Rentner und Pensionäre
Personen: was die Programme zur Bundestagswahl und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen im Bundestag
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
Ohne Einzug ins Parlament
CDU und CSU 98
Mehr Geld 5
- Es wird eine Aktivrente eingeführt, bei der Gehalt bis 2.000 Euro im Monat steuerfrei ist, wenn über das gesetzliche Rentenalter hinaus freiwillig weitergearbeitet wird.
- Eine Doppelbesteuerung von Renten wird vermieden.
- Die Renten sollen weiterhin steigen.
- Wer das gesetzliche Rentenalter erreicht und freiwillig weiterarbeitet, erhält bis zu 2.000 Euro Gehalt im Monat steuerfrei.
- Die Hinzuverdienstgrenzen bei Witwenrenten werden deutlich angehoben.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Weniger Pflichten 2
Bleibt wie bisher 5
- Rentenkürzungen soll es nicht geben.
- An der bestehenden gesetzlichen Regelung zum Renteneintrittsalter wird festgehalten.
- Die Regelung für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren bleibt mit Blick auf die Planungssicherheit erhalten.
- Es soll keine Rentenkürzungen geben.
- Ein durch wirtschaftliches Wachstum garantiertes stabiles Rentenniveau ist das Ziel.
Ohne klare Richtung 4
AfD 9
Mehr Geld 8
- Rentner erhalten einen zusätzlichen Steuerfreibetrag, damit sie im Arbeitsmarkt bleiben.
- Die Renten der derzeitigen Senioren werden signifikant erhöht.
- Das Rentenniveau soll in mehreren Schritten das durchschnittliche westeuropäische Niveau von gut 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens erreichen.
- Ein flexibles Renteneintrittsalter wird eingeführt, abschlagsfrei nach 45 Beitragsjahren.
- Zuverdienste von Witwen und Witwern werden nicht auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.
- Elternschaft wird bei der Rente höher vergütet.
- Rentner erhalten einen zusätzlichen Steuergrundfreibetrag von 12.000 Euro als Arbeitsanreiz.
- Bei Tod durch qualifizierten Dienstunfall richtet sich die Hinterbliebenenversorgung nach den Versorgungsansprüchen des letzten Amtes.
SPD 47
Mehr Geld 3
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Bei der Minijob-Reform gelten Übergänge für bestehende Arbeitsverhältnisse und Ausnahmen etwa für Rentnerinnen und Rentner.
- Wer nach Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten will, wird besser unterstützt.
- Das Vorbeschäftigungsverbot wird für Beschäftigte im Rentenalter abgeschafft, sodass befristete Verträge mit demselben Arbeitgeber möglich sind.
- Beschäftigte im Rentenalter können statt monatlicher Rentenzuschläge eine Einmalzahlung wählen.
Grüne 410
Mehr Geld 8
- Ältere Beschäftigte und Rentner, die länger arbeiten möchten, erhalten finanzielle Anreize bei den Sozialversicherungsbeiträgen.
- Die Grundrente wird zu einer Garantierente nach 30 Versicherungsjahren weiterentwickelt, die deutlich mehr Menschen einbezieht und finanziell besserstellt.
- Der Mindestlohn wird erneut angehoben.
- Prekäre Beschäftigung, insbesondere Minijobs, wird abgebaut.
- Die Weiterarbeit neben dem Rentenbezug soll sich durch Vorteile noch mehr lohnen.
- Bei Weiterarbeit neben dem Rentenbezug wird der Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung an die Beschäftigten ausgezahlt, wenn sie keine freiwilligen Rentenbeiträge leisten.
- Die Erträge aus den staatlichen Einlagen des Bürgerfonds tragen zur Finanzierung der Garantierente bei.
- Die Erwerbsminderungsrente wird verbessert.
Mehr Rechte oder Angebote 2
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 4
- Minijobs sollen schrittweise in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführt werden, mit Ausnahmen für Rentner, Schüler und Studierende.
- Das gesetzliche Rentenniveau wird bei mindestens 48 Prozent gehalten und nachhaltig stabilisiert.
- Am Renteneintrittsalter von 67 Jahren wird festgehalten.
- Die sogenannte Rente mit 63 für besonders langjährig Versicherte wird beibehalten.
Linke 38
Mehr Geld 7
- Die Renten werden erhöht.
- Rentner, Auszubildende, Studierende und bisher nicht anspruchsberechtigte Beschäftigte erhalten einen einmaligen steuerfinanzierten Inflationsausgleich.
- Das Rentenniveau soll wieder auf 53 Prozent angehoben werden.
- Ostverdienste sollen bis 2030 hochgewertet werden, damit sich die Renten in Ost und West angleichen.
