Linke · Die Gegenwart gestalten.
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Thüringen 2019 · Original
Das Programm enthält 44 von 1.268 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 44Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 123Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 44
Die natürlichen Lebensgrundlagen sollen geschützt und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die natürlichen Lebensgrundlagen schützen und zum Klimaschutz beitragen. Link zum Original
Die Demonstrationen von »Fridays for Future« werden befürwortet und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Auch in Thüringen wird seit mehreren Wochen unter dem Motto »Fridays for Future« demonstriert. DIE LINKE. Thüringen befürwortet und unterstützt diese Aktivitäten. Link zum Original
Die Wälder sollen massiv wieder aufgeforstet werden.
Wortlaut im Programm
Massive Wiederaufforstung, der artenreiche Umbau der Wälder und die Unterstützung der Thüringer Forstanstalt sind ebenfalls notwendig. Link zum Original
Die Wälder sollen artenreich umgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Massive Wiederaufforstung, der artenreiche Umbau der Wälder und die Unterstützung der Thüringer Forstanstalt sind ebenfalls notwendig. Link zum Original
Der Bund soll die Länder bei der Beseitigung umweltpolitischer Altlasten unterstützen.
Wortlaut im Programm
die Länder bei den Kosten für die Bundesfernstraßen, bei der Schul bauförderung, bei der konsequenten Digitalisierung der Schulen, beim Qualitätsausbau unserer Kindergärten, bei den Energiekosten und bei der Reduzierung umweltpolitischer Altlasten unterstützt werden. Link zum Original
Umweltverschmutzung und Klimawandel sollen so weit wie möglich gestoppt werden, um den natürlichen Reichtum und die Vielfalt der Natur zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Umweltverschmutzung und Klimawandel bedrohen unseren Lebensraum und sind eine Bürde, die wir unseren Kindern und Enkeln vererben. DIE LINKE. Thüringen sieht sich in Verantwortung, ihren Beitrag dazu zu leisten, diese Entwicklungen so weit wie möglich zu stoppen, um den natürlichen Reichtum und die Vielfalt der Natur unseres Landes zu erhalten. Link zum Original
Die Lasten des Klimaschutzes werden nach dem Verursacherprinzip und nach finanzieller Leistungsfähigkeit verteilt.
Wortlaut im Programm
Klimaschutz ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Deren Lasten werden zum einen nach dem Prinzip »Verursacherinnen und Verursacher zahlen!“ verteilt, zum anderen nach den finanziellen Möglichkeiten. Link zum Original
Klimaschädliche Industrien und Vermögende werden stärker belastet als bisher.
Wortlaut im Programm
Klimaschädliche Industrien und Vermögende müssen daher stärker belastet werden, als es derzeit passiert. Link zum Original
Die Natur Thüringens als grünes Herz Deutschlands wird geschützt.
Wortlaut im Programm
Das grüne Herz Deutschlands muss geschützt werden. Link zum Original
Der sozial-ökologische Umbau wird mit Strategien für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Wir gehen bestärkt in unser Projekt des sozial-ökologischen Umbaus. Kernelement sind Strategien für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Link zum Original
Der Klimaschutz wird in der nächsten Regierungszeit weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Klimaschutz ist uns wichtig und muss in der nächsten Regierungszeit weiterentwickelt werden: Link zum Original
Die Landesliegenschaften werden bis 2030 klimaneutral entwickelt.
Wortlaut im Programm
n Rot-Rot-Grün hat das erste Klimagesetz des Freistaates beschlossen, in dem Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre festgelegt werden – beispielsweise die Verpflichtung, die Landesliegenschaften bis 2030 klimaneutral zu entwickeln, den Kommunen bei der klimaneutralen Entwicklung zu helfen und die Klimafolgenanpassung zu bewältigen. Link zum Original
Das Land hilft den Kommunen bei der klimaneutralen Entwicklung.
Wortlaut im Programm
n Rot-Rot-Grün hat das erste Klimagesetz des Freistaates beschlossen, in dem Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre festgelegt werden – beispielsweise die Verpflichtung, die Landesliegenschaften bis 2030 klimaneutral zu entwickeln, den Kommunen bei der klimaneutralen Entwicklung zu helfen und die Klimafolgenanpassung zu bewältigen. Link zum Original
Das Land bewältigt die Anpassung an die Klimafolgen.
Wortlaut im Programm
n Rot-Rot-Grün hat das erste Klimagesetz des Freistaates beschlossen, in dem Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre festgelegt werden – beispielsweise die Verpflichtung, die Landesliegenschaften bis 2030 klimaneutral zu entwickeln, den Kommunen bei der klimaneutralen Entwicklung zu helfen und die Klimafolgenanpassung zu bewältigen. Link zum Original
Die Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie wird fortgeführt und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
n Wir werden die Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie fortführen und weiterentwickeln, um unserer Verantwortung für eine gesunde Umwelt und eine nachhaltige Politik gerecht zu werden. Link zum Original
Die Biodiversitätsstrategie wird zur Stärkung des Naturschutzes fortgeführt.
Wortlaut im Programm
n Der Naturschutz soll künftig weiter gestärkt werden, indem zum Beispiel die Biodiversitätsstrategie fortgeführt und das Netz der Natura 2000-Stationen weiter gefördert wird. Link zum Original
Das Netz der Natura-2000-Stationen wird weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
n Der Naturschutz soll künftig weiter gestärkt werden, indem zum Beispiel die Biodiversitätsstrategie fortgeführt und das Netz der Natura 2000-Stationen weiter gefördert wird. Link zum Original
Thüringens geschützte Landschaften sollen internationale Kriterien erfüllen.
Wortlaut im Programm
Außerdem sollen Thüringens geschützte Landschaften internationale Kriterien erfüllen. Link zum Original
Zum Schutz der Böden wird der Flächenverbrauch weiter reduziert.
Wortlaut im Programm
n Zum Schutz der Böden wollen wir den Flächenverbrauch weiter reduzieren. Link zum Original
Bei notwendigen Eingriffen in Natur und Landschaft haben Ausgleichsmaßnahmen wie die Entsiegelung von Flächen Vorrang vor Ausgleichszahlungen.
Wortlaut im Programm
Dazu sollen bei notwendigen Eingriffen in Natur und Landschaft Ausgleichmaßnahmen, wie die Entsiegelung von Flächen, vor Ausgleichszahlungen gehen. Link zum Original
Die Sicherung der Wasserversorgung hat höchste Priorität.
Wortlaut im Programm
Die Wasserversorgung zu sichern, hat also höchste Priorität. Link zum Original
Die Kosten der Abwasserentsorgung dürfen nicht allein auf private Verbraucherinnen und Verbraucher abgewälzt werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig ist die Frage der Abwasserentsorgung ein »Dauerbrenner« in unserem Land. Die Kosten dafür dürfen nicht allein auf die Privatverbraucherinnen und -verbraucher abgewälzt werden. Link zum Original
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Thüringer Fernwasserversorgung soll auch künftig gesichert sein.
Wortlaut im Programm
n Für die Thüringer Fernwasserversorgung ist es erforderlich, dass ihre wirtschaftliche Leistungsfähig keit auch künftig gegeben ist. Link zum Original
Der Anschlussgrad der Haushalte an zentrale Kläranlagen wird erhöht, um die Benachteiligung ländlicher Räume zu überwinden.
Wortlaut im Programm
Mit etwa 80 Prozent Anschlussgrad von Haushalten an zentrale Kläranlagen liegt Thüringen noch auf dem letzten Platz innerhalb der Bundesrepublik. Das werden wir ändern und damit die Benachteiligung ländlicher Räume gegenüber städtischen Räumen endlich überwinden helfen. Link zum Original
Für nicht mehr benötigte Trinkwassertalsperren werden Nachnutzungskonzepte erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Für nicht mehr benötigte Trinkwassertalsperren werden wir Nachnutzungskonzepte erarbeiten. Link zum Original
Der Rückgang der Fördermittel für die Abwasserentsorgung wird gestoppt und die Förderung in den Folgejahren deutlich aufgestockt.
Wortlaut im Programm
n Der Trend des Fördermittelrückgangs bei der Abwasserentsorgung der vergangenen Jahre soll gestoppt und in den Folgejahren bedeutend aufgestockt werden. Notwendige Investitionen werden so gerecht finanziert. Link zum Original
Das Land erhöht seine Zuschüsse und entlastet damit die Betreiberinnen und Betreiber von Kleinkläranlagen.
Wortlaut im Programm
Das Land wird seine Zuschüsse erhöhen und damit die Betreiberinnen und Betreiber von Kleinkläranlagen entlasten. Link zum Original
Die Abwasserentsorgung in Gemeinden mit mehr als 200 Einwohnerinnen und Einwohnern wird grundsätzlich durch gemeindeeigene Anlagen erfüllt.
Wortlaut im Programm
Künftig sollen die Aufgaben der Abwasserentsorgung in Gemeinden mit mehr als 200 Einwohnerinnen und Einwohnern grundsätzlich durch gemeindeeigene Anlagen erfüllt werden. Link zum Original
Beim Bund werden für die Industriealtlasten Lösungen eingefordert, die Thüringen nicht einseitig belasten.
Wortlaut im Programm
Hinzu kommen Herausforderungen, die sich aus den Industriealtlasten der Vergangenheit ergeben. Hier werden wir uns im Bund für die Interessen der Thüringerinnen und Thüringer weiterhin einsetzen und Lösungen einfordern, die unser Land nicht einseitig belasten. Link zum Original
In der Abfallwirtschaft hat die Vermeidung von Abfällen höchste Priorität.
Wortlaut im Programm
n In der Thüringer Abfallwirtschaft werden wir der Vermeidung höchste Priorität einräumen und Maßnahmen fördern, die dafür sorgen, dass Wertstoffe so weit wie möglich wieder in den Wertstoffkreislauf eingeführt werden. So wollen wir Ressourcen effizienter nutzen. Link zum Original
Maßnahmen zur möglichst weitgehenden Rückführung von Wertstoffen in den Wertstoffkreislauf werden gefördert.
