Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Niedersachsen 2003 · beschlossen 19.10.2002 · Original
Das Programm enthält 37 von 645 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 37Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 56Seiten im Original
- 2003Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 37
Kunst- und Kulturförderung ist eine staatliche Pflichtaufgabe, unabhängig von konjunkturellen Schwankungen.
Wortlaut im Programm
Der Staat muss die Förderung von Kunst und Kultur als Pflichtaufgabe begreifen, deren Erfüllung nicht konjunkturellen Schwankungen unterworfen werden darf. Link zum Original
Das Land erhält und entwickelt den kulturellen Reichtum weiter, statt die Kulturausgaben zu kürzen.
Wortlaut im Programm
Das Land ist gefordert, diesen kulturellen Reichtum zu erhalten und weiterzuentwickeln, statt seine Kulturausgaben, die ohnehin weniger als ein Prozent des Landeshaushalts ausmachen, zu einer Restgröße verkommen zu lassen. Link zum Original
Ein durchgängiges Fortbildungsangebot für beruflich oder privat künstlerisch Tätige wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Ein durchgängiges Fortbildungsangebot für alle, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit mit künstlerischem Tun oder kulturellen Erfahrungen beschäftigen. Link zum Original
Ein Kulturangebot wird auch im ländlichen Raum bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
- Bereitstellung eines Kulturangebotes auch im ländlichen Raum. Link zum Original
Die Rechtsform der Staatstheater wird überprüft.
Wortlaut im Programm
Die Staatstheater binden einen erheblichen Teil der Landesaufwendungen für Kultur. Ihre Zukunft erfordert eine Überprüfung der Rechtsform, wie es andere Länder erfolgreich vorgemacht haben. Link zum Original
Künstlerische Spitzenleistungen und Wirtschaftlichkeit sollen vereinbar sein.
Wortlaut im Programm
Die Erreichung künstlerischer Spitzenleistungen darf nicht im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit stehen. Link zum Original
Fördermittel für besondere Kulturprojekte werden bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
- Bereitstellung von Fördermitteln für besondere Projekte. Link zum Original
Die Ausbildung für künstlerische Berufe wird praxisnah gestaltet.
Wortlaut im Programm
- Praxisnahe Ausbildung für künstlerische Berufe. Link zum Original
Die Landesmusikakademie wird zügig fertiggestellt.
Wortlaut im Programm
- Zügige Fertigstellung der Landesmusikakademie. Link zum Original
Das Land muss den Diskurs zwischen Kulturträgern nicht organisieren.
Wortlaut im Programm
Aufgabe des Landes ist es nicht unbedingt, den Diskurs zwischen unterschiedlichen Kulturträgern zu organisieren. Link zum Original
Das Land gewährleistet kulturelle Infrastruktur von überörtlicher Bedeutung.
Wortlaut im Programm
Die Gewährleistung kultureller Infrastruktur von überörtlicher Bedeutung durch das Land hingegen ist unverzichtbar. Link zum Original
Der Kulturtourismus wird mit einheitlichem Erscheinungsbild und vereinfachtem Zugang zu herausragenden Stätten weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört eine qualitative Weiterentwicklung des Kulturtourismus mit einem vereinheitlichten Erscheinungsbild und vereinfachtem Zugang zu kulturell herausragenden Stätten. Link zum Original
Das Land unterstützt freie Kulturinitiativen mit überörtlicher Bedeutung organisatorisch und finanziell.
Wortlaut im Programm
Die organisatorische und finanzielle Unterstützung freier Initiativen, die neue Wege der Kulturarbeit oder der kulturellen Bildung gehen, gehört zu den wichtigen Aufgaben des Landes in der Kulturarbeit, soweit diese Initiativen überörtliche Bedeutung haben. Link zum Original
Das Land schafft verstärkt Möglichkeiten zur künstlerischen Präsentation.
Wortlaut im Programm
Menschen, die künstlerisch tätig sind, verdienen gesellschaftliche Anerkennung. Das Land Niedersachsen kann dazu beitragen, indem es verstärkt Möglichkeiten zur künstlerischer Präsentation schafft, Aufträge und Stipendien vergibt, Wettbewerbe durchführt und Preise in vielfältigen künstlerischen Disziplinen vergibt. Link zum Original
Das Land vergibt verstärkt Aufträge, Stipendien und Preise und führt Wettbewerbe in künstlerischen Disziplinen durch.
Wortlaut im Programm
Menschen, die künstlerisch tätig sind, verdienen gesellschaftliche Anerkennung. Das Land Niedersachsen kann dazu beitragen, indem es verstärkt Möglichkeiten zur künstlerischer Präsentation schafft, Aufträge und Stipendien vergibt, Wettbewerbe durchführt und Preise in vielfältigen künstlerischen Disziplinen vergibt. Link zum Original
Das Land wirkt daran mit, Gegensätze zwischen Tradiertem und experimentell Neuem abzubauen.
Wortlaut im Programm
Dabei soll das Land daran mitwirken, Gegensätze zwischen kulturell Tradiertem und experimentell Neuem abzubauen. Link zum Original
Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten werden weiterentwickelt, um Mäzene und Sponsoren zu ermuntern.
Wortlaut im Programm
In diesem Bereich ist aber die ergänzende Initiative von Mäzenen oder Sponsoren unverzichtbar. Durch eine entsprechende Weiterentwicklung steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten kann die entsprechende Initiative ermuntert werden. Link zum Original
Bildende Künstler erhalten regelmäßig ein Ausstellungshonorar.
Wortlaut im Programm
Ein Ausstellungshonorar für bildende Künstler sollte ebenso selbstverständlich werden wie ein Honorar für darstellende Künstler. Link zum Original
Das Land gleicht Eingriffe in das Privateigentum durch Denkmalschutzbestimmungen angemessen aus.
Wortlaut im Programm
- Soweit durch Denkmal schützende Bestimmungen Eingriffe in die freie Verfügbarkeit über das Privateigentum vorgenommen werden, muss das Land dies in geeigneter Weise ausgleichen. Link zum Original
Eine private Stiftung nach Art des britischen National Trust wird für historische Bauten und Stätten gegründet.
Wortlaut im Programm
- Gründung einer privaten Stiftung nach Art des englischen und schottischen „National Trust“ für Erhalt, Pflege und Betreuung historischer Bauten und Stätten. Link zum Original
Die Versammlung der Landesmedienanstalt wird durch eine Novellierung des Mediengesetzes drastisch verkleinert.
Wortlaut im Programm
Die Versammlung der Landesmedienanstalt ist nach Größe und Zusammensetzung nicht mehr zeitgemäß und daher durch eine Novellierung des Mediengesetzes drastisch zu verkleinern. Link zum Original
Die norddeutschen Landesmedienanstalten werden mittelfristig vereinigt.
Wortlaut im Programm
Im Sinne der Verbesserung der norddeutschen Kooperation streben wir mittelfristig eine Vereinigung der norddeutschen Landesmedienanstalten an. Link zum Original
Die Versammlung der Landesmedienanstalt wird neu zugeschnitten.
Wortlaut im Programm
- Neuzuschnitt der Versammlung der Landesmedienanstalt. Parteienvertreter sollen der Versammlung künftig nicht mehr angehören. Link zum Original
Parteienvertreter gehören der Versammlung der Landesmedienanstalt nicht mehr an.
Wortlaut im Programm
- Neuzuschnitt der Versammlung der Landesmedienanstalt. Parteienvertreter sollen der Versammlung künftig nicht mehr angehören. Link zum Original
Die Medienräte werden langfristig von den Gebührenzahlern gewählt.
Wortlaut im Programm
- Die Medienräte sollen langfristig von den Gebührenzahlern gewählt werden Link zum Original
Für den privaten Rundfunk wird eine einheitliche Medienanstalt der Länder geschaffen.
Wortlaut im Programm
- Schaffung einer einheitlichen Medienanstalt der Länder für den privaten Rundfunk. Link zum Original
Die Medienordnung erhält einen neuen Ordnungsrahmen, der Konvergenz und Digitalisierung der Medien Rechnung trägt.
Wortlaut im Programm
Ein neuer Ordnungsrahmen, der dem wachsenden Netz der Übertragungsmöglichkeiten und den sich verschmelzenden Inhalten Rechnung trägt, ist daher überfällig. Link zum Original
Die Medienaufsicht wird effektiver und konzentrierter.
Wortlaut im Programm
- Eine effektivere und konzentriertere Medienaufsicht. Link zum Original
Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird neu definiert, einschließlich einer erweiterten Online-Ermächtigung.
Wortlaut im Programm
- Die Definition des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Erweiterung der Online- Ermächtigung) und beim Jugendmedienschutz muss aktualisiert werden. Link zum Original
Die Regelungen zum Jugendmedienschutz werden aktualisiert.
Wortlaut im Programm
- Die Definition des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Erweiterung der Online- Ermächtigung) und beim Jugendmedienschutz muss aktualisiert werden. Link zum Original
Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird eine Selbstkontrolle bzw. Selbstverpflichtung eingeführt.
Wortlaut im Programm
- Eine Selbstkontrolle bzw. Selbstverpflichtung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Link zum Original
In der Medienpolitik gilt Selbstverpflichtung statt Staatskontrolle.
Wortlaut im Programm
Selbstverpflichtung statt Staatskontrolle ist die Leitlinie in der Medienpolitik. Link zum Original
Selbstregulierungsprozesse im Internet werden durch geeignete Anreize gefördert.
Wortlaut im Programm
Die staatliche Regulierung im World Wide Web ist heutzutage sehr gering, daher müssen die Selbstregulierungsprozesse durch geeignete Anreize weiter gefördert werden. Link zum Original
Der Jugendmedienschutzstaatsvertrag wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der Jugendmedienschutzstaatsvertrag wird daher abgelehnt, weil er selbst bei seriösen Unternehmen zu großer Bürokratie und höheren Kosten führt. Link zum Original
Die Selbstkontrolle der Medienanbieter wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
- Stärkung der Selbstkontrolle beim Anbieter. Link zum Original
Persönliche Beziehungen, Austausch und Partnerschaften in Kultur, Bildung, Wissenschaft und Sport werden gefördert.
Wortlaut im Programm
- Förderung von persönlichen Beziehungen, Austausch und Partnerschaften in Kultur, Bildung, Wissenschaft und Sport. Link zum Original
Vertriebenenverbände und Landsmannschaften werden bei grenzüberschreitenden Partnerschaften und Kulturaustausch mit den östlichen Beitrittsländern unterstützt.
Wortlaut im Programm
- Unterstützung der Vertriebenenverbände und angeschlossener Landsmannschaften bei der Pflege ihrer grenzüberschreitenden Partnerschaften und dem bereits praktizierten Kulturaustausch mit der Bevölkerung in den östlichen Beitrittsländern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.