Grüne NW · Wahlprogramm zur Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2005
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2005 · beschlossen 26.02.2005 · Original
Das Programm enthält 91 von 1.319 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 91Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 192Seiten im Original
- 2005Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 91
Die natürlichen Lebensgrundlagen sollen nachhaltig bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Der Wert der Ökologie verpflichtet uns zur nachhaltigen Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen. Link zum Original
Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch sollen so weit wie möglich entkoppelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen wirtschaftliches Wachstum und Ressourcenverbrauch so weit wie möglich entkoppeln. Wie der Zukunftsrat Nordrhein-Westfalen empfohlen hat, bedeutet dies eine Verdopplung der Ressourcenproduktivität bis zum Jahre 2015. Link zum Original
Die Ressourcenproduktivität soll bis 2015 verdoppelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen wirtschaftliches Wachstum und Ressourcenverbrauch so weit wie möglich entkoppeln. Wie der Zukunftsrat Nordrhein-Westfalen empfohlen hat, bedeutet dies eine Verdopplung der Ressourcenproduktivität bis zum Jahre 2015. Link zum Original
Das Öko-Profit-Projekt soll fortgeführt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns für eine Fortführung des Öko-Profit-Projektes und eine Ausweitung auf kleine Betriebe und den Einzelhandel ein. Link zum Original
Das Öko-Profit-Projekt soll auf kleine Betriebe und den Einzelhandel ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns für eine Fortführung des Öko-Profit-Projektes und eine Ausweitung auf kleine Betriebe und den Einzelhandel ein. Link zum Original
Nordrhein-Westfalen soll sich nachhaltig entwickeln und wirtschaftliche Leistungskraft mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit verbinden.
Wortlaut im Programm
Unsere Vision ist die nachhaltige Entwicklung für Nordrhein-Westfalen, in der wirtschaftliche Leistungskraft mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit produktiv verbunden ist. Link zum Original
Der Agenda-21-Prozess wird in der nächsten Legislaturperiode als Eckpfeiler der Landespolitik fortgeführt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass der Agenda-Prozess in der nächsten Legislaturperiode als Eckpfeiler der Landespolitik fortgeführt wird und die in den vergangenen Jahren entwickelten Konzepte und Vorschläge im Rahmen einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Link zum Original
Die entwickelten Konzepte werden im Rahmen einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass der Agenda-Prozess in der nächsten Legislaturperiode als Eckpfeiler der Landespolitik fortgeführt wird und die in den vergangenen Jahren entwickelten Konzepte und Vorschläge im Rahmen einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Link zum Original
Die Prinzipien der Nachhaltigkeit werden in die Gesetze sowie die Finanzierungs- und Förderinstrumente des Landes integriert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Prinzipien der Nachhaltigkeit in die Gesetze, Finanzierungs- und Förderinstrumente des Landes integrieren. Link zum Original
Die Ökoauditierung der gesamten Landesverwaltung wird in den nächsten drei Jahren abgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Prozess der Ökoauditierung der gesamten Landesverwaltung in den nächsten drei Jahren abschließen und wollen das Beschaffungswesen an ökologischen Kriterien ausrichten. Link zum Original
Das Beschaffungswesen des Landes wird an ökologischen Kriterien ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Prozess der Ökoauditierung der gesamten Landesverwaltung in den nächsten drei Jahren abschließen und wollen das Beschaffungswesen an ökologischen Kriterien ausrichten. Link zum Original
Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf umfassende Umweltinformation.
Wortlaut im Programm
Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf umfassende Umweltinformation. Link zum Original
Die Verwaltungen stellen ihre Umweltdaten bürgerfreundlich zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher dafür ein, dass die Verwaltungen ihre Umweltdaten bürgerinnen- und bürgerfreundlich zur Verfügung stellen und über eine kontinuierliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informieren. Link zum Original
Die Verwaltungen informieren über eine kontinuierliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher dafür ein, dass die Verwaltungen ihre Umweltdaten bürgerinnen- und bürgerfreundlich zur Verfügung stellen und über eine kontinuierliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informieren. Link zum Original
Die ökologische und nachhaltige Wasserpolitik in Nordrhein-Westfalen wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Die seit langem erfolgreiche ökologische und nachhaltige Wasserpolitik in Nordrhein- Westfalen wollen wir fortsetzen. Link zum Original
Der nachhaltige Hochwasserschutz mit der Rückgewinnung natürlicher Überschwemmungsflächen wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Das Konzept für einen nachhaltigen Hochwasserschutz, mit dem unter anderem natürliche Überschwemmungsflächen in unserem Land zurückgewonnen werden, findet bundesweit Anerkennung. Diesen Weg wollen wir fortsetzen. Link zum Original
Noch vorhandene Überschwemmungsgebiete werden rasch festgesetzt.
Wortlaut im Programm
Noch vorhandene Überschwemmungsgebiete wollen wir rasch festsetzen, von Bebauung freihalten und in einem Hochwasserschutzkonzept zusammenfassen. Link zum Original
Überschwemmungsgebiete werden von Bebauung freigehalten.
Wortlaut im Programm
Noch vorhandene Überschwemmungsgebiete wollen wir rasch festsetzen, von Bebauung freihalten und in einem Hochwasserschutzkonzept zusammenfassen. Link zum Original
Die Überschwemmungsgebiete werden in einem Hochwasserschutzkonzept zusammengefasst.
Wortlaut im Programm
Noch vorhandene Überschwemmungsgebiete wollen wir rasch festsetzen, von Bebauung freihalten und in einem Hochwasserschutzkonzept zusammenfassen. Link zum Original
Der Kohleabbau unter den Rheindeichen wird aus Gründen des Hochwasser- und Katastrophenschutzes abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Der Abbau von Kohle unter den Rheindeichen ist aus Gründen des Hochwasser- und Katastrophenschutzes abzulehnen. Link zum Original
Die Nitrat- und Pestizidwerte im Grundwasser werden weiter gesenkt.
Wortlaut im Programm
Die Nitrat- und Pestizidwerte im Grundwasser müssen weiter herabgesetzt werden. Link zum Original
Grund- und Quellwasser soll Trinkwasserqualität haben.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist Grund- und Quellwasser in Trinkwasserqualität. Link zum Original
Bei Abwasser gilt die Rangfolge Vermeiden, Verwerten, Aufbereiten.
Wortlaut im Programm
Abwasser ist flüssiger Abfall, deshalb gilt es auch hier, zuerst zu vermeiden, dann zu verwerten und dann aufzubereiten. Link zum Original
Die Förderung innovativer Technologien in der Abwasserbehandlung wie der Membrantechnologie wird weiter vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Die in Nordrhein-Westfalen bereits betriebene Förderung innovativer Technologien in der Abwasserbehandlung (z. B. Membrantechnologie) wollen wir weiter vorantreiben – wir verbinden hier die Innovation der Umwelttechnologie mit Standortsicherung und Weltmarktperspektiven. Link zum Original
Neue problematische Abwasserinhaltsstoffe wie Arzneimittel und endokrine Stoffe werden kontinuierlich erfasst und die Untersuchungsprogramme ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Neue problematische Abwasserinhaltsstoffe (z. B. Arzneimittel, Endokrine) sind kontinuierlich zu erfassen. Wir wollen die Untersuchungsprogramme ausweiten und uns dafür einsetzen, hier Grenzwerte festzulegen. Link zum Original
Für neue problematische Abwasserinhaltsstoffe werden Grenzwerte festgelegt.
Wortlaut im Programm
Neue problematische Abwasserinhaltsstoffe (z. B. Arzneimittel, Endokrine) sind kontinuierlich zu erfassen. Wir wollen die Untersuchungsprogramme ausweiten und uns dafür einsetzen, hier Grenzwerte festzulegen. Link zum Original
Abschläge aus der Kanalisation in Gewässer werden vermieden.
Wortlaut im Programm
Abschläge aus Kanalisation müssen mehr denn je vermieden werden, denn durchschnittlich zehn Prozent des abgeleiteten Schmutzwassers fließen unbehandelt in unsere Gewässer. Link zum Original
Die Trennkanalisation wird vorrangig weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Daher müssen wir die Trennkanalisation mit Vorrang weiter ausbauen. Link zum Original
Dichtheitsprüfungen der Hausanschlüsse werden durch Koordination und Information kosteneffizient und bürgerfreundlich gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den großen Bedarf an Dichtheitsprüfungen der Hausanschlüsse durch eine gute Koordination und Information kosteneffizient und bürgerinnen- und bürgerfreundlich gestalten. Link zum Original
Kommunale Abwasserbeseitigungskonzepte werden ökologisch überarbeitet.
Wortlaut im Programm
Viele kommunale Abwasserbeseitigungskonzepte müssen dringend ökologisch überarbeitet werden. Link zum Original
Im ländlichen Raum hat die dezentrale Abwasserbehandlung bei ökologischer Modernisierung Vorrang.
Wortlaut im Programm
Im ländlichen Raum setzen wir uns weiterhin für den Vorrang der dezentralen Abwasserbehandlung bei gleichzeitiger ökologischer Modernisierung ein. Link zum Original
Abwassergebühren orientieren sich am Verursacherprinzip.
Wortlaut im Programm
Die Abwassergebühren haben sich am Verursacherprinzip zu orientieren, sie müssen ökologische Wahrheiten abbilden. Link zum Original
Ökologische und bürgerfreundliche Elemente der Gebührengestaltung werden landesgesetzlich vorgegeben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher ökologische und bürgerinnen- und bürgerfreundliche Gebührengestaltungselemente landesgesetzlich vorgeben. Link zum Original
Die Wasserverbände werden demokratisiert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Demokratisierung der Wasserverbände und eine Erhöhung der Transparenz. Link zum Original
Die Transparenz der Wasserverbände wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Demokratisierung der Wasserverbände und eine Erhöhung der Transparenz. Link zum Original
Die nachsorgende Abfallentsorgung wird zu einer Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Ziel GRÜNER Abfallpolitik ist es, die nachsorgende Abfallentsorgung zu einer Kreislaufwirtschaft weiterzuentwickeln. Link zum Original
Innovative umweltfreundliche Technologien in der Abfallwirtschaft werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Förderung innovativer umweltfreundlicher Technologien, die Vermeidung von Mülltourismus sowie die Bekämpfung von Scheinverwertung und Umweltkriminalität sind Prioritäten unserer Politik. Link zum Original
Mülltourismus wird vermieden.
Wortlaut im Programm
Die Förderung innovativer umweltfreundlicher Technologien, die Vermeidung von Mülltourismus sowie die Bekämpfung von Scheinverwertung und Umweltkriminalität sind Prioritäten unserer Politik. Link zum Original
Scheinverwertung und Umweltkriminalität werden bekämpft.
Wortlaut im Programm
Die Förderung innovativer umweltfreundlicher Technologien, die Vermeidung von Mülltourismus sowie die Bekämpfung von Scheinverwertung und Umweltkriminalität sind Prioritäten unserer Politik. Link zum Original
Der Bau überdimensionierter Abfallanlagen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die GRÜNEN sind gegen den Bau überdimensionaler Anlagen, die die Bürgerinnen und Bürger nur teuer zu stehen kommen. Link zum Original
Biokompostierung wird flächendeckend eingeführt.
Wortlaut im Programm
GRÜNES Ziel ist die flächendeckende Biokompostierung. Link zum Original
Bioabfall wird verwertet statt verbrannt.
Wortlaut im Programm
Bioabfall muss verwertet, nicht verbrannt werden, was in einigen Städten Nordrhein- Westfalens schon erfolgreich praktiziert wird. Link zum Original
Konzepte der Kreislaufwirtschaft und des Stoffstrommanagements werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Konzepte der Kreislaufwirtschaft und des Stoffstrommanagements fördern. Link zum Original
Für die Verwertung und Beseitigung von Abfällen werden klare Regelungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für klare Regelungen zur Verwertung und Beseitigung von Abfällen ein. Link zum Original
Scheinverwertungen und europaweite Verschiebungen von Sondermüll werden unterbunden.
Wortlaut im Programm
Scheinverwertungen und europaweiten Verschiebungen von Sondermüll wollen wir einen Riegel vorschieben. Link zum Original
Ökologisch verträgliche Entsorgungsverfahren erhalten Vorrang.
Wortlaut im Programm
Es müssen der Vorrang für ökologisch verträgliche Entsorgungsverfahren und gleiche Umweltstandards für Verwertungs- und Beseitigungsverfahren gelten. Link zum Original
Für Verwertungs- und Beseitigungsverfahren gelten gleiche Umweltstandards.
Wortlaut im Programm
Es müssen der Vorrang für ökologisch verträgliche Entsorgungsverfahren und gleiche Umweltstandards für Verwertungs- und Beseitigungsverfahren gelten. Link zum Original
Die Ablagerung nicht vorbehandelter Abfälle auf Deponien wird schnellstmöglich beendet.
Wortlaut im Programm
Die Ablagerung nicht vorbehandelter Abfälle auf Deponien ist schnellstmöglich zu beenden. Link zum Original
Für Industrie- und Gewerbemüll werden Abfallwirtschaftspläne erstellt.
Wortlaut im Programm
Für die Bereiche Industrie- und Gewerbemüll sollen Abfallwirtschaftspläne erstellt werden, die eine vernünftige Entsorgung sicherstellen. Link zum Original
In die Abfallwirtschaftspläne werden Branchenprogramme zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen und Abwässern in Chemie- und Metallbearbeitungsanlagen einbezogen.
Wortlaut im Programm
Für die Bereiche Industrie- und Gewerbemüll sollen Abfallwirtschaftspläne erstellt werden, die eine vernünftige Entsorgung sicherstellen. Dabei sollen die aktuellen Branchenprogramme zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen und Abwässern in den ca. 1000 genehmigungsbedürftigen Chemieanlagen und den ca. 400 genehmigungsbedürftigen Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Metallen einbezogen werden. Link zum Original
Die Schadstoffbelastung des Bodens wird minimiert.
Wortlaut im Programm
Die Belastung des Bodens mit Schadstoffen ist zu minimieren. Link zum Original
Zur Begrenzung des Landschaftsverbrauchs werden alle ökonomischen, planerischen und rechtlichen Mittel eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Zur Begrenzung des Landschaftsverbrauchs als vorrangigem umweltpolitischem Ziel wollen wir alle zur Verfügung stehenden ökonomischen, planerischen und rechtlichen Mittel einsetzen. Link zum Original
Die Neuversiegelung von Flächen wird reduziert.
Wortlaut im Programm
GRÜNES Ziel ist, die Neuversiegelung von Flächen zu reduzieren. Link zum Original
Der Flächenverbrauch bei Kies- und Sandabgrabungen wird reduziert und berücksichtigt den Natur- und Artenschutz.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang setzen sich die GRÜNEN in besonderem Maße für einen reduzierten und den Natur- und Artenschutz berücksichtigenden Flächenverbrauch im Rahmen von Kies- und Sandabgrabungen ein. Link zum Original
Dem Schutz der für den internationalen Vogelschutz bedeutsamen Rheinuferbereiche am Niederrhein wird Vorrang gegeben.
Wortlaut im Programm
Dem Schutz der für den internationalen Vogelschutz bedeutsamen Rheinuferbereiche am Niederrhein muss hier Vorrang gegeben werden. Link zum Original
Altlastenerkundung und -sanierung werden konsequent fortgeführt und ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Wir treten für eine konsequente Fortführung und Ausweitung der Altlastenerkundung und -sanierung ein. Link zum Original
Das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit wird in eine Handlungsstrategie mit struktureller Verankerung der Ergebnisse überführt.
Wortlaut im Programm
Nordrhein-Westfalen hat bisher als einziges Bundesland ein „Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit“ (APUG) ins Leben gerufen. Dieses wollen wir in eine Handlungsstrategie überführen, in der die Ergebnisse unter anderem auch strukturell verankert werden. Link zum Original
Der Belastung durch Feinstaub wird in der Gesundheitsvorsorge verstärkt begegnet.
Wortlaut im Programm
Feinstäube stellen eine neue Herausforderung für die Gesundheitsvorsorge dar, der wir uns verstärkt widmen wollen. Link zum Original
Der Lärmbekämpfung wird größere Beachtung geschenkt.
Wortlaut im Programm
Neben den Bereichen Luftreinhaltung und Ozon wollen wir der Lärmbekämpfung größere Beachtung schenken. Link zum Original
Aufbauend auf dem Aktionsprogramm Lärmschutz wird eine flächendeckende Lärmminderung weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir möchten aufbauend auf dem „Aktionsprogramm Lärmschutz“ eine flächendeckende Lärmminderung weiterentwickeln. Link zum Original
Bei der Belastung durch elektromagnetische Felder gelten Schutz und Vorsorge.
Wortlaut im Programm
Die Belastung der Bevölkerung durch elektromagnetische Felder nimmt weiter zu. Da bisher nicht ausreichend geklärt ist, welches Gesundheitsrisiko damit verbunden ist, müssen Schutz und Vorsorge gelten. Link zum Original
Neue Funktechnologien wie UMTS und Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben werden künftig stärker in den Blick genommen.
Wortlaut im Programm
In Zukunft wollen wir den Blick auch auf neue Funktechnologien (z. B. UMTS, Digitalfunk für BOS) richten. Link zum Original
Angestrebt werden eine sanfte Chemie und eine vorsorgende Chemiepolitik.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist eine sanfte Chemie und eine vorsorgende Chemiepolitik. Link zum Original
Nach niederländischem und schwedischem Vorbild wird eine Vereinbarung angestrebt, dass chemische Stoffe kein oder nur ein vernachlässigbares Risiko für Mensch und Umwelt darstellen.
Wortlaut im Programm
Nach holländischem und schwedischem Vorbild wollen wir eine Vereinbarung über ein gemeinsames Ziel erreichen: „Chemische Stoffe sollen gar kein oder nur ein vernachlässigbares Risiko für Mensch und Umwelt darstellen.“ Link zum Original
Die Erhaltung einer intakten Natur und ihrer Tier- und Pflanzenarten ist ein zentrales Anliegen.
Wortlaut im Programm
Die Erhaltung einer intakten Natur und ihrer Tier- und Pflanzenarten ist ein Kern unserer Programmatik. Link zum Original
Die Natur wird den Menschen zugänglich und begreifbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Natur erhalten und den Menschen zugänglich und begreifbar machen. Link zum Original
Sport und Freizeitnutzung in der Natur sind zulässig, solange die Natur keinen Schaden nimmt.
Wortlaut im Programm
Sport und Freizeitnutzung sind für uns keine Gegensätze, solange die Natur keinen Schaden nimmt. Link zum Original
In Nordrhein-Westfalen werden Nationalparks ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Ein besonderes Anliegen der GRÜNEN ist die Ausweisung von Nationalparks in Nordrhein-Westfalen. Link zum Original
Die Senne in Ostwestfalen-Lippe wird zweiter Nationalpark Nordrhein-Westfalens.
