Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Koalitionsvertrag · Koalition aus CSU und FW · Original
Der Vertrag enthält 54 von 956 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 54Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Vertrags
- 62Seiten im Original
- 2018Vertragsjahr
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Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 54
Bayern soll ein von der Landwirtschaft geprägtes Land bleiben.
Wortlaut im Vertrag
Bayern ist ein von der Landwirtschaft geprägtes Land und soll dies bleiben. Link zum Original
Konventionelle Landwirtschaft gilt als ebenso wertvoll und wichtig wie der biologische Landbau.
Wortlaut im Vertrag
Konventionelle Landwirtschaft ist für uns genauso wertvoll und wichtig wie der biologische Landbau. Link zum Original
Die bayerische Landwirtschaft soll noch nachhaltiger und innovativer werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen die bayerische Landwirtschaft noch nachhaltiger und innovativer machen und die Existenz möglichst vieler Höfe sichern. Link zum Original
Die Existenz möglichst vieler Höfe soll gesichert werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen die bayerische Landwirtschaft noch nachhaltiger und innovativer machen und die Existenz möglichst vieler Höfe sichern. Link zum Original
Eine spekulationsgetriebene Landwirtschaft wird abgelehnt.
Wortlaut im Vertrag
Eine spekulationsgetriebene Landwirtschaft lehnen wir ab und bekennen uns stattdessen in aller Klarheit zu unseren bäuerlichen familiengeführten Betrieben. Link zum Original
Die bäuerlichen familiengeführten Betriebe werden unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Eine spekulationsgetriebene Landwirtschaft lehnen wir ab und bekennen uns stattdessen in aller Klarheit zu unseren bäuerlichen familiengeführten Betrieben. Link zum Original
Landwirtschaftlicher Grund und Boden soll in Bauernhand bleiben.
Wortlaut im Vertrag
Landwirtschaftlicher Grund und Boden soll in Bauernhand bleiben. Link zum Original
Die gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft soll durch Bewusstseinsbildung von klein auf erhöht werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir brauchen mehr gesellschaftliche Akzeptanz für die Landwirtschaft. Hierfür wollen wir von klein auf Bewusstsein schaffen. Link zum Original
Der Pakt zum Eigentum zwischen Landwirtschaft und Staatsregierung wird mit Leben gefüllt.
Wortlaut im Vertrag
Den zwischen Landwirtschaft und Staatsregierung geschlossenen Pakt zum Eigentum werden wir mit Leben füllen. Link zum Original
Am Prinzip „Freiwilligkeit vor Ordnungsrecht“ in der Landwirtschaft wird festgehalten.
Wortlaut im Vertrag
Am bewährten Prinzip „Freiwilligkeit vor Ordnungsrecht“ halten wir fest. Link zum Original
Die Agrarpolitik in Brüssel und auf Bundesebene wird aktiv mitgestaltet.
Wortlaut im Vertrag
Wir gestalten die Agrarpolitik in Brüssel und auf Bundesebene aktiv mit. Link zum Original
Bei agrarpolitischen Vorschlägen und Maßnahmen wird auf den Nutzen für bäuerliche Strukturen geachtet und deren Interessen werden vertreten.
Wortlaut im Vertrag
Wir werden bei allen Vorschlägen und Maßnahmen auf den positiven Nutzen für unsere bäuerlichen Strukturen achten und uns für die Interessen dieser Betriebe einsetzen. Link zum Original
Die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 soll als Rahmen für die bayerische Landwirtschaft aktiv mitgestaltet werden.
Wortlaut im Vertrag
Auf europäischer Ebene wollen wir die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 als Rahmen für Bayerns Landwirtschaft aktiv mitgestalten. Link zum Original
Die Zwei-Säulen-Struktur der GAP soll beibehalten werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir fordern von der EU-Seite insbesondere die Beibehaltung der Zwei-Säulen-Struktur, die finanzielle Ausstattung auf dem bisherigen Niveau in beiden Säulen sowie bei den Direktzahlungen eine deutliche Besserstellung der ersten Hektare über das bestehende Maß hinaus. Link zum Original
Die finanzielle Ausstattung beider GAP-Säulen soll auf bisherigem Niveau bleiben.
