "Kappungsgrenze" sollte bei 300 ha liegen, weil ab dieser Größenordnung aufgrund betriebswirtschaftlicher Untersuchungen Kostendegression festzustellen ist. Link zum Original
Die rechtlichen und marktpolitischen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft, besonders für Produktionsmittel und Qualitätsstandards, werden EG-weit vereinheitlicht.
Wortlaut im Programm
Die rechtlichen und marktpolitischen Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft sind EG-weit zu vereinheitlichen. Dies gilt insbesondere für den Einsatz von Produktionsfaktoren und die Qualitätsstandards der Produkte. Link zum Original
Die Agrarproduktion erfolgt stärker im vertraglichen Verbund von Produktion, Verarbeitung und Vermarktung.
Wortlaut im Programm
Die Produktion muß stärker im vertraglichen Verbundsystem von Produktion, Verarbeitung und Vermarktung erfolgen. Link zum Original
Die berufliche Qualifizierung der Landwirte wird den veränderten Bedingungen angepasst.
Wortlaut im Programm
Die berufliche Qualifizierung der Landwirte muß den veränderten Bedingungen angepaßt werden. Die Spezialberatung ist stärker auszubauen. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Spezialberatung wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Die berufliche Qualifizierung der Landwirte muß den veränderten Bedingungen angepaßt werden. Die Spezialberatung ist stärker auszubauen. Link zum Original
Die Agrarproduktion steht im Einklang mit den Erfordernissen moderner Umweltpolitik.
Wortlaut im Programm
Die Agrarproduktion muß im Einklang mit den Erfordernissen einer modernen Umweltpolitik stehen. Link zum Original
Bio- und Gentechnik werden auch nach dem Bedarf der Landwirtschaft beurteilt.
Wortlaut im Programm
Die Bio- und Gentechnik muß auch unter dem Gesichtspunkt des Bedarfs in der Landwirtschaft beurteilt werden. Link zum Original
Gentechnik wird als Chance gesehen, Anbaueignung und Umweltverträglichkeit von Kulturpflanzen zu verbessern und chemischen Pflanzenschutz zu verringern.
Wortlaut im Programm
Für die Landwirtschaft besteht die Chance, durch die Gentechnik die Anbaueignung unserer Kulturpflanzen und die Umweltverträglichkeit der pflanzlichen Produktion zu verbessern sowie in vielen Fällen die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln stärker einzuschränken. Link zum Original
Nachwachsende Rohstoffe werden verstärkt erforscht und entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeiten im Bereich nachwachsender Rohstoffe müssen verstärkt erforscht und entwickelt werden. Link zum Original
Gentechnisch veränderte Produkte werden gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
Gentechnisch veränderte Produkte sind zu kennzeichnen. Link zum Original
Die Agrarstrukturförderung verknüpft die Förderung leistungsfähiger Strukturen mit Umweltanforderungen.
Wortlaut im Programm
Agrarstrukturförderung muß die Förderung leistungsfähiger Strukturen mit den vielfältigen Anforderungen an eine moderne Landwirtschaft, insbesondere im Umweltbereich, verknüpfen. Link zum Original
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft wird nicht länger behindert.
Wortlaut im Programm
Der Strukturwandel darf deshalb nicht länger behindert werden. Link zum Original
Aufgabewilligen und existenzgefährdeten Betrieben wird ein geordneter, sozial abgesicherter Ausstieg aus der Landwirtschaft ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Aufgabewilligen und wirtschaftlich existenzgefährdeten Betrieben sollte daher ein geordneter und sozial abgesicherter Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Produktion ermöglicht werden. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Tierhaltung bleibt an die Fläche gebunden.
Wortlaut im Programm
Die landwirtschaftliche Tierhaltung muß an die Fläche gebunden bleiben. Link zum Original
Landwirtschaftliche Nutztiere werden artgerecht gehalten.
Wortlaut im Programm
Landwirtschaftliche Nutztiere müssen artgerecht gehalten werden. Link zum Original
Tierschutzgesetz und Tierhaltungsverordnungen werden angewendet und kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Die Normen des Tierschutzgesetzes und der Tierhaltungsverordnungen sind anzuwenden und zu kontrollieren. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Form und zeitlichen Dauer von Tiertransporten, auch im Transitverkehr. Link zum Original
Form und Dauer von Tiertransporten, auch im Transitverkehr, werden besonders kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Die Normen des Tierschutzgesetzes und der Tierhaltungsverordnungen sind anzuwenden und zu kontrollieren. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Form und zeitlichen Dauer von Tiertransporten, auch im Transitverkehr. Link zum Original
Die Zuständigkeiten der landwirtschaftlichen Behörden werden deutlich gestrafft und gebündelt.
Wortlaut im Programm
Analog zum Strukturwandel in den landwirtschaftlichen Betrieben sowie in den vor- und nachgelagerten Bereichen müssen die Zuständigkeiten der landwirtschaftlichen Behörden (Landwirtschaftskammern und -ämter, Ämter für Agrarstruktur und Bezirksregierung) deutlich gestrafft und gebündelt werden. Link zum Original
Das Landwirtschaftsministerium wird zu einem Ministerium für den ländlichen Raum aufgewertet.
Wortlaut im Programm
Das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ist zu einem Ministerium für den ländlichen Raum aufzuwerten. Link zum Original
Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes werden grundsätzlich gleichrangig berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Nutzung des Waldes, Schutzfunktionen und Erholungsfunktion sind dabei grundsätzlich gleichrangig zu berücksichtigen. Link zum Original
Steuern und Abgaben für Wälder in Schutzgebieten werden reduziert oder gestrichen.
Wortlaut im Programm
Steuern und Abgaben für Wälder in Schutzgebieten sind zu reduzieren, ggf. ganz zu streichen Link zum Original
Der Umbau zu standortgerechten und naturnahen Wäldern wird weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Waldumbau in standortgerechte und naturnahe Wälder ist weiter zu fördern Link zum Original
Die Waldpflege in Kleinbetrieben wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Waldpflege in Kleinbetrieben ist zu unterstützen Link zum Original
In den Landesforstbetrieben werden für hoheitliche und wirtschaftliche Aufgaben Modelle neuer Steuerung wie Budgetierung entwickelt.
Wortlaut im Programm
In den Landesforstbetrieben sind hoheitliche und wirtschaftliche Aufgaben durch Modelle neuer Steuerung (Budgetierung etc) zu entwickeln Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.