Medien und Presse
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Thüringen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Thüringen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
CDU 37
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Freie Medien sollen nicht missbraucht oder monopolisiert werden.
- Das Medienangebot in Thüringen aus öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern wird erhalten, gefördert und zukunftsfähig gemacht.
- Produktionsaufträge von MDR und KiKA sollen entsprechend dem Beitragsaufkommen an Thüringer Medienunternehmen vergeben werden.
- Liberalisierung, Vereinfachung und Entbürokratisierung sollen die Handlungsspielräume von Medienunternehmen erweitern.
- Der Ausbau von DAB+ im privaten Hörfunk wird unterstützt.
Weniger Pflichten 1
BSW 13
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
Linke 74
Mehr Geld 3
- Die Bundesregierung soll die Förderung des Zeitungsvertriebs ernsthaft vorantreiben.
- Mit Landesmitteln wird die Medienvielfalt einschließlich privater lokaler Anbieter erhalten und gestärkt.
- Der Anteil der Landesmedienanstalten am Beitragsaufkommen wird erhöht, um Bürgermedien und Medienkompetenzarbeit zu stärken.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 5
- Standards für Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht, Arbeitsrechte und Medienrecht werden mit Blick auf KI gegebenenfalls neu geregelt.
- Medienvielfalt, unabhängiger Journalismus, öffentlich-rechtlicher Rundfunk sowie regionale, lokale und Bürgermedien werden gefördert.
- Neue Modelle auf Basis gemeinnützigen Journalismus werden unterstützt.
- Für gemeinnützigen Journalismus wird eine entsprechende Regelung auf Bundesebene angestrebt.
- Die Förderungen für die Medienwirtschaft werden stärker gebündelt, um die Aktivitäten des Landes effizienter zu gestalten.
SPD 25
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Medien des Landes bedürfen als Pfeiler der Demokratie eines besonderen Schutzes.
- Erfurt wird als Zentrum für Kindermedien gestärkt, mit Schwerpunkten auf Lehr- und Lernmedien, Spieleentwicklung und Medienproduktion durch Kinder.
- Die Medienförderung wird stärker für neue mediale Formen und experimentelle Formate geöffnet.
- Den Thüringer Bürgermedien werden neue technische Verbreitungswege zur Verfügung gestellt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne 57
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Die Akten werden Wissenschaft, Journalistinnen und Journalisten, Privatpersonen und Begleitforschung zugänglich gemacht.
- Innovative digitale Journalismusprojekte und Neugründungen werden mit einem transformativen Forschungsansatz in ihrer Entstehung unterstützt.
- Die Medienförderung richtet sich neben wirtschaftlichen Zielen auf Erhalt und Ausbau von Medienfreiheit und Medienvielfalt.
- Die Vielfaltsförderung wird auf neue Formate wie verlagsübergreifende digitale Plattformen ausgeweitet.
- Bürgermedien werden mit zusätzlichen Mitteln und professioneller Begleitung der Digitalisierung gefördert.
- Ein Kompetenzzentrum als Labor- und Transferstelle für innovative Journalismusmodelle wird errichtet.
FW 4
Bleibt wie bisher 1
FDP 26
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 2
Koalitionsvertrag 5
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Meinungs- und Pressefreiheit sollen vor Angriffen und Desinformation geschützt werden, etwa durch Offenlegung von Algorithmen und Nachrichtenbildung.
- Die Unterstützung der Thüringer Bürgermedien wird erhöht.
- Den Bürgermedien werden aktuelle technische Verbreitungsmöglichkeiten gesichert.
- Wirtschaftliche, rechtliche und technologische Rahmenbedingungen für Medienunternehmen, insbesondere private und lokale Rundfunkanbieter, werden gewährleistet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht