Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Abgeordnetenhauswahl Berlin 2016 · beschlossen 12.03.2016 · Original
Das Programm enthält 45 von 846 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 58Seiten im Original
- 2016Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 45
Modernisierung und Umbau des ICC sollen nicht durch Auflagen des Denkmalschutzes verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Eine entsprechende Modernisierung und der Umbau des ICC dürfen deshalb nicht durch Auflagen des Denkmalschutzes faktisch unmöglich gemacht werden. Link zum Original
Für den Museumsbau am Kulturforum wird eine herausragende neue Architektur entworfen.
Wortlaut im Programm
Dabei ist auch die einmalige Chance zu nutzen, eine herausragende „neue Architektur für Neue Kunst“ für den Museumsbau zu entwerfen. Link zum Original
Berlin bleibt eine der führenden Kulturmetropolen Europas und der Welt.
Wortlaut im Programm
Berlin muss eine der führenden Kulturmetropolen Europas und der Welt bleiben. Link zum Original
Staatliche Kulturausgaben gelten nicht als bloße Alimentierung, sondern als Investition in Bildung und Tourismus.
Wortlaut im Programm
Staatliche Ausgaben für Kultur dürfen nicht als bloße Alimentierung des kulturellen Lebens verstanden werden. Link zum Original
Öffentliche Mittel zur Kulturförderung werden verantwortungsvoll und mit Planungssicherheit eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Die öffentlichen Mittel zur Kulturförderung müssen intelligent und verantwortungsvoll eingesetzt werden sowie Planungssicherheit schaffen. Link zum Original
Berlin erhält ein klares Konzept, was nach welchen Kriterien kulturell gefördert wird.
Wortlaut im Programm
Die öffentlichen Mittel zur Kulturförderung müssen intelligent und verantwortungsvoll eingesetzt werden sowie Planungssicherheit schaffen. Hierfür braucht Berlin ein klares Konzept, das bestimmt, was auf welche Weise nach welchen Kriterien gefördert werden soll. Link zum Original
Die bisherigen Kulturfördermodelle werden kritisch gesichtet und bewertet.
Wortlaut im Programm
Hierfür braucht Berlin ein klares Konzept, das bestimmt, was auf welche Weise nach welchen Kriterien gefördert werden soll. Dazu sind zunächst die bisherigen Fördermodelle einer kritischen Sichtung und Bewertung zu unterziehen. Link zum Original
Eine Einmischung in künstlerische Inhalte über die Kulturförderung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Einmischung in künstlerische Inhalte und Programmatik von Kunst und Kultur über das Mittel der Kulturförderung lehnen wir strikt ab: Kunst ist frei und muss frei bleiben. Link zum Original
Institutionelle und Projektförderung in der Kultur werden grundlegend überprüft.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine grundlegende Überprüfung der institutionellen und der Projektförderung. Link zum Original
Für Aufnahme und Verbleib in der institutionellen Kulturförderung gelten klare Kriterien.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine grundlegende Überprüfung der institutionellen und der Projektförderung. Auch hier müssen klare Kriterien für die Aufnahme und das Verbleiben in der institutionellen Förderung und Maßstäbe zur Überprüfung der sinnvollen Verwendung von staatlichen Mitteln gelten. Link zum Original
Die Verwendung öffentlicher Kulturfördermittel wird transparent belegt und auf Effektivität geprüft.
Wortlaut im Programm
Die Verwendung öffentlicher Fördermittel muss auch im Kulturbereich stets transparent belegt und auf ihre Effektivität hin überprüft werden. Link zum Original
Maßstab der Kulturförderung ist die kulturelle Qualität.
Wortlaut im Programm
Der Maßstab für eine Förderung kann nur die jeweilige kulturelle Qualität sein. Link zum Original
Überlebte Kulturinstitutionen werden zur Disposition gestellt.
Wortlaut im Programm
Der Maßstab für eine Förderung kann nur die jeweilige kulturelle Qualität sein. Hierzu gehören neben dem künstlerischen Wert auch Parameter wie Einzigartigkeit, Zukunftsorientierung, innovative Kraft und Förderung der Imagebildung Berlins. Hierzu gehört auch, überlebte Institutionen zur Disposition zu stellen. Link zum Original
Die quasi-institutionelle Förderung von Kultureinrichtungen über wiederkehrende Projektförderung wird durch institutionelle Förderung ersetzt oder eingestellt.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang ist auch die „quasi -institutionelle“ Förderung von vielen kulturellen Berliner Einrichtungen durch regelmäßige Projektförderung aus diversen Haushaltstöpfen in Zukunft entweder durch eine institutionelle Förderung zu ersetzen oder einzustellen. Link zum Original
Die versteckte institutionelle Kulturförderung über die Lottogesellschaft und den Hauptstadtkulturfonds wird beendet.
