Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Grundsatzprogramm · beschlossen 22.04.2012 · Original
Das Programm enthält 42 von 615 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 118Seiten im Original
- 2012Beschlussjahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 42
Ein Bürgergeld soll als Grundsicherung eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir das Bürgergeld als Grundsicherung einführen. Link zum Original
Die arbeitende Mitte der Gesellschaft soll Fairness und Freiraum erhalten.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir Fairness und Freiraum für die arbeitende Mitte unse rer Gesellschaft. Link zum Original
Der durch die Soziale Marktwirtschaft geschaffene Wohlstand soll geteilt werden, mit gerechten Chancen, Bildung und Teilhabe für alle.
Wortlaut im Programm
Weil die Soziale Marktwirtschaft Arbeit und Anstrengung belohnt, setzt sie Wachstum frei und schafft Wohlstand. Diesen wollen wir miteinander teilen, denn als liberale Gesellschaft streben wir nach gerechten Chancen, Bildung und Teilhabe für alle. Link zum Original
Gesetzt wird auf individuelle Verantwortung statt auf staatliche Versprechen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf individuelle Verantwortung, nicht auf staatliche Versprechen. Link zum Original
Eine Überlastung der Sozialsysteme gilt als Bedrohung für Freiheit und Soziale Marktwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Eine Überlastung der Sozialsysteme bedroht die Freiheit und die Soziale Marktwirtschaft. Link zum Original
Angestrebt wird eine offene Bürgergesellschaft, in der möglichst jeder von der eigenen Leistung leben kann.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine dynamische, faire und offene Bürgergesellschaft gestalten, in der möglichst jeder von der eigenen Leistung leben kann. Link zum Original
Aufstieg durch Leistung soll möglich sein.
Wortlaut im Programm
Aufstieg durch Leistung muss möglich sein – damit Freiheit von all en gelebt werden kann. Link zum Original
Bürger, die bei der Verwirklichung ihrer Potenziale Hilfe brauchen, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen diejenigen Bürger, die bei der Verwirklichung ihrer Potenziale Hilfe brauchen. Link zum Original
Solidarität und ein liberaler Sozialstaat werden befürwortet, weil Freiheit auch materielle Freiheit voraussetzt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für Solidarität und einen liberalen Sozialstaat, weil individuelle und gesellschaftliche Freiheit auch materielle Freiheit voraussetzt. Link zum Original
Erziehende Mütter und Väter sollen einen flexiblen Arbeitsmarkt und Arbeitszeitmodelle erhalten, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Erziehende Mütter wie Väter brauchen einen flexiblen Arbeitsmarkt und Arbeitszeitmodelle, die ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Link zum Original
Zunächst muss der Einzelne selbst Vorsorge tragen.
Wortlaut im Programm
Zunächst muss der Einzelne selbst Vorsorge tragen. Link zum Original
Menschen mit vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkter Leistungsfähigkeit wird ein würdiges Leben in der Mitte der Gesellschaft garantiert.
Wortlaut im Programm
Liberale garantieren allerdings denjenigen, deren Leistungsfähigkeit vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist und die deshalb nicht oder nur teilweise durch eigene Anstrengungen ihr Leben sichern können, ein würdiges Leben in der Mit te der Gesellschaft. Link zum Original
Die Sicherung des Existenzminimums und die solidarische Absicherung großer Lebensrisiken werden beibehalten.
Wortlaut im Programm
Die Sicherung des Existenzminimums und die solidarische Absicherung vor solchen Lebensrisiken, die der Einzelne nicht alleine tragen kann, ist eine gesellschaftliche und zivilisatorische Errungenschaft, die wir nicht preisgeben werden. Link zum Original
Möglichst viele steuerfinanzierte Transferleistungen sollen in einem liberalen Bürgergeld zusammengeführt werden.
Wortlaut im Programm
Mit dem liberalen Bürgergeld wollen wir deshalb möglichst viele steuerfinanzierte Transferleistungen in ein faires und transparentes System zusammenführen: Das Bürgergeld sichert als regional differenzierte Pauschale das soziokulturelle Existenzminimum von Bedürftigen. Link zum Original
Das Bürgergeld sichert als regional differenzierte Pauschale das soziokulturelle Existenzminimum von Bedürftigen.
