FDP · Eine neue Generation Bayern.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 14.10.2018 · beschlossen 24.03.2018 · Original
Das Programm enthält 35 von 1.008 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 79Seiten im Original
- 2018Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 35
Kirche und Staat werden getrennt, der Staat verhält sich neutral und unparteiisch gegenüber allen Religionsgemeinschaften.
Wortlaut im Programm
Damit bekräftigt die FDP ihre Forderung nach Trennung von Kirche und Staat, nach staatlicher Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber allen Religionsgemeinschaften auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Link zum Original
Der Freistaat trägt Verantwortung für die staatlichen und staatlich geförderten Kulturinstitutionen in München, Nürnberg und im ländlichen Raum.
Wortlaut im Programm
Bayern beheimatet Institutionen von Weltruf, deshalb stehen wir zu unserer Verantwortung für die staatlichen und staatlich geförderten Kulturinstitutionen in den Metropolen München und Nürnberg, ebenso wie für den ländlichen Raum. Link zum Original
Staatliche Kulturinstitutionen erhalten Budgethoheit, um Eintrittspreise frei zu gestalten und Ressourcen effektiv einzusetzen.
Wortlaut im Programm
Auch wollen wir den staatlichen Kulturinstitutionen Budgethoheit geben, damit sie ihre Eintrittspreise frei gestalten und Ressourcen effektiv einsetzen können. Link zum Original
Bürgerschaftliche Kulturprojekte und Kleinkunstprojekte werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig wollen wir bürgerschaftliche Kulturprojekte und Kleinkunstprojekte aus allen Bereichen der Kunst stärken. Link zum Original
Über den Kulturfonds und den kommunalen Finanzausgleich werden verstärkt Sanierungen von Kultureinrichtungen in den Regionen ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Über den Kulturfonds und den kommunalen Finanzausgleich müssen verstärkt Sanierungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen in den Regionen ermöglicht werden. Link zum Original
Der Kulturfonds Bayern wird finanziell gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss der Kulturfonds Bayern finanziell gestärkt werden. Link zum Original
Erfolgreich gestartete, noch nicht eigenfinanzierte Projekte des Kulturfonds können in begründeten Fällen weitergeführt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir in begründeten Fällen ermöglichen, dass durch den Kulturfonds initiierte Projekte weitergeführt werden, wenn sie erfolgreich gestartet sind, aber sich noch nicht vollständig eigenfinanziert tragen können. Link zum Original
Über die Vergabe von Kulturfondsmitteln entscheidet eine überparteiliche, unabhängige Jury mit wechselnder Besetzung.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir in begründeten Fällen ermöglichen, dass durch den Kulturfonds initiierte Projekte weitergeführt werden, wenn sie erfolgreich gestartet sind, aber sich noch nicht vollständig eigenfinanziert tragen können. Über die Vergabe soll endlich eine überparteiliche, unabhängige Jury mit wechselnder Besetzung entscheiden. Link zum Original
Kultureinrichtungen werden besser vernetzt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten unterstützen die bessere Vernetzung von Kultureinrichtungen. Link zum Original
Kooperationsverträge zwischen Kitas und Schulen einerseits sowie Kultureinrichtungen, Kunst- und Musikschulen und Vereinen andererseits werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Kunst- und Musikunterricht in den Schulen stärken und flankierend Kooperationsverträge zwischen Kindertagesstätten und Schulen auf der einen und Kunst- und Kultureinrichtungen, Kunst- und Musikschulen und Vereinen auf der anderen Seite fördern. Link zum Original
Das Landesdenkmalamt soll sich stärker als Dienstleister für die Bürger verstehen.
Wortlaut im Programm
Das Landesdenkmalamt darf jedoch nicht als Gängelungsbehörde wahrgenommen werden, sondern muss sich stärker als Dienstleister für die Bürger verstehen. Link zum Original
Angestrebt wird ein fairer Interessenausgleich zwischen Denkmalschutz und Denkmaleigentümern.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten streben einen fairen Interessenausgleich zwischen Denkmalschutz und Denkmaleigentümern an. Link zum Original
Eigentümer werden bei Neueintragungen ihres Eigentums in die Landesdenkmalliste von der Denkmalschutzbehörde informiert und über Rechte und Pflichten aufgeklärt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern, dass Bürger, deren deren privates Eigentum unter Denkmalschutz gestellt werden soll, bei Neueintragungen in die Landesdenkmalliste von der Denkmalschutzbehörde informiert und über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt werden. Link zum Original
Kosten für Gutachten und Sondierungen zur Feststellung der Denkmaleigenschaft werden nicht mehr den Eigentümern auferlegt.
Wortlaut im Programm
Die Kosten für Gutachten und Sondierungen zur Feststellung von Denkmaleigenschaften bei Bau- und Bodendenkmälern dürfen künftig nicht mehr dem Eigentümer aufgebürdet werden. Link zum Original
Der Staat wird verpflichtet, im Zweifelsfall die Kosten für den Nachweis einer Denkmaleigenschaft mitzutragen.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss verpflichtet werden, im Zweifelsfall die Kosten für den Nachweis einer Denkmaleigenschaft mitzutragen. Link zum Original
Bei enteignungsgleichen Eingriffen informiert das Landesdenkmalamt betroffene Eigentümer über mögliche Ausgleichszahlungen.
Wortlaut im Programm
Wenn es zu enteignungsgleichen Eingriffe kommt, muss das Landesdenkmalamt betroffene Eigentümer durch behördliche Auflagen über mögliche Ausgleichszahlungen informieren. Link zum Original
Eigentümer und Finder archäologischer und paläontologischer Funde werden angemessen entschädigt.
