Grüne · Mit Mut und Leidenschaft für Thüringen.
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Thüringen 2019 · beschlossen 15.06.2019 · Original
Das Programm enthält 76 von 1.351 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 76Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 83Seiten im Original
- 2019Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 76
Kultur in den Kommunen wird zukunftsfest gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Kultur in den Kommunen zukunftsfest machen. Link zum Original
Ein Thüringer Kulturfördergesetz wird geschaffen, damit Kulturangebote nicht immer wieder grundlegend infrage gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir BÜNDNISGRÜNE wollen ein Thüringer Kulturfördergesetz, um Kulturangebote nicht immer wieder grundlegend zur Diskussion zu stellen. Link zum Original
Breitenkultur, Soziokultur, Freie Szene und kulturelle Bildung werden gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Breitenkultur, Soziokultur, Freie Szene und die kulturelle Bildung stärken. Link zum Original
Große institutionell geförderte Kultureinrichtungen und die projektbezogene Kulturszene werden ausgewogen gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei dürfen die strukturell geförderten großen Kulturinstitutionen nicht gegen die projektbezogene Kulturszene ausgespielt werden – beide müssen ausgewogen gefördert werden. Link zum Original
Die soziale und politische Sicherheit von Kulturschaffenden wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir erkennen den großen Wert der Kulturschaffenden für eine lebendige und friedvolle Gesellschaft. Wir setzen uns für ihre soziale und politische Sicherheit ein. Link zum Original
Die Freiheit der Kunst ist nicht verhandelbar.
Wortlaut im Programm
Die Freiheit der Kunst ist für uns nicht verhandelbar. Link zum Original
Kulturförderung soll fair, nachhaltig, dezentral, gendergerecht, partizipativ und barrierefrei sein.
Wortlaut im Programm
Kulturförderung muss für uns BÜNDNISGRÜNE fair, nachhaltig, dezentral, gendergerecht, partizipativ und barrierefrei sein und eine Gesellschaft der Vielen im Blick haben. Link zum Original
Entscheidungsgremien der Kulturförderung in Landesverwaltung, Stiftungen und Jurys werden gendergerecht besetzt.
Wortlaut im Programm
Entscheidungsstrukturen – sei es in der Landesverwaltung, in Stiftungen oder Jurys – wollen wir gendergerecht besetzen. Link zum Original
Kulturvereine werden bei der Beantragung von Landes- und Bundesfördermitteln besser beraten und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Kulturvereine sollen in Zukunft bei der Beantragung von Landes- und Bundesfördermitteln kompetenter beraten und unterstützt werden. Link zum Original
Förderausschreibungen sollen niedrigschwellig und möglichst zweisprachig zugänglich sein.
Wortlaut im Programm
Förderausschreibungen sollten niedrigschwellig und möglichst zweisprachig zugänglich sein. Link zum Original
Das Projektmanagerprogramm wird auf seine Wirksamkeit evaluiert.
Wortlaut im Programm
Das Projektmanagerprogramm* wollen wir in seiner Wirksamkeit evaluieren und bei Bedarf aufstocken und den Förderzeitraum auf bis zu drei Jahre verlängern. Link zum Original
Das Projektmanagerprogramm wird bei Bedarf aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Das Projektmanagerprogramm* wollen wir in seiner Wirksamkeit evaluieren und bei Bedarf aufstocken und den Förderzeitraum auf bis zu drei Jahre verlängern. Link zum Original
Der Förderzeitraum des Projektmanagerprogramms wird auf bis zu drei Jahre verlängert.
Wortlaut im Programm
Das Projektmanagerprogramm* wollen wir in seiner Wirksamkeit evaluieren und bei Bedarf aufstocken und den Förderzeitraum auf bis zu drei Jahre verlängern. Link zum Original
Bei der Kulturförderung des Landes wird stärker honoriert, wenn Projekte zusätzlich Mittel aus der Wirtschaft einwerben.
