Forderungen zu Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft
Landtagswahl Niedersachsen 1998 · Original
Das Programm enthält 34 von 810 Forderungen zu „Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft“.
- 34Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 62Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft 34
Für ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und Gruppen wird mehr gesellschaftliche Anerkennung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Besonders das Ehrenamt ist Ausdruck von Solidarität in der Gesellschaft und Selbstbestimmung. Liberale Gesellschafts- und Sozialpolitik weiß, wie wichtig diese Arbeit in Vereinen und Gruppen ist und wirbt für mehr gesellschaftliche Anerkennung. Link zum Original
Die Bedeutung der Selbsthilfegruppen wird anerkannt.
Wortlaut im Programm
Sie erkennt in gleicher Weise die große Bedeutung der Selbsthilfegruppen an, die durch ihre Arbeit viel Hilfe leisten, die anders nicht erbracht werden kann. Link zum Original
Behinderte Menschen sollen beruflich und sozial integriert werden und ein möglichst uneingeschränkt selbstbestimmtes Leben führen.
Wortlaut im Programm
Ziel der liberalen Behindertenpolitik ist die berufliche und soziale Integration behinderter Mitmenschen. Behinderte Menschen sollen ein selbstbestimmtes Leben so uneingeschränkt wie möglich führen. Link zum Original
Gesellschaft und Institutionen sollen den Wunsch behinderter Menschen nach möglichst umfassender Selbstbestimmung respektieren.
Wortlaut im Programm
Die Gesellschaft und ihre Institutionen müssen Abstand nehmen von den Vorstellungen eines zu verwaltenden Behinderten und den Wunsch nach möglichst umfangreicher Selbstbestimmung respektieren. Link zum Original
Angestrebt wird ein selbstverständliches Miteinander behinderter und nichtbehinderter Menschen.
Wortlaut im Programm
- ein selbstverständliches Miteinander Behinderter und Nichtbehinderter; Link zum Original
Öffentliche Gebäude und Einrichtungen werden barrierefrei zugänglich gemacht.
Wortlaut im Programm
- die Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen im Sinne von barrierefreien Städten und Gemeinden sowie die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Straßenraumes und der Verkehrsmittel; Link zum Original
Bürgerbeteiligung soll an die Stelle staatlicher Aufgabenerledigung treten.
Wortlaut im Programm
Beteiligung der Bürger anstelle staatlicher Aufgabenerledigung ist eine alte liberale Forderung. Link zum Original
Freiwillig mitarbeitende Bürger erhalten ein amtliches Zertifikat über ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die Kommune.
Wortlaut im Programm
- Die F.D.P. fordert, als Gegenleistung' dem freiwillig mitarbeitenden Bürger ein Zertifikat auszustellen, aus dem amtlich bestätigt - hervorgeht, daß und mit welcher Tätigkeit sich die betreffende Person um die Kommune verdient gemacht hat. Link zum Original
Private gemeinnützige Initiativen erhalten von der Kommune logistische Unterstützung, etwa kostenloses Entleihen von Werkzeugen und Fahrzeugen.
Wortlaut im Programm
- Private, gemeinnützige Initiativen könnten bei Tätigkeiten in solchen Bereichen, in denen bei besserer finanzieller Ausstattung die Kommune selbst tätig wurde, durch diese 'logistische Unterstützung' bekommen (z.B. kostenloses Entleihen von Werk- und Fahrzeugen aus Gemeindebeständen). Link zum Original
Kommunen und staatliche Stellen vergeben als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement Vergünstigungen für Dienstleistungen.
Wortlaut im Programm
Als weitere Anerkennung können von der Kommune und ähnlichen staatlichen Stellen Vergünstigungen für Dienstleistungen vergeben werden. Link zum Original
Frauenpolitik soll die partnerschaftliche Wahrnehmung von Familien- und Erziehungsaufgaben sowie individuelle Erwerbstätigkeit ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Ziel liberaler Frauenpolitik ist es, die partnerschaftliche Wahrnehmung von Familien- und Erziehungsaufgaben auf der einen Seite sowie individuelle Erwerbstätigkeit auf der anderen Seite zu ermöglichen. Link zum Original
Ein soziales Pflichtjahr für Frauen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
- den freiwilligen Dienst von Frauen in allen Bereichen der Bundeswehr. Sie lehnt ein soziales Pflichtjahr für Frauen ab, befürwortet aber das freiwillige soziale oder ökologische Jahr. Link zum Original
Das freiwillige soziale oder ökologische Jahr wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
- den freiwilligen Dienst von Frauen in allen Bereichen der Bundeswehr. Sie lehnt ein soziales Pflichtjahr für Frauen ab, befürwortet aber das freiwillige soziale oder ökologische Jahr. Link zum Original
Kinder- und Erziehungsgeld, Ausbildungsförderung sowie Steuer- und Rentenrecht werden neu gestaltet.
Wortlaut im Programm
Kinder- und Erziehungsgeld, Ausbildungsförderung sowie Steuer- und Rentenrecht sind neu zu gestalten. Link zum Original
In den Kommunen werden Frauen- und Kinderschutzhäuser für Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch vorgehalten.