Wortlaut im Programm
Mit dem liberalen Bürgergeld wollen wir deshalb möglichst viele steuerfinanzierte Transferleistungen in ein faires und transparentes System zusammenführen: Das Bürgergeld sichert als regional differenzierte Pauschale das soziokulturelle Existenzminimum von Bedürftigen. Link zum Original
Besondere Lebenssituationen werden im Bürgergeld pauschal berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Besondere Lebenssituationen werden ebenfalls pauschal berücksichtigt. Link zum Original
Das Bürgergeld wird aus einer Hand ausgezahlt.
Wortlaut im Programm
Das Bürgergeld wird aus einer Hand ausgezahlt. Link zum Original
Das Finanzamt verrechnet den Bürgergeldanspruch mit der Steuerschuld im Sinne einer negativen Einkommensteuer.
Wortlaut im Programm
Das Finanzamt verrechnet den Anspruch mit der Steuerschuld im Sinne einer negativen Einkommensteuer. Link zum Original
Eigenes Einkommen wird nur prozentual auf das Bürgergeld angerechnet, damit sich Arbeit immer lohnt.
Wortlaut im Programm
Selbst verdientes Einkommen wird prozentual so auf das Bürgergeld angerechnet, dass sich eigene Arbeit immer lohnt. Link zum Original
Erwerbsfähige ohne Arbeit sollen nicht dauerhaft alimentiert werden, sondern Hilfe für eine neue Chance auf Teilhabe erhalten.
Wortlaut im Programm
Wer erwerbsfähig ist und die T eilhabe an Arbeit verloren hat, soll daher nicht dauerhaft alimentiert werden, sondern Hilfe zu einer erneuten Chance auf Teilhabe erhalten. Link zum Original
Das liberale Bürgergeld ist zentrales Instrument des Sozialstaats, weil es Anstrengung belohnt und Bürokratie abbaut.
Wortlaut im Programm
Unser zentrales Instrument ist das liberale Bürgergeld, weil es individuelle Anstrengungen belohnt und Bürokratie abbaut. Link zum Original
Neben Erfolg und Ergebnis soll auch erkennbare eigene Anstrengung honoriert werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir nicht nur Erfolg und Ergebnis honorieren, sondern auch die erkennbare eigene Anstrengung. Link zum Original
Für bestimmte Zielgruppen soll es Arbeitsmarktinstrumente geben, die falls nötig dauerhaft Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt sichern.
Wortlaut im Programm
Deshalb gehören zum ermutigenden Sozialstaat auch auf bestimmte Zielgruppen begrenzte Arbeitsmarktinstrumente, die, falls nötig, auch dauerhaft gleichberechtigte Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt sichern. Link zum Original
Überfällige Entscheidungen für faire und zukunftssichere soziale Sicherungssysteme sollen getroffen werden.
Wortlaut im Programm
Es müssen zudem endlich überfällige Entscheidungen getroffen werden, die unsere sozialen Sicherungssysteme fair und zukunftssicher gestalten. Link zum Original
Nicht generationengerecht finanzierte soziale Sicherungssysteme werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Nicht generationengerecht finanzierte soziale Sicherungssysteme können wir uns nicht länger leisten. Link zum Original
Das Verhältnis von Eigenvorsorge und Solidarität soll an den Lebenschancen von Alten und Jungen neu ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die Balance von Selbs tvorsorge und Solidarität muss an den Lebenschancen von Alten und Jungen neu ausgerichtet werden. Link zum Original
Die Sozialversicherungen sollen stärker kapitalgedeckt finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Die heutige Umlagefinanzierung der Sozialversicherungen ist den demographischen Zukunftsherausforderungen nicht gewachsen. Wir brauchen deshalb mehr Kapitaldeckung. Dies betrifft in besonderem Maße die soziale Pflegeversicherung, damit auch in Zukunft eine pflegerische Versorgung möglich ist, die den Pflegebedürftigen ein Leben in Würde und in angemessener Lebensqualität ermöglicht. Link zum Original
Die Sorge um die Belegschaft soll für Unternehmer ebenso selbstverständlich sein wie angemessene Gewinne.
