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Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005 · Original

Das Programm enthält 31 von 1.088 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.

Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 31
  1. Für eine nachhaltige Siedlungs- und Flächenentwicklung der Städte und Gemeinden sollen neue Qualitätsmaßstäbe durch planerische, gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN wollen neue Qualitätsmaßstäbe für die nachhaltige Siedlungs- und Flächenentwicklung der Städte und Gemeinden durch planerische, gesetzliche und, soweit möglich, finanzielle Rahmenbedingungen sichern. Link zum Original
  2. Überschwemmungsgefährdete Gebiete sollen nicht bebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gefährdete Gebiete sollen gar nicht erst baulich genutzt werden. Link zum Original
  3. Baunormen und Vorschriften, die den Einsatz von Holz gegenüber Kunststoff, Beton oder Metall behindern, werden geändert.

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    Wortlaut im Programm
    Um den Absatz des Rohstoffes Holz systematisch zu fördern, wollen wir alle bestehenden Baunormen und Vorschriften ändern, die den Einsatz von Holz gegenüber Kunststoff, Beton oder Metallen behindern. Link zum Original
  4. Wer im Neubau Car-Sharing-Stellplätze schafft, kann von der Zahlung von Stellplatzablösesummen befreit werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bei einer Erstellung von Car- Sharing-Stellplätzen im privaten und gewerblichen Neubau muss eine Entbindung von der Verpflichtung zur Zahlung von Stellplatzablösesummen ermöglicht werden. Link zum Original
  5. Wohnungs-, Bau- und Raumordnungspolitik werden in einem konzentrierten Planungsprozess mit ausgewogener Bürgerbeteiligung integriert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir benötigen eine integrierte Wohnungs-, Bau- und Raum ordnungspolitik in einem konzentrierten Planungsprozess unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Bürgerbeteiligung, damit die veränderten Rahmenbedingungen durch die demographische Entwicklung in unserem Land nicht zu einem Verlust an Wohlstand führen. Link zum Original
  6. Alle neuen Baugebiete erhalten eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

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    Wortlaut im Programm
    Für alle neuen Baugebiete sind Anbindungen an den öffentlichen Personennahverkehr unerlässlich. Link zum Original
  7. Die Altbausanierung wird als wirtschaftliche Chance der Bauwirtschaft gesehen.

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    Wortlaut im Programm
    Die ökonomische Chance für die Bauwirtschaft liegt in der Altbausanierung. Link zum Original
  8. Energiesparende Gebäudesanierung hat bei der Umrüstung von Altbauten oberste Priorität.

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    Wortlaut im Programm
    Energiesparende Gebäudesanierung steht an oberster Stelle, aber es gibt weitere Gründe, Altbauten auf den heutigen Bedarf umzurüsten. Link zum Original
  9. Barrierefreie sowie alten- und behindertengerechte Wohnungen werden als Beitrag zur Selbsthilfe und zur Verringerung des Pflegebedarfs befürwortet.

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    Wortlaut im Programm
    Barrierefreiheit und die Forderung nach alten- und behindertengerechten Wohnungen sind nicht nur “Luxus”, sondern ermöglichen die Selbsthilfe der Betroffenen und reduzieren den Pflegebedarf. Link zum Original
  10. Die Bauüberwachung wird im Rahmen einer Qualitätssicherungsoffensive angepasst, um Bauschäden und Ausführungsmängel zu verringern.

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    Wortlaut im Programm
    Besonders bedauerlich ist das in Folge der Liberalisierung des Bauordnungsrechtes zu verzeichnende Ansteigen von schweren Bauschäden und Ausführungsmängeln. Aus diesem Grunde sind Anpassungen, insbesondere bei der Bauüberwachung, als Teil einer Qualitätssicherungsoffensive dringend erforderlich. Link zum Original
  11. Das Programm „Soziale Stadt“ wird fortgesetzt, um sozialer Destabilisierung in stark betroffenen Stadtteilen zu begegnen.

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    Wortlaut im Programm
    Ghettoisierung, Wohnungsleerstand und hohe Fluktuation haben soziale Auswirkungen: Anhalten der Leerstand führt zur sozialen Destabilisierung von Siedlungen und Stadtteilen. Das Programm “Soziale Stadt” ist deshalb fortzusetzen, um diesen Prozessen in stark betroffenen Stadtteilen zu begegnen. Link zum Original
  12. Bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur werden die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen besonders beachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, älter en Menschen und Menschen mit Behinderungen sind im besonderen Maße bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur zu beachten. Link zum Original
  13. Gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen wird durch die Weiterentwicklung des Genossenschaftswesens gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wohnen in Gemeinschaft, generationenübergreifendes Wohnen und andere zielgruppenorientierte Angebote sind durch die Weiterentwicklung des Genossenschaftswesens zu befördern. Link zum Original
  14. Die Initiative „Architektur und Baukultur“ und ihre Träger im Land werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN unterstützen die Initiative “Architektur und Baukultur” und die Träger dieser Initiative im Lande als Bestandteil der kulturellen Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Link zum Original
  15. Der Städtebau richtet sich am Leitbild der „Integrierten Stadt“ aus, um der Verödung der Innenstädte entgegenzuwirken.

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    Wortlaut im Programm
    Der Städtebau muss am Leitbild der “Integrierten Stadt” ausgerichtet werden, um der zunehmenden Verödung der innerstädtischen Zentren entgegen zu wirken und der Innenentwicklung vor der Inanspruchnahme landschaftlicher Freiräume Vorrang zu geben. Link zum Original
  16. Innenentwicklung hat Vorrang vor der Inanspruchnahme landschaftlicher Freiräume.

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    Wortlaut im Programm
    Der Städtebau muss am Leitbild der “Integrierten Stadt” ausgerichtet werden, um der zunehmenden Verödung der innerstädtischen Zentren entgegen zu wirken und der Innenentwicklung vor der Inanspruchnahme landschaftlicher Freiräume Vorrang zu geben. Link zum Original
  17. Die Rahmenbedingungen für eine flächensparende Bewirtschaftung werden ausgebaut und wo nötig neu entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Der übermäßige Verbrauch von Flächen ist mit hohen Infrastruktur- und Folgekosten für die kommunalen und privaten Haushalte – insbesondere bei sinkenden Bevölkerungszahlen - verbunden. Wir wollen diese Entwicklung stoppen und die politischen Rahmenbedingungen für eine flächensparende Bewirtschaftung weiter ausbauen bzw. wo dies nötig ist, neu entwickeln. Link zum Original
  18. Die politischen Rahmenbedingungen für eine flächensparende Bewirtschaftung sollen ausgebaut und, wo nötig, neu entwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen diese Entwicklung stoppen und die politischen Rahmenbedingungen für eine flächensparende Bewirtschaftung weiter ausbauen bzw. wo dies nötig ist, neu entwickeln. Link zum Original
  19. Eine Grundsteuerreform soll Anreize für verdichtete Bauformen setzen.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört für uns eine Grundsteuerreform mit Anreizen für verdichtete Bauformen. Link zum Original
  20. Bauleitplanung und Landschaftsplanung sollen so ausgerichtet werden, dass Alternativen aufgezeigt werden und die freie Landschaft geschützt wird.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Vermeidung von weiterem Flächenverbrauch müssen die Bauleitplanung und die Landschaftsplanung so ausgerichtet werden, dass Alternativen aufgezeigt und die freie Landschaft geschützt wird. Link zum Original
  21. Öffentliche Förderung soll nur noch dort erfolgen, wo sparsam mit Bodenfläche umgegangen wird.

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    Wortlaut im Programm
    Öffentliche Förderung soll nur noch dort stattfinden, wo sparsam mit der Bodenfläche umgegangen wird. Link zum Original
  22. Ein Bauland- und Brachflächenkataster soll die notwendigen Informationen sammeln und veröffentlichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die hierfür notwendigen Informationen müssen gesammelt und veröffentlicht werden (“Bauland- und Brachflächenkataster”). Link zum Original
  23. Entfernungspauschale und Eigenheimzulage werden als zersiedlungsfördernd kritisiert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 37 ·

    Wortlaut im Programm
    Entfernungspauschale und Eigenheimzulage werden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als zersiedlungsfördernd kritisiert. Link zum Original
  24. Bau- und Planungsrecht werden daraufhin überprüft, ob verbindlichere Formen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen verankert werden können.

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    Wortlaut im Programm
    Auch sollte das Baurecht- und Planungsrecht überprüft werden, ob hier verbindlichere Formen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen verankert werden können. Link zum Original
  25. In jedem Stadtteil gibt es ausreichend Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.

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    Wortlaut im Programm
    Kinder und Jugendliche brauchen ausreichend Spiel- und Bewegungsfreiräume. Es ist wichtig, dass es in jedem Stadtteil ausreichend Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für die Kleinen, aber auch für die Großen gibt. Link zum Original
  26. Spielplätze und Skateparks gehören in jede Gemeinde.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 51 ·

    Wortlaut im Programm
    Spielplätze und Skat eparks gehören in das Zukunftsbild jeder Gemeinde. Link zum Original
  27. Das Wohnungsbauprogramm für kinderreiche Familien wird ausgebaut.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 53 ·

    Wortlaut im Programm
    Das Wohnungsbauprogramm für kinderreiche Familien muss ausgebaut werden. Dabei sollen auch neue Formen gemeinschaftlichen Lebens gefördert werden, insbesondere generationsübergreifendes Wohnen. Link zum Original
  28. Neue Formen gemeinschaftlichen Lebens, insbesondere generationsübergreifendes Wohnen, werden gefördert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 53 ·

    Wortlaut im Programm
    Das Wohnungsbauprogramm für kinderreiche Familien muss ausgebaut werden. Dabei sollen auch neue Formen gemeinschaftlichen Lebens gefördert werden, insbesondere generationsübergreifendes Wohnen. Link zum Original
  29. Jedem Menschen steht eine angemessene Wohnung zu.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Jedem Menschen steht eine angemessene Wohnung zu. Deshalb ist es Aufgabe der Kommunen sicherzustellen, dass vor Ort preisgünstiger Wohnraum für Menschen in Not bereitgestellt wird. Link zum Original
  30. Die Kommunen stellen sicher, dass preisgünstiger Wohnraum für Menschen in Not bereitsteht.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Jedem Menschen steht eine angemessene Wohnung zu. Deshalb ist es Aufgabe der Kommunen sicherzustellen, dass vor Ort preisgünstiger Wohnraum für Menschen in Not bereitgestellt wird. Link zum Original
  31. Die Kommunen fördern in ihrer Stadtplanung dezentrale Wohn- und Arbeitsformen für Menschen mit Behinderungen.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 55 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir erwarten, dass die Kommunen in ihrer Stadtplanung dezentrale Wohn- und Arbeitsformen fördern, um Menschen mit Behinderungen ein unabhängiges Leben zu ermöglichen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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