Gesundheitsschutz
Schutzgüter: was die Programme zur Landtagswahl in Berlin und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Berlin
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
AfD00
Ohne Einzug ins Parlament
Linke 14
Mehr Rechte oder Angebote 14
- Gesundheitsschädigende Umweltbelastungen werden abgebaut.
- Verstöße gegen das Verkehrsrecht werden verstärkt kontrolliert.
- Die politischen Rahmenbedingungen werden so gestaltet, dass soziale Determinanten keinen gesundheitlichen Nachteil bedeuten.
- Der Fokus der Gesundheitspolitik verschiebt sich von der Krankheitsbehandlung zu Prävention, insbesondere Verhältnisprävention.
- Impfkampagnen werden intensiviert.
- Eine Aufklärungskampagne zu ME/CFS inklusive Infektionsschutz wird durchgeführt.
- Abgestimmte Hitzeaktionspläne werden auf Landes- und Bezirksebene sowie für Krankenhäuser und Pflegeheime erstellt.
- Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämter werden besser miteinander vernetzt.
- Berlin soll einen sozialräumlich differenzierten Hitzeschutzplan mit verbindlichen Maßnahmen, einheitlichen Vorgaben für die Bezirke und auskömmlicher Finanzierung erhalten.
- Baulicher Hitzeschutz soll in Wohngebäuden und Gebäuden mit dauerhaftem Aufenthalt wie Justizvollzugsanstalten, Krankenhäusern und Pflegeheimen verpflichtend sein.
- Ein Rattenmanagement, das Gesundheit, Wasserschutz und Tierwohl vereint, wird entwickelt.
- Alternative Konzepte öffentlicher Sicherheit wie spezialisierte multiprofessionelle Teams sollen Aufgaben der Polizei übernehmen und ergänzen.
- Die Suizidprävention in den Anstalten wird verbessert.
- Gezielte Aufklärungsmaßnahmen für junge Menschen sollen Doping und Substanzkonsum zum Muskelaufbau eindämmen.
CDU 27
Mehr Rechte oder Angebote 7
- Der Ansatz des Berliner Klimaanpassungsgesetzes, Hitzeschutz und Klimaanpassung verbindlich in Planung und Stadtentwicklung mitzudenken, wird praxisnah und effizient umgesetzt.
- Der Hitzeschutz wird konsequent ausgebaut.
- Hitzeschutz wird von Anfang an in Planungs- und Bauprozesse integriert.
- Bei öffentlichen Bauvorhaben, insbesondere bei Kitas und Schulen, wird Hitzeschutz verbindlich mitgedacht.
- Die Initiative Fast-Track City wird fortgeführt, verlässlich abgesichert und gezielt weiterentwickelt, um HIV-Neuinfektionen und Aids zu beenden.
- Prävention wird stärker in den Alltag integriert.
- Der Hitzeschutz wird als feste Aufgabe des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verankert.
Grüne 26
Mehr Rechte oder Angebote 26
- Zur Prävention von Sucht- und Extremismusgefahren durch Games werden Medienkompetenzangebote für Jugendliche und Erwachsene gefördert.
- Verbindliche Kooperationen zwischen Gesundheitswesen, Sozialdiensten, Bildung, Jugendhilfe und Stadtplanung bauen flächendeckend Präventionsketten und sozialräumliche Gesundheitsstrukturen auf.
- Der Berliner Hitzeaktionsplan wird konsequent umgesetzt.
- Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Bildungseinrichtungen und Sportstätten werden befähigt, eigene Hitzeschutzkonzepte zu entwickeln und umzusetzen.
- Lokale Hitzeschutzbündnisse in den Bezirken ergänzen das Aktionsbündnis.
- Die psychische Gesundheit wird durch Entstigmatisierung, Prävention und Früherkennung gestärkt.
- Die psychische Gesundheit aller Altersgruppen wird durch eine integrierte Versorgungsstruktur mit festen Budgets, multiprofessionellen Krisenteams und präventiven Angeboten gestärkt.
- Suizidprävention wird systematisch verankert, und Hilfsangebote werden stärker vernetzt und gezielt ausgebaut.