Wortlaut im Programm
Eine versteckte institutionelle Förderung durch Schattenhaushalte wie die Lottogesellschaft Berlin oder den Hauptstadtkulturfonds muss beendet werden. Link zum Original
Mittel der Lottogesellschaft und des Hauptstadtkulturfonds werden nur für gesondert definierte Einzelprojekte verwendet.
Wortlaut im Programm
Eine versteckte institutionelle Förderung durch Schattenhaushalte wie die Lottogesellschaft Berlin oder den Hauptstadtkulturfonds muss beendet werden. Diese Mittel dürfen nur für gesondert definierte einzelne Projekte verwendet werden. Link zum Original
Der Anteil privat getragener und unternehmerisch geführter Kultureinrichtungen wird gesteigert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Anteil ganz in privater Trägerschaft befindlicher und unternehmerisch geführter Kultureinrichtungen steigern. Link zum Original
In Kooperation mit Eigentümern werden mehr Flächen für Graffiti bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass in Kooperationen mit Eigentümern, vermehrt Flächen für Graffitis bereitgestellt werden. Link zum Original
Die Finanzierung aus dem Kulturhaushalt wird im Einzelfall auf Marktverzerrung überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung durch den Kulturhaushalt muss im Einzelfall genau überprüft werden, damit sie nicht marktverzerrend wirkt. Link zum Original
Kultureinrichtungen sind verpflichtet, auch private Spenden und Sponsorengelder einzuwerben.
Wortlaut im Programm
Keine Kulturorganisation darf sich auf Zusagen der öffentlichen Förderung ausruhen. Es muss eine ständige Verpflichtung jeder Einrichtung sein, auch private Spenden und Sponsorengelder zu akquirieren. Link zum Original
Private Mittel ergänzen die staatliche Grundfinanzierung öffentlich geförderter Kulturhäuser, ersetzen sie aber nicht.
Wortlaut im Programm
Bei öffentlich geförderten Häusern sollen private Mittel die staatliche Grundfinanzierung ergänzen, nicht ersetzen. Link zum Original
Erfolgreich eingeworbene Drittmittel führen nicht zur Kürzung der öffentlichen Kulturförderung.
Wortlaut im Programm
Die erfolgreiche Einwerbung von Mitteln darf nicht zur Kürzung der öffentlichen Förderung führen. Link zum Original
Kultureinrichtungen arbeiten als eigenständige Einheiten und planen Budget, Personal und Investitionen selbst.
Wortlaut im Programm
Die Kultureinrichtungen müssen in die Lage versetzt werden, als eigenständige Einheiten zu arbeiten, ihr Budget zu planen und zu verwalten, ihren Personaleinsatz und -bedarf sowie mittel- und langfristige Investitionen selbst festlegen zu können. Link zum Original
Die Zuordnung der großen Kultureinrichtungen als Bundes- oder Landesaufgabe wird überdacht.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf die großen öffentlich finanzierten Kultureinrichtungen Berlins sollte die Zuordnung als Bundes - oder Landesaufgabe überdacht und der Hauptstadtkulturvertrag ggf. nachverhandelt werden. Link zum Original
Der Hauptstadtkulturvertrag wird gegebenenfalls nachverhandelt.
Wortlaut im Programm
Im Hinblick auf die großen öffentlich finanzierten Kultureinrichtungen Berlins sollte die Zuordnung als Bundes - oder Landesaufgabe überdacht und der Hauptstadtkulturvertrag ggf. nachverhandelt werden. Link zum Original
Eine Studie zur Umwegrentabilität der Berliner Kultur wird in Auftrag gegeben.
Wortlaut im Programm
Um die positiven Auswirkungen der Kulturszene in der Berliner Wirtschaft verifizieren zu können, wollen wir eine Studie zur sogenannten Umwegrentabilität (positive Auswirkungen des Kulturangebots auf die Einnahmen von Gastronomie, Gewerbe und öffentlicher Hand) initiieren, wie sie z. B. vom Gewandhaus Leipzig bereits durchgeführt wurde. Link zum Original
Ein zentrales Bibliothekskonzept für ganz Berlin wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es ist ein zentrales Bibliothekskonzept für ganz Berlin zu schaffen, das die Teilhabe aller Bürger verbessert. Link zum Original
Die Zentrale Landesbibliothek wird am Standort der Amerika-Gedenkbibliothek neu gebaut.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für den Neubau der Zentralen Landesbibliothek (ZLB) am Standort der alten Amerika- Gedenkbibliothek ein. Link zum Original
Die Zentrale Landesbibliothek wird in ein gesamtberliner Bibliothekskonzept eingebunden.
