Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Brandenburg 2014 · beschlossen 21.06.2014 · Original
Das Programm enthält 22 von 429 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 22Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 53Seiten im Original
- 2014Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 22
Vor neuen Maßnahmen, Auflagen und Normen sollen Energie- und Ressourcenverbrauch sowie Umweltbelastung im Ganzen bewertet werden.
Wortlaut im Programm
Daher setzen wir uns dafür e in, dass vor der Umsetzung von Maßnahmen oder der Schaffung neuer Auflagen und Normen immer die Senkung von Energie und Ressourcenverbrauch sowie die Umweltbelastung im Ganzen betrachtet und bewertet wird. Link zum Original
Die Wasserwirtschaft wird aus dem Umweltbereich herausgelöst und dem Landwirtschaftsbereich unterstellt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen eine Änderung im Wassermanagement. Hier f ür w er den w i r den Bereich der Wasserwirtschaft aus dem Umweltbereich herauslösen und dem Landwirtschaftsbereich unterstellen. Link zum Original
Mittel werden aus dem Naturschutz in die Wasserwirtschaft umgeschichtet.
Wortlaut im Programm
Um die im Land Brandenburg fälligen hydrologischen Aufgaben bewältigen zu können, werden wir Mittel aus dem Naturschutz in den Bereich der Wasserwirtschaft umschichten. Link zum Original
Das Wasser- und Bodenverbandswesen wird grundlegend reformiert.
Wortlaut im Programm
Daneben werden wir das Wasser- und Bodenverbandswesen grundlegend reformieren. Link zum Original
Die Struktur der Wasser- und Bodenverbände wird demokratisch und ihre Arbeit transparent gestaltet.
Wortlaut im Programm
Unser Ans p r u c h i s t es, d i e Struktur der Verb ä n de demokratisch und ihre Arbeit transparent zu gestalten. Dies kann nur d u r c h d i e Einf ü h r ung der Einzelmitgliedschaft der Flächeneigentümer in den Verbänden erreicht werden. Link zum Original
Die Einzelmitgliedschaft der Flächeneigentümer in den Wasser- und Bodenverbänden wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Unser Ans p r u c h i s t es, d i e Struktur der Verb ä n de demokratisch und ihre Arbeit transparent zu gestalten. Dies kann nur d u r c h d i e Einf ü h r ung der Einzelmitgliedschaft der Flächeneigentümer in den Verbänden erreicht werden. Link zum Original
Die Flächenmaßstäbe für die Beiträge an die Wasser- und Bodenverbände werden nach Nutzungsarten differenziert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus werden wir auch die zur Berechnung der Beiträge maßgeblichen Flächenmaßstäbe nach Nutzungsarten differenzieren. Link zum Original
Für kleine Grabensysteme wird die Kategorie der Gewässer III. Ordnung eingeführt.
Wortlaut im Programm
Insbesondere für kleine Grabensysteme werden wir die neue Kategorie der Gewässer III. Ordnung einführen und den Landnutzern damit mehr Verantwortung für die Unterhaltung von Kleinstgewässern übertragen. Link zum Original
Landnutzer erhalten mehr Verantwortung für die Unterhaltung von Kleinstgewässern.
Wortlaut im Programm
Insbesondere für kleine Grabensysteme werden wir die neue Kategorie der Gewässer III. Ordnung einführen und den Landnutzern damit mehr Verantwortung für die Unterhaltung von Kleinstgewässern übertragen. Link zum Original
Die Wasser- und Bodenverbände sind ausschließlich für Planung und Überwachung zuständig.
Wortlaut im Programm
Die Wasser- und Bodenverbände sind ausschließlich für Planungen und Überwachungen zuständig. Die Durchführung der Ausbau- und Instandsetzungsarbeiten ist im Auftrag der Verbände d u r c h p r i v a t e Unternehmen durchzuführen. Link zum Original
Ausbau- und Instandsetzungsarbeiten werden im Auftrag der Verbände von privaten Unternehmen durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Die Wasser- und Bodenverbände sind ausschließlich für Planungen und Überwachungen zuständig. Die Durchführung der Ausbau- und Instandsetzungsarbeiten ist im Auftrag der Verbände d u r c h p r i v a t e Unternehmen durchzuführen. Link zum Original
Umwelt- und Klimaschutzpolitik soll rational statt ideologisch sein.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für eine rationale statt ideologische Umwelt- und Klimaschutzpolitik. Link zum Original
Der Nachhaltigkeitsprozess des Landes wird beendet.