- In allen Einrichtungen der Daseinsvorsorge und im öffentlichen Raum werden Hitze- und Klimaanpassungskonzepte mit Trinkwasserversorgung, Verschattung und Kühlräumen umgesetzt.
- Community-basierte Gesundheitsprojekte werden nachhaltig unterstützt.
- Eine Impfkampagne wird aufgelegt, um die Impfquote zu steigern.
- Ein Landespräventionsgesetz, das die Landesaufgaben der Gesundheitsprävention beschreibt, wird geschaffen.
- Maßnahmen gegen Desinformation im Gesundheitsbereich, vor allem im digitalen Raum, werden entwickelt.
- Der von der Zivilgesellschaft geforderte Aktionsplan zur Weiterentwicklung der Fast-Track-City-Initiative gegen HIV/AIDS wird auf den Weg gebracht.
- Lücken in der HIV-Prävention und -Testung werden geschlossen und Strategien an neuen Bedarfen ausgerichtet.
- Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen zur Luftreinheit in Innenräumen, insbesondere in Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen.
- Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungsbildung und Sportangebote werden berlinweit gestärkt.
- Unter Beteiligung der Bevölkerung wird eine landesweite Präventionsstrategie entwickelt und umgesetzt.
- Gesundheitsförderung wird als verbindliches Prinzip in allen Politikbereichen auf Bezirks- und Landesebene etabliert.
- Für alle Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen werden verbindliche Qualitätsstandards festgelegt.
- Gesundheitsförderung mit Schwerpunkten auf Bewegung, Ernährung, Suchtprävention und psychischer Gesundheit wird verbindlich in Kitas, Schulen, Betrieben und Senioreneinrichtungen integriert.
- Berlin verfolgt mit einer gesamtstädtischen Strategie einen hilfeorientierten drogenpolitischen Ansatz, der Selbstbestimmung, Aufklärung und Gesundheitsschutz verbindet.
- Der Nichtraucherschutz im öffentlichen Raum wird konsequenter umgesetzt und kontrolliert.
- Der Nichtraucherschutz wird bei Bedarf gesetzlich nachgeschärft.
- Präventive Ansätze in der Pflege wie Programme zu gesundem Altern, Sturzprävention und Ernährungsberatung werden stärker gefördert.
- Resilienzplanung berücksichtigt auch Hitze, Starkregen, Pandemien, Cyberangriffe, Desinformation, Sabotage und die Überlastung der Gesundheitsversorgung.
SPD 32
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
BSW 13
Mehr Rechte oder Angebote 3
FDP 4
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die Stadt bereitet sich auf Extremwetterereignisse vor und stärkt die Gesundheitsvorsorge.
- In der Krankheitsprävention werden Wissen und Erfahrungen auch über den Gesundheitsbereich hinaus einbezogen und vernetzt.
- Der öffentliche Gesundheitsdienst und der Infektionsschutz in Berlin werden stabiler und effektiver aufgestellt.
- Drug-Checking gilt als zentrale Maßnahme zur Schadensminderung.
Koalitionsvertrag 211
Mehr Rechte oder Angebote 11
- Prävention und Versorgung sexuell übertragbarer Infektionen werden gestärkt.
- Tempo 30 soll gelten, wo gesundheitsgefährdende Grenzwerte für Lärm und Stickoxide überschritten sind.
- Niedrigschwellige Angebote der Hitzehilfe wie Trinkwasserverteilung, aufsuchende Sozialarbeit und Abkühlungsmöglichkeiten in öffentlichen Einrichtungen werden geprüft und ausgebaut.
- Land und Bezirke werden bei Erstellung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen unterstützt.
- Der Schutz vor Passivrauchen im Nichtraucherschutzgesetz wird weiter vorangebracht.
- Kontrolldefizite beim Nichtraucherschutz werden abgebaut.
- Maßnahmen zur Suchtprävention werden gefördert.
- Die Präventionsinitiative „Berlin bewegt sich“ wird flächendeckend umgesetzt.
- Suizidpräventionsprogramme, insbesondere für Jugendliche, werden ausgebaut und verstetigt.
- Eine landesgesetzliche Grundlage für Gesundheitslagen neben dem Katastrophenschutzrecht wird geschaffen.
- Sport und Bewegung werden als Motoren der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, von Integration, Inklusion und Gesundheit gefördert.
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht