SPD · Gemeinsam Zukunft gestalten.
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Bürgerschaftswahl Bremen 2007 · beschlossen 17.02.2007 · Original
Das Programm enthält 46 von 402 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 46Forderungen zum Politikfeld
- 11 %des Programms
- 30Seiten im Original
- 2007Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 46
Im Mittelpunkt steht die Schaffung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt der Zukunftssicherung des Landes steht die Schaffung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze. Link zum Original
Die Arbeitsmarktprobleme in Bremerhaven werden aktiv bekämpft.
Wortlaut im Programm
Wir werden auch in der nächsten Wahlperiode die Arbeitsmarktprobleme in Bremerhaven aktiv bekämpfen. Link zum Original
Die Ausbildungssituation im Land soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die Ausbildungssituation in unserem Land zu verbessern. Link zum Original
Die Privatwirtschaft soll mehr Ausbildungsplätze anbieten.
Wortlaut im Programm
In Bremen und Bremerhaven ist zudem die Privatwirtschaft gefordert, ihre Anstrengungen zu verstärken und künftig mehr Ausbildungsplätze anzubieten. Link zum Original
Jedem jungen Menschen soll ein Ausbildungsplatz angeboten werden können.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel bleibt es, jedem jungen Menschen einen Ausbildungsplatz anbieten zu können. Link zum Original
Niemand soll nach der Schule arbeitslos werden.
Wortlaut im Programm
Niemand soll nach der Schule in die Arbeitslosigkeit rutschen. Link zum Original
Gelingt es nicht, die Lehrstellenlücke zu schließen, soll eine Ausbildungsplatzumlage eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wenn es mit den bisherigen Instrumenten auch in Zukunft nicht gelingen sollte, die Lehrstellenlücke zu schließen und allen Bewerberinnen und Bewerbern einen qualifizierten Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen, werden wir uns für die Einführung einer Ausbildungsplatzumlage einsetzen. Link zum Original
Bei der Förderung sollen Wirtschaftsfelder berücksichtigt werden, die Arbeitsplätze mit existenzsicherndem Einkommen für geringer Qualifizierte bieten.
Wortlaut im Programm
Dabei sind auch zukünftig Wirtschaftsfelder zu berücksichtigen, die Arbeitsplätze für Menschen mit geringeren Qualifikationen zur Verfügung stellen und damit ein existenzsicherndes Einkommen gewährleisten. Link zum Original
Wirtschaftsfördermaßnahmen zur Schaffung von Frauenarbeitsplätzen sollen intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Zudem wollen wir unsere Wirtschaftsfördermaßnahmen, die auf die Schaffung von Frauenarbeitsplätzen zielen, intensivieren und die spezifischen Bedürfnisse von Frauen in unserer Wirtschaftsförderung insgesamt verstärkt berücksichtigen. Link zum Original
Alle Akteure des Arbeitsmarktes werden in die Verantwortung für Frauenförderung einbezogen.
Wortlaut im Programm
Alle Akteure des Arbeitsmarktes werden in die Verantwortung für die Umsetzung von Frauenförderung einbezogen. Link zum Original
Die Sozialpartner sollen betriebliche Möglichkeiten zur Förderung der Chancengleichheit entwickeln.
Wortlaut im Programm
Die Sozialpartner sind gefordert, betriebliche Möglichkeiten zur Förderung der Chancengleichheit zu entwickeln. Link zum Original
Wer auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Beschäftigung findet, soll sinnvolle öffentliche Beschäftigungsangebote erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden, sinnvolle öffentliche Beschäftigungsangebote erhalten. Link zum Original
Vollzeitbeschäftigte sollen mindestens durch einen gesetzlichen Mindestlohn ein Einkommen oberhalb der Armutsgrenze erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für die eigenständige Existenzsicherung aller Vollzeitbeschäftigten oberhalb der Armutsgrenze mindestens durch den gesetzlichen Mindestlohn. Link zum Original
Vollzeiterwerbstätigkeit soll zu ökonomischer Unabhängigkeit führen, um Altersarmut insbesondere bei Frauen zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Vollzeiterwerbstätigkeit muss zu einer ökonomischen Unabhängigkeit führen, da sonst - insbesondere bei Frauen – Altersarmut nicht zu verhindern ist. Link zum Original
Reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze dürfen nicht durch Ehrenamt oder Ein-Euro-Jobs ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze dürfen weder durch ehrenamtliche Tätigkeiten noch durch Ein-Euro-Jobs ersetzt werden. Link zum Original
Die Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden unsere intensiven Bemühungen zur Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit fortsetzen. Link zum Original
Das Bremische Landesvergabegesetz wird weiterentwickelt, um illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit zu bekämpfen.
