AfD · Deutschland. Aber normal.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Bundestagswahl 26.09.2021 · beschlossen 11.04.2021 · Original
Das Programm enthält 54 von 898 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 54Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 210Seiten im Original
- 2021Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 54
Deutsche Kultur und Sprache werden im Ausland deutlich stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Die AfD will deutsche Kultur und Sprache im Ausland in deutlich stärkerem Maße als bisher fördern. Link zum Original
Auslandssender, Goethe-Institute und Kulturprojekte vermitteln ein positives Bild Deutschlands in der Welt.
Wortlaut im Programm
Die deutschen Auslandssender, die Goethe-Institute und verschiedenen Kulturprojekte sollen ein positives Bild Deutschlands in der Welt vermitteln. Link zum Original
Der Auftrag der Deutschen Welle und der Goethe-Institute als Mittler deutscher Sprache und Kultur bleibt unverwässert.
Wortlaut im Programm
Der Auftrag der Deutschen Welle und der Goethe-Institute, als Mittler deutscher Sprache und Kultur zu fungieren, darf nicht verwässert werden. Link zum Original
Die Auswärtige Kulturpolitik baut Brücken zu anderen Völkern und Staaten.
Wortlaut im Programm
Die Auswärtige Kulturpolitik Deutschlands muss außerdem das Ziel verfolgen, zu anderen Völkern und Staaten Brücken zu bauen. Link zum Original
Der Schutz und Ausbau der Deutschkenntnisse in Gebieten mit deutschen Minderheiten wird besonders gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Schutz und Ausbau der Sprachkenntnisse in Gebieten mit deutschen Minderheiten erfordern besondere Beachtung und Förderung. Link zum Original
Die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit nach Art. 4 Grundgesetz wird uneingeschränkt anerkannt.
Wortlaut im Programm
Die AfD steht uneingeschränkt zur Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit nach Art. 4 Grundgesetz. Link zum Original
Muslime, die sich integrieren und Grundordnung und Grundrechte anerkennen, gelten als geschätzte Mitglieder der Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Muslime, die sich integrieren und unsere Grundordnung und die Grundrechte anerkennen, sind geschätzte Mitglieder unserer Gesellschaft. Link zum Original
Staatliches Recht steht über religiösen Geboten.
Wortlaut im Programm
In unserem säkularen Staat steht staatliches Recht über religiösen Geboten. Link zum Original
Ein Islam, der einen Herrschaftsanspruch erhebt, die Scharia durchsetzen will oder die Rechtsordnung nicht anerkennt, gilt als unvereinbar mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Wortlaut im Programm
Soweit der Islam einen Herrschaftsanspruch als alleingültige Religion erhebt, die Rechtsgrundsätze der Scharia auch in Deutschland durchsetzen will und unsere Rechtsordnung nicht voll anerkennt oder sogar bekämpft, ist er mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Deutschlands nicht vereinbar und gefährdet den inneren Frieden. Link zum Original
Kritik am Islam ist wie jede Religionskritik durch die Meinungsfreiheit gedeckt.
Wortlaut im Programm
Eine Kritik des Islams ist wie jede andere Religionskritik legitimiert durch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Link zum Original
Die Finanzierung von Bau und Betrieb von Moscheen in Deutschland durch islamische Staaten wird gesetzlich verboten.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung des Baus und Betriebs von Moscheen in Deutschland durch islamische Staaten wollen wir gesetzlich verbieten. Link zum Original
Die Kooperation deutscher Behörden mit der DITIB wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die Kooperation deutscher Behörden mit der türkisch-islamischen Anstalt für Religion (DITIB), die Teil der türkischen Religionsbehörde ist, will die AfD beenden. Link zum Original
Islamischen Organisationen wird der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht verliehen.
Wortlaut im Programm
Die Verleihung des Status als Körperschaft öffentlichen Rechts an islamische Organisationen lehnen wir ab. Link zum Original
In Deutschland predigende Imame bekennen sich zur Verfassung.
Wortlaut im Programm
In Deutschland predigende Imame sollen sich zu unserer Verfassung bekennen und möglichst in deutscher Sprache predigen. Link zum Original
Imame predigen in Deutschland möglichst auf Deutsch.
Wortlaut im Programm
In Deutschland predigende Imame sollen sich zu unserer Verfassung bekennen und möglichst in deutscher Sprache predigen. Link zum Original
Minarett und Muezzinruf gelten als unvereinbar mit einem toleranten Nebeneinander der Religionen.
Wortlaut im Programm
Minarett und Muezzinruf sind mit einem toleranten Nebeneinander der Religionen, wie es die christlichen Kirchen praktizieren, nicht vereinbar. Link zum Original
Das Tragen von Burka und Niqab in der Öffentlichkeit wird verboten.
Wortlaut im Programm
Das Tragen von Burka und Niqab in der Öffentlichkeit wollen wir auch in Deutschland untersagen, ähnlich wie in Frankreich, Österreich, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz. Link zum Original
Das Kopftuch ist im öffentlichen Dienst generell nicht gestattet.
Wortlaut im Programm
Das Kopftuch als religiös-politisches Zeichen soll im Öffentlichen Dienst generell nicht gestattet und in öffentlichen Schulen weder von Lehrerinnen noch Schülerinnen getragen werden. Link zum Original
In öffentlichen Schulen tragen weder Lehrerinnen noch Schülerinnen ein Kopftuch.
Wortlaut im Programm
Das Kopftuch als religiös-politisches Zeichen soll im Öffentlichen Dienst generell nicht gestattet und in öffentlichen Schulen weder von Lehrerinnen noch Schülerinnen getragen werden. Link zum Original
In Koranschulen soll Deutsch Lehrsprache sein.
Wortlaut im Programm
Auch in Koranschulen muss die Lehrsprache Deutsch sein. Link zum Original
Die gemeinschaftsstiftende Wirkung der deutschen Kultur gilt als Fundament des Grundgesetzes und nicht als durch Verfassungspatriotismus ersetzbar.
Wortlaut im Programm
Die gemeinschaftsstiftende Wirkung der deutschen Kultur ist Fundament unseres Grundgesetzes und kann nicht durch einen Verfassungspatriotismus ersetzt werden. Link zum Original
Deutschland soll seine tradierte Kultur nicht aus falsch verstandener Toleranz gegenüber dem Islam verlieren.
Wortlaut im Programm
Die AfD wird nicht zulassen, dass Deutschland aus falsch verstandener Toleranz vor dem Islam seine tradierte Kultur verliert. Link zum Original
Deutsch soll als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.
Wortlaut im Programm
Als zentrales Element deutscher Identität will die AfD die deutsche Sprache als Staatssprache im Grundgesetz festschreiben. Link zum Original
Gendergerechte Sprache wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen daher insbesondere die sogenannte „gendergerechte Sprache“ ab und sprechen uns gegen jegliche Verpflichtung aus, sie verwenden zu müssen. Link zum Original
Eine Verpflichtung zur Verwendung gendergerechter Sprache wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen daher insbesondere die sogenannte „gendergerechte Sprache“ ab und sprechen uns gegen jegliche Verpflichtung aus, sie verwenden zu müssen. Link zum Original
Leichte Sprache soll auf kognitiv beeinträchtigte Personen beschränkt bleiben.
Wortlaut im Programm
Die Verwendung der „leichten Sprache“ sollte auf kognitiv beeinträchtigte Personen beschränkt bleiben. Link zum Original
Die Förderung von Kultureinrichtungen muss transparent sein.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Kultureinrichtungen muss transparent sein. Link zum Original
Staatliche Kulturförderung darf nicht zur Beeinflussung der politischen Willensbildung eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die staatliche Kulturförderung darf nicht dazu missbraucht werden, die politische Willensbildung zu beeinflussen. Link zum Original
Staatlich geförderte Vereine und Stiftungen müssen sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.
Wortlaut im Programm
Vereine und Stiftungen, die staatlich gefördert werden, müssen sich zur freiheitlichdemokratischen Grundordnung bekennen. Link zum Original
Die Kulturhoheit liegt bei den Bundesländern.
Wortlaut im Programm
Die AfD bekennt sich zur Kulturhoheit der Bundesländer und will die kulturpolitischen Aktivitäten des Bundes begrenzen. Link zum Original
Die kulturpolitischen Aktivitäten des Bundes sollen begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Die AfD bekennt sich zur Kulturhoheit der Bundesländer und will die kulturpolitischen Aktivitäten des Bundes begrenzen. Link zum Original
In der Filmförderung soll die künstlerische Freiheit gewahrt bleiben.
Wortlaut im Programm
In der Filmförderung muss die künstlerische Freiheit gewahrt bleiben. Link zum Original
Identitätspolitische Vorgaben der staatlichen Filmförderung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Identitätspolitische Vorgaben der staatlichen Filmförderung sind abzulehnen. Link zum Original
Brauchtum und Mundarten sollen gepflegt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir unser Brauchtum und unsere Mundarten pflegen, wozu lokale Kulturvereine einen wichtigen Beitrag leisten. Link zum Original
Das Leid der Heimatvertriebenen soll im Gedenken bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Das Leid der Heimatvertriebenen darf nicht vergessen werden. Link zum Original
Historische Innenstädte sollen bewahrt und bei Bedarf durch Rekonstruktionen wiederhergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Die Schönheit historischer Innenstädte muss bewahrt und bei Bedarf durch Rekonstruktionen wiederhergestellt werden. Link zum Original
Die deutsche Geschichte soll in ihrer Gesamtheit gewürdigt werden.
Wortlaut im Programm
Die deutsche Geschichte ist in ihrer Gänze zu würdigen. Link zum Original
Die offizielle Erinnerungskultur soll neben den Tiefpunkten auch die Höhepunkte der deutschen Geschichte berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Die offizielle Erinnerungskultur darf sich nicht nur auf die Tiefpunkte unserer Geschichte konzentrieren, sie muss auch die Höhepunkte im Blick haben. Link zum Original
Einer Schmähung des Deutschen Kaiserreichs als rückständiger Unrechtsstaat wird entgegengetreten.
Wortlaut im Programm
Die AfD setzt sich gegen die Schmähung des Deutschen Kaiserreichs ein, das unzutreffend als rückständiger Unrechtsstaat diffamiert wird. Link zum Original
Eine ideologisch geprägte Umdeutung der Geschichte durch Schleifung von Denkmälern und Umbenennung von Straßen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns gegen die zunehmend aggressiven Versuche einer ideologisch geprägten, moralisierenden Umdeutung der Geschichte, die sich an der Schleifung von Denkmälern und Umbenennung von Straßen festmacht. Link zum Original
Die Critical Race Theory wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die sogenannte “Critical Race Theory”, wonach Rassismus gegen Weiße nicht möglich sei, lehnen wir ab. Link zum Original
Eine pauschale Rückgabe von Sammlungsgütern aus kolonialen Kontexten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD wendet sich auch gegen eine pauschale Rückgabe von Sammlungsgütern aus kolonialen Kontexten. Link zum Original
Der Bundestagsbeschluss zur Errichtung eines Mahnmals und Informationszentrums für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft soll umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ebenfalls dafür ein, den Beschluss des Bundestages, ein Mahnmal und ein Informationszentrum für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft zu errichten, endlich umzusetzen. Link zum Original
Die Rundfunkstaatsverträge sollen in allen Bundesländern gekündigt werden, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend zu reformieren.
Wortlaut im Programm
Die Rundfunkstaatsverträge sind in jedem Bundesland zu kündigen, um eine grundlegende Reform zu ermöglichen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll auf einen Anbieter mit etwa einem Zehntel des bisherigen Umfangs reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Am Ende soll ein stark reduzierter Anbieter stehen, der ca. ein Zehntel des bisherigen Umfangs haben soll. Link zum Original
Ein Grundfunk soll die Bürger ausschließlich mit neutralen Inhalten aus Information, Kultur und Bildung versorgen.
Wortlaut im Programm
Dieser „Grundfunk“ hat nur die Aufgabe, die Bürger flächendeckend mit neutralen Inhalten aus den Sparten Information, Kultur und Bildung zu versorgen. Link zum Original
Regionale Inhalte sollen in einem schlanken Heimatfunk erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Wichtig bleiben regionale Inhalte – ein schlanker „Heimatfunk“ als Schaufenster der Regionen. Link zum Original
Rundfunkbeiträge und Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollen entfallen.
Wortlaut im Programm
Zwangsbeiträge und Werbung entfallen. Link zum Original
Der Rundfunk soll über eine Abgabe finanziert werden, die vor allem Technologiekonzerne mit audiovisuellen Inhalten und Video-Streaming-Dienste zahlen.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung erfolgt durch eine Abgabe, die insbesondere Technologiekonzerne, die audiovisuelle Inhalte verbreiten, sowie Video-Streaming-Dienste zu leisten haben. Link zum Original
Eine Vormachtstellung in sozialen Medien und im Bildungswesen darf nicht zur einseitigen Beeinflussung der politischen Willensbildung genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Eine Vormachtstellung in den sozialen Medien und im Bildungswesen darf nicht dazu missbraucht werden, die politische Willensbildung einseitig zu beeinflussen. Link zum Original
Faktenprüfer und Meinungswächter sollen keine staatliche Finanzierung erhalten.
Wortlaut im Programm
„Faktenprüfer“ und Meinungswächter dürfen keine staatliche Finanzierung erhalten. Link zum Original
Eine Beeinflussung privater Medien durch die Regierung über Subventionen, Unternehmensbeteiligungen und Werbefinanzierung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Über Subventionen, Unternehmensbeteiligungen und regierungspolitische Werbefinanzierung beeinflusst die Regierung auch die privaten Medien. Diese parteipolitische Medienbeeinflussung lehnen wir ab. Link zum Original
Beteiligungen von Parteien an Medienunternehmen sollen verboten werden.
Wortlaut im Programm
Beteiligungen von Parteien an Medienunternehmen wollen wir verbieten. Link zum Original
Der Rundfunkbeitrag wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Die Grundsteuer und Gebühren wie die EEG-Umlage und die GEZ-Gebühren (Haushaltsabgabe) sind zu streichen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.