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AfD · Unser Land, unsere Heimat.

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2017 · Original

Das Programm enthält 77 von 598 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 77
  1. Die Landwirtschaft erfährt wieder eine ihrer Leistung entsprechende Wertschätzung.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert, dass die Landwirtschaft wieder eine Wertschätzung erfährt, wie sie ihrer bedeutenden Leistung für die Allgemeinheit entspricht. Link zum Original
  2. Landwirte haben Anspruch auf angemessene politische Rahmenbedingungen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landwirte haben Anspruch auf angemessene politische Rahmenbedingungen. Link zum Original
  3. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten wieder eine planbare Zukunft, um die Versorgung mit unbelasteten Nahrungsmitteln zu sichern.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Versorgung der Bevölkerung mit unbelasteten Nahrungsmitteln zu reellen Preisen kann langfristig nur sichergestellt werden, wenn landwirtschaftliche Betriebe wieder eine planbare Zukunft bekommen. Link zum Original
  4. Beim Anbau von Getreide, Obst und Gemüse werden Dünge- und Pflanzenschutzmittel genau abgestimmt und nützlingsschonend eingesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD Schleswig-Holstein befürwortet bei der Erzeugung von Getreide, Obst und Gemüse einen Anbau mit genau abgestimmtem Einsatz von Dünge- und Planzenschutzmitteln, der die Nützlinge schont. Link zum Original
  5. Die chemische Unkrautbekämpfung wird langfristig durch mechanische ersetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die chemische Unkrautbekämpfung soll langfristig durch eine mechanische ersetzt werden und das sogenannte „chemische Plügen“ mit einer Übergangsfrist auslaufen. Link zum Original
  6. Das sogenannte chemische Pflügen läuft mit einer Übergangsfrist aus.

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    Wortlaut im Programm
    Die chemische Unkrautbekämpfung soll langfristig durch eine mechanische ersetzt werden und das sogenannte „chemische Plügen“ mit einer Übergangsfrist auslaufen. Link zum Original
  7. Der Ökolandbau wird als positive Ergänzung zur konventionellen Landwirtschaft gesehen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Ökolandbau wird von uns als positive Ergänzung zur konventionellen Landwirtschaft gesehen. Link zum Original
  8. Eine zusätzliche Subventionierung der Öko-Landwirtschaft wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die zusätzliche Subventionierung von Öko-Landwirtschaft lehnt die AfD ab. Link zum Original
  9. Konventionelle wie Bio-Produkte müssen sich am Markt bewähren.

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    Wortlaut im Programm
    Sowohl konventionelle als auch Bio-Produkte müssen sich am Markt bewähren. Link zum Original
  10. Schädlinge und Krankheiten werden nur bekämpft, wenn die wirtschaftliche Schadschwelle überschritten ist.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Planzenschutz ist nur die Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten vorgesehen, wenn die wirtschaftliche Schadschwelle überschritten ist. Link zum Original
  11. Chemische und biologische Pflanzenschutzmittel sind nur erlaubt, wenn sie Nützlinge nicht schädigen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Einsatz von chemischen und biologischen Planzenschutzmitteln ist erlaubt, wenn sie die Nützlinge nicht schädigen. Link zum Original
  12. Landwirte und Gärtner kontrollieren ihre Bestände regelmäßig und dokumentieren Schädlinge und Nützlinge.

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    Wortlaut im Programm
    Der Landwirt oder Gärtner soll regelmäßige Kontrollen in seinen Beständen durchführen und die Anzahl der gefundenen Schädlinge und Nützlinge dokumentieren. Link zum Original
  13. Der Düngebedarf wird durch regelmäßige Bodenuntersuchungen ermittelt.

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    Wortlaut im Programm
    Regelmäßige Bodenuntersuchungen sollen den Düngebedarf ermitteln. Link zum Original
  14. Die Pflanzenschutzrichtlinien werden in ganz Europa und für alle Importe angeglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern, fordert die AfD die Angleichung der Planzenschutzrichtlinien in ganz Europa und für alle Importe. Link zum Original
  15. Über die Art der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen entscheiden allein die Landwirte.

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    Wortlaut im Programm
    Die Art der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen wie Ackerland, Wiesen oder Sonderkulturen soll allein in der Entscheidung der Landwirte liegen. Link zum Original
  16. Eine Planwirtschaft in der Landwirtschaft wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die sich abzeichnende Planwirtschaft lehnt die AfD ab. Link zum Original
  17. Ein staatliches Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Ein staatliches Vorkaufsrecht für landwirtschaftliche Flächen lehnt die AfD ab. Link zum Original
  18. Landwirte werden frühzeitig in neue Gesetzesvorhaben eingebunden und erhalten ein Mitspracherecht.

