Grüne · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2001
Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit
Bürgerschaftswahl Hamburg 2001 · Original
Das Programm enthält 22 von 431 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.
- 22Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 38Seiten im Original
- 2001Wahljahr
Keine Treffer.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 22
Menschen, die vor Verfolgung und Not geflohen sind, finden in Hamburg Schutz und werden respektvoll behandelt.
Wortlaut im Programm
Wir kämpfen weiter für eine Stadt, in der Menschen, die durch Verfolgung und Not aus ihrer Heimat vertrieben wurden, Schutz finden und respektvoll behandelt werden. Link zum Original
Das Zusammenleben verschiedener Menschen und Kulturen in der Stadt, besonders von Geflüchteten und Arbeitsmigranten, wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Die GAL will die Stadt als Möglichkeit des Zusammenlebens ganz verschiedener Menschen und Kulturen stärken - das gilt besonders für Menschen, die als Flüchtlinge oder ArbeitsmigrantInnen zu uns gekommen sind. Link zum Original
Einwanderer ohne deutschen Pass erhalten die Möglichkeit, die Stadt mitzugestalten.
Wortlaut im Programm
EinwanderInnen ohne deutschen Pass haben bisher keine Möglichkeit, an der Gestaltung Hamburger Politik mitzuwirken, obwohl sie doch vielfach ihren Lebensmittelpunkt in unserer Stadt haben - sie besitzen nur eingeschränkte demokratische Rechte. Sie müssen die Möglichkeit erhalten, die Stadt, in der sie leben, mitzugestalten. Link zum Original
Für die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft wird verstärkt geworben.
Wortlaut im Programm
Wir werden verstärkt dafür werben, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen - wer Rechte hat, kann wählen, wer wählen kann, bestimmt mit. Link zum Original
Menschen ohne deutschen Pass sollen mitreden, mitmachen und mitbestimmen können.
Wortlaut im Programm
Für Menschen ohne deutschen Pass wollen wir erreichen, dass sie mitreden, mitmachen und mitbestimmen können. Link zum Original
Einwanderer werden bei der Besetzung von Stadtteilbeiräten, Beratungsgremien und Elternräten berücksichtigt und zur Teilnahme ermutigt.
Wortlaut im Programm
Wir alle müssen darauf achten, dass EinwanderInnen bei der Besetzung von Stadtteilbeiräten, Beratungsgremien, Elternräten u.ä. berücksichtigt und zur Teilnahme ermutigt werden. Link zum Original
Hamburg schafft neue behördenübergreifende Strukturen zur Umsetzung des Einwanderungsgesetzes und der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien.
Wortlaut im Programm
Hamburg braucht neue Strukturen, um das kommende Einwanderungsgesetz und die EU-Richtlinien gegen Diskriminierung auf Länderebene behördenübergreifend umzusetzen. Link zum Original
Die öffentliche Hand soll Eingewanderten das Erlernen der deutschen Sprache ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Ebenso wie die Eingewanderten gefordert sind, sich um das Erlernen der deutschen Sprache zu bemühen, ist die öffentliche Hand gefordert, dieses Erlernen zu ermöglichen. Link zum Original
Für Eingewanderte und Flüchtlinge soll eine Bildungs- und Qualifizierungsoffensive aufgelegt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb brauchen wir eine Bildungs- und Qualifizierungsoffensive für Einwanderer und Flüchtlinge, die auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt nach wie vor erheblich benachteiligt sind. Link zum Original
Eingewanderte sollen die Möglichkeit haben, ihre Herkunftssprache und -kultur zu pflegen.
Wortlaut im Programm
Mehrsprachigkeit ist ein Kapital, das viele EinwanderInnen mitbringen oder in Hamburg erwerben. Sie sollten die Möglichkeit haben, ihre Herkunftssprache und -kultur zu pflegen. Link zum Original
Eingewanderte sollen dieselben wirtschaftlichen Aufstiegschancen haben wie Deutsche.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört aber auch, dass EinwanderInnen dieselben wirtschaftlichen Aufstiegschancen haben wie Deutsche. Link zum Original
Ein diskriminierendes Ausländerrecht wird abgelehnt, weil es Schattenwirtschaften begünstigt.
Wortlaut im Programm
Wer an einem diskriminierenden Ausländerrecht festhält, begünstigt die Entstehung von Schattenwirtschaften. Link zum Original
Behörden und öffentliche Unternehmen sollen bei der Beschäftigung nichtdeutscher Arbeitskräfte eine Vorreiterrolle einnehmen.
Wortlaut im Programm
Behörden und öffentliche Unternehmen müssen bei der Beschäftigung von nichtdeutschen Arbeitskräften eine Vorreiterrolle einnehmen. Link zum Original
Nicht-EU-Bürger dürfen gegenüber EU-Ausländern nicht benachteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Nicht-EU-BürgerInnen dürfen gegenüber EU- Ausländern nicht benachteiligt werden. Link zum Original
Hamburg soll Einwanderungsstadt bleiben und auf Grundlage des Grundgesetzes gleichberechtigt mit Menschen anderer Herkunft zusammenleben.
Wortlaut im Programm
Deshalb ist es im Interesse Hamburgs, Einwanderungsstadt zu bleiben und auf der Basis unseres Grundgesetzes mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen respektvoll und gleichberechtigt zusammen zu leben. Link zum Original
Integrationspolitik soll als Querschnittsaufgabe bei jeder politischen Entscheidung berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Integrationspolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die bei jeder politischen Entscheidung berücksichtigt werden muss. Link zum Original
Der Grundsatz „Stadtluft macht frei“ soll auch für Zugewanderte gelten.
Wortlaut im Programm
Seit dem Mittelalter heißt es: „Stadtluft macht frei.“ Diese alte Regel muss auch für diejenigen gelten, die aus anderen Ländern zu uns kommen. Link zum Original
Die Dezentralisierung der Ausländerbehörde soll fortgeführt und ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Die auf Bestreben der GAL begonnene Dezentralisierung der Ausländerbehörde muss fortgeführt und ausgeweitet werden. Link zum Original
Die Stadt soll allen Eingewanderten und Flüchtlingen die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Aber in Würde hier zu bleiben und zu leben, bedeutet auch, dass die Stadt allen Einwanderern und Flüchtlingen eine Möglichkeit geben muss, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Link zum Original
Flüchtlinge sollen dezentral in Wohnungen statt in Sammelunterkünften untergebracht werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen ein. Link zum Original
Flüchtlinge sollen nicht daran gehindert werden, sich auszubilden und zu arbeiten.
Wortlaut im Programm
Und wer Flüchtlinge daran hindert, sich auszubilden und arbeiten zu gehen, macht sie unfähig, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Link zum Original
Die Lebenssituation von Menschen ohne Aufenthaltsrecht soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die GAL setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen ohne Aufenthaltsrecht ein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.