Grüne · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2001
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Bürgerschaftswahl Hamburg 2001 · Original
Das Programm enthält 33 von 431 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 33Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 38Seiten im Original
- 2001Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 33
Ein zweiter grüner Ring von 90 Kilometern Länge wird rund um Hamburg angelegt.
Wortlaut im Programm
Es gibt inzwischen eine Grundsatzplanung für den zweiten grünen Ring, der in etwa acht bis zehn Kilometer Entfernung vom Rathaus auf 90 Kilometer Länge rund um Hamburg laufen wird. Link zum Original
Eine Politik, die heute alles verbraucht und für künftige Generationen nichts übrig lässt, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Politik, die heute alles verbraucht und für morgen nichts mehr übrig lässt, lehnen wir ab. Link zum Original
Die Gesellschaft soll durch Einsicht nachhaltige Wirtschaftsweisen und Lebensstile entwickeln.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine wache und wissende Gesellschaft, die durch Einsicht nachhaltige Wirtschaftsweisen und Lebensstile entwickelt. Link zum Original
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen gilt als entscheidende Zukunftsaufgabe.
Wortlaut im Programm
Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen bleibt für die GAL eine entscheidende Zukunftsaufgabe. Link zum Original
Lebens- und Arbeitsbedingungen sollen einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ermöglichen und so lokale und globale Umweltprobleme dauerhaft verhindern.
Wortlaut im Programm
Wir müssen Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen, die einen nachhaltigen (Siehe Kasten Seite xx: Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?) Umgang mit unseren Ressourcen ermöglichen und damit lokale und globale Umweltprobleme dauerhaft verhindern. Link zum Original
Altlasten werden vorrangig saniert, um Flächen wiederzuverwenden.
Wortlaut im Programm
Unsere Prioritäten liegen deshalb auf der Standortsicherung, der sozialverträglichen Nachverdichtung und der Nutzungsintensivierung bestehender Wohn- und Gewerbegebiete sowie der Altlastensanierung (Flächenrecycling). Link zum Original
Der Süderelberaum wird als Naherholungsgebiet erhalten und vor Zersiedelung geschützt.
Wortlaut im Programm
Anstelle der schleichenden Zersiedelung des Süderelberaums setzt sich die GAL für den Erhalt dieses kulturell, landwirtschaftlich und ökologisch wertvollen Naherholungsgebietes ein. Link zum Original
Ökologische Folgen von Eingriffen werden minimiert.
Wortlaut im Programm
Wo Umweltauswirkungen auftreten, sind die ökologischen Folgen zu minimieren und durch Naturschutzmaßnahmen zeitnah an anderer Stelle auszugleichen. Link zum Original
Ökologische Folgen von Eingriffen werden durch Naturschutzmaßnahmen zeitnah an anderer Stelle ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Wo Umweltauswirkungen auftreten, sind die ökologischen Folgen zu minimieren und durch Naturschutzmaßnahmen zeitnah an anderer Stelle auszugleichen. Link zum Original
Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen wird ein umfassender Naturausgleich vorgesehen.
Wortlaut im Programm
Auch im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen wird die GAL für einen umfassenden Naturausgleich sorgen. Link zum Original
Die gesundheitsgefährdende Lärmbelastung von 114.000 Menschen an Hamburger Hauptverkehrsstraßen soll nicht hingenommen werden.
Wortlaut im Programm
Wir können es nicht zulassen, dass allein an den Hauptverkehrsstraßen 114.000 Hamburgerinnen und Hamburger weiterhin unter einem gesundheitsgefährdenden Lärmpegel leiden. Link zum Original
Ein Programm zur aktiven Lärmvermeidung und zum passiven Lärmschutz wird aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mit einem ehrgeizigen Programm zur aktiven Lärmvermeidung und zum passiven Lärmschutz für mehr Ruhe in der Stadt sorgen. Link zum Original
Müllvermeidung durch langlebige, mehrfach nutzbare, reparaturfreundliche und abfallarm hergestellte Produkte hat Vorrang.
Wortlaut im Programm
Wir setzen zum einen auf Müllvermeidung - also auf Langlebigkeit, Mehrfachnutzung, Reparaturfreundlichkeit und die möglichst abfallarme Herstellung von Produkten. Link zum Original
Für nicht vermeidbaren Müll werden umweltgerechte Verwertungs- und Entsorgungswege entwickelt.
Wortlaut im Programm
Für den nicht vermeidbaren Müll arbeiten wir weiter an umweltgerechten Verwertungs- und Entsorgungswegen. Link zum Original
Die Hamburger Stadtreinigung bleibt als kommunales Unternehmen erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Hamburger Stadtreinigung hat sich dafür als Dienstleister bewährt und soll als kommunales Unternehmen gesichert werden Link zum Original
Die Abfallentsorgung erfolgt zuverlässig und umweltgerecht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine zuverlässige umweltgerechte Entsorgung, wir wollen wilde Müll-Ablagerungen offensiver verfolgen, und wir wollen klare Zuständigkeiten für die bedarfsgerechte Reinigung öffentlicher Flächen. Link zum Original
Wilde Müllablagerungen werden offensiver verfolgt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine zuverlässige umweltgerechte Entsorgung, wir wollen wilde Müll-Ablagerungen offensiver verfolgen, und wir wollen klare Zuständigkeiten für die bedarfsgerechte Reinigung öffentlicher Flächen. Link zum Original
Für die bedarfsgerechte Reinigung öffentlicher Flächen werden klare Zuständigkeiten geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine zuverlässige umweltgerechte Entsorgung, wir wollen wilde Müll-Ablagerungen offensiver verfolgen, und wir wollen klare Zuständigkeiten für die bedarfsgerechte Reinigung öffentlicher Flächen. Link zum Original
Die Reinigung öffentlicher Flächen wird in allen Hamburger Stadtteilen gleichermaßen angeboten.
Wortlaut im Programm
Wir werden allen Hamburgerinnen und Hamburgern gleichermaßen diese Dienstleistung anbieten - Sauberkeit ist kein Privileg „gepflegter“ Stadtteile, sondern ein notwendiger Bestandteil der Lebensqualität in ganz Hamburg. Link zum Original
Die Initiative „Arbeit und Klimaschutz“ für Wärmeschutz, erneuerbare Energien und zukunftsfähige Arbeitsplätze wird weitergeführt.
Wortlaut im Programm
In Hamburg sorgt die Initiative „Arbeit und Klimaschutz“ nicht nur für verbesserten Wärmeschutz und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien - gleichzeitig werden zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen und kleine und mittelständische Unternehmen gestärkt. Diese Politik wollen wir weiterführen. Link zum Original
Umweltschutz soll nicht an den Landesgrenzen Hamburgs enden.
Wortlaut im Programm
Umweltschutz darf nicht an den Landesgrenzen der Stadt Hamburg halt machen. Link zum Original
Ein Netzwerk von Klimapatenschaften mit Menschen und Projekten aus besonders von der Klimaerwärmung betroffenen Ländern wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir möchten in den nächsten Jahren ein Netzwerk von Klimapatenschaften aufbauen. Dieses Netzwerk soll Menschen und Projekte aus den Ländern der Erde zusammenbringen, die besonders von der Klimaerwärmung betroffen sind. Link zum Original
Erfolge im Umwelt- und Klimaschutz werden messbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Wir werden in Zukunft unsere Erfolge im Umwelt- und Klimaschutz messbar machen. Link zum Original
Der ökologische Umbau Hamburgs folgt klaren Vorgaben.
Wortlaut im Programm
Unser grünes Hamburg soll nach klaren Vorgaben entstehen. Link zum Original
Bürgerinnen und Bürger werden zum Umweltschutz besser informiert und beraten.
Wortlaut im Programm
Wir möchten Bürgerinnen und Bürger für den Umweltschutz sensibilisieren und gewinnen, indem wir besser informieren und beraten, bei Planungen und Vorhaben BürgerInnen beteiligen und Umweltprojekte gemeinsam durchführen. Link zum Original
Bürgerinnen und Bürger werden an Planungen und Vorhaben beteiligt.
Wortlaut im Programm
Wir möchten Bürgerinnen und Bürger für den Umweltschutz sensibilisieren und gewinnen, indem wir besser informieren und beraten, bei Planungen und Vorhaben BürgerInnen beteiligen und Umweltprojekte gemeinsam durchführen. Link zum Original
Umweltprojekte werden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Wir möchten Bürgerinnen und Bürger für den Umweltschutz sensibilisieren und gewinnen, indem wir besser informieren und beraten, bei Planungen und Vorhaben BürgerInnen beteiligen und Umweltprojekte gemeinsam durchführen. Link zum Original
Neue Informationshäuser, etwa im Naturschutzgebiet Höltigbaum, werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Neu zu schaffende Informationshäuser z.B. im Naturschutzgebiet Höltigbaum stellen vorbildliche Projekte dar. Link zum Original
Städtische Grünanlagen werden für Naturerfahrung besser nutzbar gemacht.
Wortlaut im Programm
Zur Möglichkeit der Naturerfahrung sollen die städtischen Grünanlagen besser nutzbar gemacht werden. Link zum Original
Das Freiwillige Ökologische Jahr in Hamburg wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
In den nächsten Jahren wollen wir mehr junge Menschen für die Mitarbeit im Umweltschutz gewinnen und werden deswegen das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) in Hamburg ausweiten. Link zum Original
Die Aktivitäten von Umweltinitiativen, Verbänden und Behörden werden besser vernetzt.
Wortlaut im Programm
Unser besonderes Augenmerk wird in den nächsten Jahren darauf liegen, die Aktivitäten einzelner Initiativen, Verbände und Behörden besser zu vernetzen. Link zum Original
Guten Initiativen und kreativen Köpfen wird durch kurze Dienstwege schnell zum Durchbruch verholfen.
Wortlaut im Programm
Wir bauen auf das innovative Potential dieser Stadt und sehen unsere Aufgabe darin, guten Initiativen und kreativen Köpfen durch „kurze Dienstwege“ schnell zum Durchbruch zu verhelfen. Link zum Original
Betroffene und Umweltverbände werden stärker einbezogen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Betroffenen und die Umweltverbände stärker einbeziehen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.