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    Wortlaut im Programm
    In neue Gesetzesvorhaben sollen die Landwirte schon frühzeitig eingebunden werden und dabei ein Mitspracherecht bekommen. Link zum Original
  19. Neben der traditionellen Landwirtschaft werden auch ökologisch wirtschaftende Landwirte unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Neben der traditionellen Produktion unterstützt die AfD auch die ökologisch wirtschaftenden Landwirte. Link zum Original
  20. Das Verbraucherverhalten wird durch Aufklärung und Schulung verändert.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere soll das Verbraucherverhalten durch Aufklärung und Schulung verändert werden. Link zum Original
  21. Die Bevölkerung wird mit unbelasteten, hochwertigen Lebensmitteln zu angemessenen Preisen versorgt.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD Schleswig-Holstein setzt sich für die Versorgung der Bevölkerung mit unbelasteten, hochwertigen Lebensmitteln zu angemessenen Preisen ein. Link zum Original
  22. Einfuhr und Vertrieb von Lebensmitteln, die den Qualitätsansprüchen und Gesetzen nicht entsprechen, werden durch hohe Kontrolldichte verhindert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einfuhr und der Vertrieb von Lebensmitteln, die nicht unseren Qualitätsansprüchen und Gesetzen entsprechen, sollen durch eine hohe Kontrolldichte verhindert werden. Link zum Original
  23. Die Regionalisierung der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD unterstützt generell alle Anstrengungen, die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte zu regionalisieren. Link zum Original
  24. Landwirte und Gärtner dürfen für saisonale Produkte auch außerhalb geschlossener Ortschaften Werbeschilder aufstellen.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD setzt sich dafür ein, dass Landwirte und Gärtner für saisonale Produkte wie z.B. Erdbeeren, Spargel und Kirschen auch außerhalb geschlossener Ortschaften Werbeschilder aufstellen dürfen. Link zum Original
  25. Forstflächen werden bei Förderprogrammen anderen landwirtschaftlichen Nutzflächen gleichgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert die Gleichbehandlung von Forstlächen bei Förderprogrammen gegenüber anderen landwirtschaftlichen Nutzlächen. Link zum Original
  26. Ein Waldförderprogramm soll den Anstieg der Nitratbelastung des Grundwassers stoppen.

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    Wortlaut im Programm
    Seit einigen Jahren steigt die Nitratbelastung des Grundwassers in Schleswig-Holstein wieder an und gefährdet damit langfristig unsere Trinkwasserversorgung. Mit einem Waldförderprogramm könnte dieser Trend gestoppt werden, denn ein natürlich bewirtschafteter Wald hat eine erhebliche Reinigungsfunktion für das Grundwasser. Link zum Original
  27. Bei Umweltschutzprojekten gibt es keine Berufsverbote für Fischer, sondern eine umweltverträgliche Weiterentwicklung des Berufs.

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    Wortlaut im Programm
    Bei allen Projekten für den Umweltschutz wird es mit der AfD keine Enteignungen von Landwirten und keine Berufsverbote für Fischer geben, sondern eine umweltverträgliche Weiterentwicklung dieser Traditionsberufe, die für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar sind. Link zum Original
  28. Landwirte bestimmen selbst über die Nutzung ihrer Flächen.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD setzt sich dafür ein, dass Landwirte selbst bestimmen können, was sie mit ihren Flächen machen. Link zum Original
  29. Landwirte entscheiden selbst, welche Flächen sie als Acker- und welche als Grünland nutzen.

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    Wortlaut im Programm
    Landwirte müssen selber planen dürfen, welche Flächen sie als Acker- und welche sie als Grünland nutzen und bewirtschaften. Link zum Original
  30. Die Regelung, nach der Ackerland nach fünf Jahren Begrünung dauerhaft zu Grünland wird, wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Die Regelung, dass eine Ackerläche nach fünf Jahren Begrünung automatisch zu Grünland wird und dieses nicht mehr umgebrochen werden darf, ist abzuschaffen. Link zum Original
  31. Der letzte Erlass zur Knickschutzverordnung wird rückgängig gemacht.

