Grüne · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2001
Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Bürgerschaftswahl Hamburg 2001 · Original
Das Programm enthält 33 von 431 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 33Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 38Seiten im Original
- 2001Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 33
In Hamburg soll man ohne Auto gut leben und sich sicher und komfortabel fortbewegen können.
Wortlaut im Programm
Dementsprechend lautet auch das Grundprinzip unserer Verkehrspolitik für Hamburg: Es muss möglich sein, ohne Auto gut zu leben und sich sicher und komfortabel fortbewegen zu können. Link zum Original
Die Alternativen zum Auto werden so attraktiv gemacht, dass immer mehr Menschen im Alltag darauf verzichten können.
Wortlaut im Programm
Die Alternativen zum Auto müssen so bequem und überzeugend sein, dass immer mehr Menschen im Alltag keines mehr brauchen. Link zum Original
Die Straßenbahn kehrt als moderne Stadtbahn nach Hamburg zurück.
Wortlaut im Programm
Nach zähem Ringen hat die GAL außerdem erreicht, dass die Straßenbahn nach Hamburg zurückkehrt - in Gestalt einer modernen, leisen und schnellen Stadtbahn ist sie dem Bus deutlich überlegen und näher am Fahrgast als U- und S-Bahnen. Link zum Original
Der HVV wird weiter verbessert.
Wortlaut im Programm
Der HVV bekommt im Städtevergleich sehr gute Noten, aber er kann und muss noch besser werden, und er muss sich weit ins Umland erstrecken, damit die Menschen von weither leicht mit Bus und Bahn nach Hamburg fahren können. Link zum Original
Der HVV wird weit ins Umland ausgedehnt.
Wortlaut im Programm
Der HVV bekommt im Städtevergleich sehr gute Noten, aber er kann und muss noch besser werden, und er muss sich weit ins Umland erstrecken, damit die Menschen von weither leicht mit Bus und Bahn nach Hamburg fahren können. Link zum Original
Die Situation für Fußgänger und Radfahrer wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Zur grünen Verkehrspolitik gehört auch, die Situation für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu verbessern. Link zum Original
Der Radverkehrsanteil soll in den nächsten Jahren verdoppelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir halten es für erreichbar, den Radverkehrsanteil in den nächsten Jahren zu verdoppeln. Link zum Original
Ein Netz von Velorouten schafft ausgeschilderte Fahrradverbindungen durch die ganze Stadt.
Wortlaut im Programm
Ein Netz aus Velorouten, an denen zum Teil schon gebaut wird, soll bequeme, klar ausgeschilderte Fahrradverbindungen durch die ganze Stadt schaffen. Link zum Original
Die vorhandenen Geh- und Radwege werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Noch einiges ist zu tun, um die vorhandenen Geh- und Radwege zu verbessern bzw. durch Fahrradstreifen auf der Fahrbahn den Fußgängern ihren ursprünglichen Platz wieder zurückzugeben. Link zum Original
Fahrradstreifen auf der Fahrbahn geben den Fußgängern ihren Platz auf den Gehwegen zurück.
Wortlaut im Programm
Noch einiges ist zu tun, um die vorhandenen Geh- und Radwege zu verbessern bzw. durch Fahrradstreifen auf der Fahrbahn den Fußgängern ihren ursprünglichen Platz wieder zurückzugeben. Link zum Original
Mehrere Fahrradstationen werden mit bereits bereitgestellten Mitteln gebaut.
Wortlaut im Programm
Geld für mehrere Fahrradstationen ist schon bereitgestellt. Link zum Original
Die Wege von Kindern zur Schule und zu Spiel- und Bolzplätzen werden sicherer gemacht.
Wortlaut im Programm
Kinder müssen sich im Großstadtverkehr sicher bewegen können. Wir wollen dafür sorgen, dass ihre Wege zur Schule oder zu Spiel- und Bolzplätzen sicherer werden. Link zum Original
Form und Kosten der Hafenentwicklung sollen trotz ihres wirtschaftlichen Gewichts kritisch hinterfragt werden.
Wortlaut im Programm
Niemand bestreitet, dass der Hafen für Hamburg ein großes wirtschaftliches Gewicht hat - dennoch müssen wir kritisch hinterfragen, in welcher Form und auf wessen Kosten. Link zum Original
In der Hafenpolitik soll ein Ausgleich zwischen den Interessen der Menschen, der Umwelt und der Wirtschaft in der Metropolregion geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, einen Ausgleich zu schaffen zwischen den Interessen der Menschen, der Umwelt und der Wirtschaft in der Metropolregion. Link zum Original
Weitere Hafeninvestitionen müssen angesichts knapper Haushalte gerechtfertigt werden.
Wortlaut im Programm
Angesichts der knappen öffentlichen Haushalte müssen weitere Hafeninvestitionen gerechtfertigt werden. Link zum Original
Die Hafensubventionen sollen überprüft und abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die GAL wird daher die Hafensubventionen unter die Lupe nehmen und Vorschläge zu deren Beseitigung machen: Neben einer Neustrukturierung des Flächenmanagements mit einer Anpassung der Mieten und Pachten gehört dazu auch die Verselbstständigung des Amtes für Strom- und Hafenbau. Link zum Original
Das Flächenmanagement im Hafen soll neu strukturiert und Mieten und Pachten sollen angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Die GAL wird daher die Hafensubventionen unter die Lupe nehmen und Vorschläge zu deren Beseitigung machen: Neben einer Neustrukturierung des Flächenmanagements mit einer Anpassung der Mieten und Pachten gehört dazu auch die Verselbstständigung des Amtes für Strom- und Hafenbau. Link zum Original
Das Amt für Strom- und Hafenbau soll verselbstständigt werden.
