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Grüne · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2001

Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit

Bürgerschaftswahl Hamburg 2001 · Original

Das Programm enthält 22 von 431 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.

Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 22
  1. Menschen, die vor Verfolgung und Not geflohen sind, finden in Hamburg Schutz und werden respektvoll behandelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir kämpfen weiter für eine Stadt, in der Menschen, die durch Verfolgung und Not aus ihrer Heimat vertrieben wurden, Schutz finden und respektvoll behandelt werden. Link zum Original
  2. Das Zusammenleben verschiedener Menschen und Kulturen in der Stadt, besonders von Geflüchteten und Arbeitsmigranten, wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die GAL will die Stadt als Möglichkeit des Zusammenlebens ganz verschiedener Menschen und Kulturen stärken - das gilt besonders für Menschen, die als Flüchtlinge oder ArbeitsmigrantInnen zu uns gekommen sind. Link zum Original
  3. Einwanderer ohne deutschen Pass erhalten die Möglichkeit, die Stadt mitzugestalten.

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    Wortlaut im Programm
    EinwanderInnen ohne deutschen Pass haben bisher keine Möglichkeit, an der Gestaltung Hamburger Politik mitzuwirken, obwohl sie doch vielfach ihren Lebensmittelpunkt in unserer Stadt haben - sie besitzen nur eingeschränkte demokratische Rechte. Sie müssen die Möglichkeit erhalten, die Stadt, in der sie leben, mitzugestalten. Link zum Original
  4. Für die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft wird verstärkt geworben.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden verstärkt dafür werben, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen - wer Rechte hat, kann wählen, wer wählen kann, bestimmt mit. Link zum Original
  5. Menschen ohne deutschen Pass sollen mitreden, mitmachen und mitbestimmen können.

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    Wortlaut im Programm
    Für Menschen ohne deutschen Pass wollen wir erreichen, dass sie mitreden, mitmachen und mitbestimmen können. Link zum Original
  6. Einwanderer werden bei der Besetzung von Stadtteilbeiräten, Beratungsgremien und Elternräten berücksichtigt und zur Teilnahme ermutigt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir alle müssen darauf achten, dass EinwanderInnen bei der Besetzung von Stadtteilbeiräten, Beratungsgremien, Elternräten u.ä. berücksichtigt und zur Teilnahme ermutigt werden. Link zum Original
  7. Hamburg schafft neue behördenübergreifende Strukturen zur Umsetzung des Einwanderungsgesetzes und der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien.

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    Wortlaut im Programm
    Hamburg braucht neue Strukturen, um das kommende Einwanderungsgesetz und die EU-Richtlinien gegen Diskriminierung auf Länderebene behördenübergreifend umzusetzen. Link zum Original
  8. Die öffentliche Hand soll Eingewanderten das Erlernen der deutschen Sprache ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Ebenso wie die Eingewanderten gefordert sind, sich um das Erlernen der deutschen Sprache zu bemühen, ist die öffentliche Hand gefordert, dieses Erlernen zu ermöglichen. Link zum Original
  9. Für Eingewanderte und Flüchtlinge soll eine Bildungs- und Qualifizierungsoffensive aufgelegt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb brauchen wir eine Bildungs- und Qualifizierungsoffensive für Einwanderer und Flüchtlinge, die auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt nach wie vor erheblich benachteiligt sind. Link zum Original
  10. Eingewanderte sollen die Möglichkeit haben, ihre Herkunftssprache und -kultur zu pflegen.

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    Wortlaut im Programm
    Mehrsprachigkeit ist ein Kapital, das viele EinwanderInnen mitbringen oder in Hamburg erwerben. Sie sollten die Möglichkeit haben, ihre Herkunftssprache und -kultur zu pflegen. Link zum Original
  11. Eingewanderte sollen dieselben wirtschaftlichen Aufstiegschancen haben wie Deutsche.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört aber auch, dass EinwanderInnen dieselben wirtschaftlichen Aufstiegschancen haben wie Deutsche. Link zum Original
  12. Ein diskriminierendes Ausländerrecht wird abgelehnt, weil es Schattenwirtschaften begünstigt.

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    Wortlaut im Programm
    Wer an einem diskriminierenden Ausländerrecht festhält, begünstigt die Entstehung von Schattenwirtschaften. Link zum Original
  13. Behörden und öffentliche Unternehmen sollen bei der Beschäftigung nichtdeutscher Arbeitskräfte eine Vorreiterrolle einnehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Behörden und öffentliche Unternehmen müssen bei der Beschäftigung von nichtdeutschen Arbeitskräften eine Vorreiterrolle einnehmen. Link zum Original
  14. Nicht-EU-Bürger dürfen gegenüber EU-Ausländern nicht benachteiligt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht-EU-BürgerInnen dürfen gegenüber EU- Ausländern nicht benachteiligt werden. Link zum Original
  15. Hamburg soll Einwanderungsstadt bleiben und auf Grundlage des Grundgesetzes gleichberechtigt mit Menschen anderer Herkunft zusammenleben.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb ist es im Interesse Hamburgs, Einwanderungsstadt zu bleiben und auf der Basis unseres Grundgesetzes mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen respektvoll und gleichberechtigt zusammen zu leben. Link zum Original
  16. Integrationspolitik soll als Querschnittsaufgabe bei jeder politischen Entscheidung berücksichtigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Integrationspolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die bei jeder politischen Entscheidung berücksichtigt werden muss. Link zum Original
  17. Der Grundsatz „Stadtluft macht frei“ soll auch für Zugewanderte gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Seit dem Mittelalter heißt es: „Stadtluft macht frei.“ Diese alte Regel muss auch für diejenigen gelten, die aus anderen Ländern zu uns kommen. Link zum Original
  18. Die Dezentralisierung der Ausländerbehörde soll fortgeführt und ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die auf Bestreben der GAL begonnene Dezentralisierung der Ausländerbehörde muss fortgeführt und ausgeweitet werden. Link zum Original
  19. Die Stadt soll allen Eingewanderten und Flüchtlingen die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Aber in Würde hier zu bleiben und zu leben, bedeutet auch, dass die Stadt allen Einwanderern und Flüchtlingen eine Möglichkeit geben muss, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Link zum Original
  20. Flüchtlinge sollen dezentral in Wohnungen statt in Sammelunterkünften untergebracht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen ein. Link zum Original
  21. Flüchtlinge sollen nicht daran gehindert werden, sich auszubilden und zu arbeiten.

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    Wortlaut im Programm
    Und wer Flüchtlinge daran hindert, sich auszubilden und arbeiten zu gehen, macht sie unfähig, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Link zum Original
  22. Die Lebenssituation von Menschen ohne Aufenthaltsrecht soll verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die GAL setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen ohne Aufenthaltsrecht ein. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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