Wortlaut im Programm
Bei archäologischen und paläontologischen Funden sind Eigentümer und Finder gerecht zu entschädigen - denn ohne einen angemessenen Finderlohn erhöht sich die Gefahr, dass historisch relevante Schätze der Wissenschaft vorenthalten werden. Link zum Original
Hobby-Archäologen werden verstärkt für ehrenamtliche Grabungen unter Anleitung gewonnen.
Wortlaut im Programm
Hobby- Archäologen müssen verstärkt für ehrenamtliche Grabungen unter Anleitung gewonnen werden. Link zum Original
Sendelizenzen nach dem Rundfunkstaatsvertrag werden in Bayern abgeschafft und durch eine Meldepflicht ersetzt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fordern, in Bayern Sendelizenzen im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages abzuschaffen und durch eine Meldepflicht zu ersetzen. Link zum Original
Für den Jugendschutz bei Rundfunkangeboten genügt eine Anzeigepflicht.
Wortlaut im Programm
Um das Spannungsfeld zum Jugendschutz aufzulösen, genügt aus unserer Sicht eine Anzeigepflicht. Link zum Original
Projekte zur Aufarbeitung der Verfolgung Homosexueller nach dem alten Paragraf 175 StGB werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Entsprechende Initiativen aus der Bürgergesellschaft sollen von der Landesebene finanziell stärker gefördert werden. Das gilt auch für Projekte, die die strafrechtliche Verfolgung homosexueller Menschen nach dem alten §175 StGB wissenschaftlich und didaktisch aufarbeiten. Link zum Original
Die Sargpflicht in Bayern wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten fordern die Abschaffung der in Bayern geltenden Sargpflicht. Link zum Original
Das Tanzverbot an stillen Feiertagen wird vollständig aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten halten das Tanzverbot an den sogenannten "stillen Feiertagen" in Bayern für nicht mehr zeitgemäß. Statt der derzeitigen Einschränkung bis 2 Uhr soll es ganz aufgehoben werden. Link zum Original
Der positive Bezug der Bürger zu ihrer Heimat, Kultur und Tradition wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten wollen den positiven Bezug der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Heimat, ihrer Kultur und ihrer Tradition weiter stärken. Link zum Original
Das duale Rundfunksystem aus privaten Anbietern und öffentlich-rechtlichem Rundfunk bleibt zur Sicherung der Meinungsvielfalt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir Freie Demokraten wollen die Meinungsvielfalt sichern. Daher stehen wir zum dualen System mit privaten Anbietern und öffentlich-rechtlichem Rundfunk. Link zum Original
Die öffentlich-rechtlichen Anstalten verzichten auf teure Massenangebote.
Wortlaut im Programm
Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sollen auf teure Massenangebote verzichten, die nur dazu dienen sollen, Zuschauerströme auf Informationsbeiträge zu lenken. Link zum Original
Der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird auf Kultur, Bildung und Information fokussiert.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist der Programmauftrag auf Kultur, Bildung und Information zu fokussieren. Link zum Original
Die Einschaltquote ist kein Maßstab für die öffentlich-rechtlichen Sender.
Wortlaut im Programm
Die Einschaltquote darf kein Maßstab für die öffentlich-rechtlichen Sender sein. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird komplett werbefrei.
Wortlaut im Programm
Der öffentlichrechtliche Rundfunk muss komplett werbefrei sein, um einer Fixierung auf Einschaltquoten vorzubeugen. Link zum Original
Die digitalen Auftritte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden auf Mediatheken mit Wiedergabe der Rundfunkformate beschränkt.
Wortlaut im Programm
Er darf auch nicht zur Konkurrenz von privaten Medien werden, weder im Rundfunk, noch im Internet. Deshalb sind die digitalen Auftritte auf die Wiedergabe der Rundfunkformate (Mediatheken) zu beschränken. Link zum Original
Rundfunkrat und Medienrat werden zu einem Gremium zusammengefasst.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Rundfunkrat und den Medienrat zu einem Gremium zusammenfassen und weiter entpolitisieren: Link zum Original
Die Rundfunkaufsichtsgremien werden weiter entpolitisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Rundfunkrat und den Medienrat zu einem Gremium zusammenfassen und weiter entpolitisieren: Link zum Original
Staatsnahe Vertreter und Parteienvertreter haben zusammen höchstens ein Drittel der Sitze in den Rundfunkgremien.
Wortlaut im Programm
Vertreter von Institutionen, die in erheblichem Maße von der öffentlichen Hand finanziert werden, sind als staatsnah zu bewerten. Sie dürfen zusammen mit den Vertretern der Parteien nicht mehr als ein Drittel der Sitze in diesen Gremien innehaben. Link zum Original
Die Wirtschaftspläne von Bayerischem Rundfunk und Landesanstalt für neue Medien werden unmittelbar nach Verabschiedung veröffentlicht.
Wortlaut im Programm
Die Wirtschaftspläne des Bayerischen Rundfunks (BR) und der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien (BLM) sind unmittelbar nach ihrer Verabschiedung zu veröffentlichen. Link zum Original
Der Wahl des BR-Intendanten und des BLM-Präsidenten geht jeweils eine Ausschreibung voraus.
Wortlaut im Programm
Der Wahl des Intendanten des BR und des Präsidenten der BLM hat jeweils eine Ausschreibung voranzugehen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.