CDU · Wahlplattform zur Landtagswahl Baden-Württemberg 1992
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Baden-Württemberg 1992 · beschlossen 25.01.1992 · Original
Das Programm enthält 35 von 438 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 20Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 35
Die europäische Agrarpolitik dient vorrangig dem Abbau der Überschüsse.
Wortlaut im Programm
Die EG-Agrarpolitik muß vorrangig dem Abbau der Überschüsse die- , nen und die ökologischen Erfordernisse stärker berücksichtigten. Link zum Original
Die europäische Agrarpolitik berücksichtigt ökologische Erfordernisse stärker.
Wortlaut im Programm
Die EG-Agrarpolitik muß vorrangig dem Abbau der Überschüsse die- , nen und die ökologischen Erfordernisse stärker berücksichtigten. Link zum Original
Ausgleichszahlungen für Ertragsausfälle infolge von Umweltschutzauflagen sowie der Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich sollen Grundlage der europäischen Landwirtschaftspolitik werden.
Wortlaut im Programm
Die baden-württembergische Landwirtschaftspolitik, insbesondere die Ausgleichszahlungen für Ertragsausfälle als Folge von Umweltschutzauflagen sowie der Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich sind vorbildlich und sollten daher auch Grundlage der europäischen Landwirtschaftspolitik werden; Link zum Original
Eine weniger intensive und umweltschonendere Landbewirtschaftung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Durch unsere umweltorientierte Landwirtschaftspolitik fördern wir eine weniger intensive und eine umweltschonendere Landbewirtschaftung. Link zum Original
Landwirte werden für Ertragsausfälle entschädigt, die durch Gewässerrandstreifen entstehen.
Wortlaut im Programm
Insbesondere sollen naturbelassene Gewässerrandstreifen erhalten bzw. geschaffen werden, wobei die Landwirte für Ertragausfälle zu entschädigen sind. Link zum Original
Ein modernes Industrieland ist ohne bäuerliche Landwirtschaft nicht denkbar und nicht überlebensfähig.
Wortlaut im Programm
Eine modernes Industrieland wie Baden-Württemberg ist ohne bäuerliche Landwirtschaft nicht denkbar und nicht überlebensfähig. Link zum Original
Es besteht Solidarität mit den Bauern.
Wortlaut im Programm
Die CDU bekennt sich zur Solidarität mit den Bauern. Link zum Original
Bäuerliche Familienbetriebe werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Vorrangiges Ziel ihrer Politik ist es, die 20 ,. \ bäuerlichen Familienbetriebe zu stärken, um auch künftig eine flächendeckende, umweltfreundliche Bewirtschaftung zu sichern. Link zum Original
Eine flächendeckende und umweltfreundliche Bewirtschaftung wird auch künftig gesichert.
Wortlaut im Programm
Vorrangiges Ziel ihrer Politik ist es, die 20 ,. \ bäuerlichen Familienbetriebe zu stärken, um auch künftig eine flächendeckende, umweltfreundliche Bewirtschaftung zu sichern. Link zum Original
Der künftige Strukturwandel in der Landwirtschaft wird durch ausbildungspolitische Maßnahmen begleitet.
Wortlaut im Programm
Strukturwandel wird es auch in Zukunft geben. Die CDU wird ihn durch ausbildungs- und sozialpolitische Maßnahmen begleiten. Link zum Original
Der künftige Strukturwandel in der Landwirtschaft wird durch sozialpolitische Maßnahmen begleitet.
Wortlaut im Programm
Strukturwandel wird es auch in Zukunft geben. Die CDU wird ihn durch ausbildungs- und sozialpolitische Maßnahmen begleiten. Link zum Original
Eine Vielfalt betrieblicher Größen und Strukturen in der Landwirtschaft wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die CDU Baden-Württemberg befürwortet eine Vielfalt der betrieblichen Größen und Strukturen. Link zum Original
Voll-, Zu- und Nebenerwerbsbetriebe können sich gleichermaßen entwickeln.
Wortlaut im Programm
Voll-, Zu- und Nebenerwerbsbetriebe müssen sich gleichermaßen entwickeln können. Link zum Original
Für die bäuerlichen Familienbetriebe werden verlässliche Perspektiven geschaffen.
Wortlaut im Programm
Es müssen verläßliche Perspektiven für die bäuerlichen Familienbetriebe geschaffen werden. Link zum Original
Eine weitere Produktionssteigerung wird nicht gefördert.
Wortlaut im Programm
Gefördert werden soll nicht die weitere Produktionssteigerung, sondern die umweltfreundliche, eine den Naturhaushalt und den Boden schonende Landbewirtschaftung. Link zum Original
Gefördert wird eine umweltfreundliche Landbewirtschaftung, die den Naturhaushalt und den Boden schont.
Wortlaut im Programm
Gefördert werden soll nicht die weitere Produktionssteigerung, sondern die umweltfreundliche, eine den Naturhaushalt und den Boden schonende Landbewirtschaftung. Link zum Original
Von Natur aus benachteiligte Gebiete werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Förderung der von Natur aus benachteiligten Gebiete ist ebenfalls ein wichtiger Teil des CDU-Konzepts. Link zum Original
Wirtschaftliche Nachteile durch Nutzungsbeschränkungen bei der Bodenbewirtschaftung in Wasserschutzgebieten werden über einen Solidarbeitrag der Wassernutzer ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Ausgleich für wirtschaftliche Nachteile für die Nutzungsbeschränkung bei der Bodenbewirtschaftung in Wasserschutzgebieten, der über einen Solidarbeitrag der Wasserbenutzer und -verbraucher finanziert wird (Wasserpfennig); Link zum Original
Bewirtschaftungsnachteile aufgrund der geografischen und topografischen Lage werden durch eine Ausgleichszulage ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Ausgleich für Bewirtschaftungsnachteile aufgrund der geographischen und topographischen Lage (Ausgleichszulage); Link zum Original
Junge Landwirte, die neu einen Hof übernommen haben, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung für junge Landwirte, die neu einen Hof übernommen haben; Link zum Original
Einkommensverluste durch Beschlüsse der Europäischen Gemeinschaft werden bei einer Umstellung von Produktion und Unternehmensform ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Ausgleich von Einkommensverlusten durch EG-Beschlüsse unter sinnvoller Umstellung und Anpassung der Produktion und der Unternehmensform (Existenzstützungsprogramm); Link zum Original
Extensive Grünlandnutzung in benachteiligten Gebieten wird aus ökologischen Gründen gefördert.