Wortlaut im Programm
Frauen und Kinder, die Opfer von Gewalt und sexuellem Mißbrauch geworden sind, brauchen Schutz und Hilfe. Deshalb sind Frauen- und Kinderschutzhäuser in den Kommunen erforderlich, ebenso wie eine psychotherapeutische Betreuung der Opfer. Link zum Original
Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch erhalten psychotherapeutische Betreuung.
Wortlaut im Programm
Frauen und Kinder, die Opfer von Gewalt und sexuellem Mißbrauch geworden sind, brauchen Schutz und Hilfe. Deshalb sind Frauen- und Kinderschutzhäuser in den Kommunen erforderlich, ebenso wie eine psychotherapeutische Betreuung der Opfer. Link zum Original
Frauen können bei der Schwangerschaftsberatung zwischen verschiedenen Trägern wählen.
Wortlaut im Programm
Frauen die eine Schwangerschaftsberatung benötigen, sollen die Wahl zwischen verschiedenen Trägern haben. Link zum Original
Freizeitverhalten Jugendlicher muss nicht staatlich organisiert werden.
Wortlaut im Programm
Freizeitverhalten muß nicht staatlich organisiert werden. Link zum Original
Für Jugendliche gibt es ein ausreichendes Angebot an Treffpunkten, Clubs, Vereinen, Sportanlagen und Begegnungsstätten.
Wortlaut im Programm
- ein ausreichendes Angebot an Treffpunkten, Clubs, Vereinen, Sportanlagen und anderen Begegnungsstätten, die dem Lebensstil und Freizeitverhalten der Jugendlichen entsprechen, Link zum Original
Selbstverwaltete Jugendzentren und Bandübungsräume werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
- selbstverwaltete Jugendzentren und Bandübungsräume, Link zum Original
Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungen wird verbessert, etwa durch Jugendgemeinderäte.
Wortlaut im Programm
- die Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungsprozessen, z.B. durch Einrichtung von Jugendgemeinderäten zu verbessern, Link zum Original
Auch politische Jugendarbeit wird finanziell gefördert.
Wortlaut im Programm
- eine finanzielle Förderung auch der politischen Jugendarbeit. Link zum Original
Hilfe zur Selbsthilfe und Prävention sind Handlungsprinzip der Jugendhilfe.
Wortlaut im Programm
Handlungsprinzip der Jugendhilfe muß die Hilfe zur Selbsthilfe und Prävention sein. Link zum Original
Für obdachlose Jugendliche werden niedrigschwellige Anlaufstellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Obdachlose Jugendliche brauchen niedrigschwellige Anlaufstellen. Link zum Original
Älteren Menschen soll ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben gesichert und die Nutzung ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Ziel der F.D.P. ist es, den älteren Menschen ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben zu sichern und Möglichkeiten zu bieten, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen sinnvoll einzusetzen. Link zum Original
Ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben können.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will, daß ältere Menschen solange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Deshalb muß die Wohnungsbaupolitik das Zusammenleben der Generationen fördern und einer Ausgrenzung älterer Menschen entgegenwirken. Link zum Original
Die Politik soll den Wert des Sports bewusst machen und Rahmenbedingungen schaffen, die den sich wandelnden Sportinteressen entsprechen.
Wortlaut im Programm
Die Politik ist ihrerseits herausgefordert, den Wert des Sports allgemein bewußt zu machen und durch Rahmenbedingungen Voraussetzungen zu schaffen, die den Wandel der Interessen und Neigungen der Bürger am Sporttreiben entsprechen. Link zum Original
Privatwirtschaftliches Engagement im Sport wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. begrüßt deshalb auch privatwirtschaftliches Engagement im Sport. Link zum Original
Die Sportmedizin wird im Interesse von Prävention und Rehabilitation ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen ihrer sportpolitischen Ziele spricht sich die F.D.P. für den Ausbau der Sportmedizin im Interesse von Prävention und Rehabilitation aus. Link zum Original
Die Eingliederung behinderter Menschen in den Sport und behindertengerechte Sportstätten werden besonders beachtet.
Wortlaut im Programm
Ein besonderes Augenmerk richtet sie auf die Eingliederung von behinderten Menschen auch in den Sport, und weist auf die Bedeutung behindertengerechter Sportstätten hin. Link zum Original
Öffentliche Zuwendungen für vorbeugende Sozialarbeit durch Sportvereine sollen nicht gekürzt werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. hält es für kurzsichtig, die öffentlichen Zuwendungen im Bereich der vorbeugenden Sozialarbeit durch Sportvereine zu kürzen, um sie dann in der nachsorgenden Betreuung erhöhen zu müssen. Link zum Original
Sport darf aus dem Wohnumfeld nicht ausgegrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Der Sport darf aus dem Wohnumfeld nicht ausgegrenzt werden. Link zum Original
Sport muss auch in der freien Natur möglich sein.
Wortlaut im Programm
Sport muß auch in der freien Natur möglich sein. Link zum Original
Umweltschutz wird in alle Verbandssatzungen und Übungsleiterausbildungen des Sports aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Der Umweltschutz sollte in alle Verbandssatzungen und Übungsleiterausbildungen des Sports Aufnahme finden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.