Wortlaut im Programm
Wir werden unsere intensiven Bemühungen zur Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit fortsetzen. Die Weiterentwicklung des Bremischen Landesvergabegesetzes wird dabei helfen. Link zum Original
Der Abbau der hohen Arbeitslosigkeit in Bremen und Bremerhaven ist die wichtigste politische Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Der Abbau der hohen Arbeitslosigkeit in unseren beiden Städten bleibt die wichtigste politische Aufgabe. Link zum Original
Mit Hilfe von EU-Förderprogrammen erhalten Arbeitslose eine Perspektive und die Arbeitslosenquote wird gesenkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, um den Betroffenen auch mit Hilfe der von Bremen bereits intensiv genutzten Förderprogramme der Europäischen Union eine Perspektive aus der Erwerbslosigkeit zu bieten und die Arbeitslosenquote in unserem Land zu senken. Link zum Original
Neben einer beschäftigungsorientierten Wirtschaftspolitik werden die Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik weiter genutzt.
Wortlaut im Programm
Neben einer beschäftigungsorientierten Wirtschaftspolitik wollen wir die Instrumente einer aktiven Arbeitsmarktpolitik auch in Zukunft nutzen. Link zum Original
Arbeitsmarktpolitische Förderprogramme des Bundes, etwa für über 50-jährige Arbeitslose, werden in Bremen intensiv genutzt.
Wortlaut im Programm
Arbeitsmarktpolitische Förderprogramme des Bundes, wie sie zum Beispiel für die über 50-jährigen Arbeitslosen geplant sind, werden wir in Bremen intensiv nutzen. Link zum Original
Das Zurückdrängen der Jugendarbeitslosigkeit hat höchste Priorität.
Wortlaut im Programm
Das Zurückdrängen der Jugendarbeitslosigkeit hat für uns Sozialdemokraten weiter höchste Priorität. Link zum Original
Allen jungen Menschen wird ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz angeboten.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss der mit der Reform der Arbeitsmarktpolitik formulierte Anspruch, allen jungen Menschen einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz anzubieten, uneingeschränkt erfüllt werden. Link zum Original
Ausbildung hat Vorrang vor Beschäftigung.
Wortlaut im Programm
Ausbildung muss dabei Priorität vor Beschäftigung haben. Link zum Original
Es wird ein Programm erarbeitet, um zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten für Arbeitslose zu schaffen und sie in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
Wortlaut im Programm
Wir werden ein entsprechendes Programm erarbeiten, mit dem wir unserer Zielstellung, zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten für Arbeitslose zu schaffen und in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, gerecht werden. Link zum Original
Die auf Frauen zielenden arbeitsmarktpolitischen Instrumente werden zu einem neuen Chancengleichheitsprogramm ausgebaut und gebündelt.
Wortlaut im Programm
In dem Zusammenhang wollen wir unsere auf Frauen zielenden, differenzierten arbeitsmarktpolitischen Instrumente und Maßnahmen für Teil- und Vollzeitbeschäftigung zu einem neuen Chancengleichheitsprogramm ausbauen und bündeln. Link zum Original
Mit lokalen Beschäftigungsträgern werden an den Aufgaben des Gemeinwesens orientierte Beschäftigungsmaßnahmen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, in der kommenden Wahlperiode in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Beschäftigungsträgern im Land Bremen an den Aufgaben des Gemeinwesens orientierte Beschäftigungsmaßnahmen umzusetzen. Link zum Original
Im Land Bremen wird ein sozialer Arbeitsmarkt für Menschen ohne Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die SPD setzt sich dafür ein, dass im Land Bremen ein sozialer Arbeitsmarkt geschaffen wird, der auch erwerbsfähigen Menschen ohne Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt eine Perspektive schafft. Link zum Original
Die lokalen Beschäftigungsträger sollen möglichst viele Arbeitsplätze bereitstellen.
Wortlaut im Programm
Wir ermutigen unsere lokalen Beschäftigungsträger, eine möglichst hohe Zahl von Arbeitsplätzen bereitzustellen. Link zum Original
BAgIS in Bremen und das ARGE-Job-Center in Bremerhaven beseitigen ihre verwaltungstechnischen Probleme schnell.
Wortlaut im Programm
Die SPD erwartet von der BAgIS in Bremen und dem ARGE-Job-Center in Bremerhaven, dass sie ihre verwaltungstechnischen Probleme möglichst schnell beseitigen. Link zum Original
Fallmanagement und zielgenaue Beratung der Jobcenter werden schnell optimiert.
