FDP · Eine neue Generation Bayern.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Bayern 14.10.2018 · beschlossen 24.03.2018 · Original
Das Programm enthält 37 von 1.008 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 37Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 79Seiten im Original
- 2018Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 37
Tiertransporte werden nur noch mit Videoüberwachung durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Tiertransporte dürfen künftig ausschließlich mit Videoüberwachung durchgeführt werden. Link zum Original
Transporte von Schlachttieren in Länder außerhalb der EU werden verboten.
Wortlaut im Programm
Transporte von Schlachttieren in EU-Drittländer wollen wir verbieten. Link zum Original
Für Tiertransporte wird eine strengere Definition von Zuchttieren festgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zudem, dass eine strengere Definition von Zuchttieren im Rahmen der Transporte verfasst wird und die Genehmigung des Transportes durch die Veterinärämter erteilt wird. Link zum Original
Tiertransporte werden durch die Veterinärämter genehmigt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern zudem, dass eine strengere Definition von Zuchttieren im Rahmen der Transporte verfasst wird und die Genehmigung des Transportes durch die Veterinärämter erteilt wird. Link zum Original
Schlachthöfe werden in allen Bereichen, in denen sich Tiere aufhalten, gesetzlich verpflichtend videoüberwacht.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fordern eine gesetzlich vorgeschriebene Videoüberwachung von Schlachthöfen in allen Bereichen, in denen sich Tiere aufhalten. Link zum Original
Tiere haben ein Recht auf einen möglichst schmerzlosen und angstfreien Tod, den die derzeitige Kontrollpraxis der Veterinärämter nicht garantiert.
Wortlaut im Programm
Tiere haben ein Recht auf einen so weit wie möglich schmerzlosen und angstfreien Tod, der durch die derzeitige Kontrollpraxis der Veterinärämter jedoch nicht garantiert werden kann. Link zum Original
Der Weideschuss wird befürwortet, weil er Tiertransporte verringert und durch weniger Stress bei der Tötung das Tierwohl verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Durchführung des sogenannten Weideschusses trägt nicht nur zur Reduzierung von Tiertransporten bei: Die Stressreduktion bei der Tötung sorgt zudem für mehr Tierwohl und folglich auch für eine bessere Fleischqualität. Link zum Original
Die Weideschussgenehmigung soll langfristig mit dem Erwerb des Jagdscheins erlangt werden können.
Wortlaut im Programm
Langfristig soll auch die Aufnahme der Weideschussgenehmigung bei der Erlangung des Jagdscheins möglich sein. Link zum Original
Mobile Schlachtkammern werden gefördert, damit das Zeitlimit von 60 Minuten zwischen Schuss und Schlachtung überall eingehalten werden kann.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir sogenannte mobile Schlachtkammern fördern, damit das Zeitlimit von 60 Minuten vom Schuss bis zur Schlachtung unabhängig von den Gegebenheiten vor Ort eingehalten werden kann. Link zum Original
Eine allgemeine Tierhalteverordnung für Haus-, Nutz- und Zootiere mit konkreten Mindestanforderungen an die Tierhaltung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fordern eine allgemeine Tierhalteverordnung für Haus-, Nutz- und Zootiere, die konkrete Mindestanforderungen an die Haltung von Tieren vorsieht. Link zum Original
Wildtiere werden in Zirkussen verboten.
Wortlaut im Programm
Daher schließen wir uns auch dem weit verbreiteten Wildtierverbot in Zirkussen an. Link zum Original
Werden land- oder forstwirtschaftliche Flächen beansprucht, sind Ausgleichszahlungen, Wiederherstellung der Bewirtschaftbarkeit und Schadensersatz vor der Ausweisung zu regeln.
Wortlaut im Programm
Soweit land- oder forstwirtschaftliche Nutzflächen beansprucht werden, müssen Fragen wie Ausgleichszahlungen für Ernteausfälle, die Wiederherstellung der Bewirtschaftbarkeit oder Schadensersatz vor einer Ausweisung geregelt werden. Link zum Original
Leitbild der Landwirtschaftspolitik ist der Landwirt als Unternehmer.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten setzen uns für den Landwirt als Unternehmer ein. Er ist Leitbild unserer Landwirtschaftspolitik. Link zum Original
Neue Vermarktungsmodelle und Nebenerwerbsmöglichkeiten für Landwirte werden durch niedrige Steuern und weniger Bürokratie gefördert.
Wortlaut im Programm
Um dies zu unterstützen, wollen wir neue Vermarktungsmodelle und Nebenerwebsmöglichkeiten durch niedrige Steuern und weniger Bürokratie fördern. Link zum Original
Direkte staatliche Eingriffe in den Agrarmarkt werden grundsätzlich abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten lehnen direkte staatliche Markteingriffe grundsätzlich ab, denn staatliche Einflüsse können extrem marktverzerrend wirken. Link zum Original
Molkereien müssen sich mit ihren Strategien im geöffneten Binnenmarkt behaupten.