Wortlaut im Programm
Förderung extensiver Grünlandnutzung in benachteiligten Gebieten aus ökologischen Gründen (Grünlandprogramm); Link zum Original
Die Waldbewirtschaftung in Gebieten mit geringer Ertragsfähigkeit und erschwerten Bewirtschaftungsmöglichkeiten wird durch eine Ausgleichszulage sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Sicherstellung der Waldbewirtschaftung in Gebieten mit geringer Ertragsfühigkeit und erschwerten Bewirtschaftungsmöglichkeiten (Ausgleichszulage Wald); Link zum Original
Für Flächenstilllegungen gibt es einen Ausgleich.
Wortlaut im Programm
Ausgleich für Flächenstillegungen und die Erzeugung geringerer Mengen auf gleicher Fläche (Extensivierung); Link zum Original
Für die Erzeugung geringerer Mengen auf gleicher Fläche gibt es einen Ausgleich.
Wortlaut im Programm
Ausgleich für Flächenstillegungen und die Erzeugung geringerer Mengen auf gleicher Fläche (Extensivierung); Link zum Original
Nutzungsbeschränkungen im Interesse der Landschaftspflege und des Biotop- und Artenschutzes werden ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Ausgleich für Nutzungsbeschränkungen im Interesse der Landschaftspflege und des Biotop- und Artenschutzes; Link zum Original
Ein flächenbezogener Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich entschädigt Land- und Forstwirtschaft für die Pflege der Kultur- und Erholungslandschaft und verschafft den Landwirten eine weitere Einnahmequelle.
Wortlaut im Programm
Einführung eines Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleichs (MEKA) als flächenbezogene, betriebliche Prämie für die bisher kostenlos erbrachten Leistungen der Land- und Forstwirtschaft zur Pflege der Kultur- und Erholungslandschaft. Mit diesem neuen Programm, das als Modellprojekt von der Bundesregierung und der Europäischen Gemeinschaft unterstützt wird, erhalten die Landwirte eine weitere Einnahmequelle. Link zum Original
Die Landwirtschaft erhält bei der Einkommensentwicklung eine ähnliche Perspektive wie andere Wirtschaftsbereiche.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft muß in der Einkommensentwicklung eine im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen ähnliche Perspektive erhalten. Link zum Original
Nachwachsende Rohstoffe werden erzeugt, weil sie Luftbelastung und landwirtschaftliche Überproduktion verringern und fossile Energien schonen.
Wortlaut im Programm
die Erzeugung nachwachsender Rohstoffe, weil diese zur Reduzierung der Luftbelastung und der landwirtschaftlichen Überproduktion beitragen und fossile Energien schonen. Link zum Original
Der Absatz nachwachsender Rohstoffe wird dort gefördert, wo er Erdöl oder Kohle sinnvoll ersetzt; die Erforschung der Verwendung allein reicht nicht aus.
Wortlaut im Programm
sondern auch der Absatz muß dort gefördert werden, wo er als Alternative zum Erdöl oder zu Kohle sinnvoll ist; Link zum Original
Die europäische Agrarpolitik führt zum Marktgleichgewicht.
Wortlaut im Programm
Die europäische Agrarpolitik muß zum Marktgleichgewicht führen, die ökologischen Belange stärker berücksichtigen und zu einer vernünftigen Weiterentwicklung der Betriebseinkommen beitragen. Link zum Original
Die europäische Agrarpolitik berücksichtigt ökologische Belange stärker.
Wortlaut im Programm
Die europäische Agrarpolitik muß zum Marktgleichgewicht führen, die ökologischen Belange stärker berücksichtigen und zu einer vernünftigen Weiterentwicklung der Betriebseinkommen beitragen. Link zum Original
Die europäische Agrarpolitik trägt zu einer Weiterentwicklung der Betriebseinkommen bei.
Wortlaut im Programm
Die europäische Agrarpolitik muß zum Marktgleichgewicht führen, die ökologischen Belange stärker berücksichtigen und zu einer vernünftigen Weiterentwicklung der Betriebseinkommen beitragen. Link zum Original
Überschüsse werden abgebaut, und die Marktordnungskosten werden gesenkt.
Wortlaut im Programm
Mit dem Abbau der Überschüsse und den damit verbundenen Einsparungsmöglichkeiten bei den Marktordnungskosten können die agrar- und finanzpolitischen Spielräume für produktionsunabhängige Einkommen geschaffen werden. Link zum Original
Durch den Abbau von Überschüssen und geringere Marktordnungskosten entstehen Spielräume für produktionsunabhängige Einkommen.
Wortlaut im Programm
Mit dem Abbau der Überschüsse und den damit verbundenen Einsparungsmöglichkeiten bei den Marktordnungskosten können die agrar- und finanzpolitischen Spielräume für produktionsunabhängige Einkommen geschaffen werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.