Wortlaut im Programm
Die SPD hält es für dringend erforderlich, dass so schnell wie möglich das Fallmanagement und die zielgenaue Beratung als integraler Bestandteil der Reform optimiert werden. Link zum Original
Die Jugend- und Frauenberatung wird abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die SPD tritt dafür ein, die Jugend- und Frauenberatung und die unabhängige Beratung für Arbeitslose abzusichern. Link zum Original
Die unabhängige Beratung für Arbeitslose wird abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die SPD tritt dafür ein, die Jugend- und Frauenberatung und die unabhängige Beratung für Arbeitslose abzusichern. Link zum Original
Die Zahl der ALG-II-Empfänger, die wegen der Unterkunftskosten umziehen müssen, wird möglichst niedrig gehalten.
Wortlaut im Programm
Trotz der angespannten Haushaltslage sollten wir die Zahl der ALG II-Empfänger, die wegen der Kosten ihrer Unterkunft ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen, möglichst niedrig halten. Link zum Original
Der seit Anfang 2005 geltende Ecksatz von 345 Euro beim Arbeitslosengeld II und bei der Sozialhilfe wird zum Ausgleich der Preissteigerungen erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass der seit Anfang 2005 geltende Ecksatz in der Höhe von 345 Euro beim Arbeitslosengeld II und bei der Sozialhilfe erhöht wird, um einen Ausgleich für die Preissteigerungen der vergangenen Jahre zu schaffen. Link zum Original
Der Diskriminierung von Arbeitslosen in öffentlichen Debatten wird entgegengetreten.
Wortlaut im Programm
Der Diskriminierung von Arbeitslosen in öffentlichen Debatten werden wir auf das Schärfste entgegentreten. Link zum Original
Für Bremen wird periodisch ein Armuts- und Reichtumsbericht erstellt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern für Bremen einen periodisch zu erstellenden Armuts- und Reichtumsbericht, um Ursachen und Tendenzen einer weitergehenden sozialen Spaltung frühzeitig zu erkennen und ihr auf dieser Grundlage entgegenzuwirken. Link zum Original
Menschen mit Behinderungen werden ausgebildet, qualifiziert und am Arbeitsleben beteiligt.
Wortlaut im Programm
Nach ihren Möglichkeiten sollen Menschen mit Behinderungen ausgebildet und qualifiziert werden und am Arbeitsleben teilhaben können sowie im Alter sinnvolle Hilfen zur Tagesstruktur erhalten. Link zum Original
Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes zählt zusammen mit dem Ausbau des gesundheitlichen Verbraucherschutzes durch eine effektive Lebensmittelüberwachung und Verbraucherinformation zur Prävention. Link zum Original
Für Jugendliche mit Migrationshintergrund werden mehr Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze geschaffen.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig setzen wir uns gezielt für mehr berufliche Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze für Jugendliche mit Migrationshintergrund ein. Link zum Original
Soziale Gerechtigkeit gilt als Kernprinzip der sozialen Marktwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Die soziale Gerechtigkeit ist für uns dabei kein Relikt vergangener Tage, sondern ein Kernprinzip der sozialen Marktwirtschaft. Link zum Original
Alle Menschen erhalten einen gerechten Anteil am Erwirtschafteten.
Wortlaut im Programm
Was die Menschen erwirtschaften, daran müssen auch alle Menschen einen gerechten Anteil haben können. Link zum Original
Die soziale Marktwirtschaft ermöglicht Arbeitnehmern und Familien mit Kindern ein gutes Auskommen.
Wortlaut im Programm
Die soziale Marktwirtschaft ist für alle Menschen da; sie muss auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den Familien mit Kindern ein gutes Auskommen ermöglichen. Link zum Original
Reformen und der Erhalt des Sozialstaats gehören zusammen.
Wortlaut im Programm
Mutige Reformen und die Erhaltung des Sozialstaats sind zwei Seiten einer Medaille. Link zum Original
Der Staat aktiviert die Menschen stärker durch bessere Bildung, intensivere Förderung sowie klare Regeln und Anforderungen.
Wortlaut im Programm
Es geht in diesem Sinne darum, dass unser Staat viel mehr als bislang tut, um die Menschen durch bessere Bildung, intensivere Förderung, aber auch durch klare Regeln und Anforderungen zu aktivieren. Link zum Original
Vorrangige Ziele sind die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts.
Wortlaut im Programm
Die wichtigsten Ziele sind die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.