- Eine solidarische Mindestrente soll Renten bis zur Armutsrisikogrenze von derzeit rund 1.400 Euro aufstocken.
- Zur solidarischen Mindestrente sollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie in teuren Regionen ein Mietzuschuss kommen.
- Der Umrechnungsfaktor für Ostrenten wird bis 2030 oder bis zur Lohnangleichung eines östlichen Flächenlandes fortgeführt.
Mehr Rechte oder Angebote 1
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
CSU 33
Mehr Geld 3
- Die Mütterrente wird mit drei Rentenpunkten für alle Mütter vollendet, unabhängig vom Geburtsjahrgang der Kinder.
- Wirtschaftliches Wachstum wird gestärkt, damit das Rentenniveau und die Beiträge stabil bleiben und die Renten weiter steigen.
- Das Fremdrentengesetz wird reformiert, damit rentenrechtliche Benachteiligungen entfallen.
Mehr Rechte oder Angebote 1
SSW 24
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 2
BSW 111
Mehr Geld 10
- Das Rentensystem soll nach dem Vorbild Österreichs gestaltet werden.
- Renten bis 2000 Euro sollen von der Steuer befreit werden.
- Bessere gesetzliche Renten sollen die Binnennachfrage stärken.
- Die gesetzliche Rente soll ohne andere Einkommen bis 2000 Euro im Monat steuerfrei sein.
- Nach 40 Versicherungsjahren soll eine Mindestrente von 1500 Euro gelten.
- Die Mindestrente soll gestuft sein: 1300 Euro nach 30 und 1200 Euro nach 15 Versicherungsjahren.
- Das durchschnittliche Rentenniveau soll mindestens 75 Prozent des im Arbeitsleben erzielten Nettoeinkommens betragen.
- Die Renten sollen als Inflationsausgleich in einem ersten Schritt um 120 Euro im Monat steigen.
- Dämpfungsfaktoren in der Rentenformel wie der Riester-Faktor sollen gestrichen werden.
- Nach 45 Beitragsjahren soll ein abschlagsfreier Renteneintritt mit 63 Jahren möglich sein.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Nach 40 Versicherungsjahren soll eine Mindestrente von 1500 Euro gelten.
- Die Mindestrente soll gestuft sein: 1300 Euro nach 30 und 1200 Euro nach 15 Versicherungsjahren.
- Die umlagefinanzierte Rente soll gestärkt werden.
- Nach 45 Beitragsjahren soll ein abschlagsfreier Renteneintritt mit 63 Jahren möglich sein.
Bleibt wie bisher 1
FDP 25
Mehr Rechte oder Angebote 4
Bleibt wie bisher 1
FW 68
Mehr Geld 6
- Die steuerfreie Hinzuverdienstgrenze für Rentner und Pensionäre wird auf 2000 Euro im Monat angehoben.
- Die Mütterrenten werden angehoben und ausgeweitet.
- Nach 45 Beitragsjahren wird die volle Rente abschlagsfrei garantiert.
- Rentner und Pensionäre können monatlich bis zu 2000 Euro steuerfrei hinzuverdienen.
- Die Doppelbesteuerung von Renten wird abgeschafft.
- Kindererziehungszeiten werden bei der Rentenberechnung stärker berücksichtigt.
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Mütterrenten werden angehoben und ausgeweitet.
- Flexiblere Rentenmodelle ermöglichen einen früheren oder späteren Renteneintritt je nach persönlicher Situation.
- Nach 45 Beitragsjahren wird die volle Rente abschlagsfrei garantiert.
- Rentenrechtliche Zeiten in landwirtschaftlicher Sozialversicherung, gesetzlicher Rentenversicherung und Beamtenversorgung werden gegenseitig anerkannt.
Bleibt wie bisher 4
- Eine Erhöhung des Rentenalters wird abgelehnt.
- Das Rentenniveau sinkt nicht unter 48 Prozent.
- Statt einer Anhebung des Rentenalters werden alternative Maßnahmen zur Stabilisierung der Rentensysteme ergriffen.
- Gesetzliche, betriebliche und freiwillige Vorsorge werden so aufgestellt, dass ein hoher Rentenanspruch gesichert ist und das Rentenniveau nicht weiter sinkt.
Koalitionsvertrag 55
Mehr Rechte oder Angebote 3
Weniger Pflichten 1
Bleibt wie bisher 5
- Die Rente bleibt über die Legislaturperiode hinaus stabil.
- Das Rentenniveau wird bis 2031 gesetzlich bei 48 Prozent abgesichert.
- Am Nachhaltigkeitsfaktor der Rente wird grundsätzlich festgehalten.
- Ein abschlagsfreier Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren bleibt möglich.
- Eine weitere Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters wird abgelehnt.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht