SPD · Willkommen Zukunft. Berlin bleibt doch Berlin.
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Abgeordnetenhauswahl Berlin 1999 · beschlossen 03.07.1999 · Original
Das Programm enthält 36 von 882 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 84Seiten im Original
- 1999Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 36
Beschäftigte in der Altenhilfe werden für die Arbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten fortgebildet.
Wortlaut im Programm
Für ältere Migrantinnen und Migranten ist eine Altenhilfe zu fördern, die die Bedürfnisse dieser Zielgruppe berücksichtigt. Dies umfaßt auch die Fortbildung der in der Altenhilfe Tätigen, um sie auf die Arbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten vorzubereiten. Link zum Original
Die Qualität ambulanter und stationärer Pflegeangebote wird durch mehr Kontrollen gesichert.
Wortlaut im Programm
Durch vermehrte Kontrollen ist dafür Sorge zu tragen, daß die Qualität sowohl der ambulanten als auch der stationären Angebote gesichert wird. Link zum Original
Gesundheitsversorgung soll für alle bezahlbar sein.
Wortlaut im Programm
Gesundheit muß für alle bezahlbar sein. Daher tritt die SPD Berlin entschieden für eine solidarische gesundheitliche Versorgung ein, unabhängig vom Einkommen. Link zum Original
Die gesundheitliche Versorgung wird solidarisch und unabhängig vom Einkommen gestaltet.
Wortlaut im Programm
Gesundheit muß für alle bezahlbar sein. Daher tritt die SPD Berlin entschieden für eine solidarische gesundheitliche Versorgung ein, unabhängig vom Einkommen. Link zum Original
Die über dem Bundesdurchschnitt liegende Belastung der Krankenkassenbeitragszahler in Berlin wird gesenkt.
Wortlaut im Programm
Die Forderung nach einer bezahlbaren gesundheitlichen Versorgung bedeutet aber auch, daß die über dem Bundesdurchschnitt liegende finanzielle Belastung der Beitragszahler in Berlin zurückgeführt wird. Link zum Original
Die Politik verfolgt eine konsequente Gesundheitsförderung.
Wortlaut im Programm
Daher ist die SPD einer Politik der konsequenten Gesundheitsförderung verpflichtet. Link zum Original
Maßnahmen in anderen Politikfeldern werden auf ihre gesundheitlichen Auswirkungen geprüft.
Wortlaut im Programm
Maßnahmen in anderen Politikfeldern sind immer auch auf ihre gesundheitlichen Auswirkungen zu überprüfen. Link zum Original
Berlin tritt zügig dem Gesunde-Städte-Netzwerk bei.
Wortlaut im Programm
Dieses Vorhaben wird auch durch den zügigen Beitritt des Landes Berlin in das „Gesunde-Städte-Netzwerk“ vorangetrieben. Link zum Original
Über die gesundheitliche Lage der Bevölkerung wird in den Bezirken und auf Landesebene differenziert berichtet.
Wortlaut im Programm
Daher wird eine differenzierte Berichterstattung über die gesundheitliche Lage der Bevölkerung in den Bezirken sowie auf Landesebene in Berlin erfolgen. Link zum Original
Bezirkliche Gesundheitskonferenzen zur Abstimmung der örtlichen Sozial- und Gesundheitsangebote werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Bezirkliche Gesundheitskonferenzen werden künftig unterstützt. Sie sollen der Abstimmung der örtlichen Angebote verschiedener Träger im Sozial- und Gesundheitsbereich dienen. Link zum Original
Drogenabhängigkeit wird als Krankheit behandelt und entkriminalisiert.
Wortlaut im Programm
Drogenabhängigkeit ist Krankheit und muß deshalb entkriminalisiert werden. Link zum Original
Drogenprävention und Aufklärung werden wirksam gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wirksame Prävention und Aufklärung sind ebenso erforderlich wie niedrigschwellige Therapieangebote. Link zum Original
Für Drogenabhängige werden niedrigschwellige Therapieangebote bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Wirksame Prävention und Aufklärung sind ebenso erforderlich wie niedrigschwellige Therapieangebote. Link zum Original
Einrichtungen der Selbsthilfe und der ambulanten, teilstationären und stationären abstinenzorientierten Suchtbehandlung werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Einrichtungen der Selbsthilfe, ambulanten, teilstationären und stationären abstinenzorientierten Suchtkrankenbehandlung, werden zur Überwindung der akuten Drogenabhängigkeit und zur Förderung der Integration der Betroffenen in Bestand und Entwicklung gefördert. Link zum Original
Für Schwerstabhängige werden Gesundheitsräume mit psychosozialer Betreuung eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Schwerstabhängige müssen unter angemessener psychosozialer Betreuung auf Gesundheitsräume in dieser Stadt zurückgreifen Können, selbige haben sich z.B. in Frankfurt/Main bewährt. Link zum Original
Die Vergabe von Originalsubstanzen an Suchtkranke soll ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns im Sinne differenzierter Formen der Suchtkrankenbetreuung auch für die Möglichkeit der Vergabe von Originalsubstanzen ein. Link zum Original
Prävention und Aufklärung zu Aids werden trotz besserer Behandlungsmöglichkeiten fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Verbesserungen in der medikamentösen Behandlung von Aids haben dazu beigetragen, die Leiden der Erkrankten zu lindern. Dies ist jedoch kein Anlaß, in der Prävention und Aufklärung nachzulassen. Link zum Original
Angebote von Aids-Selbsthilfe und ambulanter Pflege zur häuslichen Versorgung Aids-Kranker werden weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Die SPD Berlin hat sich bereits in der Vergangenheit für die Versorgung Aids-Kranker in der häuslichen Atmosphäre eingesetzt, so lange dies möglich ist. Entsprechende Angebote von Aids-Selbsthilfeeinrichtungen und ambulanten Pflegeeinrichtungen sind auch in Zukunft zu fördern. Link zum Original
Menschen mit HIV und Aids haben ein Recht auf materielle Sicherung, angemessene Versorgung und Betreuung.
Wortlaut im Programm
Für die Berliner SPD silt, daß Menschen mit HIV und Aids ein Recht auf materielle Sicherung, angemessene Versorgung und Betreuung haben. Link zum Original
Das Krankenhausangebot in Berlin wird verantwortungsvoll auf das nötige Maß zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
Ein wesentlicher Faktor für die hohen Gesundheitsausgaben in Berlin ist der Krankenhaussektor. Daher bekennt sich die SPD Berlin ausdrücklich zu einer verantwortungsvollen Rückführung des Angebots auf das nötige Maß. Link zum Original
Krankenhäuser werden zu Gesundheitszentren mit präventiven, kurativen und rehabilitativen Angeboten unter einem Dach ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Es gilt, die Krankenhäuser zukunftsfähig zu machen und zu leistungsfähigen Gesundheitszentren mit präventiven, kurativen und rehabilitativen Angeboten unter einem Dach auszubauen. Link zum Original
Nach der Krankenhausplanung bis 2005 soll eine verlässliche, bedarfsorientierte Krankenhausstruktur verbleiben.
Wortlaut im Programm
Bei den Krankenhäusern werden wir darauf achten, daß im Ergebnis der jetzt bis zum Jahre 2005 erfolgten Krankenhausplanung eine an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung orientierte, verläßliche Krankenhausstruktur verbleibt. Link zum Original
Maßnahmen des Bundes zur Stärkung der ambulanten Medizin, besonders der Hausärzte, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen alle Maßnahmen der Bundesregierung zur Stärkung der ambulanten Medizin,’ insbesondere im Hausarztbereich, sowie die angestrebte Verzahnung von ambulanten und stationären Behandlungs- und Betreuungsangeboten. Link zum Original
Die Verzahnung ambulanter und stationärer Behandlungs- und Betreuungsangebote wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen alle Maßnahmen der Bundesregierung zur Stärkung der ambulanten Medizin,’ insbesondere im Hausarztbereich, sowie die angestrebte Verzahnung von ambulanten und stationären Behandlungs- und Betreuungsangeboten. Link zum Original
Ambulante Versorgungsangebote im Anschluss an oder anstelle von Krankenhausbehandlungen werden aufgebaut und gefördert.
