Medien und Presse
Organisationen: was die Programme zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Nordrhein-Westfalen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
Programme zur Landtagswahl 2027
CDU 313
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Die Medienlandschaft als Wirtschaftsfaktor soll ausgebaut und gestärkt werden.
- Medienvielfalt soll erhalten, Lokaljournalismus gestärkt und Medienbildung gefördert werden.
- Das duale Rundfunksystem soll mit starkem Lokalfunk und modernem WDR weiterentwickelt werden.
- Lokalsender werden beim Umstieg ins digitale Zeitalter unterstützt.
- Initiativen für bessere Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und Lokaljournalismus werden unterstützt.
- Journalistisch-redaktionelle Inhalte sollen im Netz diskriminierungsfrei auffindbar und zugänglich sein.
- Journalismus soll in der Abgabenordnung als gemeinnützige Tätigkeit anerkannt werden.
- Veranstaltungs- und Dialogformate wie Games-Gipfel und Mediengipfel werden fortgesetzt und weiterentwickelt.
- Das Global Media Forum der Deutschen Welle soll fester Treffpunkt und Ort internationaler Vernetzung der Medienbranche werden.
- Die Veranstaltungs- und Dialogformate für Games-Branche, Film- und Medienwirtschaft und Medienhäuser werden weiterentwickelt.
- Das Games-Kompetenzzentrum „Fusion Campus“ und das Mediennetzwerk Nordrhein-Westfalen erhalten Unterstützung.
Bleibt wie bisher 1
SPD 47
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Neue Ideen und Konzepte im Medienbereich werden gefördert.
- Die crossmediale Weiterentwicklung des Lokaljournalismus wird gefördert.
- Journalismus wird im Gemeinnützigkeitsrecht verankert.
- Eine gemeinsame Vermarktungsplattform für Journalismus wird gefördert.
- Weitere Finanzierungsmöglichkeiten für Journalismus, etwa Stiftungsmodelle, werden entwickelt.
- Die Auffindbarkeit journalistischer Inhalte im Netz wird verbessert.
- Ein neues Veranstaltungsformat mit wechselnden Standorten verbindet Netzcommunity und klassische Medien.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
Grüne 144
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 3
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 2
FDP 1314
Mehr Geld 5
- Die Rahmenbedingungen ermöglichen privaten Verlagen eine Finanzierungsgrundlage für lokalen und regionalen Journalismus.
- Privates Engagement und Refinanzierungsmöglichkeiten von Presse- und Medienangeboten werden gestärkt.
- Journalistische Arbeit wird als gemeinnützig anerkannt.
- Gemeinnützigen Rechercheprojekten und lokalen Presseangeboten werden Finanzierungsmöglichkeiten über Spenden eröffnet.
- Faktenchecker, die aufklären und präventiv arbeiten, werden weiter gefördert.
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Zeitungsverlage, die zu Medienhäusern geworden sind, dürfen lineare Audio- und Videorundfunkangebote nicht mehr nur stark eingeschränkt anbieten.
- Die Möglichkeiten für privates Radio und einen wirtschaftlich tragfähigen Lokalfunk im digitalen Zeitalter werden verbessert.
- Die Regulierung des Lokalfunks im Landesmediengesetz wird angepasst, um einen wirtschaftlich tragfähigen Lokalfunk zu ermöglichen.
- Private lokale Radioangebote werden staatsvertraglich auf digitalen Plattformen bevorzugt auffindbar gemacht, wie die regionalen WDR-Angebote.
- Die Defizite bei der Einbindung der Lokalradios in die Meldeketten bei Katastrophen werden beseitigt.
- Für weitere Marktteilnehmer im digitalen Radio DAB+ werden die Bedingungen geschaffen.
- Private Angebote und neue Medienformen dürfen nicht durch die beitragsfinanzierte Konkurrenz beeinträchtigt werden.
- Die Regelungen zum Schutz der digitalen freien Presse und ihrer Finanzierbarkeit werden verschärft.
- Die Auffindbarkeit der regionalen Fensterprogramme privater Fernsehsender auf den Plattformen wird durchgesetzt.
- Journalistische Arbeit wird als gemeinnützig anerkannt.
- Gemeinnützigen Rechercheprojekten und lokalen Presseangeboten werden Finanzierungsmöglichkeiten über Spenden eröffnet.
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 2
AfD 214
Mehr Rechte oder Angebote 3
- Doppelt belegte oder reservierte UKW-Frequenzen werden für andere Anbieter geöffnet.
- Internetradioanbieter können ihre Inhalte frei von jeglicher Zensur veröffentlichen.
- Eine inhaltliche Kontrolle von Presse, Rundfunk und Internetinhalten über die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinaus wird abgelehnt.
Weniger Pflichten 2
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Linke 623
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 1
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 2
Mehr Pflichten 4
Koalitionsvertrag 146
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Kleine und unabhängige Verlage werden besonders gefördert.
- Journalistische Arbeit auf lokaler Ebene soll als gemeinnützig anerkannt werden.
- Initiativen für bessere Ausbildung und Nachwuchsgewinnung im Lokaljournalismus werden unterstützt.
- Der Lokalfunk wird auf dem Weg ins digitale Zeitalter unterstützt.
- Veranstaltungs- und Dialogformate für Games-Branche, Film- und Medienwirtschaft werden weiterentwickelt.
- Das Games-Kompetenzzentrum Fusion Campus und das Mediennetzwerk NRW werden unterstützt.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 3
Grüne, Programmentwurf zur Landtagswahl 2027 114
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Medienvielfalt und guter Journalismus in Nordrhein-Westfalen werden weiterhin gestärkt, vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk bis zu Lokal- und Hochschulradios.
- Europäisches Wettbewerbsrecht soll zum Schutz der freien Medien stark durchgesetzt werden.
- Die Landesmedienanstalt wird bei der Stärkung des Lokaljournalismus unterstützt, begleitet durch gesetzgeberische Maßnahmen.
- Journalismusförderung soll als gemeinnütziger Zweck gesetzlich in der Abgabenordnung verankert werden.
Bleibt wie bisher 1
Mehr Pflichten 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht