Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Niedersachsen 1998 · Original
Das Programm enthält 24 von 810 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 24Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 62Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 24
Die Förderung von Kunst, Musik und Kultur ist auch eine staatliche Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Kunst, Musik und Kultur zu fördern, ist auch eine Aufgabe des Staates. Link zum Original
Die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen werden verbessert, um privates Vermögen für die Förderung von Kunst und Kultur zu gewinnen.
Wortlaut im Programm
- Angesichts der leeren öffentlichen Kassen und des hohen Verschuldungsgrades von Bund, Ländern und Gemeinden sind die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, um das in der Bundesrepublik in großem Umfang vorhandene private Vermögen für eine verstärkte Förderung von Kunst und Kultur zu gewinnen. Link zum Original
Die Schwächen des Kultur- und Stiftungsförderungsgesetzes werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Die Schwächen des Kultur- und Stiftungsförderungsgesetzes sind zu beseitigen. Link zum Original
Die Beschränkung auf besonders förderungsfähig anerkannte kulturelle Zwecke wird aufgehoben, kulturelle Zwecke werden steuerlich mildtätigen und wissenschaftlichen gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Die Einschränkung der steuerbegünstigten kulturellen Zwecke auf lediglich als "besonders förderungsfähig anerkannte kulturelle Zwecke" ist aufzuheben und mit den "mildtätigen" und "wissenschaftlichen Zwecken" in Verfahren und Abzugshöhe gleichzubehandeln. Link zum Original
Theater und Orchester werden grundsätzlich in getrennte Organisationen privaten oder öffentlichen Rechts umgestaltet.
Wortlaut im Programm
Theater und Orchester sollen grundsätzlich in getrennte Organisationen privaten oder öffentlichen Rechts umgestaltet werden. Link zum Original
Für Theater und Orchester wird eine den künstlerischen Voraussetzungen angemessene Tarifstruktur geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es ist eine den künstlerischen Voraussetzungen adäquate Tarifstruktur zu schaffen. Link zum Original
Die Landesfinanzierung von Theatern und Orchestern wird unter Berücksichtigung der kommunalen Gebietskörperschaften neu geregelt.
Wortlaut im Programm
Die Landesfinanzierung von Theatern und Orchestern soll auf eine neue Grundlage gestellt werden, die den Möglichkeiten und Interessen der kommunalen Gebietskörperschaften Rechnung trägt. Link zum Original
Neben einer Sockelfinanzierung wird eine qualitätsorientierte Projektförderung gewährt.
Wortlaut im Programm
Neben einer Sockelfinanzierung soll eine qualitätsorientierte Projektförderung gewährt werden. Link zum Original
Die Landesbühnen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
- Die Landesbühnen sollen erhalten bleiben. Ihre Möglichkeiten für Aufführungen in den Spielorten müssen verbessert werden. Link zum Original
Die Aufführungsmöglichkeiten der Landesbühnen in den Spielorten werden verbessert.
Wortlaut im Programm
- Die Landesbühnen sollen erhalten bleiben. Ihre Möglichkeiten für Aufführungen in den Spielorten müssen verbessert werden. Link zum Original
Knappe Landesmittel dürfen nicht zu einseitigen Einsparungen bei regionalen Kulturangeboten zugunsten städtischer Einrichtungen führen.
Wortlaut im Programm
- Die begrenzten Haushaltsmittel des Landes dürfen nicht zu einer einseitigen Einsparung bei Kulturangeboten in der Region zugunsten städtischer Einrichtungen führen. Link zum Original
Die finanzielle Unterstützung der im Landesverband der Kulturvereinigungen zusammengeschlossenen Vereine wird für regional bedeutsame Angebote wieder aufgenommen.
Wortlaut im Programm
- Die finanzielle Unterstützung der im Landesverband der Kulturvereinigungen Niedersachsens zusammengeschlossenen gemeinnützigen Vereine sollte für Angebote von regionaler Bedeutung wieder aufgenommen werden. Link zum Original
Einrichtungen der kulturellen Jugendbildung wie Musikschulen und Jugendkunstschulen werden weiterhin vom Land gefördert.
Wortlaut im Programm
- Einrichtungen der kulturellen Jugendbildung (z.B.: Musikschulen und Jugendkunst- schulen) sind auch künftig vom Land finanziell zu fördern. Link zum Original
Die Förderung der kulturellen Jugendbildung erfolgt als institutionelle und als Projektförderung.
Wortlaut im Programm
Die Förderung ist als institutionelle und als Projektförderunge auszugestalten. Link zum Original
Für die kulturelle Jugendbildung wird eine eigene gesetzliche Grundlage, etwa ein Jugendbildungsgesetz, geschaffen.
Wortlaut im Programm
Eine besondere gesetzliche Grundlage(z.B. durch ein Jugendbildungsgesetz wie in Baden-Württemberg u.a.) ist zu schaffen. Link zum Original
Durch eine Änderung des Urheberrechts wird ein Ausstellungshonorar für bildende Künstler eingeführt.
Wortlaut im Programm
- Durch eine Änderung des Urheberrechts soll ein Ausstellungshonorar eingeführt werden. Link zum Original
Sponsoring von Kunst und Kultur wird steuerlich dem Sportsponsoring gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
- Kunst und Kultur müssen mit dem Sponsoring von Sport steuerlich gleichgestellt werden. Link zum Original
Bibliotheken erhalten einen Internetanschluss, den sie der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Wortlaut im Programm
- Bibliotheken sollen einen Anschluß an das Internet erhalten, das sie auch der Öffentlichkeit zugänglich machen. Link zum Original
Offene Kanäle und nichtkommerzielle Lokalradios werden nicht über eine Umlage aus Werbeeinnahmen privater Sender oder aus Rundfunkgebühren finanziert.
Wortlaut im Programm
"Offene Kanäle“ und „ nicht-kommerzielle Lokalradios“ dürfen nicht über eine Umlage - sei es aus den Werbeeinnahmen der „ Privaten“, sei es aus dem Gebührenaufkommen der „ Öffentlich- Rechtlichen“ finanziert werden. Kostenlose Bereitstellung eines Kabelkanals durch die inzwischen privatisierte „ Deutsche Telekom AG“ ist ebenso eine überholte Regelung. Für die Finanzierung des Sende- und Geschäftsbetriebes müssen die Nutzer selbst aufkommen. Link zum Original
Die kostenlose Bereitstellung eines Kabelkanals durch die Deutsche Telekom AG entfällt.
Wortlaut im Programm
"Offene Kanäle“ und „ nicht-kommerzielle Lokalradios“ dürfen nicht über eine Umlage - sei es aus den Werbeeinnahmen der „ Privaten“, sei es aus dem Gebührenaufkommen der „ Öffentlich- Rechtlichen“ finanziert werden. Kostenlose Bereitstellung eines Kabelkanals durch die inzwischen privatisierte „ Deutsche Telekom AG“ ist ebenso eine überholte Regelung. Für die Finanzierung des Sende- und Geschäftsbetriebes müssen die Nutzer selbst aufkommen. Link zum Original
Die Nutzer offener Kanäle und nichtkommerzieller Lokalradios finanzieren Sende- und Geschäftsbetrieb selbst.
Wortlaut im Programm
"Offene Kanäle“ und „ nicht-kommerzielle Lokalradios“ dürfen nicht über eine Umlage - sei es aus den Werbeeinnahmen der „ Privaten“, sei es aus dem Gebührenaufkommen der „ Öffentlich- Rechtlichen“ finanziert werden. Kostenlose Bereitstellung eines Kabelkanals durch die inzwischen privatisierte „ Deutsche Telekom AG“ ist ebenso eine überholte Regelung. Für die Finanzierung des Sende- und Geschäftsbetriebes müssen die Nutzer selbst aufkommen. Link zum Original
Private landesweite Rundfunkanbieter erhalten möglichst bald eine zweite, gegebenenfalls gemeinsam genutzte Sendefrequenz.
Wortlaut im Programm
Den privaten landesweiten Rundfunkanbietern sollte möglichst bald eine (ggf. gemeinsam zu nutzende) zweite Sendefrequenz zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Der NDR bietet keine zusätzlichen Programme an, sofern nicht gleichwertige Einsparungen im bestehenden Angebot erfolgen.
Wortlaut im Programm
Angesichts der erreichten Angebotsvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollte der NDR keine zusätzlichen, neuen Programme anbieten, es sei denn es werden gleichwertige Einsparungen im bestehenden Programmangebot vorgenommen. Link zum Original
Der NDR verbessert seine Regionalberichterstattung in Qualität und Quantität.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fordert den NDR auf, die Regionalberichterstattung in Qualität und Quantität zu verbessern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.