Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Niedersachsen 1998 · Original
Das Programm enthält 67 von 810 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 67Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 62Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 67
Die Voraussetzungen für sichere Arbeitsplätze in Niedersachsen sollen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
- die Voraussetzungen für sichere Arbeitsplätze schaffen Link zum Original
Die Lohnzusatzkosten werden durch einen kostensenkenden Umbau der Sozialversicherungssysteme gesenkt.
Wortlaut im Programm
Die Lohnzusatzkosten müssen durch einen kostensenkenden Umbau der Sozialversicherungssysteme zurückgeführt werden. Link zum Original
Die Maschinenlaufzeiten werden verlängert, damit Investitionen rentabler genutzt werden können.
Wortlaut im Programm
Die Maschinenlaufzeiten müssen verlängert werden, um teure Investitionen rentabler nutzen zu können. Link zum Original
Die Arbeitszeiten werden flexibilisiert.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitszeiten sind zu flexibilisieren. Link zum Original
Die Schaffung neuer Arbeitsplätze hat Vorrang vor dem Festhalten an Flächentarifen in heutiger Form.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung neuer Arbeitsplätze hat Vorrang vor dem Festhalten an den Flächentarifen in der heutigen Form. Link zum Original
Mittel, die direkt in den ersten Arbeitsmarkt fließen, etwa für Fortbildung, Umschulung und Lohnkostenzuschüsse, werden verstärkt.
Wortlaut im Programm
Finanzmittel, die direkt in den ersten Arbeitsmarkt zurückfließen, wie für Fortbildung und Umschulung oder Lohnkostenzuschüsse, müssen verstärkt werden. Link zum Original
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen als künstlicher Arbeitsmarkt bleiben die Ausnahme.
Wortlaut im Programm
” Arbeitsmarkt als ob” in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen muß die Ausnahme bleiben. Link zum Original
Die Möglichkeit geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse nach dem 610-DM-Gesetz bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Möglichkeit für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse (610.- DM - Gesetz) bleibt weiterhin erhalten. Link zum Original
Die Lohnnebenkosten werden abgesenkt.
Wortlaut im Programm
die durch eine Senkung der Steuern und Abgaben (z.B. Wegfall der Vermögensteuer und der Gewerbekapitalsteuer sowie Senkungen des Einkommenssteuertarifs, der Senkung des Körperschaftssteuersatzes und des Einkommenssteuerhöchstsatzes für gewerbliche Einkünfte und der anzustrebenden Absenkung der Lohnnebenkosten) Anreize zu gewerblicher Tätigkeit und damit zur Schaffung von Arbeitsplätzen gibt und letztlich zu verbesserten Steuereinnahmen führt, Link zum Original
Die Sozialpolitik soll die Existenzgrundlage für ein selbstbestimmtes Leben sichern und allgemeine unkalkulierbare Lebensrisiken absichern.
Wortlaut im Programm
Deshalb will liberale Sozialpolitik die Existenzgrundlage für ein selbstbestimmtes Leben sichern und die allgemein unkalkulierbaren Lebensrisiken absichern. Link zum Original
Wer soziale Leistungen nicht selbstbestimmt in Anspruch nehmen kann, erhält solidarische Fürsorge durch Kranken- und Pflegeversicherung sowie Sozialhilfe.
Wortlaut im Programm
Wenn Bürger soziale Leistungen nicht selbstbestimmt in Anspruch nehmen können, ist solidarische Fürsorge vonnöten in den Gemeinschaften der Kranken- und Pflegeversicherung und in der Sozialhilfe der Bürgergesellschaft. Link zum Original
In der sozialen Sicherung hat individuelle Vorsorge Vorrang vor staatlichen Systemen, private Vorsorgemaßnahmen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
In der sozialen Sicherung hat für uns die individuelle Vorsorge Vorrang vor staatlichen Systemen. Wir unterstützen deshalb private Vorsorgemaßnahmen, halten aber an unserer sozialen Sicherung fest. Link zum Original
Am bestehenden System der sozialen Sicherung wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
In der sozialen Sicherung hat für uns die individuelle Vorsorge Vorrang vor staatlichen Systemen. Wir unterstützen deshalb private Vorsorgemaßnahmen, halten aber an unserer sozialen Sicherung fest. Link zum Original
Hilfe zur Selbsthilfe soll vor Ort in den Städten und Gemeinden gegeben werden.