Wortlaut im Programm
Die ZLB muss in ein Bibliothekskonzept für ganz Berlin eingebunden werden, das auch die flächendeckende Verfügbarkeit lokaler Bibliotheken sichert. Link zum Original
Die flächendeckende Verfügbarkeit lokaler Bibliotheken wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Die ZLB muss in ein Bibliothekskonzept für ganz Berlin eingebunden werden, das auch die flächendeckende Verfügbarkeit lokaler Bibliotheken sichert. Link zum Original
Der geplante Neubau des Museums der Moderne am Kulturforum wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen den geplanten Neubau des Museums der Moderne am Kulturforum. Link zum Original
Die drei Berliner Opernhäuser bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Berlin hat drei Opernhäuser von hohem Rang. Diese gilt es zu erhalten. Link zum Original
Die Struktur der Berliner Opernstiftung wird auf Wirtschaftlichkeit und Synergieeffekte überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Struktur der Berliner Opernstiftung werden wir im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit und die Erreichung der angestrebten Synergieeffekte überprüfen und auf der Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse Reformvorschläge entwickeln. Link zum Original
Auf Grundlage der Überprüfung werden Reformvorschläge für die Opernstiftung entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die Struktur der Berliner Opernstiftung werden wir im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit und die Erreichung der angestrebten Synergieeffekte überprüfen und auf der Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse Reformvorschläge entwickeln. Link zum Original
Berlin hat exzellente Opernhäuser mit internationaler Ausstrahlung.
Wortlaut im Programm
Ziel ist es, exzellente Opernhäuser mit internationaler Ausstrahlung in Berlin zu haben. Link zum Original
Museen der politischen und historischen Bildung werden kostenfrei.
Wortlaut im Programm
Um den Berlinern einen tieferen Einblick in die Kultur und Geschichte zu geben, müssen künftig Museen, die der politischen und historischen Bildung dienen, kostenfrei werden. Link zum Original
Entfallende Eintritte werden etwa über ein Pay-What-You-Want-System ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Um den Berlinern einen tieferen Einblick in die Kultur und Geschichte zu geben, müssen künftig Museen, die der politischen und historischen Bildung dienen, kostenfrei werden. Die entfallenden Eintritte können etwa durch ein "Pay What You Want" -System kompensiert werden. Link zum Original
Das Gedenkstättenkonzept wird mit Schwerpunkt auf Forschung und moderner Geschichtsvermittlung fortgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Fortschreibung des Gedenkstättenkonzepts: Unsere Ziele sind Forschung zur Aufklärung der Vergangenheit und Vermittlung der Geschichte mit modernen pädagogischen Konzepten mit Bezug auf die universelle Menschenrechtsbildung. Link zum Original
Das Stadtmuseum erhält ein Museumskonzept zur Darstellung der Berliner Geschichte von den Anfängen bis heute.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Erarbeitung und Umsetzung eines Museumskonzeptes des Stadtmuseums zur Darstellung von Berlins Geschichte von Anfang bis heute. Link zum Original
Für die Liegenschaften der Dahlemer Museen wird ein Nachnutzungskonzept entwickelt.
Wortlaut im Programm
Für die Liegenschaften der Dahlemer Museen sollte ein Nachnutzungskonzept entwickelt werden. Link zum Original
Die Bestände der Dahlemer Museen werden kurzfristig vor dem Verfall gesichert.
Wortlaut im Programm
Für die Liegenschaften der Dahlemer Museen sollte ein Nachnutzungskonzept entwickelt werden. Kurzfristig müssen die Bestände vor dem Verfall gesichert werden. Link zum Original
Die Friedrichswerdersche Kirche wird vor weiterer Gefährdung durch Baumaßnahmen im Umfeld geschützt.
Wortlaut im Programm
Die Friedrichswerdersche Kirche soll als Ausstellungshaus der Nationalgalerie wiederhergestellt werden. Es ist abzusichern, dass sie nicht weiter durch Baumaßnahmen im Umfeld gefährdet wird. Link zum Original
Der bauliche und konzeptionelle Zustand der Kultureinrichtungen wird umfassend erhoben.
Wortlaut im Programm
Um den politischen Handlungsbedarf zu umreißen, fordern wir die umfassende Bestandsaufnahme des baulichen und konzeptionellen Zustands der Kultureinrichtungen sowie die Inventarisierung und Digitalisierung des Kulturbesitzes Berlins. Link zum Original
Der Kulturbesitz Berlins wird inventarisiert und digitalisiert.
Wortlaut im Programm
Um den politischen Handlungsbedarf zu umreißen, fordern wir die umfassende Bestandsaufnahme des baulichen und konzeptionellen Zustands der Kultureinrichtungen sowie die Inventarisierung und Digitalisierung des Kulturbesitzes Berlins. Link zum Original
Ausnahmeregelungen vom Lärmschutz werden geschaffen, um dem Clubsterben entgegenzuwirken.
Wortlaut im Programm
Wir fordern Ausnahmeregelungen vom L ärmschutzgesetz zu schaffen, um dem Clubsterben entgegenzuwirken. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.