Wortlaut im Programm
Die GAL wird daher die Hafensubventionen unter die Lupe nehmen und Vorschläge zu deren Beseitigung machen: Neben einer Neustrukturierung des Flächenmanagements mit einer Anpassung der Mieten und Pachten gehört dazu auch die Verselbstständigung des Amtes für Strom- und Hafenbau. Link zum Original
Wird der Bedarf für einen Tiefwasserhafen in Cuxhaven oder Wilhelmshaven nachgewiesen, soll die Hafenfinanzierung von öffentlicher auf private Finanzierung umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Sollte der Bedarf für einen Tiefwasserhafen in Cuxhaven oder Wilhelmshaven - als Ergänzung zu Hamburg - tatsächlich nachgewiesen werden, so muss es einen Systemwechsel in der Hafenfinanzierung geben: weg von der öffentlichen hin zu einer privaten Finanzierung. Der ökologische Eingriff muss dabei so gering wie möglich gehalten werden. Link zum Original
Der ökologische Eingriff eines Tiefwasserhafens soll so gering wie möglich gehalten werden.
Wortlaut im Programm
Sollte der Bedarf für einen Tiefwasserhafen in Cuxhaven oder Wilhelmshaven - als Ergänzung zu Hamburg - tatsächlich nachgewiesen werden, so muss es einen Systemwechsel in der Hafenfinanzierung geben: weg von der öffentlichen hin zu einer privaten Finanzierung. Der ökologische Eingriff muss dabei so gering wie möglich gehalten werden. Link zum Original
Eine weitere Vertiefung der Elbe wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die GAL spricht sich gegen eine weitere Vertiefung der Elbe aus und für die Herausnahme Moorburgs aus dem Hafenentwicklungsgesetz. Link zum Original
Der stadtnahe Flughafen wird trotz seiner Umweltbelastungen grundsätzlich akzeptiert.
Wortlaut im Programm
Hamburg hat einen stadtnahen Flughafen, der von vielen Hamburgerinnen und Hamburgern regelmäßig genutzt wird. Das akzeptiert grüne Flughafenpolitik in Hamburg grundsätzlich, auch wenn die Umweltschäden und Belastungen durch den Flugverkehr hoch sind. Link zum Original
Die Belastungen durch den Flughafen sollen auf das unausweichliche Maß verringert werden.
Wortlaut im Programm
Unser Blick auf den Flughafen ist deshalb vor diesem Hintergrund vor allem ein kritischer: Wir wollen die Belastungen hinterfragen und auf das unausweichliche Maß verringern. Link zum Original
Die Belastungen durch den Flugverkehr nach 22 Uhr sollen verringert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Belastungen in den Tagesrandzeiten, d.h. nach 22 Uhr verringern. Hier gibt es konkrete Vorschläge, z.B. eine Verteuerung der Landeentgelte bis zu 200%. Link zum Original
Die Landeentgelte in den Tagesrandzeiten sollen um bis zu 200 Prozent verteuert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Belastungen in den Tagesrandzeiten, d.h. nach 22 Uhr verringern. Hier gibt es konkrete Vorschläge, z.B. eine Verteuerung der Landeentgelte bis zu 200%. Link zum Original
Es sollen schadstoffabhängige Landeentgelte eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus fordern wir die Einführung von Landeentgelten auf Schadstoffe, wie es in Zürich und Stockholm bereits praktiziert wird. Link zum Original
Ein Ersatzflughafen Kaltenkirchen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Im Gegensatz zur CDU, die nach dem Sankt-Florians-Prinzip die Probleme lieber anderen vor die Tür schaufeln möchte, ist die GAL gegen einen Ersatzflughafen Kaltenkirchen. Link zum Original
Im Hafen wird das Flächen- und Standortmanagement verbessert.
Wortlaut im Programm
Konkret bedeutet dies, dass wir uns für ein besseres Flächen- und Standortmanagement im Hafen statt einer teuren Hafenerweiterung in Moorburg aussprechen. Link zum Original
Eine Hafenerweiterung in Moorburg wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Konkret bedeutet dies, dass wir uns für ein besseres Flächen- und Standortmanagement im Hafen statt einer teuren Hafenerweiterung in Moorburg aussprechen. Link zum Original
Der Bau zweier neuer Straßen durch den Süderelberaum, der Autobahn A 26 und der DASA-Trasse, wird verhindert.
Wortlaut im Programm
In jedem Fall wollen wir verhindern, dass der Süderelberaum mit gleich zwei neuen Straßen durchzogen wird (Autobahn A 26 und DASA-Trasse). Link zum Original
Für den Süderelberaum wird ein Verkehrskonzept erstellt, das Bahnen und Bussen Vorrang vor dem Straßenbau gibt.
Wortlaut im Programm
Daher will die GAL ein Verkehrskonzept für diesen Raum, welches Bahnen und Bussen Vorrang vor dem Straßenbau einräumt. Link zum Original
Vor der Umsetzung teurer Großprojekte werden vorrangig kleinere, dezentrale und regionalverträgliche Alternativen geprüft.
Wortlaut im Programm
Bevor Milliarden an Steuergeldern für Großprojekte ausgegeben werden und die Umwelt unwiederbringlich zerstört wird, sind vorrangig kleinere, dezentrale und regionalverträgliche Alternativprojekte zu prüfen. Link zum Original
Infrastrukturmaßnahmen finden dort statt, wo die Folgen für den Naturhaushalt am geringsten sind.
Wortlaut im Programm
Außerdem: Infrastrukturmaßnahmen haben prinzipiell dort stattzufinden, wo die Folgen für den Naturhaushalt am geringsten sind. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.