Wortlaut im Programm
Wir Liberalen wollen Hilfe zur Selbsthilfe geben, vor Ort, in den Städten und Gemeinden. Link zum Original
Die Arbeitsmarktpolitik soll statt ABM und zweitem Arbeitsmarkt neue, dauerhafte, sozialversicherte Beschäftigungsverhältnisse schaffen.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzten wir uns für eine Arbeitsmarktpolitik ein, die nicht allein den Mangel sozial verwaltet und nur durch ABM und zweiten Arbeitsmarkt für die Betroffenen erträglich zu machen versucht, sondern die Hoffnung schafft durch neue, dauerhafte, sozialversicherte Beschäftigungsverhältnisse. Link zum Original
Die Bemühungen der Kommunen, Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. Niedersachsen unterstützt die Bemühungen der Kommunen, Langzeitarbeitslose auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Langzeitarbeitslose finden dadurch nicht nur eine Perspektive, sondern es werden gleichzeitig die Haushalte der Kommunen von Sozialhilfeausgaben entlastet. Die F.D.P. setzt sich dafür ein, daß private Vermittlungsbüros in diesem Bereich vermehrt tätig werden. Link zum Original
Private Vermittlungsbüros sollen verstärkt bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen tätig werden.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. Niedersachsen unterstützt die Bemühungen der Kommunen, Langzeitarbeitslose auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Langzeitarbeitslose finden dadurch nicht nur eine Perspektive, sondern es werden gleichzeitig die Haushalte der Kommunen von Sozialhilfeausgaben entlastet. Die F.D.P. setzt sich dafür ein, daß private Vermittlungsbüros in diesem Bereich vermehrt tätig werden. Link zum Original
Ein Modell Niedersachsen für Sozialhilfeempfänger (MONI) wird geschaffen, das Hilfsbedürftige wieder eingliedern soll.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen in Niedersachsen sind nicht bereit, sich mit der Situation der Sozialhilfeempfänger zufrieden zu geben und wollen daher ein Modell Niedersachsen für Sozialhilfeempfänger (MONI) schaffen, das Hilfsbedürftige wieder eingliedern soll. Link zum Original
Das MONI soll die Arbeitslosigkeit von Sozialhilfeempfängern verringern und ihnen eine selbständige Lebensführung ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Ziel des MONI ist es, die Arbeitslosigkeit für den Personenkreis der Sozialhilfeempfänger zu verringern, ihnen eine selbständige Lebensführung und Lebensgestaltung zu ermöglichen und die Sozialhaushalte der kreisfreien Städte und Landkreise erheblich zu entlasten. Link zum Original
Das MONI richtet sich an alle Sozialhilfeempfänger und steht grundsätzlich auch Arbeitslosenhilfeempfängern und Arbeitslosen offen.
Wortlaut im Programm
Das MONI richtet sich an alle Bürger, die Sozialhilfeleistungen empfangen. Grundsätzlich steht MONI auch Arbeitslosenhilfeempfängern und Arbeitslosen offen, hier sind aber andere behördliche Zuordnungen zu beachten. Link zum Original
Das MONI orientiert sich am niederländischen Verfahren, in dem private Firmen Sozialhilfeempfänger in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln.
Wortlaut im Programm
Das MONI orientiert sich an dem seit Jahren erfolgreich arbeitenden holländischen Vermittlungsverfahren, in dem private Firmen Sozialhilfeempfänger in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln(Vermittlungsquote 66 %). Link zum Original
Arbeitsvermittler erhalten grundsätzlich ein Erfolgshonorar.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich erhalten die Arbeitsvermittler ein Erfolgshonorar. Link zum Original
Für jeden Sozialhilfeempfänger wird ein Gesamtleistungsprofil erstellt, das über die bisherigen Daten des Arbeitsamtes hinausgeht.
Wortlaut im Programm
Für jeden einzelnen Sozialhilfeempfänger wird ein Gesamtleistungsprofil erstellt, das wesentlich über die bisher vorhandenen Daten des Arbeitsamtes hinausgeht. Link zum Original
Die Arbeitsvermittlung erfolgt dezentral vor Ort.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitsvermittlung geschieht dezentral vor Ort. Link zum Original
Die Vermittler bauen ein Netzwerk auf, in das alle beteiligten Behörden und privaten Stellen eingebunden sind.
Wortlaut im Programm
Die Vermittler schaffen ein Netzwerk, in dem alle beteiligten Behörden und privaten Stellen eingebunden sind. Link zum Original
Das Landeskonzept der sozialen Betriebe zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen wird aufgegeben.