Wortlaut im Programm
n In der Thüringer Abfallwirtschaft werden wir der Vermeidung höchste Priorität einräumen und Maßnahmen fördern, die dafür sorgen, dass Wertstoffe so weit wie möglich wieder in den Wertstoffkreislauf eingeführt werden. So wollen wir Ressourcen effizienter nutzen. Link zum Original
Die Salzabfälle der Kaliindustrie werden weitestgehend stofflich genutzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die weitestgehende stoffliche Nutzung der Salzabfälle. Link zum Original
Die Verpressung von Kaliabwasser in den Untergrund wird beendet.
Wortlaut im Programm
Die Verpressung des Kaliabwassers in den Untergrund ist zu beenden. Link zum Original
Der Bund soll sich an der Finanzierung der Altlastensanierung des Kalibergbaus von K+S und des ehemaligen Teerverarbeitungswerks Rositz beteiligen.
Wortlaut im Programm
n DIE LINKE. Thüringen begleitet seit vielen Jahren die Altlastensanierung der Großprojekte Kalibergbau der K + S Kali GmbH sowie des ehemaligen Teerverarbeitungswerkes Rositz. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass der Bund sich endlich an der Finanzierung dieser kostenintensiven Maßnahmen beteiligt. Link zum Original
Für Unternehmen in Industrie und Bergbau wird eine verpflichtende Rücklagenbildung zur Nachsorge eingeführt, um neue Altlasten zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus muss eine verpflichtende Rücklagenbildung zur Nachsorge von Unternehmen in der Industrie und im Bergbau eingeführt werden, um zu verhindern, dass neue Altlasten entstehen. Link zum Original
Im Südharz wird ein Biosphärenreservat eingerichtet, das Instrumente für den verstärkten Einsatz von Recyclinggips in der Gipsindustrie bereitstellt.
Wortlaut im Programm
n Im Südharz setzen wir uns für ein Biosphärenreservat ein, das als eine Art Sonderwirtschaftszone Instrumente zum verstärkten Einsatz von Recyclinggips in der dortigen Gipsindustrie bereitstellt. Link zum Original
Die seit 2017 geltende Kormoranverordnung wird beibehalten.
Wortlaut im Programm
Die seit 2017 geltende Kormoranverordnung behalten wir bei. Link zum Original
Die Jagd gilt als Teil eines naturnahen Wildtiermanagements und als Voraussetzung für einen erfolgreichen Waldumbau.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Thüringen sieht die Jagd als Teil eines naturnahen, verantwortungsvollen Wildtiermanagements und als Voraussetzung für einen erfolgreichen Waldumbau. Sie muss das Ziel haben, dem Naturraum angepasste und gesunde Wildbestände in einer stark genutzten Kulturlandschaft zu sichern. Link zum Original
Die Jagd soll dem Naturraum angepasste und gesunde Wildbestände sichern.
Wortlaut im Programm
DIE LINKE. Thüringen sieht die Jagd als Teil eines naturnahen, verantwortungsvollen Wildtiermanagements und als Voraussetzung für einen erfolgreichen Waldumbau. Sie muss das Ziel haben, dem Naturraum angepasste und gesunde Wildbestände in einer stark genutzten Kulturlandschaft zu sichern. Link zum Original
Die Wälder sollen an zunehmende Wetterextreme und Schädlingsbefall angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich leidet der Wald unter zunehmenden Wetterextremen und Schädlingsbefall. DIE LINKE. Thüringen will deshalb unsere Wälder an die neuen Herausforderungen anpassen. Link zum Original
Ein naturnaher Waldumbau soll die Widerstandskraft der Wälder erhöhen.
Wortlaut im Programm
Um künftig die Widerstandskraft unserer Wälder zu erhöhen, braucht es einen naturnahen Waldumbau. Wir müssen dafür gezielt Baumarten anpflanzen, die gut gegen Stürme und lange Zeiten der Trockenheit gewappnet sind. Link zum Original
Es sollen gezielt Baumarten angepflanzt werden, die Stürmen und Trockenheit standhalten.
Wortlaut im Programm
Um künftig die Widerstandskraft unserer Wälder zu erhöhen, braucht es einen naturnahen Waldumbau. Wir müssen dafür gezielt Baumarten anpflanzen, die gut gegen Stürme und lange Zeiten der Trockenheit gewappnet sind. Link zum Original
Die Wiederaufforstung nach Schadholzräumung soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die nachfolgende Wiederaufforstung fördern. Link zum Original
Ein gesetzlich verankerter Stopp des Flächenverbrauchs wird gefordert.
Wortlaut im Programm
Entscheidende Elemente für eine zukunftsweisende Landesentwicklungsplanung sind ein gesetzlich verankerter Stopp des Flächenverbrauchs, die Belebung der Ortskerne sowie die Weiterentwicklung einer umweltschonenden, energie- und kosteneffizienten Infrastruktur. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.