Wortlaut im Programm
Der Nationalpark Senne in Ostwestfalen-Lippe soll der zweite Nationalpark Nordrhein-Westfalens werden. Link zum Original
In manchen Gebieten wird die Natur sich selbst überlassen.
Wortlaut im Programm
In manchen Gebieten sollte die Natur sich selbst überlassen werden. Link zum Original
Auf Industriebrachen wird Naturschutz auf Zeit zugelassen.
Wortlaut im Programm
Damit Natur sehr viel mehr als bisher auch auf Industriebrachen eine Chance hat, wollen wir Naturschutz auf Zeit zulassen. Link zum Original
Von den Militärs geräumte Truppenübungsplätze werden, wo möglich, dem Naturschutz zur Verfügung gestellt.
Wortlaut im Programm
Seit dem Ende des Kalten Krieges werden diese Flächen sukzessive von den Militärs geräumt. Wir wollen, dass diese Flächen, wo immer es möglich ist, dem Naturschutz zur Verfügung gestellt und Schutzgebiete ausgewiesen werden und ihre ökologische Bedeutung durch eine angepasste Bewirtschaftung erhalten bleibt. Link zum Original
Auf geräumten Truppenübungsplätzen werden Schutzgebiete ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Seit dem Ende des Kalten Krieges werden diese Flächen sukzessive von den Militärs geräumt. Wir wollen, dass diese Flächen, wo immer es möglich ist, dem Naturschutz zur Verfügung gestellt und Schutzgebiete ausgewiesen werden und ihre ökologische Bedeutung durch eine angepasste Bewirtschaftung erhalten bleibt. Link zum Original
Die ökologische Bedeutung geräumter Truppenübungsplätze wird durch angepasste Bewirtschaftung erhalten.
Wortlaut im Programm
Seit dem Ende des Kalten Krieges werden diese Flächen sukzessive von den Militärs geräumt. Wir wollen, dass diese Flächen, wo immer es möglich ist, dem Naturschutz zur Verfügung gestellt und Schutzgebiete ausgewiesen werden und ihre ökologische Bedeutung durch eine angepasste Bewirtschaftung erhalten bleibt. Link zum Original
Das neue Bundesnaturschutzgesetz wird zügig in Landesrecht umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Das neue, durch die rot-grüne Bundesregierung stark verbesserte Bundesnaturschutzgesetz werden wir zügig in Landesrecht umsetzen und weitere Verbesserungen, z. B. bei der Eingriffsregelung und den gesetzlich geschützten Biotopen, vornehmen. Link zum Original
Das Landesnaturschutzrecht wird weiter verbessert, etwa bei der Eingriffsregelung und den gesetzlich geschützten Biotopen.
Wortlaut im Programm
Das neue, durch die rot-grüne Bundesregierung stark verbesserte Bundesnaturschutzgesetz werden wir zügig in Landesrecht umsetzen und weitere Verbesserungen, z. B. bei der Eingriffsregelung und den gesetzlich geschützten Biotopen, vornehmen. Link zum Original
Die Landschaftsplanung in Kommunen und Kreisen wird weiter gefördert und vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
Die Landschaftsplanung in den Kommunen und Kreisen werden wir weiter fördern und vorantreiben, denn nur so lässt sich Naturschutz auf der gesamten Fläche verwirklichen. Link zum Original
Die biologischen Stationen und die ehrenamtliche Naturschutzverbandsarbeit werden gesichert und weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns daher nachdrücklich für die Sicherung und Weiterentwicklung der biologischen Stationen und der Verbandsarbeit des ehrenamtlichen Naturschutzes ein. Link zum Original
Die neue EU-Chemikalienpolitik (REACH) wird unterstützt, um Gefährdungen durch Altstoffe zu minimieren.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns dafür ein, die neue EU- Chemikalienpolitik (REACH-System) zu unterstützen, um die Gefährdungen durch Altstoffe zu minimieren. Link zum Original
Schutzgebiete im Wald werden besonders schonend bewirtschaftet, etwa mit Rückepferden.
Wortlaut im Programm
Schutzgebiete im Wald sollten besonders schonend bewirtschaftet werden. Hier bietet sich der Einsatz von Rückepferden beim Transport gefällter Bäume an. Link zum Original
Der Vertragsnaturschutz wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine Ausweitung des Vertragsnaturschutzes ein. Link zum Original
Die CO2-Emissionen sollen bis 2020 um mindestens 40 Prozent sinken.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent senken. Link zum Original
Die CO2-Emissionen sollen durch Einsparung, Effizienz, erneuerbare Wärme und biogene Treibstoffe jährlich zusätzlich um mindestens ein Prozent sinken.
Wortlaut im Programm
Durch Energieeinsparungen und Effizienzgewinne sowie durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmesektor und biogener Treibstoffe können die CO2- Emissionen jedes Jahr zusätzlich um mindestens ein Prozent gesenkt werden. Link zum Original
Die Trinkwasserqualität im Wasserschutzgebiet Löhen wird erhalten.
Wortlaut im Programm
In diesem Zusammenhang setzen wir uns für den Erhalt der Trinkwasserqualität im Wasserschutzgebiet Löhen ein. Link zum Original
Die Bergbautreibenden sollen ihre Zusagen zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch Erneuerung und Effizienzsteigerung der Kraftwerke uneingeschränkt einhalten.
Wortlaut im Programm
Wir erwarten von den Bergbautreibenden die uneingeschränkte Einhaltung ihrer Zusagen hinsichtlich der weiteren, konsequenten Reduzierung von CO2-Emissionen durch Erneuerung und deutliche Effizienzsteigerung des Kraftwerkparks. Link zum Original
Die Auswirkungen der Braunkohleförderung werden permanent kritisch überwacht und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen eingeleitet.
Wortlaut im Programm
Neben der selbstverständlichen Einhaltung aller Genehmigungsauflagen für die Bergbautreibenden und der Beschränkung der Belastungen für die Menschen in der Region auf das unvermeidliche Mindestmaß, sind die Auswirkungen der Braunkohleförderung permanent kritisch zu überwachen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten. Link zum Original
Die Belastungen der Menschen in der Braunkohleregion werden auf das unvermeidliche Mindestmaß beschränkt.
Wortlaut im Programm
Neben der selbstverständlichen Einhaltung aller Genehmigungsauflagen für die Bergbautreibenden und der Beschränkung der Belastungen für die Menschen in der Region auf das unvermeidliche Mindestmaß, sind die Auswirkungen der Braunkohleförderung permanent kritisch zu überwachen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten. Link zum Original
Der Freiraum im ländlichen Raum wird geschützt.
Wortlaut im Programm
Indem Zuwachs auf bestehende Siedlungen konzentriert und der Freiraum geschützt wird, wollen wir die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten. Link zum Original
Bis Ende 2006 wird eine neue europäische Chemikalienpolitik mit Fortschritten beim Umwelt-, Verbraucher-, Gesundheits- und Tierschutz verabschiedet.
Wortlaut im Programm
die Verabschiedung einer neuen europäischen Chemikalienpolitik, die deutliche Fortschritte beim Umwelt-, Verbraucher-, Gesundheits- und Tierschutz bringt, bis spätestens Ende 2006, Link zum Original
Ab 2007 gibt es ein neues, ausreichend ausgestattetes EU-Umweltförderprogramm LIFE+ zur Unterstützung von Umweltinnovationen.
Wortlaut im Programm
ein neues und ausreichend ausgestattetes EU-Umweltförderprogramm ab 2007 (LIFE +), um Umweltinnovation europäisch zu unterstützen, Link zum Original
Das NATURA-2000-Netz erhält eine ausreichende EU-Kofinanzierung.
Wortlaut im Programm
eine ausreichende EU-Kofinanzierung für das NATURA-2000-Netz, Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.