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    Wortlaut im Programm
    Der letzte Erlass zur Knickschutzverordnung ist rückgängig zu machen. Link zum Original
  32. Moderne Fischfangmethoden, die den Meeresboden schonen und Beifang verringern, werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört für uns die Förderung moderner Fischfangmethoden, um den Meeresboden zu schonen und den Beifang zu verringern. Link zum Original
  33. Aquakulturen im Meer sollen überflüssig gemacht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel unserer Bemühungen ist es, die umwelt- und gesundheitsschädlichen Aquakulturen im Meer überlüssig zu machen und den traditionellen Fischfang zu unterstützen, der uns mit unbelasteten Nahrungsmitteln aus dem Meer versorgen soll. Link zum Original
  34. Der traditionelle Fischfang wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel unserer Bemühungen ist es, die umwelt- und gesundheitsschädlichen Aquakulturen im Meer überlüssig zu machen und den traditionellen Fischfang zu unterstützen, der uns mit unbelasteten Nahrungsmitteln aus dem Meer versorgen soll. Link zum Original
  35. Fischfarmen werden nur ökologisch verträglich ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Ein weiterer Ausbau von Fischfarmen darf nur ökologisch verträglich erfolgen. Link zum Original
  36. Die Gammelfischerei zur Gewinnung von Fischmehl wird eingestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Die sogenannte Gammelischerei zur Gewinnung von Fischmehl soll eingestellt werden. Link zum Original
  37. Nationale Fischfanggebiete werden ausgeweitet.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört auch die Ausweitung nationaler Fischfanggebiete. Link zum Original
  38. Die Haltung von Nutztieren und Haustieren wird weiter verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht nur die Haltung von Nutztieren sollte weiter verbessert werden, das Schicksal vieler Haustiere ist oft viel härter. Link zum Original
  39. Tierfutter wird mit einem Hinweis auf die Inhaltsstoffe gekennzeichnet.

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    Wortlaut im Programm
    Tierfutter ist mit einem Hinweis über Inhaltsstoffe zu versehen. Link zum Original
  40. Patente auf Lebewesen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Jegliche Patente auf Lebewesen lehnt die AfD ab. Link zum Original
  41. Die Nutztierhaltung wird in Zusammenarbeit mit den Landwirten weiter verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD will sich in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten für weitere Verbesserungen in der Nutztierhaltung einsetzen. Link zum Original
  42. Initiativen von Politik und Handel zum Tierwohl werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD unterstützt die neuen Initiativen von Politik und Handel zum Tierwohl ausdrücklich und wird auf eine weitere Verbesserung der Haltungsmethoden hinwirken. Link zum Original
  43. Maßgeblich für die Tierhaltung ist der Platz pro Tier, nicht die Zahl der gehaltenen Tiere.

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    Wortlaut im Programm
    Entscheidend ist nicht die Anzahl der gehaltenen Tiere, sondern der zur Verfügung stehende Platz pro Tier. Link zum Original
  44. Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung wird verringert.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD möchte den Einsatz von Antibiotika verringern. Link zum Original
  45. Eine fortschrittliche Nutztierhaltung mit Vorrang für das Tierwohl wird gefordert.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht nur aus ethischen, sondern auch wirtschaftlichen Gründen fordert die AfD in Schleswig-Holstein eine fortschrittliche Nutztierhaltung, wobei im Vordergrund das Tierwohl steht. Um dieses objektiv beurteilen zu können, sollen wissenschaftlich geprüfte Indikatoren herangezogen werden. Link zum Original
  46. Das Tierwohl wird anhand wissenschaftlich geprüfter Indikatoren beurteilt.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht nur aus ethischen, sondern auch wirtschaftlichen Gründen fordert die AfD in Schleswig-Holstein eine fortschrittliche Nutztierhaltung, wobei im Vordergrund das Tierwohl steht. Um dieses objektiv beurteilen zu können, sollen wissenschaftlich geprüfte Indikatoren herangezogen werden. Link zum Original
  47. Amputationen an Tieren zur Anpassung an das Haltungssystem werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD lehnt Amputationen am Tier (z.B. Schwänze-Kupieren beim Schwein, Schnabel-Kürzen beim Huhn) zur Anpassung an das Haltungssystem ab. Link zum Original
  48. Haltungssysteme werden an das Tier angepasst.

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    Wortlaut im Programm
    Die Haltungssysteme müssen an das Tier angepasst werden, nicht umgekehrt. Link zum Original
  49. Betriebsleiter werden von der amtlichen Beratung beim Erkennen und Beseitigen von Stressoren unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Unter enger Zusammenarbeit mit der amtlichen Beratung soll den Betriebsleitern geholfen werden, Stressoren ausindig zu machen und zu beseitigen. Link zum Original
  50. Betriebe mit starkem Beratungsbedarf werden anhand von Indikatoren wie Antibiotikaeinsatz, Tierverlusten und Schlachtkörperbefund ermittelt.

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    Wortlaut im Programm
    Anhand von Indikatoren (Häuigkeit des Antibiotikaeinsatzes im Stall, Tierverluste und Schlachtkörperbefund) sollen die Betriebe ausindig gemacht werden, die starken Beratungsbedarf haben. Link zum Original
  51. Ein Kennzeichnungssystem soll Verbrauchern die Tierhaltungsstandards von Fleisch einfach und zuverlässig anzeigen.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert ein Kennzeichnungssystem, das dem Verbraucher einfach und zuverlässig die zugrundeliegenden Tierhaltungsstandards signalisiert. Link zum Original
  52. Fleisch wird analog zur Eierkennzeichnung in höchstens vier Haltungsklassen eingestuft.

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    Wortlaut im Programm
    Analog zur staatlichen Kennzeichnungsplicht bei Eiern soll Fleisch von „produziert nach Ökoverordnung“ über „Tiere mit Auslauf“ bis hin zu „produziert nach gesetzlichem Tierhaltungsstandard“ in nicht mehr als vier Klassen eingestuft werden. Link zum Original
  53. Das Schlachten ohne Betäubung (Schächten) wird ausnahmslos verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD tritt für ein ausnahmsloses Verbot der Schlachtung ohne Betäubung (Schächten) ein und für strenge Kontrollen der Schlachtmethoden. Link zum Original
  54. Schlachtmethoden werden streng kontrolliert.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD tritt für ein ausnahmsloses Verbot der Schlachtung ohne Betäubung (Schächten) ein und für strenge Kontrollen der Schlachtmethoden. Link zum Original
  55. Für Produkte aus tierquälerischer Schlachtung gilt ein Handels-, Werbe- und Einfuhrverbot.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert ein Handels-, Werbe- und Einfuhrverbot für Produkte aus tierquälerischer Schlachtung. Link zum Original
  56. Die Transportwege von Tieren zu Schlachthöfen werden weiter verkürzt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Transportwege zu den Schlachthöfen sollen weiter verringert werden. Link zum Original
  57. Lebendtiertransporte zu Schlachthöfen außerhalb Europas werden verboten.

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    Wortlaut im Programm
    Lebendtransporte zu Schlachthöfen im außereuropäischen Ausland werden verboten. Link zum Original
  58. Das Verbot artfremder Fütterung von Nutztieren wie Tiermehl an Wiederkäuer wird staatlich besser kontrolliert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ernährung von Nutztieren mit artfremdem Futter (Tiermehl an Wiederkäuer) ist nicht zulässig und sollte staatlich besser kontrolliert werden. Link zum Original
  59. Futtermittelbetriebe müssen die Sicherheit ihrer Produkte durch Eigenkontrollen gewährleisten.

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    Wortlaut im Programm
    Futtermittelbetriebe haben die Sicherheit ihrer Produkte durch Eigenkontrollen zu gewährleisten. Link zum Original
  60. Kleinbauern und Hobbyhalter werden im Bau- und Naturschutzrecht Großbetrieben gleichgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bau- und Naturschutzrecht sollen Kleinbauern und Hobbyhalter den Großbetrieben gleichgestellt werden. Link zum Original
  61. Schafhalter und andere Kleinhalter sollen kleine Schutzunterstände für ihre Tiere bauen dürfen.

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    Wortlaut im Programm
    Damit möchte die AfD erreichen, dass z.B. Schafhalter ihren Tieren kleine Schutzunterstände bauen können, damit die Tiere bei extremen Wetterlagen geschützt sind und nicht in der offenen Landschaft ausharren müssen. Link zum Original
  62. Alle Handelsbeschränkungen für alte Nutzpflanzensorten werden aufgehoben.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert die Aufhebung aller Handelsbeschränkungen für alte Nutzplanzensorten. Link zum Original
  63. Fischer werden stärker an der Festlegung der Fangmengenbegrenzung beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert eine größere Beteiligung der Fischer an der Fangmengenbegrenzung. Link zum Original
  64. Fischereiberufsverbände werden bei der Festlegung der Fangmengen den Wissenschaftlern gleichgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Fischereiberufsverbände sollen bei der Festlegung der Fangmenge den Wissenschaftlern gleichgestellt werden. Link zum Original
  65. Die Benachteiligung von Nebenerwerbsfischern bei der Quotenverteilung wird beendet.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Verteilung der Quoten auf die einzelnen Fischer werden Nebenerwerbsischer bisher benachteiligt. Diese Praxis ist zu beenden! Link zum Original
  66. Fangquoten werden langfristig aufgehoben.

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    Wortlaut im Programm
    Langfristig strebt die AfD die Aufhebung der bisher völlig wirkungslosen Fangquoten an. Link zum Original
  67. Die Maschenweiten in Schleppnetzen werden vergrößert, um Beifang zu verringern.