Wortlaut im Programm
Den in den letzten Jahren künstlich befeuerten Nachhalt igkeitsprozess werden wir beenden und die hierfür bereitgestellten finanziellen Mittel für die Stärkung des Miteinanders von Naturschutz und Landnutzung einsetzen, etwa durch die Stärkung des Vertragsnaturschutzes. Link zum Original
Die dafür bereitgestellten Mittel werden für das Miteinander von Naturschutz und Landnutzung, etwa den Vertragsnaturschutz, eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Den in den letzten Jahren künstlich befeuerten Nachhalt igkeitsprozess werden wir beenden und die hierfür bereitgestellten finanziellen Mittel für die Stärkung des Miteinanders von Naturschutz und Landnutzung einsetzen, etwa durch die Stärkung des Vertragsnaturschutzes. Link zum Original
Der Bedarf Brandenburgs an Großschutzgebieten gilt als gedeckt.
Wortlaut im Programm
Der Bedarf Brandenburgs an Großschutzgebieten ist gedeckt. Link zum Original
Eine Reform der Naturschutzverwaltung wird für notwendig gehalten.
Wortlaut im Programm
Für diskussionswürdig halten wir in diesem Rahmen die immer wieder verschobene, aber essentiell notwendige Reform der Naturschutzverwaltung. Link zum Original
Großschutzgebiete mit hohem Waldanteil können bei ausreichender Personalausstattung und Vorbereitung auf die Hoheitsforstverwaltung übertragen werden.
Wortlaut im Programm
Die Übertragung von Großschutzgebieten auf die Hoheitsforstverwaltung des Landes kann dabei ein zukünftiges neues Aufgabenfeld, insbesondere für Großschutzgebiete mit hohem Waldanteil, sein. Das kann jedoch nur mit der notwendigen Personalausstattung und bei detaillierter aufgabenkritischer Vorbereitung geschehen. Link zum Original
Die Kriterien für die Unterschutzstellung bedrohter Arten werden überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Auch die Kriterien für die Unterschutzstellung bedrohter Arten werden wir überarbeiten. Link zum Original
Eingriffe in Bestände geschützter Arten zum Schutz der Landnutzung und des Hochwasserschutzes werden erleichtert.
Wortlaut im Programm
Zum Schutz vor Beeinträchtigungen der L an d n u t zu n g und des Hochwasserschutzes werden wir die Möglichkeit, bei Bedarf in die Bestände einzugreifen, erleichtern. Link zum Original
Künstliche Schutzräume für Arten wie Biber und Kormoran werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Künstliche Schutzräume, wie sie in der Vergangenheit um Biber und Kormoran gezogen wurden, haben die Akzeptanz des Naturschutzes sinken lassen. Diese fatale Entwicklung werden wir mit einer pragmatischen Politik und ohne ideologische Scheuklappen stoppen! Link zum Original
Landesrechtliche Regelungen im Naturschutz werden auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft und gegebenenfalls abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Das derzeitige Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbrauchers c h u t z (L U G V) werden wir einer grundlegenden Aufgaben- und Strukturkritik unterziehen: Sämtliche landesseitig erlassenen Regelungen im Bereich Naturschutz werden wir auf deren Sinnhaftigkeit für ein Miteinander von Naturschutz und Landwirtschaft prüfen und gegebenenfalls abschaffen. Link zum Original
Die 14 Großschutzgebiete werden aus der Zuständigkeit des Landesamts herausgelöst und in eine Stiftung überführt.
Wortlaut im Programm
Die derzeit unter der Aufsicht des LUGV befindlichen 14 Großschutzgebiete werden wir aus dessen Zuständigkeitsbereich herauslösen und in eine Stiftung überführen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.