Wortlaut im Programm
Auch dieser Entwicklung werden wir Rechnung tragen, indem wir alle Möglichkeiten nutzen, um passende ambulante Versorgungsangebote im Anschluß oder als Ersatz für Krankenhausbehandlungen aufzubauen und zu fördern. Link zum Original
Für vom Bettenabbau betroffene Krankenhausbeschäftigte werden mit Beschäftigungsstrategien neue Beschäftigungsfelder erschlossen.
Wortlaut im Programm
Die SPD wird innovative Beschäftigungsstrategien entwickeln, um gemeinsam mit den vom Bettenabbau betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Berliner Krankenhäusern neue Beschäftigungsfelder zu erschließen. Dabei streben wir die Finanzierung dieser Maßnahmen durch diejenigen an, die finanziell durch den Abbau der überschüssigen Bettenkapazitäten entlastet werden. Link zum Original
Diese Beschäftigungsmaßnahmen sollen von denjenigen finanziert werden, die durch den Bettenabbau finanziell entlastet werden.
Wortlaut im Programm
Die SPD wird innovative Beschäftigungsstrategien entwickeln, um gemeinsam mit den vom Bettenabbau betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Berliner Krankenhäusern neue Beschäftigungsfelder zu erschließen. Dabei streben wir die Finanzierung dieser Maßnahmen durch diejenigen an, die finanziell durch den Abbau der überschüssigen Bettenkapazitäten entlastet werden. Link zum Original
Die Einführung einer Positivliste für Arzneimittel wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Berliner SPD unterstützt ausdrücklich die Initiative der rot-grünen Bundesregierung zur Einführung einer Positivliste, die den Ärzten als eine Hilfe zur qualitätsgesicherten und wirtschaftlichen Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten dient. Link zum Original
Krankenhausapotheken sollen künftig auch bestimmte Zielgruppen wie Home-Care-Patienten versorgen dürfen.
Wortlaut im Programm
Krankenhausapotheken sollten in Zukunft die Versorgung bestimmter Zielgruppen (wie home care-Patienten) mit übernehmen können. Link zum Original
Niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser arbeiten besser zusammen, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser müssen besser zusammenarbeiten, um unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Link zum Original
Der Übergang vom Krankenhaus in Pflege oder Rehabilitation wird reibungsloser gestaltet.
Wortlaut im Programm
Auch der Übergang vom Krankenhaus zur Pflege oder in die Rehabilitation muß reibungsloser gestaltet werden. Link zum Original
Die Bezirke sorgen für Ausbau und Vernetzung ambulanter Pflege- und Rehabilitationsdienste.
Wortlaut im Programm
Die Sorge um den Ausbau und die Vernetzung der ambulanten Dienste im Bereich der Pflege und der Rehabilitation. Link zum Original
Die Bezirke unterstützen die Wohnraumanpassung, damit Pflegebedürftige möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können.
Wortlaut im Programm
Die Unterstützung der Wohnraumanpassung, damit pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Link zum Original
Pflegeangebote werden gemeinsam mit Leistungserbringern und Pflegekassen in Richtung mehr Kurzzeitpflegeplätze umgebaut.
Wortlaut im Programm
Daher werden wir in Zusammenwirken mit den Erbringern pflegerischer Leistungen, den Pflegekassen und anderen Beteiligten für eine Umstrukturierung pflegerischer Angebote insbesondere in Richtung auf mehr Kurzzeitpflegeplätze sorgen und versuchen, Nachtpflegeangebote dauerhaft zu etablieren. Link zum Original
Nachtpflegeangebote sollen dauerhaft etabliert werden.
Wortlaut im Programm
Daher werden wir in Zusammenwirken mit den Erbringern pflegerischer Leistungen, den Pflegekassen und anderen Beteiligten für eine Umstrukturierung pflegerischer Angebote insbesondere in Richtung auf mehr Kurzzeitpflegeplätze sorgen und versuchen, Nachtpflegeangebote dauerhaft zu etablieren. Link zum Original
Altersgerechte Angebote des betreuten Wohnens werden gestärkt und landesweit ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Altersgerechte Angebote des „betreuten Wohnens“ werden gestärkt und landesweit ausgebaut. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.