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    Wortlaut im Programm
    Wichtiger wäre eine Vergrößerung der Maschenweiten in den Schleppnetzen und die Verringerung der Schleppgeschwindigkeit, um die erheblichen Beifangmengen zu reduzieren. Link zum Original
  68. Die Schleppgeschwindigkeit in der Fischerei wird verringert, um Beifang zu reduzieren.

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    Wortlaut im Programm
    Wichtiger wäre eine Vergrößerung der Maschenweiten in den Schleppnetzen und die Verringerung der Schleppgeschwindigkeit, um die erheblichen Beifangmengen zu reduzieren. Link zum Original
  69. Die Subventionierung des Agrardiesels für die Fischerei wird stufenweise beendet.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem sollte die Subventionierung des Agrardiesels stufenweise beendet werden. Link zum Original
  70. Das 2016 novellierte Landesjagdgesetz bleibt in seinen Grundzügen erhalten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 51 ·

    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert den Erhalt des am 27.4.2016 novellierten Landesjagdgesetzes in seinen grundlegenden Punkten und Inhalten. Link zum Original
  71. Die Jagd soll in ihrer derzeitigen Vielfalt und Ausgestaltung bewahrt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Denn wir stehen für die Bewahrung der Jagd in ihrer derzeitigen Vielfalt und Ausgestaltung. Link zum Original
  72. Das Verbot der Jagd mit bleihaltiger Munition wird aufgehoben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 52 ·

    Wortlaut im Programm
    Daher setzt die AfD Schleswig-Holstein sich für eine Aufhebung des Verbotes der Jagd mit bleihaltiger Munition ein. Link zum Original
  73. Die Liste der jagdbaren Arten wird nicht weiter gekürzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 52 ·

    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert, dass diese Liste nicht weiter gekürzt wird und Jagdzeiten nur angepasst werden dürfen, wenn ein wildbiologischer Grund vorliegt oder andere Nutzer (im besonderen Land- und Forstwirtschaft) durch die Bestandszahlen der betroffenen Wildart beeinträchtigt werden. Link zum Original
  74. Jagdzeiten dürfen nur aus wildbiologischen Gründen oder bei Beeinträchtigung der Land- und Forstwirtschaft angepasst werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 52 ·

    Wortlaut im Programm
    Die AfD fordert, dass diese Liste nicht weiter gekürzt wird und Jagdzeiten nur angepasst werden dürfen, wenn ein wildbiologischer Grund vorliegt oder andere Nutzer (im besonderen Land- und Forstwirtschaft) durch die Bestandszahlen der betroffenen Wildart beeinträchtigt werden. Link zum Original
  75. Grundstückseigentümer, die die Jagd auf ihren Flächen untersagen, haften nach dem Verursacherprinzip für entstehende Folgeschäden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 53 ·

    Wortlaut im Programm
    Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat jeder Grundstückseigentümer das Recht, die Jagd auf seinen Flächen nicht zuzulassen. Solange dieses Urteil gültige Rechtsgrundlage ist, setzt sich die AfD dafür ein, dass die Grundstückseigentümer, die die Bestandskontrolle von jagdbaren Arten auf diese Art und Weise erschweren, für die entstehenden Folgeschäden nach dem Verursacherprinzip zur Verantwortung gezogen werden können. Link zum Original
  76. Die Ausweitung der Befriedung von Eigentumsflächen aus ethischen Gründen auf juristische Personen, Vereine und Verbände wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 53 ·

    Wortlaut im Programm
    In der Novelle zum Landesjagdgesetz Schleswig-Holstein vom 27.4.2016 wird die Befriedung von Eigentumslächen aus ethisch-moralischen Gründen sogar auf juristische Personen, als auch Vereine oder Verbände, ausgeweitet. Die AfD lehnt dies ab, und fordert stattdessen die Übernahme des neuen §6 des Bundesjagdgesetzes in die Landesjagdgesetze. Link zum Original
  77. Der neue §6 des Bundesjagdgesetzes wird in das Landesjagdgesetz übernommen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 53 ·

    Wortlaut im Programm
    In der Novelle zum Landesjagdgesetz Schleswig-Holstein vom 27.4.2016 wird die Befriedung von Eigentumslächen aus ethisch-moralischen Gründen sogar auf juristische Personen, als auch Vereine oder Verbände, ausgeweitet. Die AfD lehnt dies ab, und fordert stattdessen die Übernahme des neuen §6 des Bundesjagdgesetzes in die Landesjagdgesetze. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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