Wortlaut im Programm
Das Konzept des Landes Niedersachsen zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt (Soziale Betriebe) sollte aufgegeben werden. Link zum Original
Die Wirtschaft soll für Schulabgänger ausreichend qualifizierte Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Wirtschaft auf, ihrer Verpflichtung nachzukommen, für Schulabgänger ausreichend qualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und daneben besonders für junge Menschen Arbeitsplätze zu schaffen. Link zum Original
Die Wirtschaft soll besonders für junge Menschen Arbeitsplätze schaffen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Wirtschaft auf, ihrer Verpflichtung nachzukommen, für Schulabgänger ausreichend qualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und daneben besonders für junge Menschen Arbeitsplätze zu schaffen. Link zum Original
Eine Ausbildungsplatzabgabe für Betriebe, die nicht ausbilden, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Ausbildungsplatzabgabe als Strafe für Betriebe, die nicht ausbilden, wird als zwanghafte Staatslenkungsmaßnahme abgelehnt. Link zum Original
Ein Anreiz- oder Prämiensystem für Betriebe, die über Bedarf ausbilden, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ebenso lehnt die F.D.P. ein Anreiz- oder Prämiensystem für die Betriebe ab, die Übergebühr ausbilden. Link zum Original
Für ausbildungswillige Betriebe und Personen werden Erleichterungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. setzt sich für Erleichterungen zugunsten derjenigen ein, die ausbilden wollen. Link zum Original
Private und gemeinnützige Initiativen zur Schaffung von Ausbildungsplätzen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus müssen private und gemeinnützige Initiativen zur Schaffung von Ausbildungsplätzen sowie Ausbildungsplatzversuchen unterstützt werden. Link zum Original
Eine Übernahmeverpflichtung der Auszubildenden durch die ausbildenden Betriebe wird grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Zudem spricht sich die F.D.P. grundsätzlich gegen eine Übernahmeverpflichtung der Auszubildenden durch die ausbildenden Betriebe aus. Link zum Original
Es wird geprüft, ob eine geringere Ausbildungsvergütung zu mehr Ausbildungsplätzen führt.
Wortlaut im Programm
Es muß geprüft werden, ob durch eine geringere Ausbildungsvergütung mehr Ausbildungsplätze geschaffen werden können. Link zum Original
Allen Menschen soll ein Leben in angemessenem Wohnraum und damit soziale Einbindung ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Liberale wollen den Menschen ein Leben in angemessenem Wohnraum ermöglichen und damit die Chance zur sozialen Einbindung geben. Link zum Original
Bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit haben vorbeugende Ansätze Vorrang vor einer generellen Ausweitung staatlicher Transferzahlungen.
Wortlaut im Programm
Im Vordergrund stehen dabei Ansätze, die der Entstehung von Obdachlosigkeit vorbeugen und nicht Forderungen nach der generellen Ausweitung staatlicher Transferzahlungen. Link zum Original
Obdachlosen wird eine Mindestversorgung für ein menschenwürdiges Dasein angeboten.
Wortlaut im Programm
Selbstverständlich ist zudem für die Obdachlosen eine Mindestversorgung für ein menschenwürdiges Dasein anzubieten. Link zum Original
Die Schuldnerberatung wird ausgebaut, damit Betroffene vor einem Wohnungsverlust schnell Beratung und Hilfe erhalten.
Wortlaut im Programm
- Ausbau der Schuldnerberatung, damit Betroffene schnelle Beratung und Hilfe erhalten, bevor ein Verlust der Wohnung eintritt. Link zum Original
Selbsthilfeprojekte von Wohnungslosen werden gefördert, etwa durch Darlehen zur Anschubfinanzierung.
Wortlaut im Programm
- Förderung von Selbsthilfeprojekten der Wohnungslosen, z.B. durch Vergabe von Darlehen zur Anschubfinanzierung. Link zum Original
Für obdachlose Frauen werden Ansprechpartner und Tagestreffs geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Ansprechpartner und Tagestreffs für obdachlose Frauen, da die meisten Obdachloseneinrichtungen auf Männer orientiert sind. Link zum Original
Angestrebt wird eine Vielfalt der Betreuungsangebote im Sozialbereich.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. tritt deshalb für Vielfalt der Betreuungsangebot und Gleichberechtigung privater Anbieter gegenüber kommunalen und freigemeinnützigen Trägern ein. Link zum Original
Private Anbieter sozialer Betreuung werden kommunalen und freigemeinnützigen Trägern gleichgestellt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. tritt deshalb für Vielfalt der Betreuungsangebot und Gleichberechtigung privater Anbieter gegenüber kommunalen und freigemeinnützigen Trägern ein. Link zum Original
Die Arbeitsämter leisten vorbereitende und ergänzende Hilfen bei der Vermittlung Behinderter in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Wortlaut im Programm
- vorbereitende und ergänzende Hilfen durch die Arbeitsämter bei der Vermittlung Behinderter in den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie den Ausbau geförderter und begleiteter Arbeit im allgemeinen Arbeitsmarkt und in Werkstätten für Behinderte; Link zum Original
Geförderte und begleitete Arbeit für Behinderte wird im allgemeinen Arbeitsmarkt und in Werkstätten ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- vorbereitende und ergänzende Hilfen durch die Arbeitsämter bei der Vermittlung Behinderter in den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie den Ausbau geförderter und begleiteter Arbeit im allgemeinen Arbeitsmarkt und in Werkstätten für Behinderte; Link zum Original
Das System nicht aufeinander abgestimmter Transferleistungen wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Das gegenwärtige System vielfältiger, nicht aufeinander abgestimmter Transferleistungen mit den daraus entstehenden Ungerechtigkeiten, Widersprüchlichkeiten und Mißbrauchsmöglichkeiten bedarf dringend einer grundlegenden Reform. Link zum Original
Die Systematik, Einkommen zunächst zu besteuern und mit Abgaben zu belasten und es dann über Versicherungen oder Transfers zurückzuführen, wird überwunden.
Wortlaut im Programm
Eine solche Reform muß die gegenwärtige Systematik der Sozialleistungen überwinden, die darauf gründet, daß das Einkommen der Bürgerinnen und Bürger zunächst besteuert und mit Abgaben belastet wird, um ihm dann im Rahmen von gesetzlichen Versicherungen oder Transferleistungen wieder zugeführt zu werden. Link zum Original
Ein neues Sozialsystem soll für Bürgerinnen und Bürger durchschaubar sein.
Wortlaut im Programm
Ein neues Sozialsystem muß darüber hinaus so konstruiert sein, daß es von den Bürgerinnen und Bürgern durchschaut werden kann und daß deren Eigenverantwortlichkeit erhalten bleibt. Link zum Original
Ein neues Sozialsystem soll die Eigenverantwortlichkeit der Bürgerinnen und Bürger erhalten.
Wortlaut im Programm
Ein neues Sozialsystem muß darüber hinaus so konstruiert sein, daß es von den Bürgerinnen und Bürgern durchschaut werden kann und daß deren Eigenverantwortlichkeit erhalten bleibt. Link zum Original
Jeder soll sich selbst gegen Lebensrisiken absichern, die Gemeinschaft greift erst ein, wenn der Einzelne mit seiner Familie das nicht mehr kann.
Wortlaut im Programm
Jeder Bürger und jede Bürgerin muß bereit sein, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen und sich selbst gegen die Risiken und Wechselfälle des Lebens abzusichern. Die Gemeinschaft soll erst dann eingreifen, wenn der Einzelne mit seiner Familie dies nicht mehr kann. Link zum Original
Eine Abkopplung der bedürftigen Minderheit von der Bevölkerungsmehrheit darf es nicht geben.
Wortlaut im Programm
Es darf keine Abkopplung der bedürftigen Minderheit von der Bevölkerungsmehrheit geben. Link zum Original
Ein neues Sozialsystem soll über Jahrzehnte sichere, belastungsfähige und sozial gerechte Regeln gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Ein neues Sozialsystem muß für die kommenden Jahrzehnte, also über den Horizont einer Generation hinaus, sichere, belastungsfähige und sozial gerechte Regeln gewährleisten. Link zum Original
Alle Bürgerinnen und Bürger erhalten mehr Gestaltungs- und Wahlfreiheit bei ihrer sozialen Sicherung.
Wortlaut im Programm
Alle Bürger und Bürgerinnen müssen eine individuelle Gestaltungsfreiheit für ihre soziale Sicherung, d.h. mehr Handlungs- und Wahlfreiheit erhalten. Link zum Original
Wer brutto mehr verdient, soll auch netto mehr erhalten.
Wortlaut im Programm
Arbeit muß sich lohnen. Wer brutto mehr verdient, soll auch netto mehr erhalten. Link zum Original
Brutto-Netto-Umkehrungen durch den Wegfall von Sozialleistungen bei Arbeitsaufnahme oder höherem Einkommen werden beseitigt.
Wortlaut im Programm
Brutto-Netto-Umkehrungen (die ein geringeres Nettoeinkommen trotz gestiegenem Bruttoverdienst zur Folge haben), die bisher durch den Wegfall vieler Sozialleistungen bei Arbeitsaufnahme oder höherem Bruttoeinkommen entstehen, müssen beseitigt werden. Link zum Original
Das Sozialsystem darf weder die Leistungsbereitschaft hemmen noch Schwarzarbeit fördern.
Wortlaut im Programm
Das Sozialsystem darf weder die Leistungsbereitschaft der Menschen hemmen, noch Schwarzarbeit fördern. Link zum Original
Die bisherigen Sozialleistungen werden durch ein Bürgergeldsystem ersetzt.
Wortlaut im Programm
Kernstück des neuen Sozialsystems ist ein stark vereinfachtes und übersichtliches Steuer- und Transfersystem. Dazu werden die bisherigen Sozialleistungen durch ein Bürgergeldsystem und - damit verbunden - eine grundlegende Reform des Besteuerungssystems ersetzt. Link zum Original
Das Bürgergeld kombiniert steuerliche Freibeträge mit sozialen Transferleistungen.
Wortlaut im Programm
Das Bürgergeld kombiniert steuerliche Freibeträge mit sozialen Transferleistungen. Link zum Original
Liegt die Steuerschuld unter dem Bürgergeld, wird der entsprechende Teil des Bürgergeldes ausgezahlt.
Wortlaut im Programm
Im Transferbereich - also in den Fällen, in denen aufgrund geringen Einkommens die Steuerschuld geringer ist als die Höhe des Bürgergeldes - wird der entsprechende Teil des Bürgergeldes ausgezahlt. Er tritt z.B. an die Stelle der Sozialhilfe, des Wohngeldes und des Bafög. Eine Bindung an vorgeschriebene Verwendungszwecke ist nicht vorgesehen. Link zum Original
Das ausgezahlte Bürgergeld ersetzt unter anderem Sozialhilfe, Wohngeld und BAföG.
Wortlaut im Programm
Im Transferbereich - also in den Fällen, in denen aufgrund geringen Einkommens die Steuerschuld geringer ist als die Höhe des Bürgergeldes - wird der entsprechende Teil des Bürgergeldes ausgezahlt. Er tritt z.B. an die Stelle der Sozialhilfe, des Wohngeldes und des Bafög. Eine Bindung an vorgeschriebene Verwendungszwecke ist nicht vorgesehen. Link zum Original
Das ausgezahlte Bürgergeld ist nicht an vorgeschriebene Verwendungszwecke gebunden.
Wortlaut im Programm
Im Transferbereich - also in den Fällen, in denen aufgrund geringen Einkommens die Steuerschuld geringer ist als die Höhe des Bürgergeldes - wird der entsprechende Teil des Bürgergeldes ausgezahlt. Er tritt z.B. an die Stelle der Sozialhilfe, des Wohngeldes und des Bafög. Eine Bindung an vorgeschriebene Verwendungszwecke ist nicht vorgesehen. Link zum Original
Erwerbseinkommen wird nur teilweise auf das Bürgergeld angerechnet.
Wortlaut im Programm
Damit sich Arbeit lohnt und ein Anreiz für Empfänger und Empfängerinnen von Bürgergeld geschaffen wird, wieder auf eigene Füße zu kommen, wird das Einkommen nur teilweise auf das Bürgergeld angerechnet. Link zum Original
Die Arbeitsmarktpolitik verbessert die Arbeitschancen von Frauen, etwa durch Konzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wortlaut im Programm
Erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik muß die Arbeitschancen für Frauen verbessern, z.B. durch Konzepte zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf. Link zum Original
Unterschiedliche Lebensmodelle von Frauen und Männern dürfen in der Erwerbsarbeit nicht zu Nachteilen bei beruflicher Entwicklung und Aufstieg führen.
Wortlaut im Programm
In der Erwerbsarbeit muß für unterschiedliche Lebensmodelle für Frauen und Männer Platz sein, ohne daß daraus Nachteile für berufliche Entwicklung und Aufstieg entstehen. Link zum Original
Während des Erziehungsurlaubs werden Qualifizierungsangebote und Kontakte zum Arbeitgeber angeboten, um die Rückkehr in den Beruf zu erleichtern.
Wortlaut im Programm
- Qualifizierungsangebote und Kontakte zum Arbeitgeber während des Erziehungsurlaubs um die Rückkehr ins Berufsleben zu erleichtern. Link zum Original
Es werden mehr sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsplätze für Frauen und Männer geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Mehr sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsplätze für Frauen und Männer. Link zum Original
Telearbeitsplätze werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Schaffung von Telearbeitsplätzen, um die Chancen auszunutzen, die die modernen Kommunikations- und Informationstechniken bieten. Link zum Original
Für Jugendliche wird eine ausreichende Zahl von Ausbildungsplätzen geschaffen.
Wortlaut im Programm
- eine ausreichende Anzahl von Ausbildungsplätzen, Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.