Wortlaut im Vertrag
Wir fordern von der EU-Seite insbesondere die Beibehaltung der Zwei-Säulen-Struktur, die finanzielle Ausstattung auf dem bisherigen Niveau in beiden Säulen sowie bei den Direktzahlungen eine deutliche Besserstellung der ersten Hektare über das bestehende Maß hinaus. Link zum Original
Bei den Direktzahlungen sollen die ersten Hektare deutlich bessergestellt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir fordern von der EU-Seite insbesondere die Beibehaltung der Zwei-Säulen-Struktur, die finanzielle Ausstattung auf dem bisherigen Niveau in beiden Säulen sowie bei den Direktzahlungen eine deutliche Besserstellung der ersten Hektare über das bestehende Maß hinaus. Link zum Original
Der bürokratische Aufwand bei der Umsetzung der GAP soll spürbar reduziert werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen eine spürbare Reduzierung des bürokratischen Aufwands bei der Umsetzung der GAP. Link zum Original
Landwirte sollen verlässliche steuerrechtliche Rahmenbedingungen erhalten.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Landwirte im Steuerrecht. Hierzu gilt es, weiterhin für bessere Rückstellungsmöglichkeiten einzutreten und auch bei Grunderwerbsteuer und Grundsteuer Nachteile zu vermeiden. Link zum Original
Für Landwirte werden bessere Rückstellungsmöglichkeiten angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Landwirte im Steuerrecht. Hierzu gilt es, weiterhin für bessere Rückstellungsmöglichkeiten einzutreten und auch bei Grunderwerbsteuer und Grundsteuer Nachteile zu vermeiden. Link zum Original
Bei Grunderwerbsteuer und Grundsteuer sollen Nachteile für Landwirte vermieden werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Landwirte im Steuerrecht. Hierzu gilt es, weiterhin für bessere Rückstellungsmöglichkeiten einzutreten und auch bei Grunderwerbsteuer und Grundsteuer Nachteile zu vermeiden. Link zum Original
Auf Bundesebene werden neue Risikovorsorgeinstrumente wie Mehrgefahrenversicherungen für die Landwirtschaft angestrebt.
Wortlaut im Vertrag
Auf Bundesebene streben wir neue Risikovorsorgeinstrumente an, wie etwa Mehrgefahrenversicherungen für die Landwirtschaft. Link zum Original
Erzeuger und Verbraucher sollen stärker zusammengeführt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir verfolgen das Ziel, Erzeuger und Verbraucher stärker zusammenzuführen. Link zum Original
Regionale Vermarktungsstrukturen und die Wertschöpfung beim Erzeuger sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Dazu wollen wir die regionalen Vermarktungsstrukturen und die Wertschöpfung beim Erzeuger stärken und mehr Beratung anbieten. Link zum Original
Erzeugern soll mehr Beratung angeboten werden.
Wortlaut im Vertrag
Dazu wollen wir die regionalen Vermarktungsstrukturen und die Wertschöpfung beim Erzeuger stärken und mehr Beratung anbieten. Link zum Original
Die Regeln zur Direktvermarktung, auch für Milchtankstellen, sollen flexibilisiert werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Regeln zur Direktvermarktung z. B. auch für „Milchtankstellen“ wollen wir flexibilisieren. Link zum Original
Erzeuger sollen ihre Produkte direkter an die Verbraucher bringen können.
Wortlaut im Vertrag
Die Erzeuger sollen die Möglichkeit haben, ihre Produkte noch direkter und unmittelbarer an die Verbraucher zu bringen. Link zum Original
Bayerische Verbraucher sollen mehr regionale Produkte auf dem Teller haben.
Wortlaut im Vertrag
Die bayerischen Verbraucher sollen „mehr Heimat auf dem Teller“ haben. Link zum Original
Die Marke Bayern soll für bessere Absatzmöglichkeiten bayerischer Qualitätsprodukte gestärkt werden.
Wortlaut im Vertrag
Für noch bessere Absatzmöglichkeiten der Qualitätsprodukte aus Bayern wollen wir die Marke Bayern stärken. Link zum Original
Die Spitzenposition Bayerns im ökologischen Landbau soll ausgebaut werden.
Wortlaut im Vertrag
Die bundesweite Spitzenposition Bayerns im ökologischen Landbau wollen wir kraftvoll ausbauen. Link zum Original
Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Fläche in Bayern soll mittelfristig verdoppelt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen den Anteil an ökologisch bewirtschafteter Fläche in Bayern mittelfristig verdoppeln. Link zum Original
Bayern soll frei vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen bleiben.
Wortlaut im Vertrag
Bayern soll gentechnikanbaufrei bleiben. Link zum Original
Der Übergang zu modernen Landbewirtschaftungsmethoden wird unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Davon abgesehen werden wir den Übergang zu modernen Landbewirtschaftungsmethoden unterstützen. Link zum Original
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll reduziert und durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Ziel muss es sein, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und durch umweltfreundlichere Alternativen zu ersetzen. Link zum Original
Die Düngeverordnung soll praxistauglich und mit Interessenausgleich zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz umgesetzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Bei der Düngeverordnung wollen wir eine praxistaugliche Umsetzung, die einen Interessenausgleich zwischen bäuerlicher Landwirtschaft und Umweltschutz schafft. Link zum Original
Viehhaltende Betriebe erhalten Hilfe bei der Umstellung auf moderne, besonders tiergerechte Haltungsformen.
Wortlaut im Vertrag
Die Akzeptanz der viehhaltenden Betriebe in der Öffentlichkeit ist uns wichtig. Ihnen wollen wir bei der Umstellung auf moderne, besonders tiergerechte Haltungsformen helfen und Zukunftschancen erhalten. Link zum Original
Die Zukunftschancen viehhaltender Betriebe sollen erhalten werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Akzeptanz der viehhaltenden Betriebe in der Öffentlichkeit ist uns wichtig. Ihnen wollen wir bei der Umstellung auf moderne, besonders tiergerechte Haltungsformen helfen und Zukunftschancen erhalten. Link zum Original
Die Regulierung der Weideschlachtung soll im Einklang mit EU-Regeln mit dem Ziel der Zulassung flexibilisiert werden.
Wortlaut im Vertrag
Um lange Transportwege zu vermeiden und das Tierwohl zu stärken, wollen wir beispielsweise die Regulierung der Weideschlachtung im Einklang mit den EU -Regeln flexibilisieren mit dem Ziel der Zulassung. Link zum Original
Die Privilegierung der Landwirtschaft beim Bauen im Außenbereich soll beibehalten werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Privilegierung der Landwirtschaft beim Bauen im Außenbereich wollen wir beibehalten. Link zum Original
Die Potentiale der Landwirtschaft für erneuerbare Energien sollen besser genutzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Die Potentiale der Landwirtschaft im Hinblick auf erneuerbare Energien wollen wir besser nutzen. Link zum Original
Landwirte erhalten Hilfe bei Modernisierung und Innovation.
Wortlaut im Vertrag
Wir helfen den Landwirten bei Modernisierung und Innovation. Link zum Original
Das Bayerische Sonderprogramm Landwirtschaft Digital wird fortgeführt.
Wortlaut im Vertrag
Insbesondere führen wir das Bayerische Sonderprogramm Landwirtschaft Digital fort. Link zum Original
Die Wälder sollen zukunftsfähig gemacht werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir machen unsere Wälder zukunftsfähig. Link zum Original
Am Waldpakt wird festgehalten.
Wortlaut im Vertrag
Am Waldpakt halten wir fest. Link zum Original
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Waldbauern und Jägern gilt als unabdingbar.
Wortlaut im Vertrag
Dabei ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Waldbauern und Jägern unabdingbar. Link zum Original
Waldbesitzer werden bei der fachgerechten Bewirtschaftung ihrer Wälder auch durch Beratungsangebote unterstützt.
Wortlaut im Vertrag
Wir unterstützen unsere Waldbesitzer bei der fachgerechten Bewirtschaftung ihrer Wälder auch durch entsprechen de Beratungsangebote. Link zum Original
Die Wälder werden weiter an den Klimawandel angepasst.
Wortlaut im Vertrag
Wir passen unsere Wälder weiter an den Klimawandel an. Hierzu bauen wir die Waldumbauoffensive 2030 weiter aus. Wir setzen uns das Ziel, bis zum Jahr 2030 rund 200.000 h a klimatolerante Wälder zu schaffen. Link zum Original
Die Waldumbauoffensive 2030 wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Vertrag
Wir passen unsere Wälder weiter an den Klimawandel an. Hierzu bauen wir die Waldumbauoffensive 2030 weiter aus. Wir setzen uns das Ziel, bis zum Jahr 2030 rund 200.000 h a klimatolerante Wälder zu schaffen. Link zum Original
Bis 2030 sollen rund 200.000 Hektar klimatolerante Wälder geschaffen werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir passen unsere Wälder weiter an den Klimawandel an. Hierzu bauen wir die Waldumbauoffensive 2030 weiter aus. Wir setzen uns das Ziel, bis zum Jahr 2030 rund 200.000 h a klimatolerante Wälder zu schaffen. Link zum Original
Der Holzbau soll gefördert werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen den Holzbau fördern und die Marktabsatzchancen auch für das Laubholz erhöhen. Link zum Original
Die Marktabsatzchancen für Laubholz sollen erhöht werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen den Holzbau fördern und die Marktabsatzchancen auch für das Laubholz erhöhen. Link zum Original
Das System der forstlichen Gutachten soll weiterentwickelt werden und waldbauliche Ziele sowie Waldbewirtschaftungsmaßnahmen besser berücksichtigen.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen das System der forstlichen Gutachten weiterentwickeln und waldbauliche Ziele und Waldbewirtschaftungsmaßnahmen besser berücksichtigen. Link zum Original
Das an Grund und Boden gebundene Jagdrecht soll erhalten bleiben.
Wortlaut im Vertrag
Das bewährte, an Grund und Boden gebundene Jagdrecht wollen wir erhalten. Link zum Original
Ein Konzept zur künftigen Bewirtschaftung der Staatsgüter wird erarbeitet.
Wortlaut im Vertrag
Wir optimieren die Verwaltungsstruktur. Wir gliedern die Landwirtschaftsverwaltung wieder in die Bezirksregierungen ein und erarbeiten ein Konzept zur zukünftigen Bewirtschaftung der Staatsgüter. Link zum Original
Pilotprojekte zum Aufbau einer Bewässerungsinfrastruktur in Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau sollen umgesetzt werden.
Wortlaut im Vertrag
Wir wollen nachhaltige und umweltverträgliche Bewässerungskonzepte unterstützen und Pilotprojekte zum Aufbau einer entsprechenden Bewässerungsinfrastruktur in Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau umsetzen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Vertragstext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Koalitionsvertrag ist kein Wahlprogramm; seine Forderungen stehen nur hier. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Farben: Die Linien zeigen die Farben der Koalitionsparteien hintereinander, in der Reihenfolge des Vertrags; jede Farbe ist so lang wie der Anteil der Partei an den Sitzen der Koalition (CSU BY 85, FW BY 37 Sitze). In den Zeichnungen gehen die Farben im selben Verhältnis ineinander über.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.