Wortlaut im Programm
Die Sorge um die Belange der Belegschaft sollte für Unternehmer ebenso selbstverständlich sein wie die Erwirtschaftung angemessener Gewinne. Link zum Original
Arbeitnehmer sollen stärker am Unternehmenserfolg beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Die Arbeitnehmer sollen stärker als bisher am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Link zum Original
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind gemeinsam für die Weiterbildung der Beschäftigten verantwortlich.
Wortlaut im Programm
Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind gleichermaßen verantwortlich für die betriebliche und individuelle Weiterbildung der Mitarbeiter. Link zum Original
Auf staatliche Eingriffe in die Tarifautonomie soll verzichtet werden.
Wortlaut im Programm
Durch Eigenverantwortung der Vertragsparteien kann auf den Eingriff in die Tarifautonomie durch den Staat verzichtet werden. Link zum Original
Laufbahnbegleitende Weiterbildung, familienorientierte Arbeitszeiten und altersgerechte Arbeitsplätze sollen Qualifikationsverluste im demographischen Wandel vermeiden.
Wortlaut im Programm
Stattdessen können durch lau fbahnbegleitende Weiterbildung der Beschäftigten, familienorientierte Arbeitszeiten und altersentsprechende Arbeitsplätze Qualifikationsver luste vermieden werden. Link zum Original
Ein Alternsmanagement als lebensphasenorientierte Personalpolitik wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die Liberalen befürworten daher das sogenannte „AlterNsmanagement“, das Junge wie Ältere als Ausdruck einer lebensphasenorientierten Personalpolitik betrifft. Link zum Original
Der Fachkräftebedarf soll durch Maßnahmen gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu brauchen wir Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und mehr Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt. Link zum Original
Der Arbeitsmarkt soll stärker flexibilisiert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu brauchen wir Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und mehr Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt. Link zum Original
Staat oder Sozialversicherungen sollen den Zugang aller Bürger zu sozialen Dienstleistungen sicherstellen und gegebenenfalls finanzieren.
Wortlaut im Programm
Aus liberaler Sicht müssen der Staat oder die Sozialversicherungen zwar den Zugang zu sozialen Dienstleistungen für alle Bürger sicherstellen und gegebenenfalls finanzieren. Der Staat muss diese Dienstleistungen aber nicht selbst erbringen. Link zum Original
Der Staat soll soziale Dienstleistungen nicht selbst erbringen müssen.
Wortlaut im Programm
Aus liberaler Sicht müssen der Staat oder die Sozialversicherungen zwar den Zugang zu sozialen Dienstleistungen für alle Bürger sicherstellen und gegebenenfalls finanzieren. Der Staat muss diese Dienstleistungen aber nicht selbst erbringen. Link zum Original
Im Sozialmarkt soll Wettbewerb zwischen Privatunternehmen, Sozialunternehmern und gemeinnützigen Organisationen herrschen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen im Sozialmarkt auf Wettbewerb von Privatunternehmen, Sozialunterne hmern und gemeinnützigen Organisationen. Link zum Original
Leistungsempfänger sollen zu Kunden werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Leistungsempfänger zum Kunden machen. Link zum Original
Die Subventionsfinanzierung von Einrichtungen soll wo möglich durch Gutscheine oder Geldleistungen an die Unterstützten ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb sollte die Subventionsfinanzierung von Einrichtungen, wo immer möglich, durch Gutscheinfinanzierung oder Geldleistungen an die zu Unterstützenden abgelöst werden. Link zum Original
Wo Subjektfinanzierung nicht möglich ist, sollen Ausschreibungslösungen geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Subjekt- vor Objektfinanzie rung muss Leitlinie sein. Wo dies nicht möglich ist, sind Ausschreibung slösungen zu prüfen. Link zum Original
Kleine, innovative und private Anbieter sollen faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Sozialkonzernen und staatlichen Einrichtungen erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen faire Wettbewerbsbedingungen für kleine, innovative und private Anbieter gegenüber Sozialkonzernen und staatlichen Einrichtungen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.