Wortlaut im Programm
Bei der Mittelvergabe durch das Land soll stärker honoriert werden, wenn Projekte neben öffentlicher Förderung auch Mittel aus der Wirtschaft einwerben, denn Unternehmen können und sollen trotz ihrer privatwirtschaftlichen Ausrichtung zu einem vielfältigen und anspruchsvollen Kulturleben beitragen. Link zum Original
Kulturentwicklungskonzeptionen werden für alle interessierten Regionen unterstützt.
Wortlaut im Programm
Gute, vielfältige Kulturangebote auch im ländlichen Raum: Dass das geht, haben die Erarbeitung und Umsetzung von Kulturentwicklungskonzeptionen für die Regionen Hildburghausen-Sonneberg und Nordhausen- Kyffhäuserkreis gezeigt. Wir unterstützen solche Konzeptionen für alle interessierten Regionen in Thüringen. Link zum Original
Soziokulturelle Zentren in ländlichen Regionen werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Soziokulturelle Zentren in den ländlichen Regionen bieten ein Dach für generationsübergreifende Kultur- und Bildungsangebote. Wir wollen diese Zentren gezielt fördern und die Sichtbarkeit ihrer Angebote zum Beispiel mit Hilfe von Kampagnenunterstützung erhöhen. Link zum Original
Die Sichtbarkeit der Angebote soziokultureller Zentren wird etwa durch Kampagnenunterstützung erhöht.
Wortlaut im Programm
Soziokulturelle Zentren in den ländlichen Regionen bieten ein Dach für generationsübergreifende Kultur- und Bildungsangebote. Wir wollen diese Zentren gezielt fördern und die Sichtbarkeit ihrer Angebote zum Beispiel mit Hilfe von Kampagnenunterstützung erhöhen. Link zum Original
Der Kulturaustausch zwischen Stadt und Land wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Kulturaustausch zwischen Stadt und Land muss ebenso gefördert werden wie der internationale Austausch. Link zum Original
Der internationale Kulturaustausch wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Der Kulturaustausch zwischen Stadt und Land muss ebenso gefördert werden wie der internationale Austausch. Link zum Original
Kulturförderung soll in allen Regionen den Zugang zu Kulturangeboten und künstlerischer Betätigung erhalten.
Wortlaut im Programm
Kulturförderung hat dafür zu sorgen, dass in allen Regionen Thüringens der Zugang zu Kulturangeboten sowie künstlerischer Betätigung erhalten bleibt. Link zum Original
Das Programm der Kulturagenten wird verstetigt und entfristet.
Wortlaut im Programm
Das Bundesprogramm der Kulturagenten* , bei dem Künstler*innen projektbezogen mit Schüler*innen arbeiten, ist ein Erfolg. Wir planen, es weiter zu verstetigen, endlich zu entfristen und so vielen Schulen in Thüringen wie möglich zugänglich zu machen. Link zum Original
Die Vielfalt der Kultur- und Bildungseinrichtungen soll bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Die Vielfalt der Kultur- und Bildungseinrichtungen landauf, landab – Museen, Bibliotheken, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Theater und Orchester – sind ein Reichtum, den es unbedingt zu bewahren gilt. Link zum Original
Kinder und Jugendliche können die Thüringer Museen kostenfrei besuchen.
Wortlaut im Programm
Wir BÜNDNISGRÜNE machen uns dafür stark, dass Kinder und Jugendliche die Thüringer Museen kostenfrei besuchen können und die Museumskonzepte stärker als bisher auch junge Besucher*innen in den Blick nehmen. Link zum Original
Museumskonzepte sollen stärker junge Besucher berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Wir BÜNDNISGRÜNE machen uns dafür stark, dass Kinder und Jugendliche die Thüringer Museen kostenfrei besuchen können und die Museumskonzepte stärker als bisher auch junge Besucher*innen in den Blick nehmen. Link zum Original
Lokal erfolgreiche, gesellschaftskritische Ausstellungskonzepte werden vom Land weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Lokal erfolgreiche Ausstellungskonzepte, die neben der Tradition vor allem auch die kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft abbilden, wollen wir von Landesseite weiter fördern. Link zum Original
Das Volontariatsprogramm der Museen wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Das Volontariatsprogramm* der Museen hat sich bewährt und muss fortgesetzt werden. Link zum Original
Die Erinnerung an den Nationalsozialismus bleibt Kernaufgabe der Kulturpolitik.
Wortlaut im Programm
Die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus so- wie die stets neue Vergewisserung über die daraus zu ziehenden Konsequenzen gehören für alle Zeiten zur gesellschaftlichen Kernaufgabe der deutschen Kulturpolitik. Link zum Original
Der Blick für die europäische und insbesondere deutsche Kolonialgeschichte wird geschärft.
Wortlaut im Programm
Wir wollen darüber hinaus aber auch den Blick für die europäische, insbesondere die deutsche Kolonialgeschichte schärfen. Link zum Original
Künstlerische und nichtkünstlerische Projekte zur Zeitgeschichte werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Hierzu zählt für uns GRÜNE auch die Förderung von künstlerischen und nichtkünstlerischen Projekten zur Zeitgeschichte. Link zum Original
Ein Schwerpunkt der Kulturpolitik soll im Rahmen der Provenienzforschung die Anerkennung kolonialen Unrechts und eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe mit beraubten Staaten sein.
Wortlaut im Programm
In den nächsten Jahren muss im Rahmen der Provenienzforschung zudem ein Schwerpunkt von Kulturpolitik sein, dass die ehemaligen Kolonialstaaten das Unrecht der kolonialen Ausbeutung, das sich zum Beispiel auch im Raub von Kulturgütern dokumentiert, anerkennen und darüber eine selbstkritische Auseinandersetzung auf Augenhöhe mit den Staaten führen, die ihrer Schätze beraubt wurden. Link zum Original
Zur Aufarbeitung der Kolonialgeschichte gehört die Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama.
Wortlaut im Programm
Zu einer Aufarbeitung der Kolonialgeschichte gehört die Anerkennung des Völkermordes an den Herero und Nama. Wir werden die Bundesregierung auffordern, hier ihrer Verantwortung nachzukommen. Link zum Original
Die Bundesregierung wird aufgefordert, den Völkermord an den Herero und Nama anzuerkennen.
Wortlaut im Programm
Zu einer Aufarbeitung der Kolonialgeschichte gehört die Anerkennung des Völkermordes an den Herero und Nama. Wir werden die Bundesregierung auffordern, hier ihrer Verantwortung nachzukommen. Link zum Original
Straßen und öffentliche Orte, deren Namen den Kolonialismus verharmlosen oder an Kolonialverbrecher erinnern, werden partizipativ umbenannt.
Wortlaut im Programm
Straßennamen und öffentliche Orte, deren Namen den deutschen Kolonialismus verharmlosen oder Menschen würdigen, die mit Verbrechen im Kolonialismus in Verbindung stehen, sollen partizipativ umbenannt werden. Hierfür soll die Landesregierung mit Expertise zur Seite stehen und einen Fonds einrichten, der die Kommunen bei Umbenennungen unterstützt. Link zum Original
Das Land richtet einen Fonds ein und stellt Expertise bereit, um Kommunen bei solchen Umbenennungen zu unterstützen.
Wortlaut im Programm
Straßennamen und öffentliche Orte, deren Namen den deutschen Kolonialismus verharmlosen oder Menschen würdigen, die mit Verbrechen im Kolonialismus in Verbindung stehen, sollen partizipativ umbenannt werden. Hierfür soll die Landesregierung mit Expertise zur Seite stehen und einen Fonds einrichten, der die Kommunen bei Umbenennungen unterstützt. Link zum Original
Die Stiftungsstrukturen für die Thüringer Schlösser und Gärten werden im Zuge einer mitteldeutschen Schlösserstiftung neu geordnet, um Doppelstrukturen zu vermeiden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine sinnvolle Neuordnung der Stiftungsstrukturen für die Thüringer Schlösser und Gärten im Zuge der Neugründung einer mitteldeutschen Schlösserstiftung, um kostenintensive Doppelstrukturen zu vermeiden. Link zum Original
Die Entwicklungsplanung für Bibliotheken wird über 2020 hinaus fortgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Die gemeinsam mit den Bibliotheken erarbeitete Entwicklungsplanung ist die Grundlage für ein breites Bibliotheksangebot im ganzen Land, die auch nach 2020 fortgeschrieben werden muss. Link zum Original
Kommunen erhalten über ein Zwei-Säulen-Finanzierungsmodell aus festen Zuschüssen und Innovationsförderung mehr Spielraum bei der Bibliotheksförderung.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Kommunen über ein Zwei-Säulen-Finanzierungsmodell mit festen Zuschüssen einerseits und der Förderung innovativer Ansätze andererseits mehr Spielraum bei der Förderung der Bibliothekslandschaft geben. Link zum Original
Anschaffung von und Zugang zu digitalen Bibliotheksangeboten wie der Onlinebibliothek ThüBIBnet werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Zudem sollen die Anschaffung von und der Zugang zu digitalen Angeboten wie zum Beispiel über die Thüringer Onlinebibliothek ThüBIBnet weiter verbessert werden. Link zum Original
Land, Kommunen und Landkreise sollen den Anteil festangestellter Lehrkräfte an Musikschulen erhöhen.
Wortlaut im Programm
Doch immer noch sind nur ein Drittel der Beschäftigten an 104 Musikschulen fest angestellt, das Gros der hochqualifi - zierten Lehrkräfte arbeitet ungenügend abgesichert und viel zu schlecht bezahlt auf Honorarbasis. Wir sehen sowohl das Land als auch die Kommunen und Landkreise in der Verantwortung, den Anteil der festangestellten Musiker*innen zu erhöhen, um diese wichtige Arbeit mit Kindern pädagogisch langfristig abzusichern. Link zum Original
Jugendkunstschulen und andere kulturelle Bildungseinrichtungen werden finanziell verlässlich ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Die bisher 13 Jugendkunstschulen in Thüringen sind Orte des Experimentierens und Ausprobierens – Orte der künstlerisch-kulturellen T eilhabe, die Orientierung geben, die neue (Bildungs-)Welten eröffnen und die Persönlichkeit des Einzelnen stärken. Wir wollen all diese kulturellen Bildungsinstitutionen fi nanziell verlässlich ausstatten, sodass sie ihrer gesellschaftlichen Aufgabe nachkommen können. Link zum Original
Die Verträge der Theaterperspektive 2025 mit den Kommunen werden verstetigt.
Wortlaut im Programm
Mit der Theaterperspektive 2025 hat die rot-rot-grüne Landesregierung einen wichtigen Schritt hin zu einer langfristigen Absicherung der gewachsenen Theater- und Orchesterlandschaft Thüringens gemacht. Wir BÜNDNISGRÜNE fordern daran anknüpfend, dass diese Verträge mit den Kommunen verstetigt werden. Link zum Original
Haustarife unterhalb der Theater-Flächentarifverträge werden durch höhere Mittel schrittweise überflüssig gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einschränkende Haustarife unterhalb der allgemeinverbindlichen Theater-Tarifverträge durch eine Erhöhung der Mittel nach und nach überfl üssig machen, um kreative Köpfe in Thüringen zu halten. Link zum Original
Eine Debatte über Sozial- und Familienverträglichkeit von Beschäftigung, Hierarchien und Gleichberechtigung an Theatern wird geführt.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir eine Debatte über die Sozial- und Familienverträglichkeit von Beschäftigungsverhältnissen, Hierarchien und Gleichberechtigung an Theatern führen. Link zum Original
Für vom Land geförderte Ausstellungsprojekte gelten verbindliche Mindesthonorare.
Wortlaut im Programm
Für vom Land geförderte Projekte und Institutionen müssen bei Ausstellungsprojekten Mindesthonorare verbindlich gelten. Link zum Original
Für bildende Künstler werden Fördermodelle entwickelt, die eine langfristige Existenz ohne materielle Not ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Anstelle von kurzfristigen Projektförderungen, schlecht bezahlten Stipendien und Residenzen müssen für Bildende Künstler*innen Fördermodelle entwickelt werden, die mehr Künstler*innen eine langfristige Existenz ohne materielle Not ermöglichen. Link zum Original
Die Kunstmesse artthuer wird erhalten und inhaltlich weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Thüringens wichtigste Produzentenmesse für zeitgenössische Kunst „artthuer“, die alle zwei Jahre vom Verband Bildender Künstler veranstaltet wird, wollen wir erhalten, inhaltlich weiterentwickeln und auch im Zwischenjahr personell unterstützen. Link zum Original
Die artthuer wird auch im Zwischenjahr personell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Thüringens wichtigste Produzentenmesse für zeitgenössische Kunst „artthuer“, die alle zwei Jahre vom Verband Bildender Künstler veranstaltet wird, wollen wir erhalten, inhaltlich weiterentwickeln und auch im Zwischenjahr personell unterstützen. Link zum Original
Die Förderrichtlinie „Kunst am Bau“ wird wieder stärker verankert.
Wortlaut im Programm
Die Förderrichtlinie „Kunst am Bau“ wollen wir wieder stärker in Thüringen verankern und bei landeseigenen Bauvorhaben offene Wettbewerbe dafür verbindlich machen. Link zum Original
Bei landeseigenen Bauvorhaben werden offene Wettbewerbe für Kunst am Bau verbindlich.
Wortlaut im Programm
Die Förderrichtlinie „Kunst am Bau“ wollen wir wieder stärker in Thüringen verankern und bei landeseigenen Bauvorhaben offene Wettbewerbe dafür verbindlich machen. Link zum Original
Das Land unterstützt mit Förderprogrammen künstlerische Initiativen zur Wiederbelebung von Industriebrachen und verlassenen urbanen Räumen.
Wortlaut im Programm
Mitunter helfen Künstler*innen durch kreative Angebote, alten Industriebrachen mit coolen Clubs, alternativen Galerien, soziokulturellen Freiräumen oder preiswerten Atelierhäusern neues Leben einzuhauchen und so zur Wiederbelebung verlassener urbaner Räume beizutragen. Solche Ideen soll das Land mit geeigneten Förderprogrammen unterstützen und ausweiten. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und der Rundfunkbeitrag werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Vor diesem Hintergrund stehen wir klar zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und auch zum Rundfunkbeitrag. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll klarer Prioritäten für Qualität statt Quotendenken setzen.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen darum den öffentlich-rechtlichen Rundfunk darin, noch klarer als bisher Prioritäten zu setzen: gegen Quotendenken, für Qualität, Kreativität und Zuverlässigkeit. Link zum Original
Solidarität gilt kritischen Journalisten, die mit Hass und Verschwörungstheorien konfrontiert sind.
Wortlaut im Programm
Wir sind solidarisch mit allen kritischen Journalist*innen, die mit Hassbotschaften, Ressentiments und Verschwörungstheorien konfrontiert sind. Link zum Original
Bürgermedien wie Campusradios, offene Kanäle und Freifunkinitiativen haben eine herausragende Stellung.
Wortlaut im Programm
Für uns BÜNDNISGRÜNE nehmen Bürger*innenmedien in Thüringen – ob Campusradio, offener Kanal oder Freifunkinitiative - eine herausragende Stellung ein. Link zum Original
Erhalt und Ausbau der Bürgermedien sollen politisch professionell abgesichert werden.
Wortlaut im Programm
Was das Bürger*innentheater für den darstellenden Bereich ist, sind Bürger*innenmedien für den gesamten Medien-Bildungsbereich - eine im weitesten Sinne soziokulturelle Schnittstelle, deren Erhalt und Ausbau durch die Politik professionell abgesichert werden muss. Link zum Original
Bürgermedien werden beim Übergang in die Digitalisierung professionell begleitet und finanziell unterstützt.
Wortlaut im Programm
Aufgrund ihrer Struktur - nichtkommerziell ausgerichtet, meist von Vereinen getragen und oft mit rein lokalen Verbreitungsgebieten - sind Bürger*innenmedien mit besonderen Herausforderungen und gerade mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung in den kommenden Jahren mit hohen Kosten konfrontiert. Wir machen uns dafür stark, dass dieser Übergang durch professionelle Begleitung und fi nanzielle Unterstützung gelingt. Link zum Original
Bürgermedien sollen in Stadt und Land weiterhin entstehen.
Wortlaut im Programm
Bürger*innenmedien als aktive soziokulturelle Beteiligungsorte sollen sowohl im städtischen als auch ländlichen Thüringer Kontext weiterhin entstehen und gezielte fi nanzielle Unterstützung des Landes erfahren. Link zum Original
Bürgermedien erhalten gezielte finanzielle Unterstützung des Landes.
Wortlaut im Programm
Bürger*innenmedien als aktive soziokulturelle Beteiligungsorte sollen sowohl im städtischen als auch ländlichen Thüringer Kontext weiterhin entstehen und gezielte fi nanzielle Unterstützung des Landes erfahren. Link zum Original
Die Bildungs- und Erinnerungsarbeit in Schulen und öffentlichen Institutionen wird konsequent gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher die Bildungs- und Erinnerungsarbeit in unseren Schulen und öffentlichen Institutionen konsequent fördern. Link zum Original
Die Stärkung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora mit ihren Außenstellen und die Absicherung ihrer Finanzierung werden fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
In der aktuellen Legislatur ist es uns BÜNDNISGRÜNEN gelungen, die Gedenkstätten der Stiftung Buchenwald und Mittelbau-Dora mit ihren Außenstellen zu stärken und ihre Finanzierung abzusichern. Das wollen und werden wir fortsetzen. Link zum Original
Zivilgesellschaftliche Initiativen zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus werden konsequent unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen konsequent zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich mit der Aufarbeitung des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Link zum Original
Die Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus wird in Thüringen weiter aufgearbeitet und sichtbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Die Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus ist gesamtgesellschaftlich wenig aufgearbeitet. Als BÜNDNISGRÜNE werden wir uns weiterhin für eine Aufarbeitung und Sichtbarmachung in Thüringen einsetzen. Link zum Original
Menschen, denen in der DDR Unrecht widerfahren ist und die noch heute unter den Folgen leiden, werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir BÜNDNISGRÜNE wollen Menschen helfen und unterstützen, denen in der DDR Unrecht widerfahren ist und die noch heute unter den Folgen leiden. Link zum Original
Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der SED-Diktatur und ihren Folgen wird in Wissenschaft, Kultur sowie Schul- und Erwachsenenbildung weiter verankert.
Wortlaut im Programm
Thüringens Aufarbeitungslandschaft ist dezentral und heterogen. Diese vielschichtigen Wege bei der Auseinandersetzung mit der Geschichte der SED-Diktatur und ihren Folgen müssen in Wissenschaft, Kultur und insbesondere der Schul- und Erwachsenenbildung weiter verankert werden. Link zum Original
Thüringen reagiert auf den Umbau der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und schafft dort eigene Strukturen, wo sich der Bundesbeauftragte zurückzieht.
Wortlaut im Programm
Das Land Thüringen sollte auf den sich abzeichnenden Umbau der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes adäquat reagieren und dort Strukturen schaffen, wo sich der Bundesbeauftragte zurückzieht. Link zum Original
Für rechtliche Beratung zur Rehabilitierung und psychosoziale Betreuung von Betroffenen des SED-Unrechts wird ein nachhaltiges, verlässliches und klar strukturiertes Angebot geschaffen.
Wortlaut im Programm
Für die rechtliche Beratung im Sinne der Rehabilitierungen und für psychosoziale Betreuung von Betroffenen des SED-Unrechts ist es dabei unabdingbar, ein nachhaltiges, verlässliches, klar strukturiertes und dadurch deutlich wahrnehmbares Angebot zu schaffen. Link zum Original
Die Struktur des Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird genutzt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Dabei sollte die bereits vorhandene Struktur des Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur genutzt und ausgebaut werden. Link zum Original
Die drei Außenstellen des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen in Thüringen bleiben als Orte der Akteneinsicht erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir sprechen uns dafür aus, die existierenden drei Außenstellen des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen in Thüringen als Orte, an denen Akteneinsicht beantragt und genommen werden kann, weiter zu erhalten. Link zum Original
Die Erinnerungsorte in Erfurt, Gera und Suhl sowie die Grenzlandmuseen werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Diese authentischen Erinnerungsorte an Demokratie- und Diktaturerfahrungen in Erfurt, Gera und Suhl sowie die Grenzlandmuseen wollen wir erhalten. Link zum Original
Die Zusammenarbeit mit lokalen Zeitzeug*innen-Initiativen wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die Zusammenarbeit mit den lokalen Zeitzeug*innen-Initiativen werden wir stärken. Link zum Original
Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Verfolgung von Christ*innen in der DDR wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Verfolgung von Christ*innen in der DDR werden wir sicherstellen. Link zum Original
Bisher nicht bedachte Opfergruppen wie verfolgte Schüler*innen werden bei der Rehabilitation berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene machen wir uns weiter dafür stark, auch bisher nicht bedachte Opfergruppen, wie verfolgte Schüler*innen, bei der Rehabilitation mit aufzunehmen, anderen wie den ehemaligen Heimkindern wollen wir die Anerkennung als Opfer der SED-Diktatur erleichtern. Link zum Original
Ehemaligen Heimkindern wird die Anerkennung als Opfer der SED-Diktatur erleichtert.
Wortlaut im Programm
Auf Bundesebene machen wir uns weiter dafür stark, auch bisher nicht bedachte Opfergruppen, wie verfolgte Schüler*innen, bei der Rehabilitation mit aufzunehmen, anderen wie den ehemaligen Heimkindern wollen wir die Anerkennung als Opfer der SED-Diktatur erleichtern. Link zum Original
Eine erneute Studie des Landesbeauftragten zur sozialen Lage der SED-Opfer wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Um insbesondere die soziale Lage der SED-Opfer heute genauer zu analysieren, unterstützen wir das Vorhaben des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, eine erneute Studie zur sozialen Lage der Betroffenen auf den Weg zu bringen, da letzte Daten bereits mehr als zehn Jahre alt sind. Link zum Original
Entschädigungsleistungen für SED-Unrecht werden von Bedürftigkeitsprüfungen und Partner*inneneinkommen entkoppelt.
Wortlaut im Programm
Zur Verbesserung der sozialen Lage der SED-Opfer machen wir uns dafür stark, dass Entschädigungsleistungen für erlittenes SED- Unrecht von Bedürftigkeitsprüfungen und Partner*inneneinkommen entkoppelt werden. Link zum Original
Es wird geprüft, welche Mittel zur Kompensation der durch Bedürftigkeitsprüfungen und Partner*inneneinkommen reduzierten Entschädigungsleistungen eingesetzt werden können.
Wortlaut im Programm
Wir werden prüfen, welche Mittel zur Kompensation der durch Bedürftigkeitsprüfungen und Einbeziehung von Partner*inneneinkommen reduzierten Entschädigungsleistungen eingesetzt werden können. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.