Wortlaut im Programm
Im weitgehend geöffneten Binnenmarkt müssen sich auch die Strategien der Molkereien beweisen. Link zum Original
Nationale oder europäische Mengenbegrenzungen in offenen Agrarmärkten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
In offenen Märkten sind nationale, bzw. europäische Mengenbegrenzungen nicht zielführend. Link zum Original
Agrarfördermittel sollen verstärkt in Bereichen von großem öffentlichem Interesse wie dem Tierwohl eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Fördermittel müssen aus den genannten Gründen verstärkt in Bereichen von großem öffentlichen Interesse - wie etwa der Verbesserung des Tierwohls - eingesetzt werden. Link zum Original
Regionalstrategien in der Landwirtschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir treten daher für Regionalstrategien ein. Link zum Original
Handelsliberalisierung und Freihandel sollen generell gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Eine Handelsliberalisierung und den Freihandel wollen wir generell fördern. Link zum Original
Der Staat soll die Erschließung interessanter Zielmärkte für die Landwirtschaft professionell unterstützen.
Wortlaut im Programm
Von staatlicher Seite muss die weitere Erschließung interessanter Zielmärkte professionell unterstützt werden. Link zum Original
Das Kartellrecht soll auch auf dem Agrarmarkt gelten.
Wortlaut im Programm
Auch auf dem Agrarmarkt muss das Kartellrecht gelten. Link zum Original
Marktdominierende Oligopole und Monopole in Landwirtschaft, Weiterverarbeitung und Lebensmitteleinzelhandel sollen verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Große, marktdominierende Oligopole oder Monopole müssen sowohl in der Landwirtschaft selbst, als auch in der Weiterverarbeitung und im Lebensmitteleinzelhandel verhindert werden. Link zum Original
Dauerhafte Subventionen in der Landwirtschaft gelten als kontraproduktiv.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten halten Subventionen in der Landwirtschaft auf Dauer für kontraproduktiv. Link zum Original
Für landwirtschaftliche Leistungen ohne Marktwert wie die Landschaftspflege soll auf regionaler Ebene ein Interessenausgleich zwischen Erbringern und Nutznießern festgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Für Dienstleistungen des Sektors, für die kein Marktwert generiert werden kann - wie etwa die Landschaftspflege - muss auf regionaler Ebene ein Interessenausgleich zwischen Erbringern und Nutznießern definiert werden. Link zum Original
Ein Mindestmaß an Versorgungssicherheit soll gewährleistet sein.
Wortlaut im Programm
Zudem muss ein Mindestmaß an Versorgungssicherheit gewährleistet sein. Link zum Original
Landwirte sollen selbst entscheiden können, wie und mit welchen Produkten sie sich am Markt positionieren.
Wortlaut im Programm
Der Landwirt soll selbst die Entscheidung treffen können, wie und mit welchen Produkten er sich auf dem Markt positionieren möchte. Link zum Original
Sowohl Risiken als auch Nutzen moderner Pflanzenschutzmittel werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten Bayern erkennen sowohl die möglichen Risiken als auch den Nutzen moderner Pflanzenschutzmittel an. Link zum Original
Der nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln soll durch konstruktive Aufklärungsarbeit ergänzt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss der „nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" durch eine konstruktive Aufklärungsarbeit ergänzt werden. Link zum Original
Die Agrarforschung soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Forschung stärken und den Ausbau der konzernunabhängigen Pflanzenzucht weiterentwickeln. Link zum Original
Der Ausbau der konzernunabhängigen Pflanzenzucht soll weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Forschung stärken und den Ausbau der konzernunabhängigen Pflanzenzucht weiterentwickeln. Link zum Original
Wirkgenaue, spezialisierte Pflanzenschutzstrategien sollen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nachhaltig reduzieren.
Wortlaut im Programm
Ziel müssen wirkgenaue, spezialisierte Pflanzenschutzstrategien sein, um dadurch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nachhaltig zu reduzieren. Link zum Original
Die bayerische Landwirtschaft soll, soweit möglich, die Vorzüge der Digitalisierung nutzen.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten wollen, dass - sofern möglich - auch in der bayerischen Landwirtschaft von den Vorzügen der Digitalisierung Gebrauch gemacht wird. Link zum Original
Eine Modernisierung der Land- und Forstwirtschaft gilt für Wettbewerb und Umweltschutz als unausweichlich.
Wortlaut im Programm
Eine Modernisierung der Land- und Forstwirtschaft ist sowohl für den Wettbewerb, als auch für den Umweltschutz unausweichlich. Link zum Original
Landwirtschaftliche Betriebe sollen bei der Umstellung auf moderne Systeme stärker gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Betriebe sollten deshalb bei der Umstellung auf moderne Systeme mehr gefördert werden. Link zum Original
Gezielte Agrarinvestitionen zur Verbesserung der Haltungsformen sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten unterstützen die Förderung gezielter Agrarinvestitionen, um weitere Verbesserungen bei den Haltungsformen zu erreichen. Link zum Original
Ein freiwilliges staatliches Tierwohl-Label soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fordern die Einführung eines freiwilligen, staatlichen Tierwohl-Labels. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.