Medien und Presse
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
FDP00
AfD 531
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 5
- Über das gesellschaftliche Leben im Land soll sachlich und neutral berichtet werden.
- Medien sollen wieder das ganze Meinungsspektrum abbilden.
- Der öffentliche Rundfunk und aus öffentlichen Mitteln geförderte Radiosender werden zu politischer Neutralität und Ausgewogenheit verpflichtet.
- Die Landesregierung besteht auf einer Überprüfung aller „Freien Radios“.
- Für die Aufsichtsgremien der Medien werden klare Nachfolgeregeln und transparente Besetzungsverfahren eingeführt.
CDU 62
Mehr Geld 1
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 4
- Der Medienstandort Sachsen-Anhalt soll gezielt weiterentwickelt werden, auch durch die Fachkräfteinitiative der Mitteldeutschen Medienförderung.
- Mehr Medienprojekte mit Bezug zu Sachsen-Anhalt sollen realisiert werden.
- Auf Bundesebene soll es faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Zeitungen, Anzeigenblätter, regionale Sender und Onlineformate geben.
- Eine engere Verzahnung der Bürgermedien mit Bildungsinitiativen in Schule, Jugend- und Seniorenarbeit wird geprüft.
Grüne 24
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 1
Linke 436
Mehr Geld 6
- Eine Journalismus-Stiftung Sachsen-Anhalt mit 10 Millionen Euro Startkapital fördert unabhängigen Lokaljournalismus.
- Eine kommunale Medienförderung von jährlich 5 Millionen Euro unterstützt lokale Medienvielfalt.
- Ein Notprogramm von 5 Millionen Euro unterstützt bedrohte lokale Medien.
- Eine Medien-Offensive umfasst über fünf Jahre 100 Millionen Euro.
- Medien werden nachhaltig statt projektbezogen finanziert.
- Eine Medien-Offensive von 100 Millionen Euro stärkt eine vielfältige Presse.
Ohne klare Richtung 3
Mehr Pflichten 4
- Bis 2030 stammen 50 Prozent der Medienmacher in ostdeutschen Redaktionen aus Ostdeutschland.
- Verpflichtende Redaktionsstatuten sichern die journalistische Unabhängigkeit.
- Der Marktanteil einzelner Medienunternehmen wird auf höchstens 30 Prozent begrenzt.
- Ein Anti-Konzentrations-Gesetz für Medienvielfalt wird verabschiedet.
BSW 22
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
FW 4
Bleibt wie bisher 4
Koalitionsvertrag 364
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Weitere Kooperationen mit staatlichen und politischen Institutionen, Trägern der Demokratiebildung und Medien im Land werden angestrebt.
- Für Rundfunkanbieter werden faire Wettbewerbs- und Entwicklungschancen gegenüber der Onlinekonkurrenz gesichert.
- Öffentlich-rechtliche und private Angebote sollen auf großen digitalen Plattformen und Smart Speakern auffindbar sein.
Bleibt wie bisher 4
- Eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk, privaten Anbietern, Verlagen, Bürgermedien und Onlinemedien soll erhalten, gefördert und zukunftsfähig gemacht werden.
- Private Radioveranstalter sollen beim Umstieg auf den digitalen Hörfunk weiter unterstützt werden.
- Eine Abschaltung der UKW-Verbreitung wird für die kommenden zehn Jahre abgelehnt, solange die Mehrheit der Bevölkerung diesen Empfangsweg nutzt.
- Die finanzielle Förderung der Bürgermedien wird fortgesetzt.
Ohne klare Richtung 2
Mehr Pflichten 3
- Die Bevölkerung wird über vielfältige analoge und digitale Warnwege auch unter Beteiligung der Medienunternehmen gewarnt.
- Große Privatsender sollen für lokale und regionale Berichterstattung mit lokalen und regionalen Fernsehveranstaltern kooperieren.
- Die Pflicht der Rundfunkveranstalter, Parteien Sendezeiten zur Wahlvorbereitung einzuräumen, wird auf Werbespots zu Kommunalwahlen ausgeweitet.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht